Forum für Philosophie und Politik
Hausarbeit, Putzen und die Versorgung von Kindern sind schon lange wichtige Themen der feministischen Ökonomie und Theorie. Eine Gruppe feministischer Denkerinnen hat das jetzt mit einem neuen Begriff zugespitzt: Sollten wir nicht lieber gleich über Scheiße reden?
Die unterschwelligen Klischees der organisierten Hilfe
Inga Wocker erklärt, warum sie ihre Patenschaften bei World Vision und Plan International gekündigt hat.
Spiritualität als Nährboden der Politik
Politik und Spiritualität gehören zusammen, meint Christa Mulack und hat dazu auf dem Goddess-Kongress auf dem Hambacher Schloss einen Vortrag gehalten. Juliane Brumberg hat ihn sich auf der dort erstellten DVD angehört.
Der Roman “Accabadora” von Michela Murgia erzählt in einer lebendigen, nachdenklichen Geschichte von einer Mutter-Tochter-Beziehung auf Sardinien. Juliane Brumberg hat das Buch an Luisa Muraros Denkkonzept der symbolischen Ordnung der Mutter erinnert.
Komplexe Dynamik zwischen Mutter und Sohn
Antje Schrupp empfiehlt den südkoreanischen Film “Mother”.
“Plädoyer für eine globale Frauenbewegung, die das gute Leben nicht länger auf eindimensionale Fortschritte reduziert”: Ina Praetorius empfiehlt Christa Wichterichs Buch “Gleich gleicher ungleich”.
Die Messlatte wird immer höher
Was bedeutet es eigentlich, wenn Frauen in Führungspositionen “Verantwortung übernehmen” und zurücktreten? Wie wirkt sich die “Rücktrittskultur” der vergangenen Monate auf Frauen aus? Und was bedeutet sie für den Umgang der Medien mit Angela Merkel? von Juliane Brumberg.

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Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? Mit diesem Thema beschäftigen sich viele der in den vergangenen Wochen neu eingestellten Artikel. Nicht nur Frauen in Führungspositionen müssen sich das fragen. Verantwortung spielt auch eine Rolle im Verhältnis von älteren zu jüngeren Frauen, von Müttern zu Kindern, von Arbeitgeberinnen zu Angestellten, von Gesunden zu Kranken, von Mehrheits- zu Minderheitskulturen.
Die Redaktion wünscht gute Inspirationen und viel Freude beim Lesen.
Nie gab es so viele Rücktritte von hochrangigen Führungspersönlichkeiten wie in diesem Jahr. Vor allem den Frauen brachten sie in der öffentlichen Debatte viel Respekt ein. So setzte die EKD-Ratsvorsitzende Margot Kässmann mit ihrer “Konsequenz” geradezu moralische Maßstäbe. Juliane Brumberg fragt kritisch, was es bedeutet, wenn Frauen in Führungspositionen “Verantwortung übernehmen” und zurücktreten. Und sie überlegt, wie sich die “Rücktrittskultur” der vergangenen Monate auf den Umgang der Medien mit Angela Merkel auswirkt. Lesen.
Das Weitergeben von Wissen und Erfahrungen an die nächsten Generationen hat in der Frauenbewegung bekanntlich nicht immer gut geklappt. Unter dem Motto “Frauenwissen weitergeben” gab es im Sommer im Evangelischen Studienzentrum Boldern in der Schweiz ein Seminar, an dem immer jeweils “Tandems” von älteren und jüngeren Feministinnen teilnahmen. Elisabeth Jankowski von der Philosophinnengemeinschaft “Diotima” in Verona berichtet über ihre nachträglichen Überlegungen dazu. Lesen.
Ina Praetorius hat im Sommer an einer Konferenz über Tiefenökologie mit der Umweltaktivistin Joanna Macy teilgenommen und machte viele gute Erfahrungen mit interessanten Leuten. Allerdings fehlten ihr auch eine gewisse “Queerness” und selbstkritische Reflektion. Über ihre Eindrücke berichtet sie in einem Selbstinterview. Lesen.
Ein Gedicht von Britta Erlemann. Lesen.