beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neu in "denken"

Zur Zeit des Advents und großer politischer Fragen: „Weihnachten. Das Fest der Verwundbarkeit“

Was bedeutet die Geburt eines Kindes für die Welt? Die Erläuterungen im Buch von Hildegund Keul sind ungewöhnlich

Neu in "Blitzlicht"

Sich verständlich machen?

Eine Tagungvon www.bzw-weiterdenken.de Viele kennen wohl solche Situationen: Du sitzt in einem Vortrag oder schaust einen Film und nimmst etwas wahr, aber alle anderen sehen es nicht und reagieren vollkommen anders. Oder du sagst etwas, das dir sonnenklar zu sein scheint, aber niemand versteht, was du meinst. Dieses Gefühl, fremd zu sein, kann überall aufkommen: […]

Neu in "denken"

Gründerinnen. Wirksamkeit und Realität einer anderen symbolischen Ordnung

In einem weiteren Kapitel aus dem Diotima-Buch “Das Fest ist hier” zeigt Stefania Ferrando, wie wir heute zu Gründerinnen werden können

Neu in "erzählen"

Ich bin ein Kriegskind gewesen

Ursula Jung, Jahrgang 1934, erzählt von ihrer Kindheit im Nationalsozialismus und im Krieg.

Neu in "lesen"

Erbarmen – unterwegs mit einem biblischen Wort

Dem neuen Buch von Ina Praetorius kann Kristin Flach-Köhler viele wichtige Gedanken entnehmen

Neu in "Blitzlicht"

AUSGEBLENDET!? – EINBLENDEN!

Momentan füllen Dokumentationen, Spielfilme und Texte zum Mauerfall vor 25 Jahren die Medienkanäle, darunter u.a. auch eine Folge der von Stefan Aust und Claus Richter gedrehten Doku „Zwischen Mauerbau und Mauerfall“, die im ZDF gezeigt wurde. Aust und Richter wollten in dieser Folge offenbar ein Panorama der Gesellschaft und der politisch Handelnden in den 60er […]

Blick nach vorne – und zurück

Von Juliane Brumberg

Foto: Juliane Brumberg

Foto: Juliane Brumberg

Erwartungen und Rückblick liegen zum Jahreswechsel in der Luft. Fangen wir an mit dem, was kommt: Gleich im Februar veranstaltet beziehungsweise-weiterdenken eine kleine Tagung. Unter dem Motto „Sich verständlich machen?“  laden wir von der Redaktion nach Frankfurt ins Evangelische Frauenbegegnungszentrum ein, und zwar am Samstag, den 28. Februar 2015. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Leserinnen und Freundinnen des Forums darüber nachzudenken, warum es oft so schwierig ist, richtig verstanden zu werden.

Hier im Forum haben wir in der Regel schon das Gefühl, verstanden und geschätzt zu werden. Das zeigt ein kleiner Blick in die Statistik. Durchschnittlich werden 300 – 600 mal am Tag bzw-Artikel angeklickt. Insgesamt hat es für die 586 Artikel, die in den acht Jahren unseres Bestehens eingestellt wurden, nun schon über 513 000 Klicks gegeben, das ist mehr als eine halbe Million. Und unsere Leserinnen denken mit und weiter: das zeigen die vielen Kommentare. Es gibt also ein großes Bedürfnis, darüber nachzudenken, wie das Zusammenleben der Menschen gut geregelt bzw. verbessert werden kann. Unser Forum zeigt, dass Frauen sich dafür oft andere Orte und andere Themen suchen, als die herkömmlichen Angebote.

Wohl mit der größte Wunsch ist der Wunsch nach Frieden. Gerade zum Jahreswechsel wird er überall von Politikerinnen und Politikern heraufbeschworen. Und gleichzeitig wird weiter viel Geld in Waffen und militärische Ausrüstung investiert. Zu diesem Thema hat mich sehr nachdenklich gemacht, was Christina Thürmer-Rohr, eine wichtige deutsche Frauenforscherin, unlängst in einer Gesprächsrunde gesagt hat: „Die Kriege, die zur Zeit stattfinden, sind Männerkriege. Warum sagt das niemand?“ und weiter „Es wäre wünschenswert und toll, wenn eine weltweite Frauenbewegung einen Aufschrei formulieren würde gegenüber diesen Kriegen, denn diese Kriege sind Männerkriege.“ Ein Anstoß, von dem es sich lohnt, weiter darüber nachzudenken.

 

Autorin:
Eingestellt am: 05.12.2014
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… ist ein Internetforum, das, von Beziehungen unter Frauen ausgehend – daher der Titel – , ein philosophisches und politisches Gespräch ermöglicht. Es ist aus dem Wunsch der Initiatorinnen heraus entstanden, eine Plattform für Ideen zu schaffen, die ausgehend von der weiblichen Liebe zur Freiheit die Welt verstehen und Gesellschaft gestalten. Es bietet eine Möglichkeit, Gedanken zu entwickeln und zu diskutieren, unterschiedliche Projekte und Netzwerke miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen, Informationen auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, neue Ideen zur Welt zu bringen. An diesem Projekt kann sich grundsätzlich jede Frau aktiv beteiligen, die in irgendeiner Weise mit einer der Redakteurinnen oder Autorinnen in Beziehung tritt.

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Illustration: Annekatrin Zint