beziehungsweise – weiterdenken

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Utopisch denken! Plädoyer für das Ende eines Tabus.

„Mithilfe feministischer Science Fiction neue Welten denkbar machen“ hat Anne Newball Duke einen Artikel überschrieben, von dem wir jetzt den ersten Teil veröffentlichen.

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Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Mit ihrem Film „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ ist Regisseurin Teona Mitewska, Drehbuchautorin Elma Tataragic und Hauptdarstellerin Zorica Nusheva ein wirklich grandioser Wurf gelungen, findet Antje Schrupp,

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Älter werden – Familienbilder

In ihrer Generation ist Claudia Kilian die einzige in ihrer Familie ohne Kinder. Gedanken über die Schwierigkeit, als Großtante im Familiengefüge einen Platz zu finden.

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Leben mit Tod und Sterben

Sieben Bücher über Tod und Sterben hat Adelheid Ohlig für uns rezensiert

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Ein Frauen-Credo

Bei der Denkumenta wurde auch dieser politisch-poetisch-visionäre Text in einem Workshop besprochen.

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Kinotipp: Portrait einer jungen Frau in Flammen

Am 31. Oktober kommt in Deutschland der Film „Portrait einer jungen Frau in Flammen“ von Céline Sciamma in Kino. Unbedingt sehenswert!

Etwas tun gegen Morde an Frauen

Von Dorothee Markert

Foto: Dorothee Markert

Im Januar dieses Jahres unterschrieb ich die über Change.org verbreitete Petition „Stoppt das Töten von Frauen“, die sich an jene Ministerinnen und Minister richtet, die die Initiatorin, Professor Dr. Kristina Wolff, für zuständig hält, Frauen in Deutschland besser zu schützen. Seither bekomme ich jedes Mal, wenn wieder Frauen getötet worden sind, ein Update mit einem kurzen Bericht über das, was den Frauen angetan wurde, die in der überwiegenden Mehrheit der Fälle sich einfach nur von ihrem Partner hatten trennen wollen oder sich bereits getrennt hatten. Mit Trauer und Entsetzen verfolgte ich, wie die Zahl der getöteten Frauen von anfangs 7 auf inzwischen 138 anwuchs. In jedem Update las ich auch wieder, dass von Staats wegen in dieser Sache immer noch nichts unternommen worden ist, weil angeblich kein Handlungsbedarf besteht.

Einen der Vorschläge dieser Petition fand ich besonders einleuchtend, da er langfristig dazu beitragen könnte, der heimlichen Billigung solcher Taten, die ja immer noch eng mit bestimmten („toxischen“) Männlichkeitsvorstellungen verknüpft sind, die Grundlage zu entziehen. Zu den „niedrigen Beweggründen“, die als Mordmerkmale gelten, müsste Eifersucht hinzugefügt werden. Denn bisher werden Trennungstötungen oft nicht als Mord eingestuft (siehe den Artikel „Femizid als Straftatbestand?“ aus der Süddeutschen Zeitung).

Schon 2015 schrieb Brigitte Leyh hier einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema.

Autorin: Dorothee Markert
Eingestellt am: 23.10.2019
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… ist ein Internetforum, das, von Beziehungen unter Frauen ausgehend – daher der Titel – , ein philosophisches und politisches Gespräch ermöglicht. Es ist aus dem Wunsch der Initiatorinnen heraus entstanden, eine Plattform für Ideen zu schaffen, die ausgehend von der weiblichen Liebe zur Freiheit die Welt verstehen und Gesellschaft gestalten. Es bietet eine Möglichkeit, Gedanken zu entwickeln und zu diskutieren, unterschiedliche Projekte und Netzwerke miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen, Informationen auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, neue Ideen zur Welt zu bringen. An diesem Projekt kann sich grundsätzlich jede Frau aktiv beteiligen, die in irgendeiner Weise mit einer der Redakteurinnen oder Autorinnen in Beziehung tritt.

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Illustration: Annekatrin Zint