<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Berühmt, aber kaum gelesen: Olympe de Gouges</title>
	<atom:link href="http://www.bzw-weiterdenken.de/2009/07/beruhmt-aber-kaum-gelesen-olympe-de-gouges/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bzw-weiterdenken.de/2009/07/beruhmt-aber-kaum-gelesen-olympe-de-gouges/</link>
	<description>Forum für Philosophie und Politik</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 06:07:53 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Marit Rullmann</title>
		<link>http://www.bzw-weiterdenken.de/2009/07/beruhmt-aber-kaum-gelesen-olympe-de-gouges/comment-page-1/#comment-128</link>
		<dc:creator>Marit Rullmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 14:25:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.bzw-weiterdenken.de/?p=1035#comment-128</guid>
		<description>Es ist schon viel passiert...

Ich bin begeistert, dass es für junge Frauen heute selbstverständlich ist, eine Dissertation über Olympe de Gouges zu verfassen. Bravo! Ebenso freut mich, dass es eine Tagung über sie und ihr Werk in 2009 geben wird. Wer hätte das gedacht... Ich jedenfalls nicht, als ich Anfang der 90er Jahre zusammen mit zwei Kolleginnen (Gudrun Gründken und Marlies Mrotzek) mit den Porträts für den 1. Band der Philosophinnen (von der Antike bis zur Aufklärung) beschäftigt war. Dabei stellte sich zwar heraus, dass es eine Vielzahl von Philosophinnen zu allen Zeiten gegeben hat, ihre Werke aber kaum rezipiert und nur selten übersetzt waren und es teilweise  bis heute noch nicht sind. Seither hat sich einiges zum Positiven entwickelt: das Verschweigen und Verdrängen dieser Tradition ist  endlich aufgebrochen - zahlreiche Texte wurden seither übersetzt und Frauen wie z.B. Olympe de Gouges werden zum 200. Todestag in den Feuilletons der großen Zeitungen erwähnt! Das dies noch zu wenig ist, ist mir klar. Aber solange wir für diese Forschungen nicht genauso viele Ressourcen zur Verfügung haben wie für die Erforschung der &quot;bedeutenden großen Philosophen&quot; (Institute, Lehrstühle etc.) wird es eben noch länger dauern. Die eigentliche Forschungsarbeit steht deshalb bei fast allen Philosophinnen noch immer aus. Und solange es private &quot;Eigeninitiave&quot; der Übersetzerin ist, z.B. Charlotte Perkins Gilman oder Mary Astell erstmals ins deutsche zu übersetzen (die Englischlehrerin Petra Altschuh-Riederer übersetzt in ihren Sommerferien!), wird es noch eine Weile brauchen, bis wir gleichgezogen haben. Aber wir arbeiten dran! In diesem Sinne liebe Grüße Marit Rullmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon viel passiert&#8230;</p>
<p>Ich bin begeistert, dass es für junge Frauen heute selbstverständlich ist, eine Dissertation über Olympe de Gouges zu verfassen. Bravo! Ebenso freut mich, dass es eine Tagung über sie und ihr Werk in 2009 geben wird. Wer hätte das gedacht&#8230; Ich jedenfalls nicht, als ich Anfang der 90er Jahre zusammen mit zwei Kolleginnen (Gudrun Gründken und Marlies Mrotzek) mit den Porträts für den 1. Band der Philosophinnen (von der Antike bis zur Aufklärung) beschäftigt war. Dabei stellte sich zwar heraus, dass es eine Vielzahl von Philosophinnen zu allen Zeiten gegeben hat, ihre Werke aber kaum rezipiert und nur selten übersetzt waren und es teilweise  bis heute noch nicht sind. Seither hat sich einiges zum Positiven entwickelt: das Verschweigen und Verdrängen dieser Tradition ist  endlich aufgebrochen &#8211; zahlreiche Texte wurden seither übersetzt und Frauen wie z.B. Olympe de Gouges werden zum 200. Todestag in den Feuilletons der großen Zeitungen erwähnt! Das dies noch zu wenig ist, ist mir klar. Aber solange wir für diese Forschungen nicht genauso viele Ressourcen zur Verfügung haben wie für die Erforschung der &#8220;bedeutenden großen Philosophen&#8221; (Institute, Lehrstühle etc.) wird es eben noch länger dauern. Die eigentliche Forschungsarbeit steht deshalb bei fast allen Philosophinnen noch immer aus. Und solange es private &#8220;Eigeninitiave&#8221; der Übersetzerin ist, z.B. Charlotte Perkins Gilman oder Mary Astell erstmals ins deutsche zu übersetzen (die Englischlehrerin Petra Altschuh-Riederer übersetzt in ihren Sommerferien!), wird es noch eine Weile brauchen, bis wir gleichgezogen haben. Aber wir arbeiten dran! In diesem Sinne liebe Grüße Marit Rullmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

