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Zwischen Recht und Medien: Die Väter- und Männerfrage

Von Andrea Günter

keinerÜber die unterschiedlichsten Kontakte und Mail-Netzwerke erreichte mich in den letzten Tagen die Nachricht, dass in der Zeitung Welt eine Abstimmung darüber läuft, ob Frauenhäuser abgeschafft werden sollen. Weiterer Anlass für die Aufregungen zu diesem Vorgang ist die mediale Aufmerksamkeit für den Film „Der entsorgte Vater“ des Regisseurs Douglas Wolfsperger. Manche der AbsenderInnen ärgern sich auch über die Mona Lisa-Berichterstattung zu den Lagen von Scheidungsvätern vom 21.6.2009. Diese gleichzeitig sich zutragenden Medienereignisse lassen auf frauenbewegter Seite die Angst hochsteigen, dass „der Backlash tobt“, so eine der Absenderinnen in der Betreffzeile ihrer Mail. Unterstützt wird dieser Eindruck von dem neuen Scheidungs- und Sorgerecht, skandalisiert die Emma.

Frauenprojekte, Frauenbeauftragte, Kolleginnen und Kollegen, FreundInnen, ein Mitglied unserer Baugruppe, ein grüner Stadtrat: Schon lange habe ich nicht mehr von so unterschiedlichen Seiten, so unterschiedlichen Frauen, Männern und Organisationen den Hinweis auf ein frauenpolitisches Thema bekommen, zusammen mit der Aufforderung, im Rahmen der Welt-Umfrage öffentlich Stellung zu beziehen. Die Vernetzung frauenbewegter Menschen scheint großartig zu funktionieren. Viele finden sich verantwortlich, wurden wie ich dazu aufgefordert, mit abzustimmen, was die meisten wohl auch gerne taten. Sieht so ein Backlash aus?

Auch mir fallen sofort viele weitere Beispiele für unausgewogene Urteile zur Geschlechterfrage ein, z.B. aus der Diskussion um die Jungenpädagogik. Ferner bin ich davon überzeugt, dass die Frauenfrage nie beendet sein wird und wir aufmerksam die aktuellen Ereignisse und Entwicklungen verfolgen und kommentieren müssen. Dennoch schlage ich vor, die Ereignisse genau anzuschauen, sie in ihrer Besonderheit zu diskutieren und zu sortieren. Denn neben den Beispielen, in denen ich ebenso klischeehafte, polemische und deshalb öffentlichwirksame Darstellungsweisen finde wie in manchen frauenbewegten Beiträgen – was ich für die Anfänge der Artikulation eines Unrechts als normal ansehe -, fiel mir zu den drei Medienspektakeln zuerst eine ganz andere Parallele ein. In den Neunzigern veröffentlichte die Zeitschrift Brigitte ein Dossier, in dem Frauen über die psychischen Folgen von Abtreibungen berichteten. Auch damals brach eine aufgeregte Diskussion los. Den Redakteurinnen von Brigitte wurde vorgeworfen, sie würden den Frauen in den Rücken fallen. Die Redakteurinnen markierten jedoch einen anderen Stand der Dinge. Inmitten der 90er die anderen, ambivalenten Seiten der Abtreibung benennen zu können, zeigt, dass die Kampagne der Frauenbewegung für Abtreibung aus den 70ern ein wirklicher Erfolg war, hielten sie fest. Gesellschaftspolitisch betrachtet ist die legale Möglichkeit einer Abtreibung nach den feministischen Interventionen so stabil verankert, dass auch die schwierigen Seiten öffentlich thematisiert werden können. Und die Redakteurinnen behielten Recht, ihre Dokumentationen über die kritischen Seiten der Abtreibung führten nicht dazu, die gegenwärtigen Regelungen infrage zu stellen. Sie waren ein Zeichen der Stärke der frauenbewegten Argumentationen und des Erfolgs.

Ähnlich hatte im Frühjahr diesen Jahres die Zeit Männer zu ihren Erfahrungen mit Abtreibungen zu Wort kommen lassen und sehr unterschiedliche Erfahrungen und Stellungnahmen veröffentlicht – auch wenn frau nicht unbedingt den Feminismus der Zeit inhaltlich teilt, so ist es doch zu schätzen, welche Themen und Positionen in dieser Zeitung inzwischen etabliert wurden und wie ausgewogen sie für dieses politische Milieu verhandelt werden, was vor 10 Jahren kaum nahe lag. Auch dies scheint mir ein untrügliches Zeichen dafür, dass frauenbewegte Anliegen in unserer Gesellschaft fest verankert sind.

Vor diesem Hintergrund schaue ich auf die oben genannten Ereignisse, die derzeit Aufregungen verursachen. Welche Zeiten haben wir? Was ist der Status Quo der Väterfrage? Sind wir selbst so weit, bei allen möglichen Themen den Ambivalenzen Raum zu geben, um die Umsetzung der eigenen Anliegen zu verfeinern? Sind wir stark genug dafür, Weiteres zu differenzieren? Und dem Unrecht zu Recht zu verhelfen.

Indem ich diesen Status berücksichtige, und es ist einer, den ich mir nicht nur wünsche, sondern auch wahrnehmen kann, komme ich zu anderen Fragen und Einschätzungen der aktuellen Ereignisse.

Ich frage mich: Wer spricht ausgerechnet der Welt die Autorität zu, meinungsbildend in Bezug auf die Bedeutung von Frauenhäusern zu sein? Ist ein Umfrageergebnis der Welt tatsächlich so ausschlaggebend, dass es jenseits der politischen Stimmungsmache eine seriöse Grundlage, nämlich eine Expertise für eine politische Beurteilung der Bedeutung von Frauenhäusern im Bundestag darstellt? Auch wenn mich die Internetaufrufe als Zeichen der Verankerung von frauenbewegtem Denken einerseits freuen, sie die Lebendigkeit und Aktivitäten von den vielen frauenbewegten Stimmen zeigen, so bleibt doch ein schaler Nachgeschmack: Warum geben wir eine solche Definitionsmacht ausgerechnet einer Zeitschrift wie der Welt, die für ihre Feindlichkeit gegenüber dem Feminismus bekannt ist und eine entsprechende Leserschaft um sich schart?

nichts

In Bezug auf die Geschlechter wird der Tisch immer wieder neu gedeckt.

Was die Besprechungen des Films „Der entsorgte Vater“ betrifft, so habe ich unreflektierte, vermeintlich bloß beschreibende Rezensionen gelesen, aber auch kritische wie in der BZ und FR, die die Einseitigkeit der Darstellung in der Bewertung der Mütter und Idealisierung der leidenden Väter hervorheben. Im BZ-Interview mit dem Regisseur ist mir aufgefallen, dass er zu den Zeiten der Scheidung keine Zeit für seine Tochter und dafür hatte, sich zu überlegen, ob er das Sorgerecht wolle, weil er einen Film drehte, und heute, nach langen Jahren der Kontaktlosigkeit (aus den unterschiedlichsten Gründen) dreht er ausgerechnet einen Film, damit seine Tochter erfahre, wie wichtig sie für ihn sei: Im Zentrum steht und bleibt der Film und seine Wichtigkeit, scheint’s… Der Filmemacher macht das, was er kann, und das, was er immer schon gemacht hat, und das wiederum in dem einzigen Medium, das er beherrscht, bringt eine Freundin diese Ironie auf den Punkt. Ist es aber das, was eine Tochter an wirklichem Kontakt zu ihrem Vater braucht?

Den Titel der Mona Lisa-Sendung wiederum würde ich lieber umdrehen. Statt „Scheidungsväter als Verlierer. Wenn der Streit eskaliert“ schlage ich als Titel vor: „Wenn der Streit eskaliert: Scheidungsväter als Verlierer“ und bestehe darauf, dass dieser Wenn-Satz unbedingt dazu- und davorgestellt gehört, damit die Verliereraussage den tatsächlichen Kontext bekommt, in den sie gehört. Ansonsten, also ohne Beachtung des Kontexts und seiner Tragweite wird eine falsche Verallgemeinerung nahegelegt, die in den Bereich des Sensationsjournalismus gehört und in dieser Verallgemeinerung tatsächlich frauen- und mütterfeindlich bzw. feminismusfeindlich ist.

Mit dieser kleinen Umakzentuierung der Themenformulierung halte ich die derzeitige Tendenz für tatsächlich richtig beschrieben. Die Erfahrung, dass Scheidungsväter heutzutage im Streitfall strukturell das Nachsehen haben, scheint derzeit so richtig (beschrieben). Auch wenn dies im Einzelfall nicht unbedingt gerecht ist, muss unsere Gesellschaft mit dieser Ungerechtigkeit bzw. dem Anschein einer solchen Ungerechtigkeit gegenwärtig leben. Sie ist Folge dessen, das vorausgehende Unrecht des Patriarchats gegenüber den Frauen zu tilgen, kein Rechtssubjekt zu sein. Und diese durchdringende und fest verankerte Struktur zu verändern geht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, ohne neues Unrecht zu erzeugen – so wie mit einer jeden Veränderung neue Felder von Unrecht entstehen.

Dies heute nach der grundsätzlichen strukturellen Veränderung der Positionierung von Frauen im Recht mit „Väter haben oft das Nachsehen“ (Mona Lisa) thematisieren zu können, halte ich für einen mehrfachen Erfolg der Frauenbewegung – das „oft“ allerdings ist vermutlich wieder der Sensationslust geschuldet, ein „Väter haben manchmal das Nachsehen“, was wohl eher der Realität entspricht, würde eine Berichterstattung kaum rechtfertigen.

Der mehrfache Erfolg nun besteht darin: Das Recht ist eindeutig nicht mehr automatisch auf Seiten der Väter, es ist entpatriarchalisiert. Dass das Rechtsgefüge nach seiner jahrtausend alten patriarchalen Geschichte vermutlich erst einmal auf die andere Seite zu kippen scheint, liegt nahe. Dies auf den Tisch zu bringen, ist nicht unbedingt eine sentimentalisierende Identifikation mit den Vätern, die unser weibliches gesellschaftliches Mitgefühl derart bräuchten, dass dies wieder auf Kosten der Frauen und Mütter gehen muss und sie sich als Sieger fühlen könnten. Damit würde das Machtspiel tatsächlich einfach fortgesetzt, einmal bildete er das Zentrum von Recht und Definitionsmacht, wenn er nicht mehr, dann automatisch sie? Und wenn das so wäre, dann muss er dafür sorgen, dass er wieder oben liegen kann? Die Zeiten dieser logischen Ordnung sind hoffentlich vorbei.

Hingegen nun den neu zu Tage tretenden Ambivalenzen Raum zu geben, nach den Vätern und den Folgen der neuen Positionierung der Frauen für Männer im Recht schauen zu können, ohne dass die alte Dominanz des einen Geschlechts über das andere anvisiert wird, wäre ein Zeichen des Erfolgs.

Dafür reicht es jedoch nicht aus, das vermutete strukturelle Unrecht an den Männern zu beklagen. Es muss jenseits der Opposition Dominanz des VaterMannes – Dominanz der MutterFrau Kriterien geben, denn Muttersein ist ebenso wenig ein Programm wie Vatersein.

Mich erstaunt in diesen Diskussionen damit vor allem eins: Gebildete Männer müssten eigentlich wissen, dass Mütterabwertung ebenso wie die Verunglimpfung von frauenbewegten Einrichtungen wie die Frauenhäuser genau das Gegenteil von dem bewirken und von dem Bild vermitteln, das sie von sich selbst verkörpern sollten: Gerecht, sozial kompetent, ein konstruktiver und nicht destruktiver Vater für Tochter oder Sohn zu sein. Solange Väter durch die Abwertung von Müttern auf ihre Kosten zu kommen versuchen, sind sie tatsächlich kein guter Umgang für Kinder. Sie vermitteln diesen ein abwertendes Mutterbild. Das aber hat eine sehr alte Tradition. Derart agierenden Vätern muss der Versuch eines Backlash unterstellt werden.

Interessanterweise gibt es eine Untersuchung der eher väterfreundlichen PsychologInnen Fthenakis und Minsel, die herausfinden mussten, dass Mütter heutzutage (auch in „normalen“, gelingenden Familien) von der Kommunikationsfähigkeit der Väter im Paar ableiten, ob sie sie für erziehungsfähig halten.[1] Eine durchaus rationale Reaktion der Frauen und der Gesellschaft, denn wenn ein Mann mit einer Erwachsenen und über sie nicht adäquat kommunizieren kann, wie soll er dann einem Kind gut tun und es erziehen können?

Es gibt also Kriterien für das, was im Streitfall passieren sollte: Die Erziehungsfähigkeit und Entwicklungsförderlichkeit, so schwierig dies im Einzelfall auch immer wieder zu bestimmen ist, ist das Entscheidungskriterium für den Umgang, den Kinder haben sollen, jenseits der blindmachenden idealisierenden Frage, „ob DIE Mutter“ oder „ob DER Vater“ gut fürs Kind ist, denn keiner von ihnen ist jemals das, was das Mütter- und Väter-Ideal vorgibt, was sie „an sich“ seien.

Umso wichtiger aber ist die Verarbeitung der Ambivalenzen. Ambivalenzen öffentlich zu machen und durchzuarbeiten ist ein Zeichen des Erfolgs und der Stärke. Also: Auch wenn noch so renommierte Väterfürsprecher wie Fthenakis und Amendt eine große mediale Öffentlichkeit erlangen, auch indem sie das Gewand der Wissenschaft für sich in Anspruch nehmen: Das Kriterium für ihre Seriosität ist, wie differenziert und ausgewogen sie Sachlagen beschreiben. Auffällig ist dabei: Seitdem das Institut für Sozialforschung in Frankfurt – in der Tradition von Horkheimer, Fromm und Adorno mit der Kritik am Patriarchalismus väterlicher Autorität stehend – neuerdings wieder Väterforschung betreibt, ist von den sich als wissenschaftlich gerierenden väterfreundlichen Stimmen zu hören, dass es eigentlich zu wenig Forschung über die tatsächliche Bedeutung von Vätern für Kinder gibt. Nachdem sie wissenschaftliche Objektivität nicht mehr veranschlagen können, sprechen sie stattdessen lieber wieder von den Erfahrungen mit der Bedeutung von Vätern, die alle Kinder machen würden.[2] Das aber ist das Einfallstor für Ideologie, Idealisierung und Verteufelung. Den Vätern ist dieselbe Idealisierung auferlegt wie einstmals den Müttern. Nun scheint die Zeit reif dafür zu lernen, dass solche Idealisierungen mit Verteufelungen einhergehen und für alle Beteiligten, Mütter, Väter und Kinder zu behindernden Vereinseitigungen werden.

Als politische Verortung braucht es für diese Einschätzung – sowie für die vieler anderer Kritiken an feministischen Anliegen und Errungenschaften – das frauenbewegte Selbstbewusstsein zu erkennen, dass die Artikulation von Unrecht und Unrechtseindrücken in Bezug auf Männer, Väter und Jungen als ein Zeichen der festen Verankerung der Errungenschaften eines veränderten Geschlechterverhältnisses betrachtet werden kann: als Folge der frauenbewegten Artikulationen von Unrecht an Frauen, der Einsicht in dieses Unrecht und der daraus entstandenen Veränderungen.[3]

Anmerkungen

[1] Fthenakis Wassilios E./Minsel Beate: Die Rolle des Vaters in der Familie, Stuttgart, Berlin, Köln 2002, ausführlicher in: Andrea Günter, Vätern einen Platz geben. Eine Aufgabe für Frauen und Männer, Rüsselsheim 2007

[2] So die relativierende Positionierung im Heft „Väter heute“ der Didacta, 2 (2008), v.a. 5-21.

[3] Zur Bedeutung der Artikulation von Unrecht insbesondere an Frauen und also im Geschlechterverhältnis als gesellschaftsverändernde Kraft vgl. Gerhard, Ute: Unrechtserfahrungen – Über das Aussprechen einer Er­fah­rung mit Recht, das (bisher) keines war, in: Susanne Opfermann (Hg.), Unrechts­er­fah­rungen. Geschlech­tergerechtigkeit in Gesellschaft, Recht und Literatur, Königstein/Ts. 2007, 11-30; Muraro, Luisa: Freudensprünge, in: Diotima: Die Welt zur Welt bringen. Poli­tik, Geschlechterdifferenz und die Arbeit am Symbolischen, F/M. 1999, 268-270; Spivak, Gayatri Chakravorty: Can the subaltern speak? Postkolonialität und subalterne Artikulation, Wien 2008.

Autorin: Andrea Günter
Redakteurin: Christel Göttert
Eingestellt am: 10.07.2009

Kommentare zu diesem Beitrag

  • Ursula Knecht sagt:

    Die Gabe der Unterscheidung

    Vielen Dank, liebe Andrea, für deine Hilfe beim differenziert Betrachten und Bedenken! Ja, „die Gabe der Unterscheidung“, bzw. des Unterscheidens!
    Zu deinen Beispielen ist mir eines aus der jüngsten Zürcher Stadtpolitik eingefallen. Anfang dieses Jahres hat sich der amtierende Stadtpräsident Elmar Ledergerber (SP) medial inszeniert und lauthals verkündet, dass er im April, vor Ablauf seiner Amtszeit, aus dem Amt ausscheiden werde, um sich ab sofort intensiv um seinen 16 jährigen Sohn zu kümmern, der vorher bei der Mutter gelebt habe und künftig bei ihm wohnen werde. Er würde also, O-Ton: „Vom Stapi (Stadtpräsident) zum Papi mutieren“. Es sei wichtig, dass ein pubertierender Junge den Vater an seiner Seite habe.
    Ein paar Frauen haben gejubelt: „Endlich ein Politiker, der seine Vaterpflichten ernst nimmt und das öffentlich bekennt!“. Andere haben sich gefragt, wo denn der Vater in den 16 Jahren davor (ab)geblieben sei? Wieder andere gaben öffentlich zu Bedenken, dass der abtretende Stadtpräsident den Frauen einen Bärendienst erwiesen habe. Er habe klar gemacht, dass ein politisches Amt mit einer verantwortungsbewussten Elternschaft offensichtlich nicht vereinbar sei und damit Frauen (als Mütter) entmutigt, ein solches Amt anzustreben. Wie sich der Sohn bei dieser öffentlichen Diskussion um seine „Sohnschaft“ gefühlt hat, war nicht in Erfahrung zu bringen…
    Übrigens: als Nachfolgerin wurde Corine Mauch (auch SP), eine bekennende Lesbe, zur Stadtpräsidentin von Zürich gewählt. Ich weiss nicht, ob sie und ihre Lebenspartnerin sich überlegt haben, z. B. Pflegekinder aufzunehmen.
    Im September haben wir Frauen vom Labyrinthplatz ein Gespräch mit ihr vereinbart. Vielleicht werde ich ihr diesen Vorschlag unterbreiten.
    Mit einem herzlichen Gruss
    Ursula

  • rainer Schnittka sagt:

    unrecht

    Recht(e) von Frauen –
    an Kindern…

    Wie weit die Diskussion an den Belangen der Kinder – dem sogen. „Kindeswohl“ vorbeigeht, wird wohl in diesem wie in vielen anderen Artikeln zu Trennung und Scheidung mehr als deutlich.

    „Entpatriarchalisiertes“ Unrecht ist es, worunter Kinder heute leiden – wie viele Väter, die dies ohnmächtig mitansehen müssen – aber nicht mehr ganz so ohnmächtig bleiben – wie auch der Film von Wolfsperger zeigt.

    Eine zukunftsfähige Gesellschaft kann nur kinderfreundlich mit dem Keim der Gesellschaft von morgen umgehen.
    Hier scheint eine Diskussion in Gang zu kommen, die mit den Grabenkämpfen femiradialer Gruppen nichts (mehr) zu tun hat.

    Rainer Schnittka

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