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FEMINISMUS. Unbehagen

Von Verena Lettmayer

Zugegeben: der Titel ist lediglich ein Eye-Catcher. Ich empfinde gar kein Unbehagen gegenüber „dem Feminismus“ (Den es ja, im Sinne einer homogenen Strömung_Gruppe_Partei, ohnehin nicht gibt).

FUSSNOTE:

„Feminismus“ ist eher sowas wie die Sicht auf die Welt aus *weiblicher Perspektive. Es bedeutet außerdem, Machtverhältnisse zu erkennen, und in Frage zu stellen. Das wäre meine augenblickliche Definition.  (*weiblich bezeichnet hier Menschen, die a) „weiblich“ sozialisiert sind und_oder b) sich selber als „weiblich“ bezeichnen. Wobei mir gleich wieder bewusst wird, dass Menschen, die beispielsweise „trans“ sind, hier gleich wieder rausfliegen. :-/

Eh‘ klar also, dass solch ein Feminismus eine feine Sache ist. Für alle. „Gutes Leben für alle“ und so.

Nein, um WAS es mir geht, ist eine bestimmte UMGANGSART in bestimmten Cliquen innerhalb des Feminismus, die ich nicht mehr ertrage.

Es ist dies eine Art, die permanent latent (oder oft auch gar nicht latent) besserwisserisch_herablassend_aggressiv daherkommt.

Die mit genau JENEM Habitus von Herrschaftswissen und autoritärem Gehabe und Ausschluss-Erzeugung agiert, den sie eigentlich zu kritisieren vorgibt.

Die sich gegenseitig selbst zerfleischt.

Die bei Ereignissen_Phänomenen_Meinungen_Äußerungen regelmäßig AUSSCHLIESSLICH die Kritikpunkte heraussucht, und die besagte Sache dann in Gänze, kurz gesagt, „Scheiße“ findet.

Da findet z.B. in Berlin Anfang September 2013 in Berlin eineRiesen-Demo gegen (Alltags-)Sexismus statt, mit zahlreichen Redner*innen, mit Musiker*innen wie Bernadette La Hengst, Doctorella, Dirk von Lowtzow, Sookee, etc. Eine tolle Sache. Soviel Präsenz. Soviel Sichtbarkeit. Soviel Energie!

Dann passiert folgendes (nicht, dass ich es nicht geahnt hätte): tags darauf schreibt eine Bloggerin via eine (queer)feministische Internet-Platform (welche ziemlich meinungsbildend in diesem Kontext ist), weshalb sie so eine Demo irgendwie doch nicht so toll findet. Z.B. weil da auf der Bühne nur weiße Frauen/Menschen stehen. Weil so große Events doch nur den Mainstream bedienen. Und so weiter.

Bitte nicht falsch verstehen: die meisten Kritikpunkte aus der Bloggerin Text verstehe ich durchaus. Darum geht es nicht.Sondern es geht mir auch hier um diese herablassende Art, sich abzugrenzen, und Kritik eben NICHT konstruktiv anzuwenden. Sondern als Selbstzweck. Nein, nicht als Selbstzweck. Der Zweck erscheint mir nämlich wie reines Profilierungs-Bedürfnis. Hauptsache abgrenzen.

In dem Text steht wiederum KAUM ein Wort des Respekts für die Wahnsinns-Arbeit, die die Organisation eines solchen Spektakels bedeutet. Eines Spektakels, welches (trotz aller berechtigter Kritik) eine Begeisterung und Energie freigesetzt hat, die gar nicht zu unterschätzen ist. Ich bin nämlich der Auffassung, dass solche Events keineswegs oberflächlich sind, von wegen „igitt, Massenveranstaltung“ usw. Und ich bin sehr für „Mainstream“, habe ich doch nicht die geringste Lust, mein Leben in einer separatistischen Blase zu verbringen. Das wäre mir wirklich zu wenig. In den Mainstream, genau da gehört das hin!

Ich möchte übrigens lieber keine Namen oder bestimmte Blogs erwähnen. Denn ich möchte nicht, dass das persönlich wird. Ich möchte niemandem „eine rein würgen“. Das wäre furchbar und das werde ich im Falle sofort (Achtung, Wortwitz!) abbloggen.

Ich würde nur gerne im Sinne einer gewaltfreien Kommunikation darlegen, dass mir das WIRKLICH WIRKLICH zu schaffen macht, diese Umgangsart. Dass es mich ärgert. Dass ich mir oft dumm vorkomme. Oder oberflächlich. Dass ich oft das Gefühl habe, NICHT mitreden zu können, obgleich ich doch genau das möchte. Weil ich teilhaben möchte.

Und es ärgert mich, dass ich auf diese, ja, letztlich autoritäre Art anspringe, mich davon ins Bockshorn jagen lasse!

Mit ständiger Abgrenzerei und profilierungssüchtiger Mäkelei wird’s nichts mit der EMANZIPATION. Oder mit der Auflösung der Herrschaftsverhältnisse. Und die ganzen Antifeministinnen, Rechten, maskulistischen Männerrechtler lachen sich auch noch ins Fäustchen.

Deshalb mal was ganz Verrücktes: 

Warum hören wir denn nicht erstmal einander zu, ohne gleich loszuschreien, wenn eine mal was noch nicht verstanden hat, nicht den korrekten Begriff verwendet, oder sich gar unsicher ist, und erst mal selber darüber nachdenken muss, ob und warum etwas sexistisch_rassistisch_homophob-etc. ist?

Und genau, warum versuchen wir, nicht öfter mal SELBER zu denken, anstatt mit Textbausteinen und auswendig gelernten Regeln um uns zu werfen, die wir vielleicht selber noch gar nicht kapiert haben? Oder nach denen wir uns dann gar nicht verhalten?

Warum können wir nicht öfter mal KONSTRUKTIVE Kritik üben, also z.B. sagen: „ja, finde ich echt super, und guckt mal, dies und das, das machen wir das nächste mal besser.“

Warum können wir nicht respektvoll und empathisch und interessiert und wohlwollend miteinander umgehen?

„… es geht um den Dialog, der einen Zwischenraum schafft und ihn auch SEIN lässt – d.h. eine neue Logik der wechselseitigen Anerkennung.“ (Silke Kirch)

Doch. Wir können das. (Z.B. auf der denkumenta in vorarlberg, da ging das.) Statt ausschließlich ungefähr ALLES Bestehende in Grund und Boden zu kritisieren, und doof zu finden, werden wir anfangen,NEU-ZUBEGEHREN. nämlich * EIN GUTES LEBEN FÜR ALLE.

p.s. dieser Text ist sicherlich nicht völlig klar. Er ist an diversen Stellen unscharf. Er ist auch ein wenig polemisch. Er ist emotional. Er kann auch ergänzt oder verbessert werden. Ich mochte all das bloß nicht mehr für mich behalten. SO!

 

p.s.s. Noch eine Nachricht an die oben erwähntenAntifeminist*innen_Rechten_maskulistischen Männerrechtler*innen_Stammtisch-Konservative_Homophobe_Rassisst*innen_Nazis (hab ich jemand vergessen), die meinen, sie könnten sich durch Texte wie diesen in irgendeiner Weise bestätigt fühlen:

„(…) Verpisst Euch. Niemand vermisst Euch.“*

(*in Anlehnung an die Lassie Singers.)————–>

Hier noch Links zu ein paar zum Thema passenden Begriffen aus dem „ABC des guten Lebens“:

Differenz

Dazwischen

Intervitale Gespräche

Sowohl als Auch

 

Verena Lettmayer ist freischaffende Künstler und Graphik-Designerin. Sie lebt und arbeitet in Offenbach.

www.verenalettmayer.de

Sie betreibt das Blog Boutique Vreni.

Autorin: Verena Lettmayer
Redakteurin: Jutta Pivecka
Eingestellt am: 15.09.2013
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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Anne-Käthi Zweidler sagt:

    Wie wunderbar herzerfrischend toll überspannt und kulturell höchst unkorrekt du das sagst – du sprichst mir aus dem Herzen, liebe Verena!
    Ganz sicher gibt es genau dazu höchst gescheite Analysen von gescheiten Frauen, die genau dieses Unbehagen thematisieren. Doch so frisch von der Leber weg wie es von dir daherkommt ist es noch viel besser 😉 Bitte schreibe weiter so und lass dich nicht von deinem Feminismus für alle abbringen.

  • Cindy sagt:

    DANKE! Genau das habe ich schon so häufig gedacht und manches Mal auch versucht zu kommunizieren, leider brachte es bisher nichts. Denn so ein Verhalten spiegelt nur zu gut patriarchale Muster wider, die doch eigentlich in feministischen Umfeldern abgebaut werden sollten. Vielleicht ist dies ja ein Denkanstoß für betreffende Personen (und bestimmt auch manchmal mich).

  • distelfliege sagt:

    Ich will nur zu bedenken geben, dass es nicht „unsere“ Schuld als Feministinnen ist, wenn Antifeminist_innen sich „ins Fäustchen lachen“.
    Dass wir verschiedener Meinung sind, sollte sein dürfen, sollte ganz selbstverständlich akzeptiert werden können.
    Dass uns dies von antifeministischer Seite nicht zugestanden wird, ist nicht unser Problem – es ist deren Problem.
    Ich dachte eigentlich, ich sei harmoniesüchtig und kann Streit nur schwer ab – aber ich nehme die Sache anders wahr als du. Ich fand den Text, den du beispielhaft angesprochen hast, überhaupt nicht herablassend, und es stand eigentlich als Fazit nur drin: „Ich möchte nicht zwangsweise zum Applaus genötigt werden für Dinge die ich aus den und den persönlichen Gründen nicht so doll finde“. Es stand sogar dabei, dass es für die Autorin total ok ist, wenn andere Menschen sog. „Mainstreamevents“ unterstützen wollen – fair enough, oder? Find ich wohlwollend genug. Respektvoll genug. Es hat jede ihre Gründe und ihre Geschichte, und nichts anderes, als sich das gegenseitig zuzugestehen, führt doch irgendwo hin… Sprich, du sprichst von „Leben und leben lassen“ und verlangst faktisch Konformität, damit nicht die Männerrechtler sich über unsere Gespaltenheit freuen.. ich find das nicht so problematisch wie du, und ich seh auch weniger die Notwendigkeit von Konformität..

  • verena sagt:

    @distelfliege:
    mein satz von wegen den „anftifeministInnen, die sich ins fäusstchen lachen“ war wohl etwas missverständlich.
    ich meine das NICHT so, dass sich der „feministische diskurs“ konform benehmen sollte, ohne meinungsverschiedenheiten und so. wär ja noch schöner!
    und wie diese vollidotInnen von männerrechtlerInnen_antifeministinnen etc reagieren, sollte „uns“ in der tat wurscht sein.
    … ich möchte auch nicht, dass dieser eine satz so viel bedeutung bekommt. ich habe nur den eindruck, dass auch viele menschen_frauen, denen feministische_etc thematiken am herzen liegen, sich oft eingeschüchtert fühlen.
    … mir ging es nicht um die vermeidung von streitigkeiten_konflikten etc. sondern um den umgangston, welcher manchmal dabei herrscht. es ist vielleicht ein wenig ungerecht, dass ich da nur diesen einen text herausgepickt habe. es sollte ja auch auf keinen fall persönlich sein.
    (ich könnte noch viele andere einzelbeispiele bringen.)
    konflikte_differenzen sind vorhanden und auch gut so. die frage ist, wie wir damit umgehen.

  • Ute Plass sagt:

    Dass wir Feminismus brauchen, aber kein Feminismus-Dogma zeigt die Kampagne hier:

    http://werbrauchtfeminismus.de/

  • distelfliege sagt:

    Hi Verena, also meine „Konformitätskritik“ hängt nicht nur an dem einen Satz. Ich sehe deinen Konformitätswunsch vor allem daran, dass du Nadjas Text als so arrogant und destruktiv wahrnimmst. Ich fand den Text weder im Umgangston schlecht, noch kann ich darin inhaltlich das erkennen, was du hier so schlecht findest, deshalb frage ich: Wenn der Text die Kritik nicht hergibt, was motiviert denn _dann_ die Kritik?
    Ist es der Wunsch nach mehr Geschlossenheit? (Konformität klingt vll. zu negativ. Ich nenne es mal Geschlossenheit und Solidarität)
    Ich kenne ja die anderen vielen Einzelbeispiele nicht, aber bei diesem sind wir wirklich unterschiedlicher Ansicht. Unsere Ansicht zu dem Text ist so verschieden, dass ich mich frage, ob ich einen ganz anderen Text gelesen habe als du.

    Ich kann verstehen, dass sich viele weiße Frauen, die von migrantisch-feministischer Seite oder von Women of Color zu den Ausschlüssen, die sie ungewollt erzeugen, kritisiert werden, eingeschüchtert fühlen. (Entschuldige für den Schachtelsatz). Mir selbst macht das auch Unbehagen und es schüchtert mich ein, dass ich mein eigenes Privileg oft nicht so klar habe. Aber ich glaube, da ist die Schüchternheit oft viel stärker als die zu erwartende Kritik. Wenn sich Frauen* bereit sind zu hinterfragen, löst sich so viel in Wohlgefallen und diesen erwähnten konstruktiven Austausch auf, jedenfalls meiner Erfahrung nach. Ich komme jetzt mit dem Theme „Women of Color“ weil ich es wichtig finde, auch nochmal dran zu denken, woher und warum die Kritik kommt. Es ist nicht so einfach, zu sagen: Die MM ist so eine starke Plattform, und wir armen „Schwächeren“ Einzelblogger_innen werden von „der oben sitzenden cheffigen MM angemeckert“. Dabei fällt unter den Tisch, dass hier ein weißer Mainstreamfeminismus kritisiert wird von einer Frau, die sich auf diesen Großveranstaltungen oft nicht repräsentiert fühlt und die nicht mitgedacht wird und die von Rassismus betroffen ist, und die sich traut, ihre eh schon marginalisierte Perspektive einzubringen.
    Ich fände es an dieser Stelle wichtig, zu sehen, dass _wir_ weißen Feministinnen es sind, die in dieser Konstellation „oben“ sind und dass es unser Job an der Stelle wäre, sich selber zu hinterfragen und die kritisierende Woman of Color nicht „herauszudrängen“ aus den Kreisen aus denen sie sich, wie sie selber schreibt, ohnehin herausgedrängt fühlt.

    Das wäre ein konstruktiver, zukunftsweisender Umgang mit einer solchen Kritik. Also, dass die Perspektive, aus der die Kritik kommt, mit bedacht wird, dass so Mehrfachdiskriminierungen auch mit bedacht werden.

    liebe Grüsse

  • liebe distelfliege:
    danke für dein feedback …
    „Unsere Ansicht zu dem Text ist so verschieden, dass ich mich frage, ob ich einen ganz anderen Text gelesen habe als du.“
    bei diesem satz musste ich lachen, denn dieses gefühl kenne ich auch … vielleicht ist ja auch o.k. und nur zu verständlich, dass wir diesen text unterschiedlich wahrnehmen; eben, WEIL wir alle unterschiedliche positionen_hintergründe haben. und deswegen ist es gut, dass wir uns (hier) darüber unterhalten.

    … für mich war nadjas perspektive eher die einer bloggerin, die fest in einem (queer)feministischen und akademischen umfeld verwurzelt ist. die perspektive „woman of colour“ habe ich in der tat, ich muss es ehrlich zugeben, nicht mitbedacht. im dem text selber kam sie auch nicht raus, und war wohl schon als grundvoraussetzung mitgedacht.
    … meine eigene perspektive: (queer)feministische zusammenhänge kommen in meiner „analogen“ umgebung fast gar nicht vor. da wird dann oft mit „schmunzeln“ bzw. „empörung“ reagiert, wenn ich auch nur ansatzweise feministische themen im weitesten sinne anspreche :-/
    (ich komme von einer kunsthochschule, wo dies (wie auch die thematisierung anderer gesellschaftlicher machtstrukturen_zusammenhänge leider kaum_gar nicht vorkam.) auf die MM stieß ich erst viel später, 2008.
    … meine berührungspunkte gehen fast alle via internet; es ist meist, als würde ich von draußen draufschauen.)

    was die „einschüchterung“ angeht: bei mir würde ich sagen, die rührt tatsächlich eher von der umgangsart her; und weniger von den inhalten. wobei das sicherlich auch verschwimmt.

    „Wenn sich Frauen* bereit sind zu hinterfragen, löst sich so viel in Wohlgefallen und diesen erwähnten konstruktiven Austausch auf, jedenfalls meiner Erfahrung nach.“
    … da gebe ich dir vollkommen recht, genau dies wünsche ich mir ja! und ich wünsche mir mehr, ja, allianzen, vielleicht auch nur vorübergehend. das heißt ja nicht, dass ich alles kritiklos gut finden muss (wie eben so eine groß-veranstaltung). da gibt es sicherlich einiges zu kritisieren. aber wir könnten dies doch tun, ohne uns allzusehr abzugrenzen.
    … denn das sind doch alles prozesse, denk- und bewusstseins-prozesse.

    … ich sehe die gefahr, irgendwann völlig handlungsfähig und unsichtbar zu werden. ich fürchte, es funktioniert meist nicht, dass immer alle integriert_repräsentiert werden … bzw. das ist zwar der richtige anspruch, aber wenn er zum absoluten maßstab dafür wird, bei was ich mich beteilige oder nicht … dann bleibt fast nichts mehr übrig.

    … und deswegen finde ich es gut, wenn es viele verschieden initiativen gibt, großveranstaltungen, einzel-blogger*innen, eine mädchenmannschaft, eine MISSY, eine denkumenta, initiativen von Schwarzen Deutschen, und vieles vieles mehr … die alle unterschiedliche perspektiven abbilden, die zusammengenommen_gemeinsam emanzipatorisch sind, und sichtbarkeit haben. eine vielheit mit differenzen.

    so. genug geredet 🙂

    liebe grüße

  • @Anne-Käthi Zweidler
    danke auch für dein feedback. „kulturell unkorrekt“ ist auch ein schöner begriff 🙂

  • @cindy
    … ja, ich meine eben auch, dass (jetzt mal unabhängig von dem text, den ich als anlass gewählt hatte) da oft abgrenzende_akademische verhaltensweisen reproduziert werden, die letztlich eben gar nicht post-patriarchal sind (und ich selber komme aus keinem geisteswissenschaftlich-akademischen unfeld, daher meine einschüchterung). es ist ja auch nicht leicht, sich aus diesen althergebrachten strukturen zu befreien. ich selber kann das auch nicht soo toll, andere meinungen erst mal stehenzulassen, im sinne eines sowohl-als-auch (ohne beliebig_relativierend zu werden)

  • katarina klein sagt:

    Ich finde das “eine rein würgen” grudsätzlich nicht produktiv und sprachlich verfehlt, allerdings oft unbedacht getan. Und, wenn eine/einer stänidg „unter Beschuß“ steht, dann erleichtert er/sie sich womöglich schon mit dem Wort „verpiß dich.“

  • Gré Stocker-Boon sagt:

    Das Potential mit dem „Dazwischen“ was schon vorhanden und gelebt ist,mit den daraus schöpfende Gedanken und Wahrheiten,ist gar noch nicht richtig „im Gang“ und im Umlauf gekommen.Dieses Mit-zudenken,Mit-zuleben,Mit-laufen zu lassen scheint mir eine notwendige und schöpferische Angelegenheit.Dies in Szene zu setzen,wahrhaftig ein grosser An-und Bereicherung.

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