beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Rubrik Blitzlicht

Mehr weiterdenken

Von Juliane Brumberg

Die Kommentarfunktion ist eine Super-Sache, denn sie ermöglicht es, Gedanken zu einem Artikel weiter zu entwickeln, kritisch zu hinterfragen oder mit Beispielen aus der eigenen Erfahrung zu ergänzen. Leider ist sie etwas in Verruf geraten, weil sie oft zur Selbstdarstellung oder für Beleidigungen missbraucht wird.  Bei bzw-weiterdenken ist das nicht so. Beleidigende Kommentare oder solche, die sich nicht auf unsere Artikel beziehen, werden erst gar nicht veröffentlicht. Und wir bekommen immer wieder schöne Kommentare, die sich wirklich mit den Texten auseinandersetzen oder sie durch eigene Erfahrungen ergänzen.

Doch wir wünschen uns noch mehr Weiterdenken im Kommentarbereich, mehr Nachfragen, mehr Kontroversen, mehr Gespräch und Aufeinander-Eingehen. Damit das gelingt, sind auch wir Redakteurinnen, die Autorinnen und die Patinnen gefragt, auf Kommentare zu antworten, was bisher wenig geschah. Die Ursprungsidee dieses Forums bestand ja darin, Feministinnen aus unterschiedlichen Richtungen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Zeitweise haben unsere Autorinnen das Gefühl, dass ihre Artikel nur wenig Resonanz finden. Sie werden mit Sorgfalt geschrieben, veröffentlicht, gelesen – und verschwinden dann schnell aus dem Bewusstsein.

„Beziehungsweise-weiterdenken“ ist ein anspruchsvoller Name. Wir haben ihn gewählt, weil wir neue Gedanken nicht nur in die Welt bringen, sondern mit unserem Leben, mit unserem Alltag in Verbindung bringen wollen. Vielleicht haben einige Leserinnen zu viel Respekt vor philosophischen Texten und trauen sich nicht, nachzufragen oder einen eigenen Gedanken dazu beizusteuern? Doch genau das ist wichtig. Wir möchten ja gerne, dass ein Pfad zu dem Alltag und den Erfahrungen von möglichst vielen Frauen gelegt wird. Und mehr Diskussion würde dazu beitragen, dass die Inhalte länger lebendig bleiben.

An diesem Ort soll der Unkultur in anderen Kommentarbereichen etwas entgegengesetzt werden. Wir wünschen uns, dass unsere Kommentarfunktion dazu genutzt wird, wofür sie gedacht ist: Zum Weiterdenken!

(Über diesen Link und Runterscrollen kommt Ihr zum Kommentarfeld für diesen Beitrag :))

Autorin: Juliane Brumberg
Redakteurin: Juliane Brumberg
Eingestellt am: 07.04.2017
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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Franz Limacher sagt:

    Ich verstehe Ihr Anliegen sehr gut. Seien Sie versichert, dass Ihre Artikel zum weiterdenken anregen und nicht einfach aus dem Bewusstsein verschwinden.
    Ich bin zwar bald Urgrossvater, setze mich aber viel mit den Anliegen der Frauen auseinander. Bei den Diskusionen mit meinen Kolleginnen und meinen Schwiegertöchtern kann ich dank der Lektüre Ihrer Beiträge viel besser mitreden.
    Daher recht vielen Dank für Ihre Arbeit und resignieren Sie ja nicht. Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag zum Erreichen einer gerechteren Stellung der Frauen.

    Liebe Grüsse : Franz Limacher

  • Anne-Käthi Zweidler sagt:

    Liebe WeiterdenkerInnen.
    Danke für diese Nachfrage. Ja genau das ist es, was mich nicht in die Tasten hauen lässt: ich habe vielleicht zu viel Respekt vor philosophischen Texten und dem präzisen Vokabular, das ich nicht beherrsche.
    Aber jetzt macht ihr mir Mut, mich künftig auch mit meinen Alltagserfahrungen einzubringen. Danke!
    Anne-Käthi

  • c. sagt:

    liebe WeiterdenkerInnen,
    was die behaupten stimmt nicht so ganz. Ich habe in jüngster Vergangenheit auf zwei ziemlich brisante Artikel reagiert in der Kommentarfunktion und habe 1-2 Wochen auf irgendeine Reaktion der Textverfasserin gewartet oder auf andere LeserInnen. Null Reaktion – hat mich schon irgendwie erschrocken, wie wenig Interesse/“Brennen“ für ein Thema vorhanden ist – aber so ganz überraschend ist mir das Desinteresse bei scheinbar integeren Frauen/Leserinnen nicht. Ebenso einige RedakteurInnen/Autorinnen, die mit ihrer ständig selbst betonten akademische Ausbildung sich episch über Themen wisschenschaftlich „ergiessen“ – nur leider völlig am Thema/bzw. nicht Akademiker-Bewußtsein (gefangen in sozialer Blase) vorbei (z.B. siehe Artikel über Prostitution). Derart „niedeschwelliger“ Journalismus schreckt LeserInnen vom Kommentieren ab.

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Zum Weiterdenken anregende Quellen
    nutze ich immer wieder gern. „Beziehungsweise weiterdenken“
    hat mir schon oft „auf die Sprünge geholfen“: Beim Schreiben
    eines Artikels, bei Diskussionen mit Freundinnen oder
    Kolleginnen. Schade, dass auf die geschriebenen Artikel
    hier im frauenpolitischen Forum eher wenig Resonanz
    da ist. Sie werden mit viel MÜHE UND ARBEIT geschrieben,
    ohne Honorar. Ich selbst „sitze“ an einer Arbeit zum sich
    wandelnden Thema HAUSARBEIT und finde bei „Beziehungsweise weiterdenken“ vielfältige Anregungen und Impulse.Danke an die Autorinnen!

  • Andrea Meisel sagt:

    Liebe c., lieber c.,

    ich kann den Vorwurf aus Ihrem letzten Beitrag nicht ganz verstehen. Auch halte ich es für etwas unfair, pauschal die hier schreibenden Frauen und Leserinnen als „scheinbar integer“ zu beschreiben, die in einer „sozialen Blase“ gefangen seien.

    Ist es nicht so, dass wir irgendwie alle Gefangene in uns selbst sind? Jeder von uns ist auf eine ganz spezifische Weise sozialisiert worden und haben eine bestimmte Ausdrucksweise, die unsere Prägung signalisiert. Gerade deshalb sind wir darauf angewiesen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Meinungen auszutauschen. Unsere Subjektivität können wir dabei nicht ganz überwinden, aber vielleicht etwas unseren Horizont erweitern, über unseren Schatten springen und andere Meinungen kennen- und respektieren lernen.

    Können Sie genau erklären, was Sie meinen mit „niederschwelligem Journalismus“ – bezogen auf den konkreten Artikel, den Sie meinen?

    Ich bin eine Leserin dieser Seite und sehe in den Artikeln ein aufrichtiges Ringen um gute Argumente, interessante Positionen und Offenheit gegenüber Andersartigen und Fremden.
    Gerade deshalb habe ich diese Plattform abonniert.
    Und warum lesen Sie die Artikel hier? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die Chance geben, Sie zu verstehen.

    Freundliche Grüße!

    P.S.
    @ Redaktion: Gibt es die technische Möglichkeit es so einzurichten, dass man als Kommentator eine Nachricht bekommt, wenn jemand auf den eigenen KOmmentar reagiert hat? Das würde wahrscheinlich die Reaktionsquote erhöhen.

  • Else SHAMEL sagt:

    Liebe Frau Brumberg, bin ganz Ihrer Meinung darüber, wie es mit den Kommentaren laufen könnte. — Hab schon mal Kommentare geschickt, die sind nach meiner Wahrnehmung sang- und klanglos ich der Versenkung veschwunden. – Und fremde Kommentare hab ich kaum bemerkt.
    Vielleicht ändert es sich eimal.
    Mit freundl. Grüßen – E. Shamel

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Ich habe auch schon Kommentare abgesetzt, woraus sich bei einem Mal zumindest ein Austausch mit der Autorin (D.Markert) ergeben hat. Es lohnt sich also!

  • Brigitte sagt:

    Für mich ist bzw eine Informationsquelle für eine ganz bestimmte Richtung des Feminismus, über die ich informiert bleiben möchte, die ich aber nicht teile. Ich halte die Autorinnen u. a. für ein bißchen weltfremd und wenig bodenständig. Insofern ist es recht selten, dass ich Artikel weiter verbreite oder mich dazu äußern möchte. Mir ist aber bewusst, dass in den Artikeln (besonders Buchbesprechungen auch fremdsprachiger Bücher) sehr viel Arbeit steckt. An dieser Stelle also ein Dankeschön für die Arbeit, die geleistet wird.

  • Dorothee Markert sagt:

    An c. Dass wir bisher zu wenig auf Kommentare reagiert haben, wollen wir ja gerade ändern. Lesen Sie doch nochmals den zweiten Abschnitt des Blitzlichts! Und: Pauschal abwertende Äußerungen über unsere Autorinnen/ Leserinnen / Kommentatorinnen und Texte wie in Ihrem zweiten Abschnitt veröffentlichen wir normalerweise nicht.

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Freut mich ungemein, wenn auch verspätet, all das zu lesen bzgl. der Kommentarfunktion…
    denn schließlich bin ich mit euch Schreibenden und irgendwie auch mit allen,
    die diese Seite anklicken, hier in einer Beziehung.
    Wie kann solch eine Beziehung, in deren Namen schon steht „weise zu sein in uns stets weiter machendem Denken“, denn darüber hinaus noch gelingender sein?
    Vielleicht gelingt es wirklich mit mehr Kommentarlebendigkeit, d.h.
    weiterhin beziehungsweise zu sein im weiterdenken UND davon hier etwas mit uns teilen.
    Für jeden Gedanken dann ein Danke,
    denn dazu kann es kein wichtiger oder klüger etc geben!
    Das wäre für mich -frei nach Dorothee Markerts Buchtitel-
    ein Wachsen im Mehr anderer Frauen.

  • c. sagt:

    Zusammengefasste Antworten an Dorothee Marker/Andrea Meisel:
    Wir drehen uns im Kreis. Ich reagierte regelmäßig mit Kommentaren in der Vergangenheit und erntete keine Reaktion – wie andere Leserinnen auch erfahren haben. Jetzt ist die Redaktion einsichtig + das habe ich verstanden. Ich danke, dass mein Kommentar nicht als beleidigend gewertet wird/veröffenlicht wird. + Kommentatorinnen werte ich nicht ab. Ich habe 1x (siehe Text zu „Einsamversorgerin“) versucht, „weiterzudenken“ – weil im Kommentarbereich eine Alleinerziehende als „sozial-fitte“ bezeichnetet wurde … hüstel. + Meine Kritik „niederschwelliger Journalismus“ ist eine Kritik – ja. Sorry wenn ich jemand damit persönlich verletzt habe – aber Kritik gehört zu den Spielregeln im Journalismus/für Blogger/für Mediatoren in Gruppen auf Facebook ….usw. Wer die nicht aushalten kann, darf sich nicht öffentlich äußern (in diesem Fall Antje Schrupp, die Kritik gut aushält weil sie ein journalistischer Profi ist) + In diesem Fall bezog bezog sich meine Kritik auf ihren Artikel/Rezension „Sexarbeit und bürgerliches Frausein“. Ich habe nicht kommentiert dort – weil das Entscheidendste von einer Kommentatorin – einer Betroffenen!!! – erwähnt wurde (see dort).+ Vorschlag: gute Themen/Bücher mit anschließend von Mediatoren gelenkter die Diskussion. + Ich lese gern auf dieser Plattform weil ich einige Autorinnen/Schriftstellerinnen sehr schätze. Aber manchmal „schwingt“ beim Lesen etwas Frustration/Schrecken mit wenn Frauen, „die sich gemütlich im Patriarchat eingerichtet haben“ (von Kirsten Armbruster/Gruppe „Matrifokalität…“ on facebook/ chapeau von mir!)- über extrem desolate Frauenprobleme sich austauschen/reden/schreiben/diskutieren von denen sie null Ahnung/Erfahrungen haben/haben können, sondern eher nur angelesenes, erlerntes Wissen von der Uni („sozialer Blase“ der Akademiker – gute Beispiele dafür finden sich leider auch auf dem Blog von Antje Schrupp) – oder noch schlimmer – „Main-Stream-Halbwissen“. Für die real „betroffenen“ Frauen – über deren Kopf/deren Situation dort gefachsimpelt, gewertet …usw. wird – ist das extrem empörend + es schreckt sie ab, im Kommentarbereich sich zu rechtfertigen/sich zu outen.
    Gruß c.

  • Ute Plass sagt:

    Bin wie @Andrea Meisel interessiert zu wissen, ob es die technische Möglichkeit gibt, es so einzurichten, dass man als Kommentatorin eine Nachricht bekommt, wenn jemand auf den eigenen Kommentar reagiert hat?

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    In der Tat wäre es hilfreich, was c. vorschlägt; -nämlich, dass zumindest der Autorin des Artikels, welcher kommentiert wird, gemeldet wird, wer wann mit welchem Inhalt reagiert hat. Technsich ist dis durchaus möglich.

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Sorry: Andrea Meisel hat dies vorgeschlagen.

  • Dorothee Markert sagt:

    @Brigitte: Ihre andere Richtung des Feminismus, aus deren Sicht das, was wir hier machen, als „weltfremd und wenig bodenständig“ erscheint, würde mich ja schon interessieren. Offensichtlich hat diese Haltung es nicht nötig, sich mit anderen auseinanderzusetzen?

  • Andrea Meisel sagt:

    Liebe Redaktion,

    leider hatte ich keine Nachricht bekommen, dass mein Beitrag veröffentlicht wurde und dass auch jemand darauf reagiert hat. Daher lese ich die Diskussion erst jetzt.

    Ich bin überrascht, dass Juliane Brumberg nicht auf die Kommentare reagiert und auch nicht auf den Vorschlag eingeht, Kommentatoren über neue Kommentare anderer zu informieren.

    Und so bleibt ihr eigener Wunsch nur Wunschdenken…..

    Herzlichst,
    Andrea Meisel

  • Andrea Meisel sagt:

    HAllo c,
    entschuldige, dass ich jetzt erst antworte.
    Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten, Deinen Text zu lesen und zu verstehen. Tut mir leid.
    Ich bräuchte ein bisschen konkretere Kritik um Dich nachzuvollziehen. (Hinweis auf Person, DAtum, Titel des Artikels, Thema der Kritik, These). Auch Links zu den Artikeln oder der Kommentare wären sehr hilfreich. (Auch wenn man keine Links in der Kommentarfunktion hat, so würde ich mir versuchen, die Links in meinen Browser zu kopieren, das würde mir schon sehr helfen!)
    Gerne versuche ich dann noch mal Deine Position nachzuvollziehen, ich bleibe dafür offen.
    Liebe Grüße
    Andrea Meisel

  • Antje Schrupp sagt:

    Liebe Leute, ich freue mich, dass Julianes Blitzlicht dazu geführt hat, dass die Kommentarfunktion jetzt von vielen genutzt wird, toll!

    Mich ärgert allerdings auch etwas, und zwar die von manchen zum Ausdruck gebrachte Anspruchshaltung gegenüber den Autorinnen von Texten, z.B. auch von mir oder jetzt von Juliane. So als seien sie mehr verpflichtet, sich an den Diskussionen im Anschluss an ihren Text zu beteiligen als andere.

    Ich sehe es allerdings andersrum: Die Autorinnen haben ja schon eine Anstrengung aufgebracht, sie haben etwas geschrieben und anderen zur Verfügung gestellt. Jetzt sind die anderen dran, und es ist schön, wenn sie es weiterdenken und dann auch Kommentare schreiben. Daraus, dass man einen Kommentar geschrieben hat, leitet sich aber kein Anspruch gegenüber der ursprünglichen Autorin ab, dass die nun auch reagieren muss. Sie kann, aber sie muss nicht, jedenfalls ist ihre „Verpflichtung“ nicht höher als die jeder anderen beliebigen Person, die etwas zur Debatte beitragen könnte.

    Das gilt für ein Forum wie Bzw-weiterdenken umso mehr. Wir sind als Redaktion und als Autorinnen keine Service-Einrichtung für alle, die ein bisschen Feminismus abonnieren möchten. Sondern wir bieten eine Plattform, in der alle, die sich für das Thema interessieren und verantwortlich fühlen, gleichermaßen gefragt sind.

  • Antje Schrupp sagt:

    Ansonsten ist die Anregung, auf Kommentare zu einem Artikel Benachrichtigungen zu bekommen, natürlich gut. Wir werden versuchen, das einzurichten – irgendwie ist das sicher möglich, wir müssen aber herausfinden, wie genau 🙂

  • Antje Schrupp sagt:

    PS: Ist schon erledigt, unter dem Kommentarfeld wird jetzt ein Kästchen zur Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren zum Klicken angezeigt!

  • Judith sagt:

    ich möchte gerne mal an dieser stelle, meine zurückhaltung zum ausdruck bringen, was z.b. die kommentarmöglichkeit anbelangt. als weiblicher mensch, der/die nicht in den luxus gekommen ist, ein studium zu absolvieren, und auch nicht gewöhnt ist, ihre gedanken permanent, in regelrecht wissenschaftlichem austausch mit verschiedenen themen oder personen zu schulen, fühle ich mich sehr schnell gehemmt und ausgeschlossen. es kostet mich jede menge mut, mich für mich stark zu machen, und ich beobachte dann an mir, wie jetzt auch beim erstellen dieses textes, wie ich versuche etwas vorzugeben, was ich nicht bin, bloß um mich interessanter erscheinen zu lassen, was ja sehr schade ist, weil es dann so wenig mir selbst gerecht wird, und mir entspricht. und so geht es mir auch mit wissenschaftlichen texten, oder solchen die sich so präsentieren, und stelle fest wie mich das thema als solches schon interssieren würde, aber die komplexität der darstellung mich rasch ermüden lässt, so dass ich mich ernsthaft frage, ob ich zu doof bin, oder es auch eine frage des schreibens, der sprache ist? und auch die sehnsucht nach einfacherer, lebensnaherer sprache, die mehr interesse und auseinandersetzung möglich machen könnte, meinerseits beschäftigt mich. eine sprache des einbeziehens auf mehreren ebenen, und nicht eine sprache die ausschließt. so ist zumindest mein empfinden, in der auseinandersetzung mit text und sprache, und wage jetzt mal dass eine mögliche reaktion auf mein „sinnieren“ kommt; wie auch immer.

  • Antje Schrupp sagt:

    @Judith – danke, dass du geschrieben hast. Ich glaube, eine zu wissenschaftliche oder auch „unklare“ Sprache ist oft ein Symptom dafür, dass der Gedanke, der da formuliert werden soll, noch nicht ganz rund und fertig ist. Mir als Autorin hilft es daher auch, wenn eine schreibt, was sie nicht versteht, denn das fordert nochmal dazu heraus, diesen speziellen Punkt noch einmal zu durchdenken.

  • Bettina Stehli sagt:

    Danke für die Einladung!
    Mir gefällt sie und ich nehme sie gerne an.
    Und dann gefällt mir sehr, dass ihr eigene Spielregeln aufstellt für das Kommentieren hier, denn ich würde oft gerne z.B. auf Facebook etwas diskutieren, tue es aber nicht, weil ich es meist ganz schrecklich finde, wie dann miteinander gesprochen wird und ich mich frage: Wer spricht hier überhaupt? Und mit wem? Und um was geht es hier? Ich mag die Beschreibung von Fidi, in der die Beziehung und der Gedanke als Danke aufscheinen.
    Das finde ich HIER viiiiiiiel wichtiger als Kritikreflex.

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