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Mendelssohns „Elias“ ist nicht nur schöne Musik

Von Dorothee Markert

Viele Jahre meines Lebens habe ich in einem Chor mitgesungen, fast immer waren es Kirchenchöre. Lange Zeit achtete ich dabei nicht sehr auf die Texte. Ich genoss vor allem die Zugehörigkeit zur Chorgemeinschaft und die schöne Musik. In dem Maße wie ich die Sprache der Liturgie und ihre Auswirkungen zu kritisieren begann, vor allem in Bezug auf die Bilder von einem ausschließlich männlich dargestellten Gott, achtete ich auch genauer auf das, was zusammen mit der Musik an Sprache und Bildern transportiert wurde, und konnte es immer weniger ertragen. Für meinen letzten Chorleiter spielten dagegen die Inhalte des Gesungenen überhaupt keine Rolle, und daraus ergab sich dann auch ein Konflikt, der mitverantwortlich dafür war, dass ich das Chorsingen schließlich ganz aufgab.

Trotz einiger wirklich unerträglicher Texte in den Kantaten und Passionen von Bach kam früher wohl niemand auf die Idee, dazu „Einführungen“ zu veranstalten, in denen die Texte erklärt und relativiert wurden. Anders ist das bei dem Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy, das in den letzten Jahren immer öfter aufgeführt wird. Offensichtlich bin ich nicht die einzige, die auf die Geschichte, die da erzählt und damit wieder verstärkt in unsere Welt gebracht und unterstrichen wird, mit einem starken Unbehagen reagiert. So hörte ich mir vor zwei Wochen einen Vortrag an, der eine Aufführung des Oratoriums vorbereiten sollte. Er hatte den Titel: „Gewalt im Gottesbild, entwaffnet?“. Als der Elias vor einem Jahr in meiner Gemeinde aufgeführt wurde, gab es zur Einführung ebenfalls einen Gottesdienst mit erklärenden Texten und einer Predigt, die sich kritisch mit Elias’ Handeln auseinandersetzte.

Im Oratorium Elias wird die biblische Erzählung aus 1. Könige 17-19 und 2. Könige 2 musikalisch dargestellt, die sich auf die Zeit von ca. 850 v. Chr. bezieht. Da König Ahab, der im nördlichen Teil Israels regierte, Isebel, eine Frau aus einem angrenzenden Gebiet geheiratet hatte, in dem die Ursprungsreligion des Landes weiterhin praktiziert wurde, wandten sich auch viele Menschen im israelischen Nordreich wieder verstärkt dieser Religion zu. Elias fühlte sich von Gott gesandt, um dagegen vorzugehen.

In der Predigt in meiner Gemeinde wurde das „Eifern“ des Elias zwar durchaus kritisiert. Doch dieses „Eifern“ führte (in der Erzählung, über deren historischen Hintergrund wir nichts Sicheres wissen) immerhin zur Ermordung aller „Baalspropheten“ und zur Verhöhnung einer Religion, die früher in diesem Gebiet heimisch gewesen war und weiterhin von den Nachbarvölkern praktiziert wurde. Bei den von mir besuchten Einführungsveranstaltungen wurde jedoch über das Schicksal der „unterlegenen“ Religion nicht weiter nachgedacht. Für sie wurde nicht mehr Interesse aufgebracht, als es die Autoren der biblischen Erzählung gezeigt hatten, die offensichtlich kaum etwas über die Ursprungsreligionen des von ihnen bewohnten Landes wussten oder wissen wollten. Sonst hätten sie nicht Baal allein dem jüdischen Jahwe gegenübergestellt, ohne die Göttin Aschera überhaupt zu erwähnen. In einem Zeitungsartikel zu einer weiteren Aufführung des Elias heißt es, der Prophet habe sich „gegen Vielgötterei“ gewandt.

Als Elias am Ende der Erzählung nach einer Zeit tiefer Verzweiflung die Erfahrung machte, dass Gott weder im Sturmwind, noch im Erdbeben oder Feuer, sondern in einem „stillen sanften Sausen“ an ihm vorbeiging, dass er also gar nicht der gewalttätige Gott war, als den er ihn vorher dargestellt hatte, war das gewalttätige Gottesbild ja nun „entwaffnet“ worden. Elias hatte da wohl etwas falsch verstanden an seinem göttlichen Auftrag. Die Priester (und Priesterinnen?) der Göttin Aschera und des Gottes Baal waren am Ende zwar immer noch tot, ihre Religion blieb verhöhnt und abgewertet, nachdem sich – der Eliaserzählung nach  – ihr Gott beim Entzünden des Opferfeuers und beim Regenmachen als der Schwächere herausgestellt hatte. Elias konnte nun in den Himmel auffahren.

Immerhin wies ein Zuhörer beim Vortrag darauf hin, dass in den nachfolgenden Texten der Bibel bei Elias‘ Nachfolger das Eifern und Morden weitergeht, dass das gewalttätige Gottesbild sich also im Weiteren gegenüber dem sanften wieder durchgesetzt hat. Im Judentum habe sich die religiöse Gewalt „nur“ gegen Abtrünnige aus dem eigenen Volk gerichtet, betonte daraufhin der vortragende Theologieprofessor, von gewaltsamen Bekehrungen sei nichts bekannt. Das änderte sich im Christentum. Wir wissen ja alle, wie gewaltsam dort immer wieder missioniert wurde, trotz seines sanftmütigen Protagonisten, beispielsweise bei der Christianisierung der Sachsen und viel später bei der Missionierung in anderen Erdteilen, die mit imperialistischer „Landnahme“ einherging. (Von den angeblich gottgewollten Überfällen des jahwe-gläubigen Wüstenvolkes auf das Land Kanaan, „wo Milch und Honig fließt“, wird in der Bibel auch unter der verharmlosenden Überschrift „Die Landnahme“ berichtet).

Offensichtlich genügt es nicht, die Aussagen über den sanften und liebenden Gott besonders hervorzuheben, sich durch sie beruhigen zu lassen, solange sie in den heiligen Schriften der drei aus denselben Traditionen schöpfenden Brüderreligionen unkommentiert neben Erzählungen von einem gewalttätigen, Gewalt unterstützenden oder in Kauf nehmenden Gott stehen. Das Unterstreichen menschenfreundlicher Gottesbilder konnte bisher nicht verhindern, dass immer wieder aus der Mitte einer dieser Religionen heraus oder von ihren Rändern her geeifert, zerstört und gemordet und dies als Gottes Wille dargestellt worden ist. Die alten Erzählungen wirken bis heute weiter, immer wieder. Es gibt militante jüdische Siedler in den Palästinensergebieten, die sich darauf berufen, dass Gott ihnen dieses Land gegeben hat, weil es so in ihren heiligen Schriften steht. Muslimische Eiferer denken sich grausamste Attentate aus, um „Ungläubige“ oder AnhängerInnen einer anderen Richtung ihrer Religion zu bestrafen. Dass in unserer Zeit aus dem Christentum eher weniger gewalttätiges Eifern nach dem Vorbild des Elias zu verzeichnen ist, hat sicher auch damit zu tun, dass Religion in vielen einst christlichen Ländern den Menschen nichts mehr bedeutet. Woran andere glauben, ist ihnen einfach gleichgültig, solange deren Religion im Privaten ausgeübt wird. Doch wo sie ins öffentliche Leben hineinragt, beispielsweise durch Minarette, Kopftücher oder Kippas, kann das, was viele für Toleranz gehalten haben, schnell kippen bis hin zu gewaltsamen Aktionen, durch die angeblich das „christliche Abendland“ verteidigt werden soll.

Es ist jedoch möglich, die eigene Religion zu lieben, die Religion, in die man hineingeboren und hineinerzogen wurde, und trotzdem andere Religionen zu respektieren und sich um wohlwollendes Verständnis für ihre Traditionen zu bemühen, ja vielleicht sogar von ihnen zu lernen. Vor allem im Hinblick auf das Judentum ist innerhalb und außerhalb christlicher Kirchen in Deutschland viel geschehen, was den Weg für eine solche Haltung geebnet hat. Nach der Erkenntnis, dass die christlichen Kirchen über Jahrhunderte durch ihre Darstellung des Judentums zum gesellschaftlichen Antisemitismus beigetragen hatten – beispielsweise durch bildliche Darstellungen und undifferenzierte Bibelübersetzungen – und damit mitverantwortlich waren für das, was jüdischen Menschen bei Pogromen und schließlich im Holocaust angetan wurde, vollzogen die Kirchen nach einem Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche eine radikale Umkehr und begannen, mit antijudaistischen Traditionen aufzuräumen.

Wie stark diese Traditionen auch in den Jahren zwischen 1950 und 1970 noch wirkten, zeigt folgende Erinnerung: Ich war richtiggehend erschrocken, als ich – vielleicht beim Studium der Religionspädagogik – erstmals mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass Jesus ein Jude war. Denn da seine Gegner und Verfolger in den biblischen Texten, mit denen ich aufwuchs, vor allem in Jesu Leidensgeschichte, einfach als „Juden“ bezeichnet worden waren statt wie in neueren Bibelübersetzungen differenzierter als „Pharisäer und Schriftgelehrte“  oder „Hoher Rat“, stand das Wort „Jude“ in meiner Kindheit für etwas Böses. Jesus konnte also kein Jude sein.

Außer einem Schuldbekenntnis und dem Entschluss zur Umkehr waren konkrete Veränderungen notwendig, damit die Judenfeindschaft nicht weiterhin durch christliche Religionsausübung genährt wurde: neue Bibelübersetzungen, die antijudaistische Äußerungen und Assoziationen vermeiden halfen, und eine umfangreiche Forschungs-, Bildungs- und Begegnungsarbeit. Als „Konzert für Verständigung“ wurde vor Kurzem auch eine Aufführung des Elias in Freiburg bezeichnet, bei der Chöre aus Israel zusammen mit hiesigen Chören auftraten. Dass die Eliaserzählung in den heiligen Schriften beider Religionen vorkommt, hat sicher auch Mendelssohn Bartholdy inspiriert, dieses Werk zu komponieren. Denn er war als Kind einer assimilierten jüdischen Familie von seinen Eltern christlich getauft worden und konnte an dieser Stelle etwas tun, um beide Traditionen in sich zu versöhnen. Für diese Vermutung spricht, dass er außer der Eliaserzählung auch Texte des Propheten Jesaja verwendete, die nach christlicher Interpretation auf Jesus hinweisen, sogar einige Worte aus dem Matthäusevangelium kommen am Ende des Oratoriums vor.

Was die Aufarbeitung der christlichen Gewaltgeschichte mit dem Islam angeht, stehen wir dagegen noch ziemlich am Anfang. Ich habe jedenfalls noch nichts von einem Schuldbekenntnis über das bestialische Morden christlicher Ritter bei den Kreuzzügen gehört, angestachelt von christlichen Predigern. Es ist ja kein Zufall, dass muslimische „Gotteskrieger“ im Zusammenhang mit ihrem Terror die von ihnen getöteten Christen bzw. die Angehörigen westlicher Kulturen mehrmals als „Kreuzfahrer“ bezeichnet haben.

Da das Jakobspilgern in den letzten Jahrzehnten immer beliebter geworden ist, wäre es längst angebracht, daran zu erinnern, dass es sich bei den Pilgerwegen in Spanien auch um die ehemaligen militärischen Grenzlinien zum muslimisch besetzten Teil Spaniens handelt. Das Pilgern und Beten sollte ursprünglich dazu beitragen, die Stärke zu gewinnen, um die maurischen Herrscher aus Spanien vertreiben zu können, nachdem sie fast 800 Jahre lang dort zuhause gewesen waren, in einem Land, in dem Muslime, Christen und Juden weitgehend friedlich zusammengelebt hatten. Nach dem militärischen Sieg gegen die Mauren durch die „katholischen Könige“, Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon, kam es nach Vertreibung oder Zwangsbekehrung der muslimischen Bevölkerung zu schlimmsten Judenpogromen und schließlich zur Vertreibung aller Juden aus Spanien. Beim Jakobspilgern sollte zumindest auch der Opfer dieser Katastrophe gedacht werden.

Von den bei der Durchsetzung des Monotheismus zerstörten religiösen Traditionen, von den „unterlegenen“ Religionen, ist bis heute genauso wenig die Rede, wie wir es beim Umgang mit der Eliaserzählung gesehen haben. Die überwiegend von Frauen aus der Frauenbewegung initiierten Forschungsarbeiten zu den Religionen, die vor den „Landnahmen“ patriarchaler Eroberer dort das Leben bestimmten – es handelte sich in der Mehrzahl um Religionen, bei denen Göttinnen im Zentrum standen –, waren im Rahmen kirchlicher Institutionen nicht erwünscht, einige der Forscherinnen verloren wegen ihres diesbezüglichen Engagements sogar ihre kirchlichen Stellen. Später wurde auch gegen die „Bibel in gerechter Sprache“, in der neben anderen auch weibliche Gottesnamen verwendet wurden, massiv gehetzt. Inzwischen haben Frauen, die sich in dieser Richtung engagierten, die Kirchen fast alle verlassen. Ich bin sicher, dass der starke Widerstand gegen alles Weibliche im Zusammenhang mit Religion und die immer noch weit verbreitete Abwertung von Frauen bei den „siegreichen“ Religionen mit einer tiefen Angst vor einem Wiederauferstehen der damals unterworfenen, verteufelten und dann vernichteten Religionen zu tun hat. Ich befürchte, dass dieser Widerstand, der Frauen nicht für würdig hält, Priesterinnen zu sein oder die Gottheit zu repräsentieren, erst aufgegeben werden kann, wenn auch diese Gewaltgeschichte aufgearbeitet worden ist und eine Umkehr eingeleitet wurde. Ich glaube, dass auch hier die nicht eingestandene Schuld wie ein Fluch wirkt, der immer wieder Abwertung und Gewalt hervorbringt.

Ich besuche manchmal Gottesdienste einer aus einem katholischen Frauenorden hervorgegangenen interreligiösen Gemeinschaft, dem „Katharina Werk“. Bei der letzten Feier wurde zu Beginn jeweils eine Kerze angezündet für die bekanntesten Religionen unserer Zeit. Ein kurzer Text aus der jeweiligen religiösen Tradition wurde vorgelesen und zu der Kerze gelegt. Neben der Kerze für die „anderen Religionen“ blieb der Platz leer. Ich schlug später vor, auch da hätte doch ein Text hingelegt werden können, vielleicht aus der indianischen Tradition, doch dann merkte ich, dass genau dieser leere Platz wichtig war, der mich tief traurig stimmte. Besser hätte nicht dargestellt werden können, wie viele reiche Kulturen und religiöse Traditionen vernichtet worden sind, als die monotheistischen Religionen mit ihrem jeweils einzig wahren Gott ihren gewaltsamen Siegeszug antraten.

Da Felix Mendelssohn mit dem Elias ein wunderschönes musikalisches Werk geschaffen hat, wäre es schade, es wegen seines bedenklichen Inhalts nicht mehr aufzuführen. Doch dies sollte nicht geschehen ohne eine vollständige Distanzierung von dem Bild eines Gottes, der keine anderen Göttinnen und Götter und keine anderen Religionen neben sich duldet. Die Aufführung dieses Werkes könnte dagegen als Gelegenheit genutzt werden, etwas über jene Religionen zu erfahren, die durch die gewaltsame Durchsetzung des Monotheismus abgewertet und zerstört worden sind – und um das Verlorene sowie um die Opfer zu trauern.

Kommentare zu diesem Beitrag

  • Ute Plass sagt:

    „Ich schlug später vor, auch da hätte doch ein Text hingelegt werden können, vielleicht aus der indianischen Tradition, doch dann merkte ich, dass genau dieser leere Platz wichtig war, der mich tief traurig stimmte.“

    Eine sehr berührende Symbolik, auf diese Weise Leerstellen mit Erinnerung ‚um das Verlorene‘ zu füllen.

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Dorothee,
    vielen Dank für Deine vielschichtigen Gedanken. Sie erinnern mich daran, dass ich schon in jungen Jahren, lange bevor ich die feministische Theologie kennenlernte, Skrupel hatte, die Bibel eher als ein Geschichtsbuch, denn als ein religiöses Buch wahrzunehmen. Denn vielfach werden dort ja aus sehr subjektiver Perspektive historische Abläufe erzählt. Im Grunde ist ja diese Vermischung das Problem, denn dadurch werden historische Geschehen quasi religiös überhöht. Und genau das spiegelt sich dann auch in vielen großen kirchenmusikalischen Werken wieder, zumal kriegerische Auseinandersetzungen mit Siegern und Verlierern eben einen reizvollen Stoff zur musikalischen Umsetzung anbieten. Ich stimme Dir zu bei Deiner Vermutung, dass nicht thematisierte und nicht eingestandene Schuld wie ein Fluch wirkt, der immer wieder Abwertung und Gewalt hervorbringt. Und ich stimme Dir auch zu, dass bei der Aufarbeitung der christlichen Gewaltgeschichte noch viel zu tun ist, insbesondere auch was die Respektierung des Islam und der unterlegenen Religionen in der Frühzeit des Monotheismus angeht. Hierzu hast Du mit Deinem Text einen Beitrag geleistet und ich wünsche mir sehr, dass er von unseren Kirchen als Denkanstoß wahrgenommen wird.

  • Neumann Heide sagt:

    Liebe Dorothee,
    Ich bin keine Theologin,habe auch keinen verwandten Beruf -aber ich bin eine Frau.Ich lernte die feministische Theologie über Pfarrerinnen kennen,wo es erst Anfänge gab und die Widerstände der Oberen in der Kirche groß waren-das hat sich in der evang.Kirche geändert, die Theologinnen haben sich das Gleiche wie ihre männlichen Pfarrer erkämpft,doch ich meine,sie sind stecken geblieben.Ich meine,daß es nicht darum ging,es den Männern gleich zu machen und über ihren Sieg zu triumphieren. Sie müßten das Feld verlassen,denn es gibt keine Religionsgründung -die Bibel ist ein Geschichtebuch,das kann ich lesen,oder auch nicht,es ist ein männliches Buch….
    Auch ich kam mit der Religion und der Bibel in Berührung und sang auch in der evang.Kantorei mit.Ich glaube es nicht,daß die Kirche allzu viele Denkanstöße wahrnimmt,denn ich bin überzeugt,wenn sie das im Grunde tun würde,gäbe es keine Kirche mehr,denn die unendlichen Lügen müßten sie aufgeben und einsehen, auch die staatlichen Finanzierungen!….
    JA!!!!ich kenne das Instrument auch von innen—

    .. ich singe heute Lieder von Frauen,die sich drum bemühen,unsere Frauenkultur wieder in Gang zu bringen,zu heilen,was verloren ging,…oder eben neu beginnen -ich sehe das auch so,daß die vielen Kulturen,die uns heute alle fehlen und uns helfen könnten,unser Leben möglicherweise friedlicher zu gestalten….
    wenn ich mich erinnere ,daß Heide Göttner -Abendroth keine Energie mehr aufbringen kann,um die ewigen gleichen Fragen zu behandeln,was uns die Religion bescherte..es führt,wie ich selber spüre nie zu einer Befriedigung,die immerwährenden pro und kontra.
    Wir haben eine sehr große Not,aber Frauen werden überall wach,das
    tröstet mich,jede auf ihre Weise und das sind nicht die Theologinnen-
    auch wenn sie ihre Predigten umschreiben,ich traue ihnen auch nicht mehr….sie haben einen gesicherten Job? die Kirche wär gerade so gefragt,daß sie sich aus ihren Löchern traut und nicht schweigt,was sich jetzt in Europa abspielt…
    Europa will sich nicht zu seiner Geschichte bekennen,irgendwann mußten doch einmal die Lügengeschichten an die Oberfläche kommen,wie soll denn sonst Gerechtigkeit aussehen?

    Überall haben sie Unheil angerichtet und jetzt ist die Zeit gekommen,um der Wahrheit ins Gesicht zu schauen…
    Oh mögen wir wach werden und erkennen und uns um matrilineare Gemeinschaften zu erinnern und sie wieder zu leben….

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