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Rubrik denken

Das Patriarchat am Ende?

Von Theresia Sauter-Bailliet

Immer mehr verantwortungsbewusste Männer (ich spreche hier bewusst nur von Männern) treten an die Öffentlichkeit und machen darauf aufmerksam, dass wir dabei sind, nicht nur uns und der Umwelt, sondern der ganzen Erde irreparablen Schaden zuzufügen. Für ihren Mut, sich den öffentlichen Verlautbarungen entgegenzustellen, nehmen sie in Kauf, verleumdet und beruflich degradiert zu werden. Was ich bei ihren überzeugenden Analysen der Probleme, die wir geschaffen haben und denen wir uns heute stellen müssen, vermisse, sind Hinweise darauf, dass diese mit dem Verhältnis der Geschlechter zu tun haben könnten. Ist es eine ins Unbewusste verdrängte Angst vor Frauen und ein Festhalten an einer zerstörerischen Männlichkeitsideologie? Oder warum schweigen sich auch die von mir als verantwortungsbewusst bezeichneten Männer – nicht nur die, die das Chaos anrichten – über dieses Thema aus? Oder warum lassen sie sich sogar zu abfälligen Äußerungen über Feminismus, Gender- und Matriarchatsforschung etc. verleiten, anstatt sich unvoreingenommen damit auseinanderzusetzen?[1] In ihren Vorträgen und Veröffentlichungen sind Frauen kein Thema und wenn, dann werden sie abgeurteilt. Ein besonders krasses Beispiel bietet Jörg Becker[2] im Zusammenhang mit Propagandataktiken. Er schreibt: „Frauen sind die idealen Botschafter, um für Kriege und Gemetzel zu mobilisieren. Es sei daher auch kein Zufall, dass an der Spitze des deutschen ‚Verteidigungs‘-Ministeriums eine vom Militär begeisterte Frau steht (S. 241). Dafür macht er den Feminismus verantwortlich. Dabei ist seine Aufdeckung diverser PR-Taktiken durchaus aufschlussreich. Leider stimmt es, dass auch Frauen – bewusst oder aus Ignoranz – sich für politisch-strategische Zwecke der Machthabenden missbrauchen lassen. Männer etwa nicht?

Das Frauengeschlecht hat eine andere Geschichte durchlaufen als das männliche. Es kann nach einer Jahrhunderte, ja Jahrtausende alten Unterdrückung durch das Patriarchat als traumatisiert bezeichnet werden, wobei die Narben durch die Inquisition und Hexenverbrennung noch tief sitzen. Den Frauen wurden ihre Vorbilder genommen, mit denen sie sich identifizieren konnten, ihre matriarchale Kultur, die von der Kraft des Weiblichen geprägt war. Viele Frauen/Feministinnen knüpfen wieder an jene Kulturen an und versuchen, Wiederentdecktes neu aufleben zu lassen. Das lässt hoffen. Doch ein Großteil der Frauen verhält sich auch heute noch systemkonform, zu sehr haben sie ihre Unterdrückung verinnerlicht. Andere haben, nachdem ihnen rechtlich der Aufstieg in Führungspositionen ermöglicht wurde, in ihrem Macht- und Geldstreben die patriarchale Rolle voll übernommen. Das ist so gewollt, dafür wurden feministische Emanzipationsbestrebungen umgebogen und ungefährlich für das Patriarchat gemacht – das wird an der Gender-Diskussion deutlich. Frauen haben zwar eine gemeinsame Geschichte, aber als Individuen sind sie so verschieden wie Männer. Sie in einen Topf zu werfen wie es gerade passt, ist Teil der Ideologie. Ihr weiblicher Körper ist zur Projektionsfläche männlicher Gelüste und Ängste geworden, das zeigen uns die Werbung, die Kunst, die sexuellen Übergriffe – die früher unter den Tisch gekehrt – heute ans Tageslicht gebracht werden. Wie muss sich eine Frau fühlen, die mit so einem Zerrbild ihrer selbst konfrontiert wird? Eigentlich müsste jedermann – jeder Mann – ein Interesse daran haben, zu erfahren, wie es zu dieser Perversion im Geschlechterverhältnis kommen konnte.

Seit den 1970er Jahren sind unzählige Veröffentlichungen von Frauen erschienen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, aber von einem Gesinnungswandel kann noch lange nicht die Rede sein. Im Gegenteil: im Augenblick ist eher ein Backlash festzustellen. Ich befasse mich seit Jahrzehnten mit der Frauenfrage im Kontext einer Patriarchatskritik, die notwendigerweise zu der Frage führt, ob das Patriarchat eine historische Erscheinung ist, und wenn ja, wie es dazu kam. Forschungen dazu gibt es zur Genüge.

Ab einem gewissen Zeitpunkt wurde die Rolle der Frau und der Natur als lebenspendende und schöpferische Kraft, die in einer zyklischen Weltsicht gefeiert wurde, bekämpft und durch eine neue Ideologie der Frauen- und Naturbeherrschung ersetzt. Religiös legitimierter Ausdruck hierfür sind Zeus‘ Kopfgeburt oder Eva, aus einer Rippe Adams erschaffen. Dieser patriarchale Schöpfergedanke materialisierte sich schließlich in einer Technologie, die Roboter statt Menschen produziert und die Re-produktion von Leben naturentfremdet betreibt.

Ich reiste zu verschiedenen indigenen Völkern (in Kolumbien, China, Chile, Sumatra, den Palau Inseln), von denen es heißt, sie besäßen noch Reste einer matriarchalen Kultur. Ich wollte selbst erfahren, ob und wie sie noch etwas von ihrer Naturverbundenheit und ihrer Achtung vor Frauen gegen den Ansturm westlicher Kultur, auch des Islam, bewahren konnten und können. Die Wayuu im Norden Kolumbiens, die von den Spaniern aus ihren fruchtbaren Gebieten in die Wüste getrieben wurden und heute durch den Kohlebergbau auch dort physisch bedroht werden, halten an ihrem Glauben an Mutter Erde fest. Ich zitiere eine Wayuu Frau: „Ich will nicht, dass sie meine Erde berühren und herausnehmen, was in ihr ist.“ Und „Wir lebten in Frieden, denn das ist es, was die Mutter, die uns geboren hat, hinterließ“ (S. 99)[3]. Konflikte lösten und lösen die Wayuu z.T. heute noch durch Verhandlungen, wo so lange „palabert“ wird, bis eine Einigung erzielt ist. Früher waren es vor allem die Palabreras, also weibliche Vermittlerinnen (die zunehmend von Palabreros abgelöst werden!), die zwischen den Clans verhandelten. So wurden auch schwere Konflikte gelöst, daher brauchten sie weder Polizei noch Gefängnisse. Bei den ehemals matriarchalen Minangkabau auf Sumatra, die sich mit dem Islam auseinandersetzen müssen, wird mythisch bzw. in einer traditionsbildenden Legende festgehalten, dass die Söhne, von der Königinmutter Indo Jelito zu Vertretern des Clans ernannt, hilfsbereit und mild zu sein haben und der Mutter Rechenschaft über ihr Tun ablegen müssen. D.h., dass diese Gesellschaften, wie auch andere matriarchale Kulturen, es für nötig erachten, die jugendliche Energie und mögliche Aggressivität der Söhne zu zügeln. Die Minangkabau-Frauen werden die Garantinnen der Lebenszyklenfeste genannt. Es heißt, dass ihre Kultur am Ende wäre, wenn Frauen vergäßen, nach alter Tradition die Lebenszyklenfeste abzuhalten.[4] Feste sind also integraler Bestandteil ihrer Gesellschaft, in die auch Männer eingebunden sind. Auf den Palau Inseln hat sich trotz der Zerstörung ihrer Kultur durch die USA bis jetzt ein Chieftum erhalten, wo jedem Chief eine Chiefin gegenübergestellt, also eine Balance zwischen den Geschlechtern angestrebt wird (etwas, was im Augenblick geschickt durch das den PalauerInnen aufgezwungene politische System der USA ausgehöhlt wird). All diese Kulturen sind heute häufig noch matrilinear, d.h. die Abstammung führt über die Mutterlinie. Und all diese Kulturen haben in Symbiose mit, und nicht gegen die Natur gelebt.

Warum sind diese Hinweise wichtig?

In unserer Kultur ist das männliche Prinzip gesellschafts- und staatstragend. Ohne die lebenserhaltende Arbeit des Frauengeschlechts, das, wie es im Englischen so schön heißt, für „creature comfort“ sorgt, wäre unsere Welt schon längst zusammengebrochen. Ihre Arbeit wird zwar in Sonntagsreden gepriesen, findet aber keinen Eingang in die politischen Entscheidungen, die auf höchster Ebene gefällt werden, noch sind sie Teil von Aktivitäten mit hohem gesellschaftlichen Status wie z.B. Fußball. Und weil der Fußball als Kampfspiel   eine solche Faszination auslöst, ahmen ihn nun auch Frauen in ihrem Frauenfußball nach, weil sie sich an der patriarchalen Werteskala messen wollen. Gegen Fußball und andere Hochleistungssportarten ist nichts einzuwenden, problematisch ist die Fixierung auf männliche Kraftakte einerseits und das fehlende weibliche Pendant andererseits. In matriarchalen Kulturen wurde viel gesungen und getanzt, wurden Jahreszyklen im Einklang mit der Natur gefeiert, alles Aktivitäten, die für psychisch-physische Ausgeglichenheit sorgen. Und das sollte für beide Geschlechter gelten, wo das eine nicht nur tanzt und das andere nur kickt – beides täte beiden gut.

In unserer Kultur wird auch heute noch an der patriarchalen Festnagelung der Frau auf ihr biologisches Geschlecht und ihre Verwurzelung in der Natur festgehalten, wogegen sich der Mann als Kulturschaffender definiert, als ob er nicht auch ein biologisches sexuell aktives Wesen wäre. Was er im Alleingang als „Kulturwesen“ hervorgebracht hat ist eine zerstörerische Technologie, mit der wir heute leben. Es scheint ein männlicher sexueller Drang zu sein, überall eindringen zu müssen, zu sezieren, etwas, was zum Prinzip der Wissenschaften geworden ist. Auch hier fehlt ein Korrektiv. Müssen wir alles bis in die letzten Teile zerlegen, immer weiter ins Universum eindringen? Wo bleibt das Staunen über einen sternengespickten Nachthimmel um seines Selbst willen? Der US-Physiker Ted Taylor soll einmal gesagt haben, wir müssten schnellstens einen bewohnbaren Planeten im All finden, weil unser Planet bald unbewohnbar sein würde. Warum muss er ins All hinaus und hilft nicht mit, unsere Erde zu bewahren? Bei den Minangkabau ist Reis das Grundnahrungsmittel, sie sprechen den Reiskörnern eine Seele zu, Reis steht für Mutter Erde als Ernährerin. In einer solchen Kultur wäre Genmanipulation undenkbar. Die patriarchale Technologie glaubt, die Natur überlisten zu können (wie heißt es in der Bibel: Macht euch die Erde untertan, was ausgeweitet wurde auf macht euch die Frauen untertan) und überschüttet uns mit digitalen Produkten wie Smartphones, E-Tablets, mit denen Jugendliche die Natur bald nur noch virtuell erleben werden, abgesehen von den gesundheitlichen Schäden, die sie davontragen. Durch die Digitalisierung soll unser Lebensraum zu „Smart Citys“ transformiert werden, zu Orten der zentralisierten Überwachung und Kontrolle.[5]

Die SF-Literatur deckt zuweilen Gedanken, Gefühle und Triebkräfte auf, die unausgesprochen unterhalb der Schwelle des technologischen Erfindungsgeistes rumoren und die mit Sexualität zu tun haben. In bester abendländischer Tradition präsentiert Arthur Clarke in 2001: Odyssee im Weltraum[6] die Menschheitsgeschichte als eine männliche Geschichte, die Raumfahrt als ein männliches Unterfangen. Frauen glänzen durch ihre Abwesenheit. Unverheiratet sein „war der Preis, den Astronauten zahlen mussten“ (S. 94). Statt mit dunkelhäutigen Mädchen haben die Raummediziner sie mit „Ersatzmitteln versehen“ (heute würden es wohl sprechende, stöhnende Roboterinnen sein, wie sie überall auf dem Sexmarkt zu kaufen sind). Clarke vermeidet peinlichst, die sexuellen Triebe des Mannes direkt zu benennen, so als ob er Angst und Ekel davor hätte, eine (vermeintliche) Schwäche aufzudecken. Dafür tritt der Sexualtrieb, losgelöst vom männlichen Körper, in geballter sublimierter Form in Erscheinung. Mit einem langen, spitzen Stein (im Film einem Knochen) beging der Affenmensch Mond-Schauer, von Monolith-Impulsen getrieben, die erste bahnbrechende Tat im „Aufstieg des Menschengeschlechts“: Er tötet ein Tier. Darauf folgte die Perfektionierung dieser primitiven Waffe bis hin zur Rakete. „Ohne diese Waffen hätte der Mensch nie die Welt erobert“ (S. 33). Die Bedeutung der Waffe als Phallussymbol stellt die Filmversion von Stanley Kubrick in einer brillanten Montage heraus. Das Raumschiff selbst wird zum Phallus. Es fliegt auf die Mondin (la luna) zu und dringt in sie wie in eine Vagina ein. Gleichzeitig wird hier die Überlegenheit der Materie, z.B. von Stahl, über das Organische, das ja unappetitlich der Verwesung ausgesetzt ist, demonstriert. Ernst Jünger verherrlicht die Stahlnatur des Kriegers. Der Mann, der sich in einen Stahlpanzer einschließt, verdrängt nach Klaus Theweleits Faschismus-Studie Männerphantasien[7] sein Inneres, das er als etwas Chaotisches = Weibliches wahrnimmt, das aber nach Außen drängt und sich im Kampf entlädt (II, S. 57). Theweleit spricht in diesem Zusammenhang vom Mann als „Drillmaschine“, gezeugt ohne Zuhilfenahme der Frau (II, S. 186). In Clarkes Roman erfährt die Stahlnatur noch eine weitere Entwicklung hin zum reinen Geist, der über die Natur/die Welt siegt, indem er sie mit einer Atombombe zerstört. Das ist nicht als Warnung gemeint, denn der Roman ist ja als Utopie einer sich immer weiter technologisch perfektionierenden Menschheitsgeschichte konzipiert. Im Roman heißt es, dass dieser Geist – als Sternenkind wiedergeboren – „ durch die Kraft seines Willens“ atomar bestückte Satelliten zur Explosion bringt. „Zum Herrn der Welt geworden“ träumt er davon, diese in ein neues Stadium der Evolution hinüberzuretten (S. 204). Clarke war Propagandist für die britische Raumfahrtforschung. Kubricks Film zeigt statt der atomaren Explosion als letzte Totale ein Babygesicht. Entlarvender und grotesker lässt sich diese imaginierte Apotheose der Menschheit nicht darstellen.

Die die Natur überlistende Technologie hat bereits eine so zerstörerische Energie entwickelt, dass sie, wie Rosalie Bertell in ihrem Buch Planet Earth, the Latest Weapon of War[8] warnt, die ganze Welt in den Abgrund stürzen könnte.

Die Urkraft des Universums wurde ursprünglich als weiblich imaginiert und mit dem Namen Gaia benannt. Sie war die Weltenschöpferin, in deren Gefolge später eine Göttin unter verschiedenen Bezeichnungen verehrt wurde: Astarte, Inanna, Isis. Diese Göttinnen haben die drei monotheistischen Religionen durch den einen Gott mundtot gemacht. Maria, einstmals eine große Göttin, wurde zur Magd des Herrn degradiert. Heute beten die Frauen in der Kirche zu ihrem Herrn, und mit diesem Wort müssen sie jedes Mitglied des männlichen Geschlechts anreden. Der Unterdrückungsmechanismus  wirkt in der Sprache fort und hat sich in das kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. Ein renommierter US-amerikanischer Literaturwissenschaftler, dessen Name ich vergessen habe, sagte in den 1980er Jahren, wenn wir die Ergebnisse der Frauenforschung ernst nehmen würden, müssten wir den ganzen Wissenskanon umschreiben.  Aus weiblicher Sicht stellt sich die Renaissance nicht als sich aus der mittelalterlichen Dogmatik befreiende Epoche dar, war das weibliche Geschlecht doch Zielscheibe einer barbarischen Hexenverfolgung. Den emanzipatorischen Geist der Aufklärung verspürten Frauen ebensowenig, wurden sie doch aus der Kodifizierung von Wissen, aus der unsere wissenschaftlichen Disziplinen entstanden, konsequent ausgeschlossen. Studiert eine Frau heute in welch einem Fach auch immer, hat sie dieser männlich definierten Disziplin zu folgen.

Was bedeutet es, wenn mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung nicht daran beteiligt wird, die Richtlinien, nach denen wir leben und die für die Bevölkerung festgelegt werden, mit auszuarbeiten?

Ich habe meine Ausführungen mit dem Hinweis auf verantwortungsvolle Männer begonnen, die über die Missstände in unserer Welt aufbegehren und die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Und gleichzeitig auf etwas Verbindendes  zwischen den beiden Polen  hingewiesen. Könnte es sein, dass die heutige Misere einem letzten Aufbäumen des Patriarchats, das sich selbst in den Abgrund treibt, gleichkommt? Einem Aufbäumen gegen Frauen, die sich zunehmend ihrer Vorherrschaft entziehen?[9] Darüber nachdenken sollten alle, vor allem auch die Männer, die sich für eine bessere Welt einsetzen.

 

[1] Im Patriarchat, schreibt Gerda Weiler, sei das „‘Weibliche‘ zum Wesen des kollektiven Unbewußten“, „zur Trägerin des ‚Bösen‘“, und alle Daseinsängste (Sexualität, Angst vor dem Tod) „auf das Weibliche projiziert“ worden. Dies sei die Folge der Marginalisierung und Unsichtbarmachung der Frau. Das Matriarchat im Alten Israel, Stuttgart, 1989, S. 27.

[2]  Krieg an der Propagandafront, in Ullrich Mies, Jens Wernicke (Hg.) Fassadendemokratie und Tiefer Staat, Wien 2017.

[3]  Theresia Sauter-Bailliet, Matriarchale Spuren in Kolumbien. Meine Reise zu den Tairona, den Wayuu und dem Frauendorf Nashira, Rüsselsheim 2015.

[4]Siehe meine Broschüre Matriarchats-Nostalgie: Ein Besuch bei den Minangkabau auf Sumatra, Euskirchen 2014).

[5] Siehe Peter Hensinger „Digitalisierte SmartCity. Überwachung, Klimakiller, Elektrosmogverseuchung.“ In: Kompakt 3/2018. Ein Diagnose:funk Magazin.

[6] München 1978.

[7] Frankfurt/Main 1978.

[8]  London 2000. Deutsche Übersetzung Kriegswaffe Planet Erde. Gelnhausen-Roth 2011.

[9] Ich verfolge mit Sorge eine forcierte  Islamisierung, die – so meine Vermutung – herbeigewünscht wird, weil sie Frauen wieder in die patriarchale Vormundschaft zwingt. Kopftuch und Burka sind nur der äußere Ausdruck dafür. In Belgien gibt es bereits eine Partei ISLAM, deren Parteiprogramm die Einführung der frauenverachtenden Scharia beinhaltet.

 

Autorin: Theresia Sauter-Bailliet
Redakteurin: Juliane Brumberg
Eingestellt am: 26.10.2018
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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Haben Sie herzlichen Dank liebe Frau Sauter-Bailliet für Ihre interessanten und bedenkenswerten Gedanken! In der Tat sind in den monotheistischen Religionen weibliche Gottheiten verdrängt worden. Auf Spurensuche weiblicher Weisheitstraditionen gingen und gehen jedoch viele Feministische Theologinnen immer wieder!

    Wer mehr über die Autorin erfahren möchtem, der/dem empfehle ich den Artikel über sie auf Fembio: http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/theresia-sauter-bailliet/

  • Brigitte Leyh sagt:

    Hoch interessant!
    Mit allem Respekt hätte ich allerdings die Aussage in Anm.9, dass Mann die Frauen „wieder in die patriarchale Vormundschaft zwingt“ lieber im Text selbst gesehen. Die Gefahr zunehmender Unterwerfungsstrategien halte ich für sehr groß, und eine Rückbesinnung auf alte matriarchale Werte (Idylle?) scheint mir dem Gegner in die Hände zu spielen, falls sie mehr als eine Rückbesinnung auf weibliche Stärke und als Empfehlung für die Auseinandersetzung mit dem Patriarchat gelten sollte.
    Unter klugen, reifen Männern Verbündete zu suchen, sollten wir Frauen vermehrt tun.

  • Brunhild Krüger sagt:

    Darf ich in diesem Zusammenhang auf ein jüngst (Oktober 2018) erschienenes Buch hinweisen?

    Sabine Lichtenfels und Dieter Duhm
    UND SIE ERKANNTEN SICH
    Das Ende der sexuellen Gewalt
    ISBN 978-3-927266-60-5

    Darin geht es wesentlich um die Wege, den Geschlechter-Krieg zu überwinden – durch die Liebe, durch das Wissen darum, dass Männer und Frauen die beiden Hälften des Menschen (des Mensch-Seins) sind, …
    Sabine Lichtenfels udn Dieter Duhm leben diese Beziehung selbst, in Tamera in Portugal, ihrem Friedensprojekt.

  • Gisela Lässig sagt:

    Danke Theresia,
    und liebe Brunhild: es gibt keinen Geschlechterkrieg, sondern seit ca. 5000 Jahren Gewalt der Männer gegen Frauen. Während umgekehrt im Matriarchat (siehe http://www.hagia.de) niemals gegen Männer Gewalt verübt wurde.

  • Ute Plass sagt:

    „Das Patriarchat am Ende? Fragt sich, wie lange ‚das Ende‘ anhält, sprich die Herrschaft von Menschen über Menschen zu einem guten Ende
    kommen kann?

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