beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

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Welcher Norm folgt „normalerweise“?

Bezugnehmend auf das Gespräch zwischen Antje Schrupp und Jutta Pivecka über Geschlecht und Körper schlägt Andrea Günter vor, Frausein genealogisch zu verstehen.

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Care hat nichts mit Gender zu tun

Antje Schrupp hat beschlossen, beim Thema Care zukünftig nicht mehr über Geschlechterverhältnisse zu sprechen. Warum, erläutert sie hier.

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Frauen und Informatik

Durch bewussten Einsatz von Gleichheit/Differenz als moralische Kategorie können gerechtere Verhältnisse zwischen Frauen und Männern geschaffen werden, meint Claudia Conrady und bezieht sich dabei auf ein interessantes Praxisbeispiel aus einer Schule in Niedersachsen.

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Geht das?

In diesem Gedicht von Gertraude Franz geht es um die Beziehung zwischen Töchtern und Müttern

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Vater nervt Tochter

In ihrem Film „Toni Erdmann“ zeichnet Regisseurin und Drehbuchautorin Maren Ade ein kritisches Bild vom Leben einer „Karrierefrau“. Die Frage, was Frauen im neoliberalen Haifischbecken heute eigentlich anderes tun können, bleibt dabei allerdings merkwürdig offen.

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Täter oder Gedankenlosigkeit? – Die Kölner Vorfälle im Licht von Arendts ‚Banalität des Bösen‘ und der ‚HeForShe‘-Kampagne

Inn Bezug auf die Vorfälle in Köln hat sich Lena Holzäpfel über Hannah Arendts Theorie von der Banalität des Bösen und die ‚HeForShe‘-Kampagne Gedanken gemacht. Sie startet den Versuch, eine Sichtweise jenseits der Identifizierung von Männern als Täter zu auszudifferenzieren.

Für mehr Menopausen-Blogging!

Von Antje Schrupp

Hopfen. Hilft angeblich gegen Hitzewallungen. Foto: Pixelrohkost/fotolia.com

Hopfen. Hilft angeblich gegen Hitzewallungen. Foto: Pixelrohkost/fotolia.com

Im Internet gibt es viele schöne Ecken, an denen höchst interessant diskutiert wird. In den vergangenen Wochen zum Beispiel über das Thema Menopause: Wie kann frau darüber sprechen? Ins Internet schreiben?

Angeworfen hat die Frage die „Kaltmamsell“ auf ihrem (überhaupt sehr lesenswerten) Blog „Vorspeisenplatte“ und dann gab es in ihren Kommentarspalten eine sehr angeregte Diskussion.

Dazu ein kleiner Einschub: Wenn immer gesagt wird, die Diskussionskultur im Internet wäre so schlimm und schrecklich und hasserfüllt und niveaulos – dann stimmt das vielleicht für Männerblogs (um es jetzt mal etwas pauschal zu sagen), aber für die meisten von Frauen geführten Blogs stimmt es nicht. Denn Bloggerinnen haben in der Regel von Anfang an ein großes Gespür dafür gehabt, wie wichtig es ist, Kommentardebatten zu moderieren, und wie schädlich es ist, dort jeden Mist freizuschalten. Auch wir hier bei bzw-weiterdenken achten darauf, dass nur Kommentare freigeschaltet werden, die auch etwas Konstruktives beizutragen haben.

Das ist natürlich umso wichtiger, wenn es um persönliche, ja intime Themen geht. Um Themen, bei denen die individuelle Erfahrung der einen sehr anders sein kann als die der anderen und jede „Ich hab aber Recht“-Allüre fehl am Platz ist.

Der Rat „Bloß keine Kommentare lesen“ ist jedenfalls bei der Kaltmamsell unangebracht: die Kommentare dort sind unbedingt lesenswert. Darin gibt es nämlich auch eine ganze Reihe weiterführender Links zu anderen Blogtexten, die das Thema Wechseljahre aufgreifen.

Zusätzlich möchte ich euch noch den Blog „Sammelmappe“ von Claudia Kilian empfehlen, die das Thema ebenfalls aufgegriffen hat –  und zwar gleich mit zwei Texten. Sie hofft, dass das Ganze nicht nur eine Eintagsfliege ist, sondern die Debatte auch in weiteren Blogs aufgegriffen wird. Tatsächlich hat auch uns eine Leserin geschrieben und gefragt, ob wir das Thema nicht aufgreifen können – und vielleicht schreibt sie nun selbst etwas.

Jedenfalls ist der Anstoß hiermit an euch weiter gereicht: Für mehr Menopausenthematik in den Blogs!

Autorin: Antje Schrupp
Eingestellt am: 29.06.2016
Tags: ,

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… ist ein Internetforum, das, von Beziehungen unter Frauen ausgehend – daher der Titel – , ein philosophisches und politisches Gespräch ermöglicht. Es ist aus dem Wunsch der Initiatorinnen heraus entstanden, eine Plattform für Ideen zu schaffen, die ausgehend von der weiblichen Liebe zur Freiheit die Welt verstehen und Gesellschaft gestalten. Es bietet eine Möglichkeit, Gedanken zu entwickeln und zu diskutieren, unterschiedliche Projekte und Netzwerke miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen, Informationen auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, neue Ideen zur Welt zu bringen. An diesem Projekt kann sich grundsätzlich jede Frau aktiv beteiligen, die in irgendeiner Weise mit einer der Redakteurinnen oder Autorinnen in Beziehung tritt.

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