beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neu in "denken"

Angst oder Ambivalenz, Mitgefühl und Achtung. Eine Intervention zur moralischen Dimension von Flüchtlingspolitiken

Beim Verhalten gegenüber Flüchtlingen hat Andrea Günter den Unterschied zwischen Angst und Ambivalenz herausgearbeitet. Im Umgang mit unterschiedlichen Werten stellt sie die gegenseitige Achtung in den Vordergrund.

Neu in "denken"

Was darf man mit dem eigenen Körper tun? Biotechnologien und Machbarkeitswahn

Über die Bedeutung des Körpers für das Frausein diskutierten die bzw-Redakteurinnen Jutta Pivecka und Antje Schrupp. In diesem vierten und letzten Teil geht es um Biotechnologien allgemein.

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Frausein, Körperlichkeit, Schwangerwerdenkönnen

Über die Bedeutung des Körpers für das Frausein diskutierten Jutta Pivecka und Antje Schrupp. Dieser dritte Teil des Gesprächs vertieft das Thema „Frausein, Körperlichkeit, Schangerwerdenkönnen”.

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Noch unsichtbarer und unbeliebter: Care-Arbeit an Dingen

Warum Care-Arbeit an Dingen noch weniger wertgeschätzt wird als Care-Arbeit an Menschen, warum es aber ungeheuer wichtig ist, dass alle sich dafür zuständig fühlen, untersucht Dorothee Markert in diesem Artikel

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Die Serie „Denken in Präsenz“ muss bald gelöscht werden

Ein Hinweis darauf, dass die Serie „Denken in Präsenz“ demnächst von unserer Seite entfernt werden muss.

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Es gibt Alternativen zur Logik des Marktes

Lässt sich „das Soziale“ der Handlungslogik des hart kalkulierten Tauschens unterwerfen, ohne dass Wesentliches verloren geht? Ina Praetorius über das Buch „Sharing and Caring“ von Andrea Trenkwalder-Egger.

Für mehr Menopausen-Blogging!

Von Antje Schrupp

Hopfen. Hilft angeblich gegen Hitzewallungen. Foto: Pixelrohkost/fotolia.com

Hopfen. Hilft angeblich gegen Hitzewallungen. Foto: Pixelrohkost/fotolia.com

Im Internet gibt es viele schöne Ecken, an denen höchst interessant diskutiert wird. In den vergangenen Wochen zum Beispiel über das Thema Menopause: Wie kann frau darüber sprechen? Ins Internet schreiben?

Angeworfen hat die Frage die „Kaltmamsell“ auf ihrem (überhaupt sehr lesenswerten) Blog „Vorspeisenplatte“ und dann gab es in ihren Kommentarspalten eine sehr angeregte Diskussion.

Dazu ein kleiner Einschub: Wenn immer gesagt wird, die Diskussionskultur im Internet wäre so schlimm und schrecklich und hasserfüllt und niveaulos – dann stimmt das vielleicht für Männerblogs (um es jetzt mal etwas pauschal zu sagen), aber für die meisten von Frauen geführten Blogs stimmt es nicht. Denn Bloggerinnen haben in der Regel von Anfang an ein großes Gespür dafür gehabt, wie wichtig es ist, Kommentardebatten zu moderieren, und wie schädlich es ist, dort jeden Mist freizuschalten. Auch wir hier bei bzw-weiterdenken achten darauf, dass nur Kommentare freigeschaltet werden, die auch etwas Konstruktives beizutragen haben.

Das ist natürlich umso wichtiger, wenn es um persönliche, ja intime Themen geht. Um Themen, bei denen die individuelle Erfahrung der einen sehr anders sein kann als die der anderen und jede „Ich hab aber Recht“-Allüre fehl am Platz ist.

Der Rat „Bloß keine Kommentare lesen“ ist jedenfalls bei der Kaltmamsell unangebracht: die Kommentare dort sind unbedingt lesenswert. Darin gibt es nämlich auch eine ganze Reihe weiterführender Links zu anderen Blogtexten, die das Thema Wechseljahre aufgreifen.

Zusätzlich möchte ich euch noch den Blog „Sammelmappe“ von Claudia Kilian empfehlen, die das Thema ebenfalls aufgegriffen hat –  und zwar gleich mit zwei Texten. Sie hofft, dass das Ganze nicht nur eine Eintagsfliege ist, sondern die Debatte auch in weiteren Blogs aufgegriffen wird. Tatsächlich hat auch uns eine Leserin geschrieben und gefragt, ob wir das Thema nicht aufgreifen können – und vielleicht schreibt sie nun selbst etwas.

Jedenfalls ist der Anstoß hiermit an euch weiter gereicht: Für mehr Menopausenthematik in den Blogs!

Autorin: Antje Schrupp
Eingestellt am: 29.06.2016
Tags: ,

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… ist ein Internetforum, das, von Beziehungen unter Frauen ausgehend – daher der Titel – , ein philosophisches und politisches Gespräch ermöglicht. Es ist aus dem Wunsch der Initiatorinnen heraus entstanden, eine Plattform für Ideen zu schaffen, die ausgehend von der weiblichen Liebe zur Freiheit die Welt verstehen und Gesellschaft gestalten. Es bietet eine Möglichkeit, Gedanken zu entwickeln und zu diskutieren, unterschiedliche Projekte und Netzwerke miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen, Informationen auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, neue Ideen zur Welt zu bringen. An diesem Projekt kann sich grundsätzlich jede Frau aktiv beteiligen, die in irgendeiner Weise mit einer der Redakteurinnen oder Autorinnen in Beziehung tritt.

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