beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neu in "erinnern"

Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

Ika Hügel-Marshall hat als afrodeutsche Frau doppelte Diskriminierung erlebt und brachte diese Erfahrungen in die Frauenbewegung ein. Durch die Kampfkunst Taekwondo hat sie gelernt, sich zu wehren und Selbstbewusstsein entwickelt.

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FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an „unsere Mütter“

„Unsere Mütter“- „Vielleicht haben „wir“ manchmal übersehen, welch weiten Weg unsere Mütter gegangen sind, die während der Nazi-Herrschaft geboren wurden, tief geprägt durch nationalistische und/oder religiöse und patriarchalische Ideologien, von denen sich viele leise emanzipierten, in kleinen Schritten, auch zögerlich, die sie aber eben nicht einfach an uns weitergaben.“

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TRANSALPIN. Verena Lettmayers Reisebericht von einer Alpenüberquerung

Verena Lettmayer erzählt von einer Alpenüberquerung im Sommer 2018.

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Was wir vom Umgang einer Gruppe Mennonitinnen mit einer brutal-bizarren Geschichte lernen können

In einer abgelegenen mennonitischen Gemeinde wurden über Jahre hinweg Frauen vergewaltigt. Als der Skandal bekannt wird, stehen die Frauen vor der Frage, was sie nun tun sollen. Miriam Toews hat darüber einen Roman geschrieben, den Michaela Moser wärmstens empfiehlt.

Neu in "denken"

Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

Mit George Eliot und ihrem Roman über ein aufgegebenes Begehren setzt sich Luisa Muraro im zweiten Kapitel ihres Buches auseinander

Neu in "erinnern"

Spätberufene Feministin: Die Verbandsfrau Marlies Hesse

Nach dem Eintritt in den Ruhestand übernahm Marlies Hesse die Geschäftsführung des Journalistinnenbundes und hat dort eine zweite Karriere hingelegt, die fast noch erfolgreicher war als ihre Erste.

Feministisch-politische Sommertage in Österreich

Von Antje Schrupp

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, findet im August die feministisch-politische Sommertagung DENKUMENTA in Österreich zum Thema „Über_setzen. Gutes Leben für die ganze Welt“ statt. Vom 16. bis 19. August (mit Möglichkeit eines Verlängerungstages) treffen wir uns im Tagungshaus St. Arbogast (in der Nähe von Feldkirch und nicht weit vom Bodensee). Das Programm wird von den Teilnehmer*innen selbst gestaltet, und die Liste der Workshops ist inzwischen schon lang und fein. 

Vor sechs Jahren haben wir schon einmal so eine Konferenz gemacht, am selben Ort, und es bestand der allgemeine Wunsch nach Wiederholung. 2013 war auch das Jahr der Dokumenta in Kassel, deshalb haben wir unsere Veranstaltung „Denkumenta“ genannt. Denn wir wollen eben kein klassisches Konferenzformat haben, sondern eher etwas Fluides, mit genügend Raum für Spontanes, für Begegnungen, für wirklichen Austausch.

Ich habe jetzt schon ein paarmal gehört, dass welche glauben, die #Denkumenta wäre nur für Fortgeschrittene oder Eingeweihte, und deshalb zögern, sich anzumelden, weil sie uns* noch nicht kennen oder nicht persönlich kennen. Aber so langweilig sind wir gar nicht.

Alle (die sich für die Themen interessieren) können kommen, man braucht kein Vorwissen. Man braucht keine feministischen Grundlagen kennen oder Philosophiekenntnisse, wirkliches Interesse und die Bereitschaft, sich auf andere und vielleicht neue Perspektiven einzulassen, reicht. Es ist eine Konferenz, zu der Frauen einladen, aber es sind alle Gender willkommen, wenn sie an einem Austausch über feministische Ideen interessiert sind.

Und: Man muss selbst keinen Vortrag halten oder Workshop geben, man darf auch einfach nur kommen und dabei sein. Zuhören und mit-machen sind eh unterschätzt.

Die Teilnahme kostet 245 Euro (Dreibettzimmer pro Person), 295 Euro (Doppelzimmer pro Person) oder 365 Euro (Einzelzimmer), alles inklusive Übernachtung, Essen und Tagungsbeitrag. Theoretisch kann man auch auf dem Gelände zelten, Essen und Tagungsbeitrag ohne Übernachtung kosten 165 Euro. Das Duschen müsste man dann irgendwie organisieren, weil es keine Zeltplatz-Facilities gibt. Aber da wir das gesamte Haus und Gelände gemietet haben, würde auch das irgendwie gehen. Wer soviel Geld nicht hat, kann uns bei der Anmeldung mitteilen, wie viel Zuschuss sie benötigt, wir versuchen das Defizit dann über Spenden irgendwie aufzutreiben (hat vor sechs Jahren geklappt).

Mehr zur Konferenz unter www.denkumenta.de

Oder bei offenen Fragen einfach eine Mail schicken an denkumenta2019@gmail.com.

Autorin: Antje Schrupp
Eingestellt am: 11.07.2019

beziehungsweise…

… ist ein Internetforum, das, von Beziehungen unter Frauen ausgehend – daher der Titel – , ein philosophisches und politisches Gespräch ermöglicht. Es ist aus dem Wunsch der Initiatorinnen heraus entstanden, eine Plattform für Ideen zu schaffen, die ausgehend von der weiblichen Liebe zur Freiheit die Welt verstehen und Gesellschaft gestalten. Es bietet eine Möglichkeit, Gedanken zu entwickeln und zu diskutieren, unterschiedliche Projekte und Netzwerke miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen, Informationen auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, neue Ideen zur Welt zu bringen. An diesem Projekt kann sich grundsätzlich jede Frau aktiv beteiligen, die in irgendeiner Weise mit einer der Redakteurinnen oder Autorinnen in Beziehung tritt.

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Illustration: Annekatrin Zint