bzw Artikel: denken
05/10-08/08. 07/08-11/06. 09/06.
- Gott, die Kreuzigung und ich
War es notwendig, dass Jesus hingerichtet wurde? Hat die Kreuzigung eine heilsgeschichtliche Bedeutung gehabt? Antje Schrupp meint: nein.
- Mehr Körperkontakt!
Zärtlichkeiten, Kuscheln, sich Umarmen - körperliche Nähe zwischen Menschen, die keine Liebespaare sind, sind mit Tabus belegt. Angeregt von einem Kommentar zu Mithu M. Sanyals Artikel dachte Antje Schrupp im Gespräch mit einem Freund weiter über das Problem der Pornografisierung nach.
- Noch einmal: Sichtbar und einflussreich, ohne sich anzupassen
Aus ihren Aufzeichnungen während der bzw-weiterdenken-Tagung im Oktober 2009 hat Antje Schrupp einen Text zusammengestellt, der auf eine sehr direkte und teilweise fast poetische Weise die für sie wichtigsten Erkenntnisse der Tagung wiedergibt.
- Mary Daly und ihr Traum in GRÜN -
Mit feinem Gespür geht Gudrun Nositschka die Entwicklungsstufen im Leben der großen Denkerin entlang und nimmt uns mit an die drei Quellen, die - nach Mary Daly - den Weg des Werdens von Frauen schenken.
- Zwischen zwei Gesetzen den inneren Kompass finden
Bettina Schmitz, eine der Tagungsteilnehmerinnen, hat weitergedacht und eine Nachlese zur bzw-Tagung "Sichtbar und einflussreich ohne sich anzupassen" geschrieben.
- Sichtbar und einflussreich ohne sich anzupassen
Wie können wir unsere Anliegen wirksam in die Welt bringen? Müssen wir uns anpassen und mehr Funktionen im öffentlichen Raum, in den "Schaltstellen der Macht" ausüben? Nehmen wir nicht Einfluss, auch wenn wir nicht gesehen werden? Das sind nur einige der Fragen, die rund 30 Frauen aus ganz verschiedenen Bereichen auf der Tagung unserer Online-Zeitung "Beziehungsweise-weiterdenken" miteinander diskutierten.
- Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn
Im Rahmen einer kleinen Tagung, die die Redaktion von bzw-weiterdenken organisisert hatte, stellten die anwesenden Mitdenkerinnen die Frage nach dem "Sichtbar und einflussreich (werden), ohne sich anzupassen". Und feierten 10 Jahre Flugschrift und 20 Jahre "Wie weibliche Freiheit entsteht", das Standardwerk aus dem Maiiländer Frauenbuchladen. In ihrem Eröffnungsvortrag verbindet Astrid Wehmeyer diese beiden Anlässe und Gedanken und offeriert ein erweitertes Wirkungsverständnis jenseits alter "Machtprothesen".
- Wir sind alle Fürsorge abhängig
Von Fürsorge abhängig zu sein, ist in unserer Gesellschaft ein Stigma. Doch wir sind alle von der Geburt bis zum Tod auf Fürsorge angewiesen. Diese Erkenntnis verändert unser Denken und die Politik grundlegend.
- Zwischen Recht und Medien: Die Väter- und Männerfrage
Die Zeitung "Welt" ruft dazu auf, Frauenhäuser abzuschaffen. Bahnt sich ein Backlash an oder zeigt sich aktuell der Erfolg der Frauenbewegung? Andrea Günter geht den beunruhigenden Meldungen auf den Grund.
- Die menschliche Abhängigkeit organisieren
Ina Praetorius hat die aktuelle Debatte über die Krise verfolgt - und bereichert den Diskurs um eine handliche Zusammenfassung dessen, was das postpatriarchale Denken in diesem Zusammenhang beizusteuern hat.
- Das Böse als Produkt gescheiterter Sinnsuche
Während es in unseren Diskussionen der letzten Monate primär um den Umgang mit dem Bösen oder dem Negativen ging, wird die Debatte nun ergänzt mit einem Beitrag von Carola Meier-Seethaler zu der Frage, wie das Böse im Laufe unserer Kulturgeschichte zu dem geworden ist, was es ist heute ist.
- Fremdheit als neuer Erfahrungsraum
Elisabeth Jankowski von der Philosophinnengemeinschaft Diotima über Muttersprache und koloniales Sprechen, über die Bedeutung des Schweigens und die Chancen, die im Lernen einer fremden Sprache liegen.
- Die magische Kraft des Negativen
Auszugsweise Übersetzung und Zusammenfassung von Beiträgen aus einem Buch der Philosophinnengemeinschaft Diotima in Verona.
- "Frauen haben zu wenig Selbstbewusstsein"?
Trifft das zu oder liegt häufig nur eine irreführende Begriffsverwechslung vor? Andrea Günter spürt der Orientierungsfähigkeit in ungewissen Zeiten nach.
- Über das Müssen
Beziehungen zwischen Frauen und Männern sind häufig belastet, weil sie unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wann man etwas tun "muss", hat Antje Schrupp beobachtet. Ein neues Verständnis von "Notwendigkeit" könnte dabei vielleicht vermitteln.