Forum für Philosophie und Politik
Warum fühlen sich Menschen vor den Kopf gestoßen, wenn sie auf die Frage “Woran glaubst du” die Antwort bekommen: “An nichts”? Caroline Krüger hat darüber nachgedacht und fand für sich eine Antwort, die ein ganz anderes Gespräch eröffnen kann.
Ist “Intersektionalität” das richtige Paradigma, um mit Unterschieden umzugehen? Antje Schrupp reflektiert diese Frage aus differenzphilosophischer Sicht.
In einem Artikel für die Zeitung Via Dogana denkt Riccardo Fanciullacci über die “Transformation des männlichen Selbst” in postpatriarchalen Zeiten nach. Antje Schrupp stellt seine Thesen, die auch für deutsche Männer interessant sein könnten, vor.
Der Verbindung von Märchen mit Theologie auf der Spur. Andrea Günter vertieft sich in Luisa Muraros Gedanken.
So titelt die Zeitschrift Das Argument seine Ausgabe Nr. 292. Für Andrea Günter Anlass zu einer kritischen Bestandsaufnahme des Konzepts Care, zu Anfragen und Anregungen.
“Macht und Politik sind nicht dasselbe” ist der Titel eines neuen Diotima-Buches, das im Frühjahr nächsten Jahres auch auf Deutsch erscheinen wird. Bei einem Besuch in Verona hat Antje Schrupp einige der Autorinnen nach ihren zentralen Thesen befragt.
Was “Affidamento” – ein Begriff aus dem Denken italienischer Philosophinnen – bedeutet, ist schwer zu erklären. Oder ist es eigentlich ganz leicht zu erklären? Dorothee Markert stieß aus Zufall auf einen alten Text von Luisa Muraro, der sie verblüfft hat.
Für Anne Claire Mulder liegt der Schlüssel für einen friedlichen und produktiven Umgang mit der Differenz unter Frauen (und auch zwischen Frauen und Männern) in der Wahrnehmung und dem Respekt vor dem “Dazwischen”. Grundlage ihrer Überlegungen sind Texte von Luce Irigaray.
Oft wird gesagt, Simone de Beauvoir sei „mutterschafts- feindlich“. Andrea Günter zeigt, dass das nicht stimmt. Sie findet in Beauvoirs Texten vielmehr ein hellsichtiges Plädoyer für freie Mutterschaft jenseits von politischer Manipulation und fiskalischer Moral.
Ein neues, von Feministinnen verfasstes Manifest beschäftigt sich mit der Frage, wie weibliche Freiheit und Religion sich zueinander verhalten. Ina Praetorius hat die Präsidentin des Think-Tank, die Muslimin und Islamwissenschaftlerin Amira Hafner-Al Jabaji, zu ihrer Arbeit und zum Manifest befragt.
Christlich motiviert oder nicht, in diesen Tagen feiern viele Menschen in der Welt Weihnachten. Ein Anlass für Andrea Günter, sich mit dem Verhältnis von Religion und Moral auseinanderzusetzen.
Andrea Günter benennt den Ausgangspunkt für die
Weiterentwicklung des Feminismus.
Das Ehrenamt solle nur eingesetzt werden, wo es um Innovation geht, hat Dorothee Markert einmal verlangt. Da sie dieser Forderung aber in ihrem eigenen Leben nicht nachkommen kann, musste sie nun neu über das Thema nachdenken. Mit ihrem Text fordert sie zur Diskussion über das Problem “Ehrenamt” auf.
Andrea Günter stellte in Frankfurt einen neuen Sammelband mit Grundlagentexten feministischer Denkerinnen vor, die sich mit dem “Paradigma Geschlechterdifferenz” beschäftigen.
Hausarbeit, Putzen und die Versorgung von Kindern sind schon lange wichtige Themen der feministischen Ökonomie und Theorie. Eine Gruppe feministischer Denkerinnen hat das jetzt mit einem neuen Begriff zugespitzt: Sollten wir nicht lieber gleich über Scheiße reden?
War es notwendig, dass Jesus hingerichtet wurde? Hat die Kreuzigung eine heilsgeschichtliche Bedeutung gehabt? Antje Schrupp meint: nein.
Zärtlichkeiten, Kuscheln, sich Umarmen – körperliche Nähe zwischen Menschen, die keine Liebespaare sind, sind mit Tabus belegt. Angeregt von einem Kommentar zu Mithu M. Sanyals Artikel dachte Antje Schrupp im Gespräch mit einem Freund weiter über das Problem der Pornografisierung nach.
Aus ihren Aufzeichnungen während der bzw-weiterdenken-Tagung im Oktober 2009 hat Antje Schrupp einen Text zusammengestellt, der auf eine sehr direkte und teilweise fast poetische Weise die für sie wichtigsten Erkenntnisse der Tagung wiedergibt.
Mit feinem Gespür geht Gudrun Nositschka die Entwicklungsstufen im Leben der großen Denkerin entlang und nimmt uns mit an die drei Quellen, die – nach Mary Daly – den Weg des Werdens von Frauen schenken.