beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

denken

  • Noch einmal: Sichtbar und einflussreich, ohne sich anzupassen

    Aus ihren Aufzeichnungen während der bzw-weiterdenken-Tagung im Oktober 2009 hat Antje Schrupp einen Text zusammengestellt, der auf eine sehr direkte und teilweise fast poetische Weise die für sie wichtigsten Erkenntnisse der Tagung wiedergibt.

  • Mary Daly und ihr Traum in GRÜN

    Mit feinem Gespür geht Gudrun Nositschka die Entwicklungsstufen im Leben der großen Denkerin entlang und nimmt uns mit an die drei Quellen, die – nach Mary Daly – den Weg des Werdens von Frauen schenken.

  • Zwischen zwei Gesetzen den inneren Kompass finden

    Bettina Schmitz, eine der Tagungsteilnehmerinnen, hat weitergedacht und eine Nachlese zur bzw-Tagung “Sichtbar und einflussreich ohne sich anzupassen” geschrieben.

  • Sichtbar und einflussreich ohne sich anzupassen

    Wie können wir unsere Anliegen wirksam in die Welt bringen? Müssen wir uns anpassen und mehr Funktionen im öffentlichen Raum, in den “Schaltstellen der Macht” ausüben? Nehmen wir nicht Einfluss, auch wenn wir nicht gesehen werden? Das sind nur einige der Fragen, die rund 30 Frauen aus ganz verschiedenen Bereichen auf der Tagung unserer Online-Zeitung “Beziehungsweise-weiterdenken” miteinander diskutierten.

  • Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn

    Im Rahmen einer kleinen Tagung, die die Redaktion von bzw-weiterdenken organisisert hatte, stellten die anwesenden Mitdenkerinnen die Frage nach dem “Sichtbar und einflussreich (werden), ohne sich anzupassen”. Und feierten 10 Jahre Flugschrift und 20 Jahre “Wie weibliche Freiheit entsteht”, das Standardwerk aus dem Maiiländer Frauenbuchladen. In ihrem Eröffnungsvortrag verbindet Astrid Wehmeyer diese beiden Anlässe und Gedanken und offeriert ein erweitertes Wirkungsverständnis jenseits alter “Machtprothesen”.

  • Wir sind alle Fürsorge abhängig

    Von Fürsorge abhängig zu sein, ist in unserer Gesellschaft ein Stigma. Doch wir sind alle von der Geburt bis zum Tod auf Fürsorge angewiesen. Diese Erkenntnis verändert unser Denken und die Politik grundlegend.

  • Zwischen Recht und Medien: Die Väter- und Männerfrage

    Die Zeitung “Welt” ruft dazu auf, Frauenhäuser abzuschaffen. Bahnt sich ein Backlash an oder zeigt sich aktuell der Erfolg der Frauenbewegung? Andrea Günter geht den beunruhigenden Meldungen auf den Grund.

  • Die menschliche Abhängigkeit organisieren

    Ina Praetorius hat die aktuelle Debatte über die Krise verfolgt – und bereichert den Diskurs um eine handliche Zusammenfassung dessen, was das postpatriarchale Denken in diesem Zusammenhang beizusteuern hat.

  • Das Böse als Produkt gescheiterter Sinnsuche

    Während es in unseren Diskussionen der letzten Monate primär um den Umgang mit dem Bösen oder dem Negativen ging, wird die Debatte nun ergänzt mit einem Beitrag von Carola Meier-Seethaler zu der Frage, wie das Böse im Laufe unserer Kulturgeschichte zu dem geworden ist, was es ist heute ist.

  • Fremdheit als neuer Erfahrungsraum

    Elisabeth Jankowski von der Philosophinnengemeinschaft Diotima über Muttersprache und koloniales Sprechen, über die Bedeutung des Schweigens und die Chancen, die im Lernen einer fremden Sprache liegen.

  • Über das Böse

    Gibt es so etwas wie “das Böse” oder ist das, was wir als “böse” wahrnehmen, nur eine Frage des Standpunktes?

  • Die magische Kraft des Negativen

    Auszugsweise Übersetzung und Zusammenfassung von Beiträgen aus einem Buch der Philosophinnengemeinschaft Diotima in Verona.

  • Zuschrift zum Artikel “Über das Müssen”

    Diese Zuschrift bezieht sich auf den Artikel “Über das Müssen” von Antje Schrupp. Tja, und ganz spannend wird es dann unter Umständen mit Frauen wie mir, die durchaus AUCH mal kein Problem mit einer etwas unsauberen Wohnung haben und wenn es Ihnen zu viel wird den Partner vor die Tatsache stellen: Ich putze jetzt nochmals [...]

  • Gedanken zu Annarosa Buttarellis “Verfluchen, beten, nicht fragen”

    In Annarosa Buttarellis Text finde ich viele kluge Gedanken, die mich an klassische chinesische Weisheiten erinnern, schreibt Birgit Kübler.

  • Der Fluch als Missbrauch weiblicher Kraft

    Zuschrift zu dem Artikel von Annarosa Buttarelli: Verfluchen, beten, nicht fragen

  • “Frauen haben zu wenig Selbstbewusstsein”?

    Trifft das zu oder liegt häufig nur eine irreführende Begriffsverwechslung vor? Andrea Günter spürt der Orientierungsfähigkeit in ungewissen Zeiten nach.

  • Über das Müssen

    Beziehungen zwischen Frauen und Männern sind häufig belastet, weil sie unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wann man etwas tun “muss”, hat Antje Schrupp beobachtet. Ein neues Verständnis von “Notwendigkeit” könnte dabei vielleicht vermitteln.

  • Politik und Zeiten der Ratlosigkeit

    Oft wird bemängelt, dass die Bundesregierung unter Angela Merkel untätig sei. Andrea Günter findet das gar nicht so schlimm und plädiert für eine Politik, die die Ratlosigkeit ernst nimmt. Sie fragt: Wie könnte eine neue politische Kultur und eine Organisationsweise des Politischen aussehen, die Interessen ausgewogen anhört, gewichtet und verdichtet?

  • Lösungen, die das Leben anbietet

    Vieles, was früher strikt privat war, spielt sich heute im öffentlichen Raum ab. Aber weder Gesetz noch Moral reichen aus, um diesen gemeinsamen “Wohn-Raum” zu gestalten. Ein Vorschlag von Dorothee Markert.

  • Der Kampf um Wohlbehagen

    Zwischen universitären Gender-Diskursen und dem Einzelkämpfertum der “F-Klasse”-Frauen gibt es mindestens eine dritte Kraft frauenzentrierter Bewegung. Damit sie sich artikulieren kann, braucht es zweckfreie Räume für frauenbewegtes Sprechen, meint Andrea Günter, und plädiert für einen Feminismus der Postkonventionalität.

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