Forum für Philosophie und Politik
Zita Termeer ließ sich einen schönen, hellen Sarg anfertigen. Solange sie noch lebt, bewahrt sie ihn in ihrem Schlafzimmer auf, schön bemalt von ihrer Tochter sieht er aus wie eine Skulptur.
Juliane Brumberg hat sich über Betteln, Geben und Annehmen-Können Gedanken gemacht und fragt sich, warum es mit Geldgeschenken so schwierig ist.
Die „Feministische Einzelkämpferinnen-Gruppe“ in Mainz will die Frauenbewegung mit provokanten Aktionen zurück in den öffentlichen Raum bringen. In der Nacht zum Aschermittwoch schmückten sie den Mainzer Dom mit einem „Kon“-(dom)-Transparent.
Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine tolle Idee, aber die politische Kultur seiner Progatonisten ist oft problematisch, findet Katrin Heinau. Was fehlt, ist nicht ein gemeinsames Programm, sondern eine gesellschaftliche Vision.
Wir haben wieder einmal eine Quotendiskussion. Lassen sich in den Argumenten neue Einsichten und Aspekte entdecken? Gibt es interessante Entdeckungen zu machen? Überlegungen von Andrea Günter.
“Gemeinsam sind wir stark” – davon sind viele überzeugt. Doch was, wenn die Arbeit immer nur an einer hängen bleibt, wenn niemand mitzieht? Einige Überlegungen von Inga Wocker zum Thema “Teamwork”, ausgehend von ihren eigenen, nicht immer nur positiven Erfahrungen damit.
Juliane Brumberg schlägt als Antwort auf Dorothee Markerts Artikel zum Ehrenamt einen anderen Blick und auch mal ein klares “nein” vor.
Gespräche zwischen Menschen unterschiedlichen Herkommens sind notwendig und können viel bewegen. Aber was uns als „interreligiöser Dialog“ vorgesetzt wird, ist oft ziemlich langweilig. Besser sind inter-vitale Gespräche, meint Ina Praetorius.
Inga Wocker erklärt, warum sie ihre Patenschaften bei World Vision und Plan International gekündigt hat.
Was bedeutet es eigentlich, wenn Frauen in Führungspositionen “Verantwortung übernehmen” und zurücktreten? Wie wirkt sich die “Rücktrittskultur” der vergangenen Monate auf Frauen aus? Und was bedeutet sie für den Umgang der Medien mit Angela Merkel? von Juliane Brumberg.
Andrea Günter über das Phänomen Angela Merkel und was sich daraus über die Verbindung von “Frau” und “Macht” lernen lässt.
“Arbeit? Geld? Krise!” – so lautete der Titel eines “Mitmachkongresses” vom 20. bis 21. März in Berlin. Doreen Heide erzählt von den Diskussionen und zieht ein Resümee.
Junge Feministinnen planen im August ein Netzwerktreffen in Marburg. Eingeladen sind vor allem Frauen, die in der professionellen Mädchenarbeit tätig sind. Die Initiatorin Linda Kagerbauer stellt das Projekt vor.
Aus der letzten Bundestagswahl ging eine Steuerkürzungs-Partei als Sieger hervor, obwohl die Menschen mehrheitlich gegen Steuerkürzungen sind: eine Ironie? Andrea Günter über das Bedürfnis nach einer politischen Zeit der Leere.
Am 29.10.2009 sprach Claudia von Werlhof, Lehrstuhlinhaberin am Institut für Politikwissenschaft in Innsbruck, zu den Studierenden, die das Audimax besetzt hatten. Hier ist der erste Teil ihres Vortrags.
Als Ergänzung zu der bzw-Tagung im Oktober sammeln wir gute Beispiele darüber, wie das eigene (feministische) Begehren in die Welt gebracht worden ist.
Der Wirtschafts-Nobelpreis für Elinor Ostrom und Oliver Williamson bestätigt, dass die Polarisierung von “Wirtschaft” und “sozialer Gerechtigkeit” nicht länger die Norm sein kann. Doch der Wahlerfolg der FDP zeigte, dass viele Menschen trotzdem noch am Mythos des “Wirtschaftsverstehers” hängen. Eine Analyse von Andrea Günter.
Viele Männer geben sich gerne “frauenfreundlich”, aber Texte von Frauen oder gar von Feministinnen lesen und zitieren sie kaum. Ina Praetorius hat einige Hypothesen aufgestellt, warum das so ist.
Viele Frauen haben Schwierigkeiten, sich in das (politische) Tagesgeschehen einzubringen. Luisa Muraro über die Ursachen und wie sich trotzdem handeln lässt.
Auf einem Barcamp geht es darum, in einer offenen Umgebung voneinander zu lernen. Hierarchien haben hier wenig Bedeutung – und doch sind Frauen stark in der Minderheit. Beim jüngsten Barcamp in Stuttgart wurde dieses “Gender-Gap” diskutiert.