beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

heilen

  • Vergewaltigung und Geschlecht oder: Denk nicht an einen Elefanten!

    In ihrem neuen Buch analysiert Mithu M. Sanyal den gesellschaftlichen Diskurs über Vergewaltigung. Und kritisiert dabei auch manche feministischen Narrative.

  • Das Andere in der Demenz

    Wie kann die Differenz, die die Anwesenheit von Menschen mit Demenz in die Gesellschaft einbringt, verhandelt und gestaltet werden? Zwei Buchlektüren.

  • Die blinden Flecken der heutigen Kita-Diskussion

    Kitas sind was Gutes? Miriam Halstein sieht das differenzierter: Wie müssen Kitas sein, damit sie gut sind, und was lässt sich dabei von psychologischen Bindungstheorien lernen?

  • Was, wenn in Wirklichkeit alles ganz anders ist?

    Wie wäre eine Welt ohne Vergewaltigungen oder ohne Abwertungen, die Menschen erfahren durch das Geschlecht, das sie haben oder das von anderen als solches festgelegt wird … ist so eine Welt denkbar? Gedanken von Sabrina Bowitz.

  • UNSER BLUT FEIERN. Eine Wende in der Kulturgeschichte der Menstruation?

    Die Kulturgeschichte der Menstruation liest sich wie ein kruder Mix aus (männlicher) Angst vor der Gebärfähigkeit der Frau, Unwissen und Aberglauben. Über Jahrtausende bis in die Gegenwart haben angstbesetzten Mythen des Patriarchats das Verhältnis der Frauen zu ihrer Monatsblutung dominiert. Damit kann Schluss sein, wenn Frauen lernen ihren Monatszyklus als Zeichen der Weiblichkeit zu feiern.

  • Beziehungen zur Welt der Pflanzen

    Kräuterkunde ist mehr, als botanisches Wissen. Juliane Brumberg stellt ein Buch über Südtiroler Kräuterfrauen vor.

  • Von Sonnenbraut, Mutterwurz und Weiberkraut

    Dieses Buch ist mehr als akkumuliertes Wissen über Kräuter und ihre Zubereitung: Es führt auf uns selbst zurück, auf unsere Befindlichkeit in Bezug auf die Begegnung mit Kräutern. Es lässt ihre Schönheit und Heilkraft entdecken.

  • Wegschauen wäre leichter

    Was ist, wenn die Mutter die Tochter nicht schützen kann? Zu dem Buch von Gita Iff: Ich lebe. Ich bin.

  • Weihnachten – gefeiert wird eine Geburt

    Im Dezember kann auch bzw-weiterdenken nicht daran vorbeisehen, dass alles, aber auch alles, auf das bevorstehende Weihnachtsfest ausgerichtet ist. Neben Glühweingenuss auf den Weihnachtsmärkten, Geschenkeeinkauf und den unzähligen Weihnachtsfeiern lohnt es, die Geburt des Christkindes nicht nur in Weihnachtsliedern zu besingen, sondern sich auch damit zu beschäftigen, was es eigentlich bedeutet, dass Gott von einer […]

  • Zu Lebzeiten über das Ende sprechen

    Das Thema Sterben und Tod ist in weiten Teilen der Gesellschaft tabuisiert. In einem Interview hat Juliane Brumberg die Autorin Erni Kutter zu einer weiblichen Trauerkultur befragt.

  • Was fehlt, ist Vertrauen

    Bei den Diskussionen um eine Kostensenkung im Gesundheitswesen bleibt ein wichtiger Aspekt außen vor: Juliane Brumberg fragt nach dem Verlust von Vertrauen zwischen Ärztinnen und Ärzten auf der einen und Patienten und Patientinnen auf der anderen Seite.

  • Heilen – heil werden – was ist das?

    Im Winter 2009 veranstaltete das Frauenzentrum Alzey die ersten Alzeyer Frauengesundheitstage. Schwerpunkt war die Sensibilisierung für Fragestellungen, die besonders Frauen im Zusammenhang mit Gesundheit, Heilen und Krankheit beschäftigen. In Ihrem Vortrag nähert sich Ute Schiran den Gemeinplätzen, die das Verhältnis zum Thema Heilen immer noch bestimmen und öffnet damit eine neue Zugangsebene.

  • Essstörungen: Wenn das weibliche Begehren keinen Platz in der Welt findet

    In der Bundesrepublik leidet jede vierte Frau an so genannten „Essstörungen“. Astrid Wehmeyer hat Texte in dieses Forum eingestellt, die sich diesem Thema widmen. Sie glaubt, dass Frauen auf dieses Weise versuchen, einer Leere in ihrem Inneren zu entrinnen.

  • Die körperlose Schwere des Seins

    „Jaja“, erwidert sie, wenn sie zu hören kriegt, sie sei eine schöne Frau. Und denkt: „Aber was hat das mit mir zu tun?“ Nichts, meint Silke Teuerle, und versucht damit einen Sinn der Magersucht zu formulieren.

  • Der Zwang zur Norm

    In der Bundesrepublik leidet jede vierte Frau an so genannten „Essstörungen“. Weitaus mehr noch sind süchtig: Nach Essen, nach Arbeit, nach Beziehungen, nach Tabletten und tausendfach anderen Drogen. Mit dem einen oder anderen Mittel versuchen diese Frauen, der Leere in ihrem Inneren zu entrinnen: Dem Loch im Bauch, der Fühllosigkeit in ihren Körpern und Köpfen, der Einsamkeit und Isolation in ihren Existenzen.

  • Vom Hunger hinter dem Essen

    Weibliche Essstörungen sind heutzutage in aller Munde. Doch wie entstehen sie, und was könnten Begründungen sein, die weiterhelfen im Verständnis weiblicher Destruktionsmuster statt diese in schon vorgefertigte Klischees zu bannen? Mich beschäftigt die Frage: Sind weibliche Essstörungen vielleicht zu verstehen als eine eigene Sprache des geschundenen Körpers und der in ihm wohnenden Seele, die es zu enträtseln und zu verstehen gilt? Dieser Aufsatz war einer meiner ersten „Übersetzungsversuche“.