Forum für Philosophie und Politik
Die Ich-Erzählerin in Kirsten Loeschs Buch “Das Lächeln des Universums” findet nach einem leidvollen Weg der seelischen Unterdrückung schließlich Selbstliebe, Glück, Erfüllung und das Wissen, dass alles mit allem verbunden ist. Eine Leseempfehlung von Britta Erlemann.
Mit der Rezension über “(M)ein bewegtes Leben.” macht Ingrid Maria Bertram neugierig, mehr über Monika Jaeckels kurzes aber reiches Leben zu erfahren.
Eine Rezension von Claudia Koltzenburg zu “Lebenslänglich besser” von Dorothee Markert
Vor dem Hintergrund von zahlreichen Texten über das Gebären und Geborenwerden, die Rainer Stöckli gesammelt hat, setzt sich Ina Praetorius mit der Geburtsvergessenheit unserer Kultur auseinander. Brigitte Becker hat viel Freude an dieser Anthologie zum Thema Geburt.
Barbara Degen stellt die Dokumentation zum 20-jährigen Jubiläum des Labyrinthplatzes in Zürich vor, spricht von der politischen Dimension des Projektes und zeigt, was das Labyrinth als öffentliche Frauenkultur für eine Stadt bedeuten kann.
Barbara Linnenbrügger fühlt sich inspiriert: Ihr macht das erste Buch, das nach Mary Dalys Tod über sie erschienen ist, Mut, weiterzumachen auf ihrem eigenen Weg, sich weit in ihr Leben vorauszuwerfen.
25 Jahre lang war Anke Groener mit ihrem Körper unzufrieden. Eine Diät jagte die nächste, keine war von Erfolg gekrönt. Aber dann entdeckte sie die Vielfalt der Lebensmittel und den Genuss am Essen. Eine Rezension von Antje Schrupp.
In dem Buch „Wir wollten die Welt verändern“ erinnern sich elf Frauen an ihre Zeit in der Dortmunder Frauenbewegung der 1970er Jahre.
Andrea Böhm schreibt wunderbare Reportagen aus der Republik Kongo. Ein “Journalismus in Beziehungen”, meint Ina Praetorius in ihrer Rezension.
Barbara Degen schrieb in dem Buch “Das Herz schlägt in Ravensbrück“ über Widerstands- und Überlebensstrategien von Frauen im Konzentrationslager. Eine Leseerfahrung von Beatrice Michel, Autorin und Filmemacherin.
Die Vintschger Typenlehre ist ein aufschlussreiches Buch aus Südtirol, das mit altem, von der Oma überlieferten, Geheimwissen dazu beitragen möchte, sich selbst und andere besser zu verstehen.
Die Sprache entstand in der Beziehung zwischen Mutter und Kind: Elisabeth Jankowski über das Buch von Dean Falk “Wie die Menschheit zur Sprache fand”.
Am Beispiel von Christina Thesings Studie über Feminismus im amerikanischen Judentum denkt Antje Schrupp darüber nach, wobei es noch hakt bei der „weiblichen Eroberung“ ehemals patriarchaler Institutionen.
Ina Praetorius hat es tatsächlich fertiggebracht, ein Buch über das christliche Glaubensbekenntnis zu schreiben, das leicht zu lesen ist, sich aus ihrer postpatriarchalen Perspektive gründlich mit wichtigen Fragen dieser Religion auseinandersetzt und nicht nur für kirchliche Insider spannend sein dürfte.
Juliane Brumberg empfiehlt ein Buch zu einem Thema, über das nicht so gerne gesprochen wird: das Leben nach einer Krebsdiagnose. In „Die zärtliche Berührung“ von Tina und Razvan Georgescu kommt allerdings noch eine Fülle von anderen Themen ins Spiel.
Im Alter von nur 34 Jahren starb Simone Weil, radikale und kontroverse Philosophin. Wie hat ihre Familie, mit der sie zeitlebens sehr eng verbunden war, diesen Tod verkraftet? Simones Nichte Sylvie, geboren 1942, ein Jahr vor Simones Tod, hat jetzt die Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend aufgeschrieben.
Britta Erlemann empfiehlt ein Buch, in dem Tabuisiertes aus der Vergangenheit nicht nur erinnert, sondern auch offengelegt und erfragt wird.
Was hat Pietismus mit den Frauen zu tun? Neugierig hat Juliane Brumberg das neue Buch von Dorothee Markert gelesen.
Zwei neue Bücher beschäftigen sich mit schwierigen Beziehungen in heutigen Zeiten. Lesetipps von Michaela Moser und Antje Schrupp.
Südtiroler Forscherinnen haben einen interessanten Band zu spirituellen Frauentraditionen ihrer Heimat herausgegeben. Darin geht es um viel mehr als um Heimatgeschichte.