Forum für Philosophie und Politik
Britta Erlemann empfiehlt ein Buch, in dem Tabuisiertes aus der Vergangenheit nicht nur erinnert, sondern auch offengelegt und erfragt wird.
Was hat Pietismus mit den Frauen zu tun? Neugierig hat Juliane Brumberg das neue Buch von Dorothee Markert gelesen.
Zwei neue Bücher beschäftigen sich mit schwierigen Beziehungen in heutigen Zeiten. Lesetipps von Michaela Moser und Antje Schrupp.
Südtiroler Forscherinnen haben einen interessanten Band zu spirituellen Frauentraditionen ihrer Heimat herausgegeben. Darin geht es um viel mehr als um Heimatgeschichte.
Andrea Günter stellte in Frankfurt einen neuen Sammelband mit Grundlagentexten feministischer Denkerinnen vor, die sich mit dem “Paradigma Geschlechterdifferenz” beschäftigen.
Marit Rullmann hat das neue Buch der Differenzphilosophin Luce Irigaray für beziehungsweise-weiterdenken gelesen.
Ina Praetorius über Alice Schwarzers Buch “Die grosse Verschleierung”
Der Roman “Accabadora” von Michela Murgia erzählt in einer lebendigen, nachdenklichen Geschichte von einer Mutter-Tochter-Beziehung auf Sardinien. Juliane Brumberg hat das Buch an Luisa Muraros Denkkonzept der symbolischen Ordnung der Mutter erinnert.
“Plädoyer für eine globale Frauenbewegung, die das gute Leben nicht länger auf eindimensionale Fortschritte reduziert”: Ina Praetorius empfiehlt Christa Wichterichs Buch “Gleich gleicher ungleich”.
Carolin Schairer erzählt in ihrem Roman “Marie anderswie” eine Liebesgeschichte mit Tiefgang. Britta Erlemann hat ihn gelesen.
Um weibliche Traditionen zum Thema Sterben und Tod geht es in dem soeben erschienenen Buch “Schwester Tod” von Erni Kutter. Juliane Brumberg hat es für uns gelesen.
Sarah Blaffer Hrdy setzt sich in ihrem neuen Werk mit Mütterlichkeit, gestörter Bindungsfähigkeit und der Rolle der Väter auseinander – und stößt dabei auf die Wichtigkeit von Großmüttern und Tanten. Dagmar Margotsdotter-Fricke hat das Buch der Anthropologin rezensiert.
In ihrem Buch “McSex” analysiert die niederländische Musikjournalistin Myrthe Hilkens, wie Sex immer mehr zum medial inszenierten Konsumartikel geworden ist. Mithu M. Sanyal führt in das Thema ein und stellt das Buch vor.
Michaela Moser und Martin Schenk zeigen in ihrem Buch “Es reicht! Für alle!” gangbare Perspektiven für eine Politik, die Wege aus der Armut findet.
Hätten wir ein bedingungsloses Grundeinkommen, würde Dorothee Markert weitere Bücher der italienischen Diotima-Philosophinnen übersetzen. Allein im vergangenen Jahr sind nämlich vier neue Bände erschienen. Sie enthalten Gedanken, die auch für die politische Arbeit in Deutschland wichtig und hilfreich wären. Ein Überblick.
Begeistert und nachdenklich zugleich war Juliane Brumberg, nachdem sie Gabriele Meixners Biografie über die Feministin Erika Wisselinck gelesen hatte. Zeigt dieser Lebensweg doch exemplarisch, dass neue Ideen oft gerade dann abgewürgt werden, wenn Sie Zustimmung finden und das Potential haben, die Welt zu verändern.
In ihrem Buch “Was wäre wenn?” greift Antje Schrupp immer wieder auf Gedanken der italienischen Philosophinnengemeinschaft Diotima zurück. Elisabeth Jankowski von Diotima hat es gelesen und gewissermaßen mit “italienischen Augen” rezensiert.
Noch immer beschränken sich feministische Ökonominnen meist darauf, das herrschende Verständnis von Wirtschaft kritisch zu kommentieren. Dabei wäre es eigentlich an der Zeit, eigene Maßstäbe zu setzen, meint Ina Praetorius. Eine Rezension.
Elisabeth Schäfer ist beeindruckt von der starken Poesie der jungen österreichischen Schriftstellerin Ines Birkhan und möchte diese den Leserinnen von beziehungsweise-weiterdenken vorstellen.
In der Neuausgabe des Buches “Die Geburt ist nicht der Anfang” bietet Marianne Krüll informative Erklärungen zu den Vorgängen rund um die Geburt und setzt sich zugleich kritisch mit den heutigen Begleitumständen auseinander.