beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Beiträge

  • Frei handeln – auch als abhängige Wesen

    Wie kann es gelingen, Abhängigkeit zu bejahen und zugleich Freiheit zu leben? Davon handelt dieser Vortrag, den Ursula Knecht-Kaiser im Januar gehalten hat.

  • Woran entscheidet sich der freie Wille einer Frau?

    Kann es sein, dass Frauen freiwillig einen Hijab tragen? Kann es sein, dass Frauen freiwillig in der Prostitution arbeiten? Wie lässt sich Freiheit in unterdrückenden Systemen denken?

  • Von einer Trennung

    „Ich habe meine Katze fortgegeben. Zwölf Jahre hat sie bei uns gelebt.“ Eine berührende Trennungsgeschichte.

  • „Selbstverständnis“ statt „Identität“

    Das Thema Identität kommt oft auf, wenn Kultur, Geschlecht oder Religion in Frage zu stehen scheinen oder in Frage gestellt werden – oder wenn entsprechende Ängste ins Spiel gebracht werden. Cornelia Roth denkt über den Begriff nach und schlägt als Alternative vor, von Selbstverständnis zu sprechen.

  • Fernsehtipp: Call the midwife

    Katrin Wagner empfiehlt wärmstens die Serie „Call the Midwife“ („Ruf die Hebamme“, in Deutschland seltsamer Weise mit „Ruf des Lebens“ übersetzt). Hier schreibt sie, was die Serie alles gut macht.

  • Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

    „Jedes Alter ist schön“ – sagte ich früher sehr oft. Heute habe ich meine Schwierigkeiten damit.

  • Unterwegs mit der Linie 4

    Annett Gröschner erkundete die Welt, indem sie in verschiedenen Städten mit der Linie 4 fuhr. Eine Buchempfehlung von Claudia Kilian.

  • Kostenkrankheit ist Menschengesundheit (ziemlich oft jedenfalls)

    Zahlen werden nicht krank. Nur lebende Wesen (Menschen, Tiere, Pflanzen) werden krank. Trotzdem gibt es in der Ökonomie den Begriff der „Kostenkrankheit“ (Cost-Disease). Eine Glosse von Ina Praetorius.

  • Vergewaltigt vor 44 Jahren

    Dass sie im Jahr 1973 vergewaltigt wurde, möchte B. nicht länger „mit dem Mäntelchen des (relativen) Stillschweigens bedecken“. Deshalb hat sie aufgeschrieben, was damals geschehen ist und wie es ihr Leben prägte

  • Packen wir es sinnvoll an!

    Dass nur wenige Männer sich für die konkrete Erledigung von Care-Arbeit zuständig fühlen, ist ein gesellschaftliches Problem. Vielleicht ließe sich für eine Veränderung auch an alte „Männerselbstverständnisse“ anknüpfen, meint Cornelia Roth.

  • Raushalten ist keine Lösung: Warum Netzpolitik so wichtig ist

    Die Digitalisierung verändert unsere Welt grundlegend. Deshalb muss sich die Zivilgesellschaft mehr für Netzpolitik interessieren und die Veränderungen mitgestalten, statt sich einfach rauszuhalten, meint Claudia Kilian.

  • Brot und Salz

    Wie entsteht das Gefühl, dazu zu gehören? Zugehörigkeit ist mehr als „Integration“. Wir müssen sie üben und aktiv gestalten, schreibt Cornelia Roth.

  • Antwortlichkeit

    Es ist oft schwieriger, gut zu antworten, als aktiv eine Position zu vertreten, meint Ina Praetorius und schlägt dafür einen Begriff vor: Antwortlichkeit.

  • Who cares?  Sehen – hören – entdecken – entschleiern

    „Who Cares – Eine vielstimmige Personalversammlung der Sorgetragenden” war der Titel einer Performance des feministischen Theaterkollektivs Swosh Lieu im Mousonturm. Elfriede Harth hat sie sich angesehen.

  • Not made in USA

    Ein Text der Redaktion von Via Dogana vom März 1996 darüber, wie – auch im Feminismus – zwar der US-amerikanische Einfluss in Europa groß ist, aber kein gegenseitiger Austausch geschieht.

  • Das Leben ist manchmal nur über die Fiktion zu begreifen

    Claudia Kilian empfiehlt den Film „Schoßgebete“, die Kinofassung des gleichnamigen Romans von Charlotte Roche.

  • Sex als Gabe oder Tausch

    Prostitution verbieten oder Sexarbeit anerkennen? Dieser Konflikt hängt auch damit zusammen, ob Sexualität als Gabe oder als Tausch betrachtet wird, schreibt Andrea Trenkwalder-Egger.

  • Warum soll Fürsorgearbeit heute „Care“ heißen?

    In aktuellen „Care“-Debatten wird oft dasselbe diskutiert, wie schon in der feministischen Öknomiekritik früherer Jahrzehnte, bemängelt Katrin Wagner. Dabei hat der Begriff durchaus das Potenzial, Neues auszusagen.

  • Welcher Norm folgt „normalerweise“?

    Bezugnehmend auf das Gespräch zwischen Antje Schrupp und Jutta Pivecka über Geschlecht und Körper schlägt Andrea Günter vor, Frausein genealogisch zu verstehen.

  • Schweiß, Schreie, Blut und Kacke: Das ist eine Hausgeburt.

    Selten erleben heute Frauen eine Geburt mit, bevor sie selbst ein Kind zur Welt bringen. Sabina Urraca erfüllte sich diesen Wunsch – und hat aufgeschrieben, was sie dabei beobachtet hat.

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