beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Beiträge

  • Fünf schöne Königinnen: Ein neues Bild für souveräne Auftritte in der Öffentlichkeit

    Bei einem Denkwochenende ging es mal wieder um die Frage nach der öffentlichen Sichtbarkeit und Wirksamkeit von Frauen. Dabei wurde das Bild der fünf schönen Königinnen erfunden, das nach Ansicht von Dorothee Markert großes Veränderungspotential besitzt.

  • Relation statt Religion

    Warum fühlen sich Menschen vor den Kopf gestoßen, wenn sie auf die Frage “Woran glaubst du” die Antwort bekommen: “An nichts”? Caroline Krüger hat darüber nachgedacht und fand für sich eine Antwort, die ein ganz anderes Gespräch eröffnen kann.

  • Wir kommen nackt ins Licht, wir haben keine Wahl

    Vor dem Hintergrund von zahlreichen Texten über das Gebären und Geborenwerden, die Rainer Stöckli gesammelt hat, setzt sich Ina Praetorius mit der Geburtsvergessenheit unserer Kultur auseinander. Brigitte Becker hat viel Freude an dieser Anthologie zum Thema Geburt.

  • Was fehlt, ist Vertrauen

    Bei den Diskussionen um eine Kostensenkung im Gesundheitswesen bleibt ein wichtiger Aspekt außen vor: Juliane Brumberg fragt nach dem Verlust von Vertrauen zwischen Ärztinnen und Ärzten auf der einen und Patienten und Patientinnen auf der anderen Seite.

  • Eine Überlieferung, die unserer Kultur schwer im Magen liegt

    Ina Praetorius hat es tatsächlich fertiggebracht, ein Buch über das christliche Glaubensbekenntnis zu schreiben, das leicht zu lesen ist, sich aus ihrer postpatriarchalen Perspektive gründlich mit wichtigen Fragen dieser Religion auseinandersetzt und nicht nur für kirchliche Insider spannend sein dürfte.

  • Eine Ethik des “Dazwischen”

    Für Anne Claire Mulder liegt der Schlüssel für einen friedlichen und produktiven Umgang mit der Differenz unter Frauen (und auch zwischen Frauen und Männern) in der Wahrnehmung und dem Respekt vor dem “Dazwischen”. Grundlage ihrer Überlegungen sind Texte von Luce Irigaray.

  • Die Freude am Schenken bewahren: Das Ehrenamt als bedrohte Kostbarkeit

    Das Ehrenamt solle nur eingesetzt werden, wo es um Innovation geht, hat Dorothee Markert einmal verlangt. Da sie dieser Forderung aber in ihrem eigenen Leben nicht nachkommen kann, musste sie nun neu über das Thema nachdenken. Mit ihrem Text fordert sie zur Diskussion über das Problem “Ehrenamt” auf.

  • “Oder ihr Ersatz”

    Der Roman “Accabadora” von Michela Murgia erzählt in einer lebendigen, nachdenklichen Geschichte von einer Mutter-Tochter-Beziehung auf Sardinien. Juliane Brumberg hat das Buch an Luisa Muraros Denkkonzept der symbolischen Ordnung der Mutter erinnert.

  • Mit Herz, Hand und Verstand

    Elisabeth Jankowski von der Philosophinnengemeinschaft DIOTIMA hat an dem Seminar “Frauenwissen weitergeben” in Boldern teilgenommen und berichtet über ihre nachträglichen Überlegungen zu dem, was sie dort mit den “wunderbaren jungen Frauen” und den “Pastorinnen, die eine ganz andere Art des Menschenführens zu vermitteln verstanden”, erlebt hat.

  • La Nana – die Perle

    Dieser Film, der in Chile spielt, zeigt eindrucksvoll, dass die Vermischung von Fürsorgearbeit und Lohnarbeit, die wir ja auch in Deutschland als “haushaltsnahe Dienstleistungen” haben, auf der Beziehungsebene sehr problematisch sein kann. Antje Schrupp hat ihn angeschaut.

  • “Wir dachten alles neu”

    Begeistert und nachdenklich zugleich war Juliane Brumberg, nachdem sie Gabriele Meixners Biografie über die Feministin Erika Wisselinck gelesen hatte. Zeigt dieser Lebensweg doch exemplarisch, dass neue Ideen oft gerade dann abgewürgt werden, wenn Sie Zustimmung finden und das Potential haben, die Welt zu verändern.

  • Noch einmal: Sichtbar und einflussreich, ohne sich anzupassen

    Aus ihren Aufzeichnungen während der bzw-weiterdenken-Tagung im Oktober 2009 hat Antje Schrupp einen Text zusammengestellt, der auf eine sehr direkte und teilweise fast poetische Weise die für sie wichtigsten Erkenntnisse der Tagung wiedergibt.

  • Nähen trifft Dichten

    An Heiligabend kommt “Bright Star”, der neue Film von Jane Campion ins Kino. Eine romantische Liebesgeschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert und unbedingt sehenswert, meint Antje Schrupp.

  • Soziale Bewegung als leidenschaftliche Liebeserklärung

    Am 29.10.2009 sprach Claudia von Werlhof, Lehrstuhlinhaberin am Institut für Politikwissenschaft in Innsbruck, zu den Studierenden, die das Audimax besetzt hatten. Hier ist der erste Teil ihres Vortrags.

  • “Was wäre wenn?”

    Das neue Buch von Antje Schrupp “Was wäre wenn?” bietet wichtiges “Handwerkszeug” für die politische Umgestaltung nach dem Ende des Patriarchats. Außerdem sei es gut verständlich und spannend zu lesen, meint Dorothee Markert.

  • Der Gott der Frauen

    Das vor sechs Jahren veröffentlichte Buch von Luisa Muraro liegt nun endlich in deutscher Übersetzung vor. Antje Schrupp hat es gelesen.

  • Akronym vom Guten Leben

    Akronyme sind Texte mit einem TITELWORT. Die Anfangsbuchstaben der Wörter einer Zeile müssen das Titelwort ergeben. Dieses Gedicht schrieb Ursula Knecht-Kaiser nach einem Treffen der Gutesleben-Mailingliste in Wattwil, bei dem es um die Frage ging: “Was ist unser Denken?”.

  • Wir sind alle Fürsorge abhängig

    Von Fürsorge abhängig zu sein, ist in unserer Gesellschaft ein Stigma. Doch wir sind alle von der Geburt bis zum Tod auf Fürsorge angewiesen. Diese Erkenntnis verändert unser Denken und die Politik grundlegend.

  • Gezeichnet

    Die Autorin schreibt über die Erfahrung, von anderen abgestempelt zu werden – als Frau, als Behinderte, als Ausländerin. Der Text erinnert an einen Vortragstitel der italienischen Philosophin Luisa Muraro: “Von sich selbst ausgehen und sich nicht finden lassen”.

  • Schon wieder und immer noch: Die Vermännlichung der Welt

    Hatte Antje Schrupp nur einen schlechten Tag oder nahm sie eine erschreckende Tendenz wahr, vor der wir auf keinen Fall die Augen verschließen dürfen? Denn was geschieht, wenn immer mehr Frauen sich resigniert in ihre Nischen zurückziehen, weil sie die allgegenwärtige Dominanz des männlichen Habitus in der “Welt” nicht mehr ertragen?

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