beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Brigitte sagt:

    Großartig, ich drücke beide Daumen! Gerade habe ich bei Luise F. Pusch allein schon über die Sprache gelesen:"Der Staat Washington schrieb seine gesamte Verfassung mühselig um, um jede Spur sexistischer Sprache daraus hzu tilgen." (Gerecht und Geschlecht, S. 8) D a s Mädchen ist meiner Meinung nach ohnehin grundgesetzwidrig... Deutschlehrer streichen teilweise immer noch an, wenn es mit dem sächlichen "es" nicht weiter geht im Text

    Artikel: Parité in den Parlamenten

  • Franz Weber sagt:

    Ja, das ist allerdings verstörend und ich wünsche, dass die Klage Erfolg haben wird. Aber vielleicht ist es auch an der Zeit eine FRAUENPARTEI zu gründen, ich fürchte ohne eine echte Frauenvertretung im Parlament wird die Klage ohnehin vom vereinten Patriarchat konterkariert werden. Franz Weber

    Artikel: Parité in den Parlamenten

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Wie schon in dem Bericht beschrieben ist der Frauenanteil in der CSU Bayern katastrophal niedrig: Als Direktkandidaten bei der Bundestagswahl wurden fast nur Männer aufgestellt und so sind beinahe alle Direktmandate an Männer gefallen. Was dabei herausgekommen ist, sieht man, wenn man die Photos der neuen Bundestagsmitglieder anschaut: Fast ausschließlich Männer, nur bei der AfD ist es noch schlimmer, dort ist der Frauenanteil noch geringer. Da Vernunft und Einsicht offensichtlich nicht helfen, kann nur eine Klage was bringen. Deshalb größte Unterstützung für die mutigen Frauen, die klagen! Dr. Gisela Forster - aus Bayern -

    Artikel: Parité in den Parlamenten

  • Antje Schrupp sagt:

    Liebe Anne, Dorothee, Juliane - könnte es sein, dass das Problem mit der Care-Arbeit vor allem damit zu tun hat, dass sie ins Private, Familiäre, Zweisame abgedrängt wird? Dass sie mit Einsamkeit und Isolation zusammenhängt, mit Beziehungsarmut? Vielleicht haben wir bisher zu viel Fokus auf das Monetäre gelegt und auch auf das Prestige. Ich komme daruaf, weil ich gerade bei Bini Adamczak gelesen habe, wie wesentlich zum Beispiel in der Russischen Revolution die "Beziehungsweisen" waren, jedenfalls anfangs. Die Neuorganisation von Care- und Erwerbsarbeit war eingebettet in neue Sozialformen und kollektives Leben. Das ging aber nur kurz, und dann ist nur die Erwerbstätigkeit der Frauen übrig geblieben. Es gab natürlich noch mehr Versuche, die Kibbuzzim, die Kommunebwegung überhaupt. Ich denke, wir müssten daran arbeiten, warum alle bisherigen linken und feministischen Versuche, neue Beziehungsweisen aufzubauen, gescheitert sind, und zwar war meistens ein Hauptpunkt, dass irgendwann "Kernfamilien" (Vater Mutter Kind) doch wieder alleine essen wollten. Es gibt also einerseits diesen Wunsch zu "kleinen intimen Familieneinheiten", der dann aber andererseits notwendig mit Vereinsamung bei der Care-Arbeit einhergeht. Ich bin auf deinen dritten Artikel gespannt, Dorothee.

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Paul Rieser sagt:

    Herzlichen Dank für Ihre Beiträge an der Fachtagung Alltagsdiskriminierung im Pfalzkeller St.Gallen. Es war äusserst spannend und lehrreich. Ich nehme die Herausforderung gerne an, in den diskriminierungsmindernden Dialog zu treten.

    Artikel: Franziska Schutzbach

  • Mona sagt:

    Sie haben recht. Aber der utopische Rand Ihrer Ausführungen umfasst die ganze Menschheit. Weil diese aber längst verloren ist, kommt es nur auf die paar Leute an, denen es gelingt das Weite zu suchen. Wer einmal in den realen sozial Spacees einer asiatischen Megametropole gewesen ist, der weiß, was noch erwartet werden kann.

    Artikel: Prostitution – Gedanken auf den zweiten Blick

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Anne Lehnert, der letzte Satz Deines Kommentars hat mich sehr betroffen gemacht. Du traust Dich nicht, ein Zeit lang nur Mutter und Hausfrau zu sein. Ich gehöre noch einer Generation an, in der es gesellschaftlich nicht geächtet war, wenn eine Mutter eine lange Familienzeit hatt, in der sie ganz zu Hause war. Für meine Generation war es selbstverständlich, dass, wenn wir wegen der Kinder die Berufstätigkeit unterbrachen, das Gehalt des Familienvaters nicht "sein" sondern "unser" Geld war. Allerdings war damals die Scheidungsgesetzgebung auch noch etwas anders. Und leider sind geschiedene Frauen auch unserer Generation nicht geschützt vor finanziellen Problemen und Altersarmut, da ein später Wiedereinstieg in den Beruf immer schwierig ist. Ich finde es sehr schlimm, dass sich Mütter heute nicht trauen können, bei den Kindern zu bleiben. Die Gratwandwerung zwischen Zuversicht, dass es schon irgendwie gut gehen wird und Naivität liegen da nah beieinander. Da brauchen wir noch viel Nachdenken über gute Lösungen!

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Dorothee Markert sagt:

    Liebe Anne Lehnert, danke für deinen Kommentar, der mich darin bestärkt, nochmals einen Artikel über Care-Arbeit zu schreiben, in dem ich genauer herausarbeite, warum ich nicht mehr daran glaube, dass die Unsichtbarkeit von Care-Arbeit und ihre Unbeliebtheit bei vielen Menschen nur damit zu tun haben, dass sie nicht genug wertgeschätzt wird, dass also mehr Wertschätzung ihr Image-Problem lösen könnte. Es freut mich, dass du bemerkt hast, dass ich in meinem zweiten Rentenartikel von meiner alten Position in diesem Punkt abgerückt bin. Das ändert aber nichts daran, dass ich weiterhin die zentrale Bedeutung von Care-Arbeit für das "gute Leben aller" und für unseren Planeten betonen werde. Falls du irgendwann dazu kommst, würde ich mich über einen Text von dir - ob als Artikel oder als längeren Kommentar - sehr freuen.

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Anne Lehnert sagt:

    Liebe Dorothee, seit der Denkumenta verfolge ich deine Texte und schätze sie. Besonders die zu deiner neuen Lebenssituation und der Wertschätzung von Care-Arbeit haben mich sehr beschäftigt. Schon öfter wollte ich dazu schreiben und kam nie dazu. Meine Lebenssituation ist ja noch eine andere, und doch ist das Nachdenken über das gute Leben mir nah. Ich habe vier noch recht kleine Kinder, einen Beruf (Buchhändlerin) und einen Haushalt, und ringe immer wieder, immer noch um das richtige Verhältnis zwischen Arbeit und Muße, Selbst- und Fremdbestimmung. Es tröstet mich, dass auch du die Care-Arbeit nicht mehr so uneingeschränkt positiv erlebst. Und doch finde ich, es ist etwas dran an der Wertschätzung für die Dinge und die Fürsorge. Ich reduziere demnächst meine Berufsarbeit und will sehen, ob so mehr Ruhe in den Alltag kommt. Erst wollte ich eine Zeit lang nur noch Mutter und Hausfrau sein. Das aber traue ich mich jetzt doch nicht.

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Inge Wienert sagt:

    Wir stellen also gemeinsam fest, dass man es offenbar in Sachen Parkplatzsuche als Suchender bei gekennzeichneten Parkplätzen nicht so genau nimmt. Trotzdem sehe in in den geschilderten Fällen graduelle Unterschiede. Wenn ich zu einem Seminar komme, bin ich oft ortsunkundig und weiß nicht genau wo ich nach freien Parkplätzen suchen soll. Wer auf einem Mutter-Kind-Parkplatz parkt, müsst einfach nur ein oder zwei Stockwerke höher fahren und den etwas längeren Weg in Kauf nehmen. Alleine und ohne Kind im Maxicosi.

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Katja Dobrocsi sagt:

    Ich kann's sehr nachvollziehen und habe mich über den Beitrag gefreut. Aber mir fallen zwei Sachen dazu ein: Ich glaube, es ist kein Verhalten, daß nur Männer an den Tag legen. Ich arbeite im Nebengebäude eines großen Bildungshauses, und immer wieder parken Seminarteilnehmende auf unseren Parkplätzen, ausgewiesen für meine Dienststelle. Wir haben uns für Zuparken entschieden, so daß alle bei uns klingeln müssen, die vor uns wegwollen. Es sind Männer wie Frauen. Oftmals solche, die zu knapp zu ihrem Seminar gekommen sind oder einfach den vollen allgemeinen Parkplatz sehen und es drauf ankommen lassen. Und klar, es gibt welche, denen es dann schon leidtut, aber oft hab ich auch bei denen, die sowas sagen wie "Oh, tut mir leid, da haben Sie mich erwischt" wie im ersten Beispiel im Text, das Gefühl, daß es ihnen im Grunde trotzdem egal ist, Hauptsache sie hatten noch einen Parkplatz in Hausnähe. So ein Moment der Entschuldigung ist da kein großes Hindernis und ändert nichts am Verhalten in Zukunft. Und nach jedem neuen Vorfall merke ich, wie eine Wut in mir weitergrummelt, anstatt daß ich das Thema erledigen kann. Der Teufel auf der einen Schulter sagt mir dann, daß ich doch bei nächster Gelegenheit einfach auch rücksichtslos sein sollte ... Insofern grad nochmal danke für den Beitrag und alle Kommentare. Lieber weiter freundlich aber bestimmt ansprechen (oder zuparken).

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Frauke Thein sagt:

    Liebe Bettina, danke für Deine "Rosen". Wenn ein Bild von mir vermag, einen Menschen in sich hinein zu führen, zu berühren und zu inspirieren, dann hat sich mein Ziel, mein Wunsch als Künstlerin erfüllt und mein Herz schlägt höher.

    Artikel: Rosenlicht im November

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Ja, so gesehen muss ich dir Recht geben liebe Dorothee! Solche Darstellungen sind ja nach wie vor verfügbar und ich habe erst unlängst eine ökumenische Veranstaltung von Frauen zum Thema’Maria als Prophetin’ durchgeführt. Was mir einfach Mühe macht, ist die Domestizierung dieser Göttin durch den klerikalen Machtapparat der röm.-kath. Kirche und deren Ausspielen von Maria gegenüber realen Frauen. Inzwischen finde ich weibliche göttliche Autorität mehr in Gestalten anderer Weisheitstraditionen, wie etwa der buddhistischen Kannon oder der grünen Tara. Sei herzlich gegrüsst von Esther.

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke, liebe Fidi, das zeigt nochmals eine ganz andere Seite von Ursula!

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • Dorothee Markert sagt:

    Liebe Esther, da bin ich nicht mit dir einverstanden. Ich denke, dass Kirchenbesucher sich herzlich wenig um die Theologie und "das Lehramt" scherten, aber dass die Figur der Maria in der Volksfrömmigkeit wirklich wie eine Göttin angebetet wurde und teilweise noch wird. Da konnten sowohl Frauen als auch Männer zu etwas Göttlichem beten, das weiblich war. In der evangelischen Kirche gibt es nichts Vergleichbares mehr, außer natürlich bei so Ausnahmepfarrerinnen wie dir. Leider wohnst du zu weit weg! Danke auch für deine anderen Kommentare und die ergänzenden Links!

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Dorothee Markert sagt:

    In einer kleinen Kirche oberhalb von Castelletto am Gardasee. Das Bild nimmt eine ganze Wand ein.

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Susanne Voß sagt:

    Vielen Dank für den anschaulichen Beitrag zum Thema IGNORANZ. Erfahrungen, die ich bei der Begegnung mit Hundebesitzerinnen gemacht habe und zeitweilig mache, sind ähnlich, wenn es um die Illusion geht, dass Leute meinen, sie können in "ihrem" Territorium alles in Besitz nehmen, z. B. mit Pöbelei und Distanzlosigkeit falsch erzogener Hunde. Als Fußgängerin auf dem Gehsteig machte ich folgende Erfahrung: "mach Platz Alte, sieh zu, dass Du weiterkommst!", tönte ein alter "Sack" von seinem Fahrrad herunter. Das ist die Welt, in der wir leben, die Welt, die eben auch aus Kampf, Rivalität und Konkurrenz besteht. Unsere Familien sind die Keimzellen sind, in denen wir entweder mit Krieg und Gewalt aufwachsen oder mit Liebe und Zuwendung. Frieden zu kultivieren ist die Chance für eine friedliche Biografie, ein sinnvoller Entwicklungsweg, der Anderen als Vorbild dient.. Das grundsätzlich Gute, gibt es in jedem Menschen. Wir werden zu Distanz- und respektlosen Monstern gemacht. "Beim Menschen ist die Aggressivität nicht instinktiv, gewalttätiges Verhalten wird von einer ganzen Reihe von biologischen, sozialen und umweltbedingten Faktoren beeinflußt." Der XIV. Dalai Lama

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Alles schön und gut liebe Ursula Jung, doch trauere ich der "Himmelskänigin" in nichts nach. Die Überhöhung Marias alsGöttin, bzw. unbefleckte, jungfräuliche Gottesgebäerin (wie nur soll das gehen) liess eine Abwertung der ralen Frauen zu,die bei den Kathoen bis heute nachwirkt, ist doch Maria die einzige Frau, welche nach dem Lehramt offiziell in den Altarraum passt. Zudem ist es noch eine, die schweigt...

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • ursula jung sagt:

    Dies ist ein neuer Kommentar, eine wichtige Ergänzung. Meine Freundin, die früher katholisch war, sagt,es sei natürlich die Göttin. "Wunderschön prächtige, hohe und mächtige,liebreich holdselige, himmlische Frau...Sonnenumglänzete, sternenbekränzete, Leuchte und Trost auf der nächtlichen Fahrt..." hat sie früher aus ihrem Gesangbuch mit Inbrunst gesungen. (Gotteslob Nr.876) Solche Lieder sind, wie die Marienbilder in den Kirchen, der Reformation Luthers zuzm Opfer gefallen. Darum feiere ich sie nicht.

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • ursula jung sagt:

    Oh, Verzeihung! Es ist kein Engel sondern die Maria,die Schutzmantelmadonna. Wo ist dieses schöne Bild denn zu finden, liebe Dorothee?

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Valentina Stipanic sagt:

    Berüht mich sehr, ich hätte sie gerne kennengelernt. Danke für diesen einordnenden Nachruf. Die gute Nachrede werde ich weitervermitteln und mich jetzt näher mit Ihren Texten beschäftigen. Und überhaupt brauchen wir genauso solche Frauen um eine schöne Idee zum altern zu entwickeln.

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • Inge Wienert sagt:

    Die Diskussion erinnert mich an meine Zeit als Mitarbeiterin im Jugendhaus. Die Jungen wollten partout nicht akzeptieren, dass es einen reinen Mädchennachmittag geben sollte. Das Problem bestand stadtweit, nicht nur in einem Jugendhaus. Sie fühlten sich schlicht benachteiligt. Ich frage mich, ob eine Anzeige mit einer Augenzeugenaussage aufgenommen werden würde. Ansonsten haben die Männer Recht: wo kein Kläger, da kein Richter.

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Feiern wir doch Reformatorinnen wie etwas Katharina Schütz Zell. Wäre sie damals am Drücker gewesen, die Leuenberger Konkordie wäre überflüssig gewesen! Anbei ein schönes Portrait von ihr: https://feministische-theologinnen.ch/frau-vom-november-dezember-2017/

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • ursula jung sagt:

    Danke auch für den wunderschönen Engel! "Vom Himmel hoch" ist das einzige Lutherlied,das ich noch singen mag. Jetzt wird der Reformationsrummel sicher durch den Weihnachtsrummel abgelöst werden. Soll ich mich freuen? Uber diese Verschwendung von Licht und Lebensmitteln? Lemgo hat Sonntag übrigens mit einem großartigen Fest seine Ernennung zur "Reformationsstadt Europas" gefeiert.Schilder am Ortseingang weisen jetzt darauf hin. Es ist mir schwergefallen,beim großen Festgottesdienst in St. Nicolai zu Hause zu bleiben:Alle Lemgoer Chöre, Posaunen.....

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Es muss schon damals vor ca. 20 Jahren mit Ursula so gewesen sein... als ich ihr bei einem (Differenz?)FeminismusSeminar die Frage stellte, was es mit "ihrem" Labyrinth, von dem sie so begeistert erzählte, auf sich habe. (ja freilich wusste ich, was ein schnödes(!) Labyrinth ist, als ich fragte!) Da verlor sie gar nicht viel Worte, packte mich rückwärts mit halber Drehung und raste mit mir -ohne mich zu fragen- nach draußen auf den großen Parkplatz (-normalerweise zieh ich in solch übergriffigen Situationen die Reißleine; aber bei Ursula...; da war ich neugierig, wollte sehen, was folgt-). "Ich zeig dir, wie das Labyrinth angelegt ist!" rief zu mir noch zu, und schon begann eine unvergleichliche labyrinthische Achterbahnfahrt. Ich hörte sie hinter mir vergnüglichst Tempo machen, vorne wurde es immmmer schneller -auf den großen Bögen des Labyrinths; selbst wenn die Richtung mit rasanter Kurvenführung um 180° drehte, wurde es keineswegs langsamer -gab es für sie kein Halt mehr- vor lauter Begeisterung ob des LabyrinthBildes auf Pflasterstein. Und für mich gab es kaum mehr Halt im Rollstuhl bei so viel Fliehkraft... Aus dem PflasterLabyrinth gab es für mich doch ein entkommen :-) aber die Frage nach "ihrem Labyrinth" war mir da nicht beantwortet worden. Macht nichts! Das Erlebnis war es damals Wert.

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • Schier, Johanna Helen sagt:

    Liebe Juliane Brumberg, grundsätzlich sind Ihre Erfahrungen mir vertrauter als Dorothees Planungsbedürfnisse, wenngleich Dorothees Gründlichkeit,ihr Fleiß und ihr Perfektionsdrang beeindruckend sind. Mir persönlich geht es aktuell beim Altwerden vorrangig darum, meinen Charme und meinen Humor zu bewahren!

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Dagmar Gruß sagt:

    Vielen Dank für diesen zu Herzen gehenden Nachruf. Ich wundere mich derzeit, wie plötzlich ein neuer Mensch ins Leben fällt und wie plötzlich ein Mensch verschwindet - während das Leben weitergeht. Ins Leben fallen und aus dem Leben fallen - irgendwo muss doch die Einzigartigkeit jede_s/r einzelnen aufbewahrt werden, oder? Selbst jene, die mich am meisten stören, sind doch unverzichtbar ... und solche, die es um sich herum warm werden ließen erst recht.

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Dorothee, ich finde es faszinierend, wie gut geplant Du Dein Rentnerinnensein angehst und wie es Dir gelungen ist, Deine persönliche Befindlichkeit in einen größeren philosophischen Zusammenhang zu stellen. Altersmäßig nicht weit von Dir entfernt, erleben ich manches ähnlich, manches ganz anders. Der größte Unterschied ist wohl der, dass ich überhaupt nicht das Bedürfnis habe, die neue Lebensphase zu planen und zu gestalten, sondern eher ganz offen bin, für das, was auf mich zukommen könnte, sei es ein neues Projekt, seien es neue familiäre Aufgaben. Vermutlich hängt das damit zusammen, dass ich als Familienfrau mit Mann und Kindern ein ganz anderes Alltagsleben geführt habe, als Du. So könnte es sein, dass meine Mutter, die mit über 90 Jahren noch sehr selbstständig lebt, mal mehr Aufmerksamkeit braucht und es könnte auch sein, dass ich mal Großmutter werde und dann Zeit und Zuwendung den Enkelkindern widmen möchte. Außerdem lebe ich mit einem pensionierten Ehemann zusammen und weiß nicht, wie es ihm gesundheitlich auf die Dauer gehen wird. Jetzt genießen wir es, gemeinsame Dinge zu unternehmen, aber die Situation würde sich ändern, wenn das mal nicht mehr möglich ist. Und es könnte ja auch sein, dass ich mal allein zurückbleibe, aber genauso könnte es sein, dass ich krank werde und er alleine zurückbleibt. So habe ich keine großen Pläne, sondern lebe das, was jetzt dran ist und plane höchstens die nächsten ein bis zwei Jahre. Dabei geht es mir gut und ich finde es auch ein bisschen spannend, so gar nicht zu wissen, was ich wohl in fünf Jahren machen werde. Anders als Dir geht es mir auch, was die Abschiede von sportlichen und beruflichen Aktivitäten und den damit verbundenen menschlichen Begegnungen angeht. Manche Dinge, zum Beispiel auf hohe Berge steigen, habe ich gemacht und ich habe es gerne gemacht. Jetzt habe ich manchmal bei langen Wanderungen schmerzende Füße, sodass mich die hohen Gipfel gar nicht mehr locken. Da denke ich, wie schön, dass ich das gehabt habe, aber wie gut, dass ich das jetzt nicht mehr muss – und genieße die weiter im Tal liegenden Wanderwege. Wenn etwas zu Ende geht, ist Raum für Neues, das gilt auch für die mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben verbundenen Kontakte. Allerdings: Wenn ich mir im Moment vorstelle, mal nicht mehr Fahrrad fahren zu können, wäre das ganz, ganz schrecklich. Doch vielleicht ist es so, dass, wenn ich 85 bin, mich das Fahrrad überhaupt nicht interessiert und das Radeln einfach in eine andere Lebensphase gehörte….

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Ich danke für diesen Nachruf, liebe Dorothee. Die Worte "Fördern, mehren, wachsen lassen" empfinde ich als Sinnbild für ihr und auch unser Wirken. Herzliche Grüße zu den Labyrinth-Frauen in Zürich, Gudrun

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • gabriela sagt:

    danke liebe caroline, für das teilen dieser schönen worte von ursulas wegbegleiterin dorothe. vieles empfinde ich genau so. bin dankbar, dass ich auch ein stück weg mit ursula gehen durfte, im labyrinthkreis.

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • Ursula sagt:

    Danke,liebe Dorothee für deinen Nachruf. Er lässt mich innehalten und die ,wenn auch wenigen, doch für mich kostbaren Begegnungen mit Ursula erinnern.

    Artikel: Fördern, mehren, wachsen lassen... Zum Tod von Ursula Knecht

  • Ina Praetorius sagt:

    Danke, Dorothee.

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Gerne weise ich in diesem Zusammenhang auf einen Beitrag von Prof. Dr. Magdalena Frettlöh hin, der den sprechenden Titel trägt "Dogmatischer Einfalt mit biblischer Vielfalt begegnen - oder: Wider den HERRlichkeitsjargon in der Gottesrede"(S. 8 der Publikation): http://www.theol.unibe.ch/unibe/portal/fak_theologie/content/e17260/e137002/e229033/files229128/Konstruktiv_14_2.GzD_1.09.2014_ger.pdf

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    @Dr. Gisela Forster: Dass evang.-ref. Pfarrerinnen neben röm.-kath. Priestern in ökumenischen Gottesdiensten liturgisch agieren finde ich gut. Wenn die Katholen Ökumenewollen, dann sollen sie den Stachel im verrottenden Fleisch ihrer klerikalen Kirche nur spüren!

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    @Petra Kopf: Wir Menschen denken und glauben oft in uns ähnlichen Mustern. Die BIbel kennt einen Velzahl an Gottesbildern; perosnalen wie apersonalen. Anbei der Link auf einen Beitrag von mir dazu: https://www.diesseits.ch/das-menschenrecht-sich-gott-anders-vorzustellen/

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Wer bzw. was ist denn DIE erhoffte Kirche? Pfarrerinnen zu haben, genügt nicht, auch dann nicht, wenn diese noch so konsequent ohne "den Herrn" liturgen würden. Lasst fahren dahin! Ich jedenfalls denke und ich erlebe "Kirche" von all dem unabhängig, Gott sei Dank! :-)

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Es ist eben ein Jubiläum eines Ereignisses vor 500 Jahren. Was Not täte, wäre eine weitere Reformation, wie sie bereits angedacht ist: https://glaubensreform.de/pages/aktuelle_information.php Und es gibt sie trotzdem: Feministische Theologinnen, welche einzig die BigS benutzen und deren Predigten alljährlich zu kaufen sind: http://www.feministisch-predigen.de/

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Juliane Brumberg sagt:

    Mit diesem Blitzlicht sprichst Du mir aus der Seele, Dorothee. Wenn ich meine Vorbehalte zu dieser extrem männerlastigen Gottesdienst-Sprache Kirchgängerinnen gegenüber formuliere, schauen sie mich veständnislos an und meinen, ich solle doch nicht so kleinlich sein.

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Martin Mair sagt:

    Übrigens: Beim humanistischen Pressedienst ist einiges Kritische zum Hassprediger Luther zu finden https://hpd.de/artikel/luther-steuergeld-fuer-hassprediger-14937 "Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da."

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Franz Weber sagt:

    M.E. geht es um mehr als Ökumene, nämlich um das Leben selbst und Wie kann das Überleben von MUTTER GAJA sichergestellt werden! Existentielle Fragen? Das Patriarchat ist ganz eindeutig unfähig die Probleme der Menschheit zu lösen und die Erhaltung der Voraussetzungen zum Überleben auf Mutter Erde sicherzustellen. Aus diesem Grunde ist es überlebenswichtig, dass die jahrhundertelang kleingehaltene RESSOURCE „Die Weisheit der Frauen“ in Gesellschaft, Kirchen und politischen Organisationen und im Alltag den Acker Gottes bewässert und das Patriarchat anfängt zu überwinden. 1. Warum ließen sich katholische Theologinnen (z. B. Ida Raming) quasi illegal (aus Sicht der Amtskirche) heimlich als Priesterin weihen, um in der römisch-katholischen „MACKERKIRCHE“ mitzuspielen, statt eine eigene echte christliche jesuanische Kirche zu gründen? 2. Warum gibt es eigentlich nicht längst „Eine Kirche von Frauen für Frauen und (auch offen für) Männer“ die Jesus Christus nachfolgt und dabei die Kirchen der alten Männer des Patriarchats einfach verlässt? 3. Daran knüpft sich die Frage, warum gibt es nicht auch längst, eine „Partei von Frauen für Frauen und (später auch offen für) Männer“, die sich dem Humanum verpflichtet fühlt? Eine Partei, nicht links, nicht rechts, nicht liberal, nicht christdemokratisch, nicht kommunistisch, nicht grün, nicht ideologisch, nicht machtorientiert, nicht aggressiv patriarchalisch, radikal sach- und problemorientiert, kooperativ, dem Humanum verpflichtet, und all dies fraulich in ein Parteiprogramm gießt! Die revolutionärste Tat seit der Französischen Revolution! 4. Warum sind die reichsten Menschen der Erde Männer? 5. Warum sind die mächtigsten Menschen der Erde Männer? 6. Könnten internationale Konflikte, wie der Syrienkonflikt oder der Ukrainekonflikt mit Verhandlungsdelegationen, die überwiegend aus Frauen bestehen würden, Frieden schaffen, den wir uns alle wünschen? 7. Warum werden aus vielen männlichen Säuglingen irgendwann menschenverachtende Macker (Nachwuchs für das Patriarchat) in allen gesellschaftlichen Bereichen und in allen Schichten? 8. Was müsste in der Erziehungsarbeit, die zum Großteil von Frauen übernommen wird, geändert werden, um das menschenfeindliche MACKERTUM (Patriarchat) zu neutralisieren? 9. Warum erschaffen wir „KIRCHENFERNEN“, gläubige Männer und Frauen, die wir bisher virtuelles Kirchenasyl erhalten haben im Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, Schamanismus, Sufismus und anderen, nicht eine interreligiöse Kirche für ALLE, die guten Willens sind? 10. Dadurch, dass sich Frauen gegen die Kirchen auflehnen und z. B. für die Zulassung zur Frauenpriesterweihe eintreten, erkennen sie de facto die Hoheit der Kirche des Patriarchats bezüglich Religion an. Was wäre, wenn Frauen aus allen Gemeinden, Bistümern Diözesen aller Kirchen bekunden eigene, neue „reformatorische FRAUEN-Wege“ in der Nachfolge CHRISTI zu gehen, und nur Männer, die guten Willens sind das Patriarchat zu überwinden, zur Mitarbeit einzuladen? Vermutlich die revolutionärste Tat seit der Reformation Luthers! Franz Weber, ein kirchenferner Mann

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Martin Mair sagt:

    Wie schrieb schon Ludwig Feuerbach: Religion ist menschlich, allzu menschlich.

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Den Text kann ich nur voll unterstützen: Die Sprache der evangelischen Kirche ist furchtbar - und leider manchmal noch schrecklich mehr männlich geprägt als die Sprache der rkath. Kirche. Es schmettert einem geradezu entgegen: Oh Herr, Du mein Herr,...wenn man eine evangelische Kirche betritt. Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, nicht mehr hinzuhören, weder bei den Texten der rk kath. Kirche, noch bei denen der evangelischen. Sie sind und bleiben unerträglich. Und was auch sehr schlimm ist: Bei den ökumenischen Veranstaltungen stehen nun in der Regel eine evangelische Pfarrerin neben einem rk Pfarrer. Dies erweckt den Anschein, als ob die Liturgieleitung in den Händen von Frau und Mann liegen würde, tut sie aber nicht: In der der rk Kirche ist die Frau nach wie vor aus dem Altarraum verbannt, hat keine Erlaubnis zur Liturgieleitung und darf nicht mal predigen. Das ökumenische Scheinbild ist also auch nur eine Illusion - und der Schein trügt über die wahre Wirklichkeit. Das sollte auch der evangelischen Kirche bewußt sein und sie sollte keine mehr Pfarrerin bereitstellen, die sich mit einem rk Pfarrer vor die Gemeinde stellt, solange nicht die rk Kirche selbst bereit ist, eine Frau dorthin zu stellen. Spielen wir nicht Ökumene, sondern arbeiten wir ehrlich daran! Dr. Gisela Forster

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Petra Kopf sagt:

    Liebe Frau Markert, Danke für diesen Post. Ich kann es gut nachempfinden. Mit "Ein feste Burg" hab ich auch mein Problem, aber nicht nur damit. Was mich ganz grundsätzlich stört ist, dass Gott überhaupt als Person gesehen wird. Für mich war und ist von Kindheit an Gott weder Mann noch Frau, sondern schlicht Liebe. Würden wir das Wort "Gott", "Vater" und "Herr" mit Liebe ersetzen, bekämen wir sehr überraschende neue Einsichten. Da ich keine Theologin bin, kann ich leider nur sagen, was mein einfacher Menschenverstand mir eingegeben hat ;-) Freundliche Grüße von Petra Kopf

    Artikel: Keine wirkliche Reformation in Sicht

  • Antje Schrupp sagt:

    @Juliane - Ich glaube, es ist noch nicht raus, wie sich das Projekt langfristig finanzieren wird. Die Anschubfinanzierung kam von diesem Investor, das ist ja bei vielen Startups so, aber mittel- oder langfristig wird er da kein Geld reinpumpen wollen. Die Suche nach Refinanzierungsmöglichkeiten ist vermutlich Teil der Projektphase. Ich glaube auch nciht, dass die Mitgliedsbeiträge dafür genügen werden. Aber das ist ja bei vielen im Prinzip guten Sachen so, dass nicht unmittelbar klar ist, wie man sie zu Geld machen kann.

    Artikel: Eine Quelle von guten Links: piqd Feminismen

  • Daniela Ghielmetti sagt:

    Zwei Männer steigen aus dem Auto auf dem Frauenparkplatz. Ich: "na, habe gar nicht gewusst, dass ihr Frauen seid" etwas paff kam die Antwort:"ach, wir müssen uns beeilen und das war der letzte Parkplatz"...ich denke als Frauen werden keine Männer mehr den Frauenparkplatz besetzen. "Mutti", das Wort habe ich auch schon mitbekommen, im falschen Moment ist es einfach verletzend. Sind Mütter so wertlos und lächerlich zu machen...? oder verstehe ich das einfach nur falsch?

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Hanne sagt:

    Leider wird das Titelversprechen überhaupt nicht eingelöst, ja nicht einmal gestreift. Könnte vielleicht mangelnder Respekt VOR FRAUEN eine Rolle spielen? Eine Abwertung ist das Duzen allemal.

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Dagmar Gruß sagt:

    Die ewigen Parkplätze für rücksichtslose Zeitgenossen sind 10 Etagen tiefer und ziemlich heiß, du Opi! ... theologisch überholt, aber immerhin ein Konter (auf den ich sicher in der von dir beschriebenen Situation nicht gekommen wäre) ... ;-) ...

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Ulrike Ehlers sagt:

    Hallo, liebe Katharina Nachtsheim! Tja - mit schlagfertigen Antworten bin ich auch erst hinterher flott dabei! Macht nix - man lernt mit dem Alter... Ich habe drei Kinder... Ich habe ein ähnliches Problem mit den Fahrzeugführer/innen der Altenpflege Einrichtung von nebenan. Ich träume davon, jedes Mal mit einem Lippenstift ein Parkverbotzeichen auf die Windschutzscheibe zu zeichnen. Das ließe sich nämich - wegen des darin befindlichen Fettes - nicht so einfach wegwischen. Auch vom kollektiven zuparken mit den Nachbar/innen phantasiere ich. Traue mich aber leider noch !!! nicht. Liebe Grüße - Ulrike Ehlers

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • iris welker-sturm sagt:

    vielleicht: Darf ich dann meinen Kinderwagen mal eben kurz auf Ihrem Auto abstellen?

    Artikel: Wieso stellen sich Männer eigentlich so gerne auf Parkplätze für Frauen?

  • Juliane Brumberg sagt:

    Was mich in diesem Zusammenhang interessiert: Wie finanziert sich dieses in meinen Augen sehr gelungene Projekt? Unter diesem link https://www.piqd.de/about erfahre ich, dass die Autor_innen Honorare bekommen. Es gibt einen Geschäftsführer und ein piqd-Team. Gleichzeitig gibt es keine Werbung. Für 3 Euro im Monat kann frau Mitglied werden und selber kommentieren. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass piqd keinen Gewinn erwirtschaften muss. Es findet sich ein dezenter Hinweis auf den Gründer Konrad Schwingenstein, einen Angehörigen der "Erben-Generation", der dieses Projekt offensichtlich ermöglicht hat. Tolle Sache!

    Artikel: Eine Quelle von guten Links: piqd Feminismen