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Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Ute Plass sagt:

    Diese, mich sehr beeindruckende, Lebensgeschichte habe ich sogleich an eine Freundin weiter gesendet, die ebenfalls vor vielen Jahren bei Sunny Graff eine Ausbildung zur Selbstverteidigung machte. Meine Hochachtung für Ika Hügel-Marshall, die ihren Weg zu sich und für ihr in-der-Welt-sein erkämpft und gefunden hat.

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Eine bewundernswerte Lebensgeschichte! Weiter viel Kraft, Wirken und Erfolg! Und viele Grüße an die starke Mutter und die beeindruckende Tochter!

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Brigitte Leyh sagt:

    Großartig, macht neugierig auf das Buch. Vielen Dank.

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Wir durften Frau Prof. Dr. Maria Rerrich an unserem 3. Care-Frühstück im Nov. 2018 in Zürich zu Gast haben. Sie hat uns Phänomene wie ‚Pendelmigration‘ etc. auf eindrückliche Weise nahebringen können; auch gerade mit Geschichten aus ihrer eigenen Familiengeschichte. Dass das vermeintlich Private eben durchaus politisch ist, wurde uns damit wieder einmal vor Augen geführt.

    Artikel: Die Alltagsforscherin Maria S. Rerrich

  • Sandra Divina Laupper sagt:

    Herrlich!

    Artikel: Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke für den Hinweis, dass Ciro auf deutsch Kyros heißt (und Marco Aurelio Mark Aurel). Ich heiße übrigens Dorothee, nicht Dorothea.

    Artikel: Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Jutta, das finde ich sehr wichtig, dass Du in Deinem Text über "unsere" Mütter beschrieben hast, wie sie uns "die Welt erklärt haben", so wie Luisa Muraro es in ihrem Buch "Die symbolische Ordnung der Mutter" erklärt hat. Vielen, vielen Dank für diese - oft vergessene - Würdigung unserer Mütter.

    Artikel: FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an "unsere Mütter"

  • Ute Plass sagt:

    ".....beginne ich mich zu fragen, ob unsere Generation einmal ebenso von sich wird sagen können, dass wir Ermöglicherinnen waren, dass wir mehr weitergeben konnten, als wir verbraucht haben – und ich bin mir da nicht so sicher." Eine not-wendige Frage, die uns die jungen Menschen, die derzeit für eine lebenswerte Zukunft auf die Strasse gehen, vermutlich beantworten können. Es gilt sie in ihren Anliegen zu unterstützen, wenn nötig auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. https://www.deutschlandfunk.de/fridays-for-future-nach-den-sommerferien-sanktionen-fuer.2849.de.html?drn:news_id=1026605

    Artikel: FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an "unsere Mütter"

  • Hanna Strack sagt:

    Es ist gut, dass und was Jutta Pivecka über unsere Mütter schreibt. Als ich meine Mutter (geb.1906) beerdigte, habe ich aus dem Gottesdienst eine Klageliturgie gemacht und mehrmals Kyrie eleison singen lassen. Immer wenn es schön war im Leben meiner Mutter, war es bald zu Ende: 1. Weltkrieg, Inflation, Matrosenaufstand in Lübeck, kein (sehnsüchtig gewünschtes) Studium, Kirchenkampf in Lübeck, eine glückliche Ehe von 1934 bis 1938, dann täglich Feldpostbriefe, Kriegerwitwe. Ein Thema, das noch erwähnt werden muss, ist der sexuelle Notstand vieler junger Kriegerwitwen. Durch Kindheitserlebnisse sexuell gestört, konnte meine Mutter ihr eigenes Begehren nur verdammen, unterdrücken, ja verteufelte die Sexualität schlechthin. Das hatte fatale Folgen, auch für ihre Kinder. Dieser Artikel reizt mich, Mutters Biografie zu schreiben, doch es wäre zu belastend. Eines Morgens wachte ich auf mit der Frage auf den Lippen: „Warum musste ich in diese schwierige Familie hinein geboren werden?“ und ich hörte die Antwort: „Damit du die heilenden Kräfte erfährst!“. Dafür bin ich dankbar.

    Artikel: Feministisch-politische Sommertage in Österreich

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Liebe Jutta Pivecka, danke für Deine Erinnerungen an Deine Mutter. Zum Weiterlesen empfehle ich auch das Buch "Der unverstellte Blick" - Unsere Mütter (aus)gezeichnet durch die Zeit 1938 - 1958. 27 Töchter erinnern sich. Es erschien 2008 als Band Eins der Schriften aus dem Haus der Frauengeschichte, Bonn. Das Buch wurde von Marlene Zinken herausgegeben, für die Schriften im HdFG sind Annette Kuhn, Marianne Hochgeschurz und Monika Hinterberger verantwortlich gewesen. "Ein Buch, das in seiner Viefalt tief berührt" (Zitat von der Umschlagseite)

    Artikel: FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an "unsere Mütter"

  • Sandra Divina Laupper sagt:

    Liebe Dorothea, danke für die Zusammenfassung dieses wichtigen Buches von Luisa Muraro. Ich habe mir tatsächlich noch nie die Zeit genommen, es auf Italienisch zu lesen, und kann dieses Versäumnis jetzt dank Dir zumindest teilweise beheben. Aber ich wollte Dich darauf aufmerksam machen, dass der persische Herrscher "Ciro" auf Deutsch freilich "Kyros" heißt. Du brauchst nur bei Wikipedia nachzuschauen, um zu erfahren, wie eine historische Persönlichkeit auf Deutsch heißt. Den gleichen Fehler hast Du schon einmal in einer Übersetzung von Chiara Zamboni gemacht, wo Du den römischen Kaiser Mark Aurel als "Marco Aurelio" bezeichnet hast. Bei Wikipedia ist es eigentlich ein Leichtes, den jeweiligen Eintrag zu einer historischen Persönlichkeit zu finden und dann den entsprechenden Eintrag auf Deutsch zu finden, um zu erfahrenen, wie diese bestimmte Persönlichkeit auf Deutsch heißt!

    Artikel: Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

  • Sammelmappe sagt:

    Das hast du schön zusammengefasst. Es ist ein wunderbares Buch und liegt bei mir auf dem Stapel neben dem Bett. Das ist eine meiner Auszeichnungen, denn dort liegen nurdie Bücher, die mir am Herzen liegen und in die ich immer wieder reinschauen möchte.

    Artikel: TRANSALPIN. Verena Lettmayers Reisebericht von einer Alpenüberquerung

  • Ute Plass sagt:

    SO WAR DER FRAUENSTREIK. Gross, grösser, grossartig https://www.nachdenkseiten.de/?p=53202#h13

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • Dr.Johanna Beyer sagt:

    Liebe Juliane, es ist super, dass Du Geschichten von frauenbewegten Frauen erzählst und damit Frauen bewegst. Es so wichtig eine große Vielzahl und Vielfalt von Frauen-Erfolgsgeschichten sichtbar zu machen. Immer wieder mal leite ich die eine oder andere an meine Nichten weiter: Danke für diese Geschichten zum Weitersagen!

    Artikel: Spätberufene Feministin: Die Verbandsfrau Marlies Hesse

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Schön ist sie,die Perspektive, welche die Frauen im Roman von Miriam Toeuws für sich entwickeln können. Doch sieht die Realität anders aus: https://www.vice.com/de/article/yv4bgb/geister-vergewaltigungen-in-bolivien-0000549-v9n8 Und die Frauen leben nicht 'rgendwo in Bolivien',sondern im Chaco im östlichen subtropischen Tiefland dieses Landes.

    Artikel: Was wir vom Umgang einer Gruppe Mennonitinnen mit einer brutal-bizarren Geschichte lernen können

  • Fidi Bogdahn sagt:

    "Eine Frau wie die Alte mit den Wollknäueln können wir auch immer wieder unter uns finden, davon ist Luisa Muraro überzeugt.“ und ich bin davon überzeugt, dass sich diese (für mich) nur „finden läßt“, wenn ich diese(s) vorher in mir entdeckt habe...

    Artikel: Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

  • Marlies Hesse sagt:

    Danke,liebe Juliane, für Deinen Artikel über mich, auf den der Journalistinnenbund bei Twitter umgehend als Leseempfehlung aufmerksam machte und der mir daraufhin schon etliche positive Retweets von Kolleginnen einbrachte.

    Artikel: Spätberufene Feministin: Die Verbandsfrau Marlies Hesse

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Sehr interessant dieser Artikel! Bewundernswert, was diese Frau geleistet hat.

    Artikel: Spätberufene Feministin: Die Verbandsfrau Marlies Hesse

  • Ute Plass sagt:

    Dieser Beitrag passt zu den Anliegen des Frauenstreiks. https://awblog.at/zeit-fuer-zeitverwendungserhebung/

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • Ina Praetorius sagt:

    Danke! Und jetzt noch vernetzen mit WIDE, WiC, CareRevolution, CareMachtMehr, DenkNetz, ABC des guten Lebens, Tour de Lorraine, Denkumenta, Frauen*synode und mehr! Ihr seid nicht allein!

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • Gré Stocker-Boon sagt:

    Es wird bunt und schön,mit dem ganzen Können der Frauen am Frauenstreik.Viva la Musica!

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • Delis sagt:

    Hunderttausende von Vätern werden vom Vater Staat auf Wunsch von Müttern, Mütter, die Anwälte engagieren, die genau wissen, was beim Richter zu sagen ist, von ihren Kindern entfremdet. Hunderttausende! Keine Richter, eine Richterin erst Recht nicht, verweigert einer Mutter, die es darauf anlegt, ihren matriarchalen Anspruch, ALLEIN über die Kinder zu herrschen UND sich zugleich finanzieren zu lassen! (Nur in Norwegen sind die Frauen zu stolz, sich vom Exmann aushalten zu lassen, und gehen arbeiten.) Und ihr blubbert hier was vom Matriarchat. Hallo aufwachen. Wir leben längstens in einem solchen. Ihr seid nur zu dumm, es zu sehen!!! Aufwachen!!! Kinder brauchen auch einen Vater!!!!!!!

    Artikel: Internationaler Muttergipfel 2008 - Ein Überblick

  • Ute Plass sagt:

    Habe die Nachdenkseiten auf den Beitrag von Lorena Gulino hingewiesen, die heute in ihrem Newsletter darauf verweisen :-) https://www.nachdenkseiten.de/?p=52461#h08 Darunter auch noch ein weiterer lesenswerter Artikel zum Frauenstreik.

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • Ute Plass sagt:

    Textauszug aus: https://geschichtedergegenwart.ch/ueber-die-begriffe-hinausdenken-weshalb-schweizer-frauen-streiken/ "Es ist klar, dass der Protest nicht im Rahmen eines klas­si­schen wirt­schaft­li­chen Streiks ausge­tragen werden kann. Hinter den fest­ge­stellten Miss­ständen steht nicht (nur) ein konkretes Anstel­lungs­ver­hältnis, sondern ein komplexes System sozialer, kultu­reller und poli­ti­scher Bedingt­heiten. Dadurch wird auch unklar, an wen sich die Streik­for­de­rungen über­haupt richten sollten – an den Staat, an die Wirt­schaft, die Gesell­schaft oder an den eigenen Partner? Oder adres­siert der Streik auch die Frauen selbst, die über­pro­por­tional viel unbe­zahlte Repro­duk­ti­ons­ar­beit zu leisten willig sind oder sich mit schlecht bezahlten und gering geschätzten Berufen im Care-Sektor zufrieden geben? Frau­en­streik 1991, Quelle: derfunke.ch Die Forde­rungen des Frauen*streiks sind auch 2019 so komplex und viel­stimmig wie die Verhält­nisse, auf die sie reagieren. Es geht sowohl darum, neue Debatten um Lebens- und Wirt­schafts­mo­delle anzu­stossen, wie darum, konkret etwas zu bewegen – etwa Arbeit­ge­bende in die Pflicht zu nehmen, die Diskus­sion über die Vertei­lung der inner­fa­mi­liären Repro­duk­ti­ons­ar­beit aufzu­nehmen oder stereo­type Rollen­bilder und deren perma­nente Repro­duk­tion in der Erzie­hung und im Bildungs­system zu ändern. Darüber hinaus lenkt der Frauen*streik von 2019 den Blick über die Geschlech­ter­ver­hält­nisse hinaus auch auf andere – inter­sek­tio­nale – Diskri­mi­nie­rungs­achsen. Die in die (Niedrig-)Lohnarbeit verla­gerte Repro­duk­ti­ons­ar­beit wird vor allem von Frauen* mit gerin­geren Bildungs­chancen, mit soge­nannten „Karrie­reun­ter­brü­chen“, von Frauen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund – und solchen, die zur Über­nahme von Pfle­ge­ar­beiten zeit­weise „impor­tiert“ werden – über­nommen. Die beruf­liche Geschlech­ter­se­gre­ga­tion vermengt sich mit Klassen- und Herkunfts­fragen. Frau­en­streik in Polen, Quelle: http://ost-passage-theater.de In dieser inter­sek­tio­nalen Perspek­tive wird schnell klar, dass „Frau“ eben nicht gleich „Frau“ ist und die Forde­rungen nach glei­chen Rechten und Chancen sehr unter­schied­liche Schritte, aber auch eine Plura­li­sie­rung des Verständ­nisses von „Frau“ erfor­dern. Um dies zu verdeut­li­chen, operiert der jetzige Frauen*streik 2019 mit dem Aste­risk hinter „Frau“ (der in der Schweiz mal mehr, mal weniger liebe­voll „Frau­ens­ternli“ genannt wird): Der so gefasste Begriff „Frau*“ soll einer­seits Raum bieten für jene, die nicht seit Geburt als Frau gelten oder sich selbst nicht so defi­nieren: trans Frauen, nonbi­näre oder inter­ge­schlecht­liche Personen, aber beispiels­weise auch trans Männer, die weib­lich sozia­li­siert wurden. Er soll aber auch ganz grund­sätz­lich betonen, dass „Frau“ keine natür­liche, sondern eine konstru­ierte und natu­ra­li­sierte Kate­gorie ist, an der gesell­schaft­liche Diskri­mi­nie­rung ansetzt und die zur Folie für weitere Diskri­mi­nie­rungen anhand anderer Grenz­zie­hungen (Haut­farbe, sozialer Status, etc.) wird. Der Schweizer Frauen*streik ist so auch ein Aufruf, mehr­fache Diskri­mi­nie­rungen wahr­zu­nehmen und mit einer Vernet­zung über soziale und andere Grenzen hinweg dage­gen­zu­halten. Mit einer Vernet­zung, die Frauen* nicht, wie es im diskri­mi­nie­renden Akt geschieht, zu einer homo­genen Gruppe macht, sondern unter­schied­liche Selbst­ent­würfe und gesell­schaft­liche Ausgangs­si­tua­tionen aner­kennt und sichtbar macht."

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • Bach, Diana sagt:

    Liebe Lorena Gulino Vielen Dank für die grundsätzliche Analyse nicht nur der Lohnunterschiede, die ja nur ein Aspekt der rundum widersinnigen oder widersprüchlichen, geschlechterspezifischen Politik und Wirtschaft sind. Das einseitige Sparen und Rationalisieren nicht nur im Care-Bereich, hat zu desolaten Lebens- und Arbeits-, ja bis zur menschenfeindlichen und -bedrohenden Umwelt- und Naturkatastrophe hingeführt. Denn die Mittel werden in jeder Hinsicht für die nekrophilen (E. Fromm) (High-)Technik und die Bereicherung einer Elite verwendet. Es sind rein männliche Bedürfnisse, die damit befriedigt werden, und sie führen von der fürsorglichen, achtsamen und natürlichen Denk- und Denkweise zugunsten ganzheitlichen lebensorientierten Handelns und Waltens immer weiter weg. Es freut mich, dass wir sehr ähnliche Schlüsse ziehen und Erkenntnisse nahe legen, Sie in Bezug auf den Care-Bereich und ich weniger bereichsspezifisch, doch auch in der Hoffnung, dass diesmal an den frauenverachtenden sowie lebens- und naturfeindlichen politischen und wirtschaftlichen Grundfesten nachhaltig oder nachhallend und unnachgiebig gerüttelt wird. In diesem Sinn erlaube ich mir hier auch noch meine gleichen und teils weiterführenden Gedanken, die ich mir im Hinblick auf den Frauenstreik gemacht habe,anzufügen. So wie es kurz vor dem angekündigten Anlass am 14. Juni auf Grund verschiedenster Rücksichten gegenüber der Wirtschaft und Politik aussieht, wird der Frauenstreik niemandem wehtun. Die Wirkung steht deshalb in Frage. Doch auch aus einem weiteren wesentlichen Grund wäre eine spürbare Wirkung kaum zu erwarten. Die Klage bezieht sich einseitig auf die wirtschaftlich und gesellschaftlich benachteiligte Stellung der Frauen. Die ist wirklich ungerecht. Dies wissen wir spätestens seit dem letzten Frauenstreik. Genauer: seit Jahrtausenden. Es gab viele mutige Frauen wie bspw. Olympe de Gouges, die sich sogar unter Lebensgefahr gegen die Ungerechtigkeit und Ausbeutung öffentlich wehrten. In ihrem Manifest von 1798 prangert sie die politische Rechtlosigkeit der Frauen als illegitim an: Artikel 16: Eine Verfassung aber, an deren Ausarbeitung nicht die Mehrheit der Bevölkerung [die Frauen] mitgewirkt hat, … wird null und nichtig“ (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Olympe_de_Gouges#Manifest_über_die_Rechte_der_Frau_und_Bürgerin). Ihr Leben endete unter dem Schafott. Und die Organisatorinnen des diesjährigen Frauenstreiks haben sich wegen verschiedentlicher Entlassungsdrohungen beeindrucken lassen. Viele Frauen können nun also nicht demonstrieren, getrauen sich nicht zu demonstrieren, da ihre Abwesenheit in die Arbeitszeit fiele. Ein Streik ist doch aber nur ein Streik, wenn er während der Arbeitszeit stattfindet. Wollte frau nicht hauptsächlich auf ihre Unentbehrlichkeit (ohne Frau steht alles still oder geht nichts mehr, sind die männlichen Vorgesetzten aufgeschmissen) am Arbeitsplatz aufmerksam machen? Obwohl nichts laufen würde ohne sie, haben sie weniger Rechte. Oder eben genau deshalb! Obwohl ER von ihren Leistungen und Diensten überproportional profitiert, ist SIE unterprivilegiert und ihre Leistung in irrationaler Weise unterbewertet. Und wenn sie dagegen auf die Strasse geht, MUSS dies als strafbarer Tatbestand geahndet werden. Hierin liegt überhaupt der Angelpunkt der Ungerechtigkeit. Unsere Forderung 220 Jahre nach Olympe de Gouges (!) sollte klar und deutlich genauso lauten: Das Gesetz eines Staates, der den Frauen in jedem Bereich nicht mindestens 50 Prozent wirtschaftliche und politische Mitsprache, Mitentscheidung und Mitwirkung gewährt ist null und nichtig. Die Gesetzgeber (viele unter ihnen in der Person eines Arbeitsgebers), die das Gesetz betreffs Gleichberechtigung missachten, MÜSSEN daher dafür endlich haften, das heisst ihres Amtes enthoben bzw. entlassen oder mindestens gebüsst werden. Auf Grund der Jahrtausende langen einseitigen Ausbeutung und Unterdrückung der Frauen und der Natur, bestimmt durch eine Politik, der nicht das Leben, sondern nur das Geld (das Wirtschaftswachstum zwecks Bereicherung) wichtig ist, stehen wir 2019 auch noch vor einer drohenden (Um-)Weltkatastrophe. Ausbeutung und Entrechtung der Frauen sowie der Natur hängen eng zusammen. Dieselben, welche die Frauen verachten, verachten auch die Gesetze der Natur. Die weibliche Qualität, ihre Fähigkeit, nicht nur mit dem Verstand zu urteilen, sondern auch mit dem Gefühl, somit ökologisch, lebensorientiert und daher mittels gesundem Menschenverstand, wird bis dato als minderwertig erachtet oder mehr noch ignoriert. Die wirtschaftliche Benachteiligung der Frauen, die ungerechte Lohnpolitik und die Zerstörung der Natur, Verwässerung und Wirkungslosigkeit der entsprechenden Gesetze ist die eine Seite. Doch zu nennen wäre auch, wie wenige Männer bereit sind, die (ihre) Frauen in ihren rechtmässigen Forderungen und in ihrem Denken öffentlich und privat zu unterstützen und wie wenige Frauen sich bewusst sind, wie sie selbstbetrügerisch zu ihren Ungunsten und des allgemeinen Wohls patriarchal denken. Sie unterstützen die männerdominierte Politik zum Nachteil der Menschheit, der Tier-, Pflanzen-, Um- und Lebenswelt oder Fürsorglichkeit. Die vielen unausweichlichen Sach- und Verhaltenszwänge nicht mitgerechnet. Deshalb: Soll der Streik nachhaltig wirken, erfordert dies von uns Frauen selbstbewusste und unbedingte Verweigerung der bisherigen destruktiven und ungerechten beziehungsweise frauendiskriminierenden Politik und Verwaltung, solange, bis die Mehrheit der ZeitgenossInnen aufgewacht ist, bis mindestens 50 Prozent in Parlament und Wirtschaft Frauen sind. Im Parlament von Ruanda (!) sitzen zurzeit 64 Prozent Frauen, die frauensolidarisch politisieren. Sie haben das Land befriedet, neu aufgebaut, aus einem gescheiterten Staat ein Vorzeigeland gemacht. Eine ruandische Geschäftsfrau meinte, sie stelle mehrheitlich Frauen an; denn die Männer bräuchten ihren Lohn für sich allein, für Bier und Motorrad, eine Frau verwende ihren Lohn NACHHALTIG für die ganze Familie (vgl. Frauenwunderland von Barbara Achermann, 2018). Das Manifest von Olympe de Gouges wartet auf die Wiederauflegung. Für eine spürbare Wirkung bräuchte es voraussichtlich weitere öffentliche Aktionen und vor allem eine anhaltende breite Frauensolidarität, wenn möglich begleitet von immer mehr Männern, bis die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern realisiert und die ökologische Katastrophe, bspw. das Insektensterben, hervorgerufen durch das verantwortungslose entfesselte Wachstum in der Bewirtschaftung unserer Erde, der MUTTER ERDE, zum PARITÄTISCH FRAUENBETEILIGTEN Tagesgeschäft geworden ist.

    Artikel: „Wir sind goldwert“ – ein Care-Manifest zum Schweizer Frauenstreik

  • hannerose sagt:

    ich war vorige woche gemeinsam mit meinem mann zur fff-demo. ein ca. 13-14jähriger junge kam auf uns zu und bedankte sich bei uns für die unterstützung." es gehen immer mehr ältere menschen mit uns, das tut uns gut - danke". an diesem tag gingen viele menschen über 60 mit im demozug. uns hat das danke dieses jungen sehr berührt und wir werden ihnen jetzt öfter den rücken stärken durch unser mitgehen. ich habe mit meinen kindern in den 70ern und 80ern auf etlichen demos für eine lebbare zukunft demonstriert und finde es toll, daß die enkelgeneration für ihre zukunft auf die straße geht.

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Jutta Pivecka sagt:

    Über eine Verlinkung freuen wir uns.

    Artikel: Schweiß, Schreie, Blut und Kacke: Das ist eine Hausgeburt.

  • Katharina sagt:

    Hallo zusammen, dieser Beitrag hat mich zutiefst berührt -- vielen Dank dafür! Ich würde ihn gerne auf meinem Blog veröffentlichen, wenn ich darf (oder darauf verlinken?). Schaut doch einfach mal rein auf www.ichgebaere.com und gebt mir Bescheid! Eure Katharina

    Artikel: Schweiß, Schreie, Blut und Kacke: Das ist eine Hausgeburt.

  • Ruth Luschnat sagt:

    Die Fragen im Generationenstreit unter Feministinnen zu klären wäre auch mal was Wichtiges..... Meine Mutter ist im März mit 91 gestorben und ichbin am trauern. Ich hatte sie - zusammen mit meinem kleinen Bruder und meiner Schwester- die letzten 16 Jahre ihrer zunehmenden Krankheit gepflegt und mit Hilfe der Homöopathie versorgt. Ich glaube nicht daran, dass das Patriarchat seine kapitalistische Periode überleben kann, aber ich kann auch nicht daran glauben, dass das Matriarchat stattdessen das tun wird. Wir sind alle selber und auch als Töchter von Müttern und Vätern, die im kapitalistischen Patriarchat geformt wurden sozialisiert. Ich bin in den 70gern und 80gern der Hochzeit der Frauen identifizierten Feministischen autonomen Frauenbewegung als Lesbe rausgekommen. Ich habe die Entstehung einer globalen Frauen identifizierten Frauen Friedensbewegung und die Ablösung durch die Queer feministische Gender subvertierende feministische Bewegung mit gemacht und auch getragen, aber es fehlte bisher eine inhaltliche Brücke und es fehtl weiter die globale feministische Friedensbewegung, denn die Frauen identifizierte wurde nicht kooperativ von der queeren weiter geführt, sondern wir sind alle geprägt von den Strukturen die Konkurrenz zum Motor allen Geschehens machen. Das ist ein Fehler, den wir Nachkommenden werden gestehen müssen. Und tatsächlich sind diese Nachkommenden bereits da FFF. Die Wissenschaft feminisiert sich teilweise, da wo sie die Natur als Kooperatives Werk neu beschreibt und die Empathie mit den Mitwesen beleuchtet, auch wie Natur sich regenerieren kann....wie gehet es weiter ? Die Brücke muss gebaut werden...Die Commons als Gemeingüter gegen den Kapitalismus in Stellung bringen ( Elinor Ostrom) und die Kooperation zentral setzen, gegen die tötliche Vorherrschaft der Konkurrenz als Prinzip in uns allen, gegen das Leben... Ruth / Zuala

    Artikel: Notwendig ist ein klarer Bruch

  • Gisela Lässig sagt:

    Neue Namensidee: Mon Aspiri Santo

    Artikel: Bayer zwingt die Mailänder Satirezeitung „Aspirina“ zur Namensänderung

  • Malina Bar-Lev sagt:

    Hallo Frauen, Danke! Es fühlt sich so gut an, was hier geschrieben und gedacht wird! Ich habe den Eindruck, dass deine Freundin das sehr gut benannt hat mit dem verstehen von etwas, was man schon verstanden hat. Es fühlt sich so an, dass affidemto ein bestimmtes „Feld“ ist, auf das manche anspringen, auch ohne die richtige Begriffserklärung. Vielleicht mit einer Bedingung, der oder die jenige, die davon erzählt, muss selbst innerlichen Bezug haben? Wie ich es verstehe ist es stark ein Gefühl, eine besondere Verbindung, eine gemeinsame Wirklichkeit besonderer auch geheimnisvoller, zukunftsschwangerer Qualität, mit einem Hauch von Heilung und Potentialentfaltung. Und eine weitere Qualität ist dass eher sachlich, dass ich in thematischen Anliegen, gerade welche die eine Einschätzung/Intuition über die zukünftige Entwicklungen betreffen, die Sicht einer Frau wirklich sehr tief legitim ansehe, mich darauf einlasse, sie wirklich ernstnehme? Das war der erste Artikel, den ich dazu gelesen habe, ich bin 21 und erlebe hier affidamemto. Davon erfahren habe ich durch „meinen/einen“ Freund.

    Artikel: „Affidamento“ - sich dem Urteil einer anderen Frau anvertrauen

  • Heike Brunner sagt:

    Toller Artikel über Bali, (meiner Ausbilderin in BEYO und BGM nach E. Dicke), und die Geschichte der Nürnberger und Einblick in die gesamten Frauengesundheitsbewegung! Es ist ja auch spannend, dass die Frauenbewegung Anfangs dem Feminismus, der aus Amerika kam, eher ablehnend, weil zu unpolitisch, gegenüberstand. Das durfte ich z.B. neulich von Karin Bergdoll,(AKF und Bündniss für Sexuelle Selbstbestimmung) der aktuellen Berliner Frauenpreis Trägerin im Interview erfahren.LG Heike

    Artikel: Engagiert für körperlichen Halt und eine starke weibliche Mitte: Die Heilpraktikerin Bali Schreiber

  • Dorothee Markert sagt:

    Liebe Ute Plass, es geht an dieser Stelle nicht um Männer und Frauen, sondern darum, wie die eigene Unscheinbarkeit bzw. Kleinheit erlebt wurde. Und da verstehe ich Luisa Muraro so, dass es damals für die Menschen in Ordnung war, dass sie sich klein fühlten gegenüber etwas, das alle als etwas Größeres erlebten, beispielsweise die Natur, aber auch Gott und "große" und "wichtige" Menschen. Und daher mussten sie sich ihrer Kleinheit nicht schämen, sie verbergen und kompensieren, indem sie an anderer Stelle ihre Größe bewiesen. Eine solche Erfahrung beschädigte sie nicht, denn Ungleichheit war in einer Ständegesellschaft allgegenwärtig und auch die Natur musste nicht unbedingt bezwungen werden. Wir Heutigen dagegen neigen dazu, uns selbst dafür verantwortlich zu machen, dass wir nicht größer rausgekommen sind im Leben, oder wir verschieben die Verantwortung dafür auf andere, die uns angeblich daran gehindert haben.

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Danke für dieses großartige Interview. Elisabeth Gössmann hat Wege für die Frauen in der Kirche bereitet - und wir gehen in ihrer Nachfolge entschieden und mutig weiter.

    Artikel: "In der Tradition finde ich das nicht". Ein posthumes Interview (von 2000) mit Elisabeth Gössmann

  • Elanne Kuck sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Die Entwicklung besteht seit Abschaffung des Matriarchats. Wir sehen, auf was wir zugehen, wenn wir uns nicht deutlich äußern. Ein patriarchales Missverständnis von Ethnologen ist Cuvade: Cuvade war nicht Neid des Ehemanns, sondern mitfühlendes Nachahmen, um der Frau, die drinnen gebar , Unterstützung zu geben, und zwar von ihrem Bruder oder (seltener) Geliebten.Zugang zum Gebärraum war- ganz matriarchal- Männern verwehrt. Der Geliebte hatte mit der Schwangeren keinen erwünschten Kontakt mehr!

    Artikel: Über die Abschaffung der Mutter - ein symbolischer Gynozid

  • Elanne Kuck sagt:

    Hallo! .. Ich habe gemerkt, wie ich früher auf Dinge eingegangen bin, die ich gar nicht schhön fand, und zwar ist Sex sehr kulturell bestimmt.Alles muss gemacht werden. Ich habe mich mit dem Tantra beschäftigt, das auch schon verdorben worden ist.Ursprünglich war das die Hl. Hochzeit und nur bestimmte Dinge waren erlaubt, bei allen. So hatte Sexualität durch ihre Energie auch eine intensive Wirkung auf die Natur. Noch im Mitttelalter, als die Ehe teilweise eingeführt war, konnte eine Frau ihren Mann bezichtigen, sie von hinten angemächtelt zu haben, und er wurde bestraft. Der Ausdruck "rumkriegen" kommt daher. Sonst war kein geschlechtsverkehr möglich. Später gab es regelrecht einen sexuellen Krieg, woher wir viele Schimpfwörter haben. Auc die Ausdrücke "verarschen", noch schlimmer "veräppeln", vergackeiern" kommen daher. So hat man die Frauen im tiefsten Wesen unterjocht. Nach meiner Meinung muss Sex kultiviert sein wie Essen. Dabei benehmen wir uns auch, ohne steif und appetitlos zu sein.

    Artikel: "Ja heißt Ja" ist auch nicht immer eine Lösung

  • Ute Plass sagt:

    "Unsere Vorfahren nahmen ihre eigene Unscheinbarkeit vor der Größe der Natur wahr oder gegenüber den sogenannten Autoritäten, vielleicht auch angesichts von Persönlichkeiten aus der Geschichte oder gegenüber den Heiligen. Sie fühlten sich dann klein, verloren dadurch aber nicht das Gefühl für ihre eigene Konsistenz." Eine gewagte Aussage, wo doch gerade Frauen in patriarchalen Verhältnissen ihre 'Unscheinbarkeit' täglich zu spüren bekamen. @Dorothee: Vielleicht kannst du das noch verständlicher machen?

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Ute Plass sagt:

    "In der Tradition jener spirituellen Richtung wird die alte Frau als Beispiel für himmat gedeutet, was die Sehnsucht einer Person meint, die auf der Suche ist und, obwohl sie weiß, dass sie das Ziel nie erreichen wird, danach strebt, ihm näher zu kommen." Erinnert mich an Dorothee Sölle, die Sehnsucht in folgende Worte kleidet : „Es muss doch mehr als alles geben“.

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Ich bin noch volllllller Vorfreude... ein Geschenk. Danke!

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Anne Lehnert sagt:

    Ja, liebe Dorothee, ganz herzlichen Dank für diese Zusammenfassung. Sie ermutigt mich, angesichts der Verhältnisse und Gegebenheiten nicht zu verzagen und zeigt einen Weg auf, Träume und Wünsche trotz allem zu behaupten. Der Gedanke, dass es ein Gefühl der Möglichkeit von etwas Besserem ist, dem sich das Schöne in unserem Zusammenleben verdankt, gefällt mir besonders. Mir fällt ein Ausspruch von Franziska zu Reventlow ein: Lieber das Unmögliche wollen als sich im Möglichen schön zurechtlegen.

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Hallo Dorothee. Auch von mir: Danke, Danke, Danke. Am Wochenende habe ich mit einer Freundin genau dieses Thema diskutiert: Ziele den Gegebenheiten anpassen oder die hohen Ansprüche und die Träume ernst nehmen. Weitergehen und nicht nachlassen!

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Monika sagt:

    Ich kenne das auch, dass mein Kater mich ausbremst, wenn ich verreisen will etc. Aber ihn abzugeben, bringe ich auch nach vielem Überlegen nicht übers "Herz"! Ich möchte nicht verhärten.... Er hat mir viel gegeben, er belebt mein Haus und tat/tut meiner Seele gut. Stelle ich das Tierwohl über mein Wohl? Ich kann nur sagen, daß ich als Mensch mit so viel mehr Freiheit und Möglichkeiten beschlossen habe, mein Tier zu behalten; es wird sich immer ein Weg finden, zusammen älter zu werden!

    Artikel: Von einer Trennung

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Dorothee, vielen Dank, dass Du uns das Geschenk mit der Übersetzung des Buches von Luisa Muraro gemacht hast. Ihre Beispiele und Gedanken zum Begehren "lassen mein Herz hüpfen" und bringen etwas in mir zum Klingen was ich in mir spüre, wofür ich aber keine Worte hatte. Wie Du selbst schreibst, ist schon dieses erste Kapitel ein wunderbares Signal gegen Mutlosigkeit und Resignation.

    Artikel: Die alte Frau mit den Wollknäueln

  • Anna Wolf sagt:

    Das ist ein ganz wunderbarer, treffender Text zu Arunga Heiden und deren Arbeit! Danke Anna Wolf

    Artikel: Bis in die kleinste Zelle des Körpers

  • Ute Plass sagt:

    "Die Verantwortlichkeiten sind dabei jederzeit auf alle Seiten verteilt. Sowohl stehen diejenigen, die mit etwas unzufrieden sind, in der Verpflichtung, dies auch auszusprechen und den anderen deutlich zu machen. Gleichzeitig sind aber diejenigen, die etwas wollen, dazu verpflichtet, auch darauf zu achten, wie ist den jeweils anderen geht. Das ist einfach gutes Benehmen, aber es ist eben nichts, worüber man sich gerichtlich streiten kann." Das scheint mir die Kernaussage von "Ja heißt Ja? :-)

    Artikel: "Ja heißt Ja" ist auch nicht immer eine Lösung

  • Elisabeth R. sagt:

    und super auch das Statement von Vera Lengsfeld in Sachen gegen Relotius-Jünger (wie bei ZEIT). "Der „Kampf gegen Rechts“ ist inzwischen ein hunderte Millionen schweres Unternehmen, das unzählige Initiativen nährt und fördert. Damit die Staatsknete zuverlässig weiter fließt, müssen immer neue „Rechte“ erfunden werden." In dem Sinne. Ich bin weder noch und sage endlich Tschüß

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Elisabeth R. sagt:

    cc "Zukunft" und Menschenrechte Noch zur Erklärung: meinen eigenen "Minderheitenstatus" (:- ) ) beziehe ich nicht daraus, dass ich (gebranntes Kind, vera... und instrumentalisiert) zur scharfen Religionskritikerin mutiert bin, sondern aus der Tatsache, dass ich zum einen eine kinderreiche Mutter bin (seltenes und ausgegrenztes Fossil . Bewertung: "die Kinder fielen wie die Schnittchen") , zum anderen Mutter eines mehrfach schwerbehinderten (geistig) Kindes (Ärztin: "Ja haben Sie denn keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen? Warum haben Sie denn keine...?"), die nach gelebten Erfahrungen und Bodenständigkeit u.a. erkannt hat, dass insbesondere Letzteres in diesem Land KEINE CHANCEN hat! (sind die FAKTEN in den Werkstätten und in den VERWAHR-ANSTALTEN!...wie in den Diakonien... oder bei den anderen Trägern) Das Schlagwort von der Selbstbestimmung entlastet die Gesellschaft von MitverANTWORTung. (Freikaufen etc.) https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kontrovers/index.html Zehn Jahre Behindertenrechtskonvention! Tja,zumindest als AutistIN wird man/frau inzwischen effektiver eingesetzt...(vom Soros-Netzwerk) Im dritten Minderheitenressort *Wohnen im Alter als Frau* wird dann bewußt, dass nach einer solchen Biografie immer noch eine Steigerung möglich ist. Starnberg versus Gelsenkirchen. Oder Tübingen. Herr Palmer und die vielen Bio-Naturkostläden für anspruchsvolle AlbaubewohnerInnen. Bei JFB lese ich über die Neu-Linke. So ist es mit dem Rassismus gegenüber der eigenen Ethnie. In die Jahre gekommene (grüne) Theologinnen, Sozialpädagoginnen und was weiß ich, sollen ruhig in ihren Elfenbeitürmen ihre üppigen Pensionen genießen, ihre Luxusprobleme wälzen und Windei-Theorien aushecken!

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Elisabeth R. sagt:

    h ttps://conservo.wordpress.com/2019/04/27/conservo-zitat-des-tages-zu-politikern-weltrettern-und-tafel-beduerftigen/ cool! Aber "den" und die Kommentare lasse ich noch da in dieser Welt und Zeit des guten Lebens, wo die gut lebenden Aktionäre sich an dem Abstieg nach der Gier um ein mieses (toxisches) Produkt ereifern, wo die "soziale" Politik das Bankendesaster verstärkt (Merkel so wie Scholz)und die täglichen Lügen kein Ende nehmen...Armer Anton, armer Robert,arme Claudia... eure Batterie-Ressourcen für E-Autos sind bald so erschöpft, wie der verheimlichte Greta-Hintergrund.

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Elisabeth R. sagt:

    Heute ist wieder Freitag. Ich streike nicht. Nicht auf diese Weise! Lange (lange her) befand ich mich in einer vorgefertigten, "sicheren" Denk-Blase. Aber die Realität? lehrt mich eines Besseren. Nämlich, dass jene Denkblase an die Wand fährt! Und ich sehe den alten Henning Venske beim NDR (Super Gehälter für Meinungsgleichschaltung) rumturnen und wie er sich über die politische Jugend freut. :-) Was ich so ganz nebenher wahrnehme: Die Menschen (die ärmeren) an den Kassen beginnen vorsichtig miteinander zu reden! Wenige Worte, die alles sagen! Darüber, dass ihnen nichts mehr bleibt.... und sie legen ihre abgezählten Cents neben die drei ausgewählten Teile. Um sie herum das nicht verständliche Stimmengewirr. Und ich? Ich bin ganz gewiß NICHT MEHR links-rot-grün-bunt. "Gender" schon gar nicht. Nicht auf diese Weise :-( Las jüngst einen SZ-Beitrag über toxisische Männlichkeit.Naja...das AT und sein "Star" in "weiblichen" Eigenschaften! Hahaha. Meine Erfahrungen in Jahrzehnten, insbesondere dem letzten, komplettierten durchaus mit toxischer Weiblichkeit. (Mißgunst,Konkurenz, Neid... und Alter schützt vor Torheit nicht und bringt nicht automatisch eine Läuterung. Interessant auch die unterschiedlichen Selbstbilder in "fundamentalistisch", protesstantisch, katholisch. Eine Einheit? Süß z.B., wo die Ethik bleibt, wenn die katholische Millionärin ihre Güter über die Grenze ab schafft und sich den fettesten Porsche gönnt) h ttps://conservo.wordpress.com/2019/04/25/geistiger-widerstand-oder-innere-kuendigung-das-chaotische-irrlichtern-im-merkelland-verlangt-nach-einer-entscheidung/ h ttps://juergenfritz.com/2019/04/25/fehlvorstellungen-subjektive-wahrheiten/ Ich vermute, ich bin hier "zu viel" und nicht tragfähig für diesen Blog und verabschiede mich somit wieder.

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Danke für die mir verständliche Schilderung deiner aktuellen politischen Erfahrung!

    Artikel: Eine Politik aus der Fülle der Geschlechterdifferenz