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Neueste Kommentare

  • Alwine Deege sagt:

    Liebe Juliane, ich möchte im September zum 1. Mal eine Gruppensingreise auf Lesbos anbieten und dein Bericht hat mir sehr geholfen, eventuellen Ängsten entgegenzuwirken, die interessierte SängerInnen haben können. Ich freu mich sehr auf die Insel, das Singen, das Wandern an diesem besonderen Ort. Vielleicht ergibt sich auch ein Singen mit den Flüchtlingen. Also, wer noch mitreisen möchte - Willkommen im Milelja Inselgarten ! Weitere Infos findet ihr auf meiner Homepage www.alwine-deege.com

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Liebe Birgit! Vielleicht kann die Vergänglichkeit als Freundin gesehen werden im Sinne von: "Ich bin hier!"

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Hallo Birgit O.B.! Vielleicht kann die Vergänglichkeit nicht als Bedrohung sondern vielmehr als Freundin gesehen werden im Sinne von: "Ich bin hier!"

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Wilcke, Gabriele sagt:

    Liebe Juliane, vielen Dank für diesen wichtigen und berührenden Bericht. Auch ich finde, dass wir die Griechen und die Menschen auf Lesbos unterstützen und unsere Solidarität zeigen müssen, wenn schon unsere Regierungen das nicht tun können oder wollen. Ich war früher nie in Griechenland, habe aber meine letzten beiden Urlaube aus Solidarität dort verbracht, und die Freundlichkeit der Menschen, aber auch ihre Not haben mich sehr berührt. Und dass gerade die, die selbst so wenig haben, noch so bereitwillig geben, das hat mich tief beschämt. Also alle auf nach Griechenland, ins schönste Land auf Erden! Herzlichst, Gaby

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Gertraud Frick sagt:

    vielen Dank für deinen Brief. ich bin traurig und beschämt, dass die Menschen so allein gelassen werden, nachdem sie soviel gegeben haben. ich kenne Molivos und vor allen dingen Milelja gut und versuche Interessiert Griechenlandreisende zu motivieren, nach Lesbos zu fahren.

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Birgit O. Erlenbruch sagt:

    Der Zahn der Zeit er nagt an Dir Vergänglichkeit ruft: „Ich bin hier!“ Du willst vergessen, willst entfliehn. „Komm, setz Dich raus, genieß das Grün.“ © B.O. Erlenbruch (*1954)

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Deinen Artikel zum "Fratriarchat" habe ich auch gleich noch gelesen. Ja, es bleibt viel zu tun!

    Artikel: Radikaler Feminismus

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Wunderbar liebe Dorothee;-du fasst auch mein Unbehagen an der real existierenden Kultur so trefflich in Worte und stellst in schöner Weise einen genealogischen Bezug her zu Denkerinnen durch die Zeit. Merci!

    Artikel: Radikaler Feminismus

  • Diana Engelhardt sagt:

    Dazu noch was zum Lachen, frei nach Fred Endrikat: Phallosophie Es streiten sich die Philosophen seit alters her schon um das Thema Frau. Der eine singt ihr Lied in schönsten Strophen, der andre wünscht sie in den Höllenofen. Nur leider stimmt das Meiste nicht genau. Das ist das Leidige am Pfau. Denn oftmals ist der größte Mann was Frau´n betrifft – gewiss nicht klug. Der eine nix mit Frauen kann, den andern ficht die Mama an, der dritte, bekommt gar nie genug und tröstet sich mit Selbstbetrug. Sie wollen Wahrheit offenbaren verschmähen aber alle Leibessachen, dass Frau´n es war´n, die sie gebaren und sorgend immer um sie waren verwerfen ihre Phallusdrachen. Das finden Frauen nicht zum Lachen. Lieber schreiben heut die Weiber, denn sie wolln sich nicht beschweren, über ihre eignen Leiber ungehemmt von jedem Neider. Sie sprechen über ihr Begehren anstatt was von `nem Mann zu lehren. Sie haben ihre eigene Sicht, die sie zu ihren Themen machen. Dass Manche staunen, stört sie nicht, sie hoffen auf ein Einsichts- Licht, und freu´n sich - was die Enkel machen... Das finde ich mit Recht zum Lachen!

    Artikel: Radikaler Feminismus

  • Gré Stocker-Boon sagt:

    Es gibt normale soziale Handlungen was selbstverständlich sein sollte,z.B.alte Menschen behilflich sein,ihr schweres "Einkaufswägeli" im Bus zu heben,damit sie mitfahren können,usw.Animation und animieren können sind Qualitäten die Menschen die sozial tätig waren und sind eher angerechnet werden können.Leider sucht man dies nicht,oder viel zu wenig in dieser Gruppe.Ich meine,es gibt Qualitäten aus den letzten 40-50 Jahren die noch offen brach liegen und anders eingesetzt sein wollen.Die HochschulabsolventenInnen stehen erst am Anfang und würden diese Gruppe überspringen und meinen,sie hätten das Rezept im Sack.Der Brückenbau und die nachziehende Verbindungen wären noch auszuschöpfen.Und diese Qualitäten noch in Bewegung zu setzen,bevor anderes fällig wird.Denn Menschen die zu uns kommen und Intigriert sein wollen brauchen auch ein volles Equipment.Ob da nicht einen Haken liegt?!

    Artikel: Feminismus und das Soziale

  • Diana Engelhardt sagt:

    Danke, danke danke - für die klar beschriebene Geisteshaltung der „dritten Welle“ ! Ich arbeite unentwegt an der "Verwurzelung in der weiblichen Genealogie dort, wo jüngere Frauen von den Kämpfen ihrer Vormütter profitieren. Diese Genealogie von denkenden Frauen ist wissenschaftlich nachweisbar im Verlauf der Geschichte, sie existiert, ist konkret und real. Jene Frauen, die in ihrer Differenz verwurzelt waren, legten Zeugnis ab, sie schrieben, dachten und kommunizierten untereinander auf sehr ähnliche Weise, trotz der Jahrhunderte, die sie voneinander trennen." Monatlich in meinem Frauenseminar zur Frauengeschichte diskutieren wir darüber… Ich kannte viele Männer - zum Glück, kenne ich immer weniger davon - die sich selbst und "die Art, wie sie wahrnehmen, denken und sprechen, für die einzig mögliche und richtige halten, dazu leider einige Frauen – in meinem Alter – die das konkrete Phallo-Verhalten von „ihren Männern“ immer wieder bestätigen." Danke, danke danke für die Formulierungshilfen! Diana Engelhardt

    Artikel: Radikaler Feminismus

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Diesen Text werde ich noch einige Male lesen - zu anderer Tageszeit, mit leerem Magen, spät Nachts, alleine, zusammen, irgendwie immmmmmerzu; er trifft mich an. Danke all euch Denkerinnen!

    Artikel: Radikaler Feminismus

  • Petra Krieg sagt:

    Liebe Juliane, ein wunderbarer und sehr wichtiger Artikel der so berührt und das beschreibt was wir in den Wochen dort erfahren haben. Vielen Dank und ich erzähle auch überall von dieser wunderbaren Insel, den kraftvollen und heilsamen Orten und den herzlichen Bewohnerinnen Ich komme wieder...

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Sammelmappe sagt:

    Ich mag dieses Gefühl, mir selbst wieder in die Kindheits- und Jugendstube zu schauen, sowohl bei Büchern, als auch bei Filmen.

    Artikel: Kinotipp: Frauen des 20. Jahrhunderts

  • Gudrun Böhm sagt:

    Liebe Juliane, danke für Deinen guten erhellenden Artikel! Es ist so wichtig, dass Lesbos nicht gemieden wird und wir die Menschen ermutigen, auch weiterhin diese besondere Insel zu besuchen. Ich erzähle den Kolleginnen und FreundInnen davon und ich freue mich immer noch sehr, dass wir durch Hildegards Engagement und aller Schenkfreude einen kleinen finanziellen Ausgleich schaffen konnten, besonders weil die Menschen auf Lesbos so herzlich und großzügig sind! und ich möchte wiederkommen.....

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Monika sagt:

    Liebe Juliane, ich bin sehr berührt von deinem "Urlaubsbericht" Für mich war das auch ein ganz besonderer Urlaub auf Lesbos, heilsam trifft es vielleicht am ehesten. Danke

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Hanne Hutzler sagt:

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es solche "Anweisungen" der Polizeiführung nicht geben kann, da sie grundgesetzwidrig wären. Möglicherweise wird aber durch Herumgerede und nonverbale Zeichen den Polizisten verdeutlicht, dass der "finale Rettungsschuss", wie das rechtsstaatsgemäß heißt, nicht so restriktiv auszulegen wäre, wie es unsere Verfassung GEBIETET.

    Artikel: Skandalös !

  • Silvia Brodeßer sagt:

    Liebe Juliane, kann mich den beiden Schreiberinnen nur anschließen. Du hast, was auch mich beschäftigt und beeindruckt hat,wunderbar niedergeschrieben. Herzlichen Dank

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Arunga Heiden sagt:

    von Herzen Dank für diesen NOT-wendigen Artikel zur Situation von Lesbos! Du sprichst mir aus der Seele und ich wünsche der Insel und den Menschen, dass viele Urlaubsplanende sich nun für einen Urlaub auf dieser wundervollen Insel entscheiden und so die hilfsbereiten und liebenswerten Menschen dort nicht im Stich lassen. Und für die Geflüchteten wünsche ich mir, dass die reichen europäischen Länder endlich Griechenland und Italien entlasten, die Lager auf den Inseln verschwinden und die Flüchtlinge eine neue menschenwürdige Heimat finden! Armseliges Europa - mach die Augen auf!

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Ingemar Rohn sagt:

    Liebe Juliane herzlichen Glückwunsch! Freut mich sehr, dass du diesen wunderbaren Artikel geschrieben hast. Ich hoffe, dass die eine und der andere sich dazu eingeladen fühlen diese besondere Insel zu besuchen. Vermisse sie jetzt schon...

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Antje Schrupp sagt:

    Liebe Juliane, danke für diesen "politischen Urlaubsbericht"!

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Jutta sagt:

    ein sehr schöner Artikel, der motiviert, positiv mit dieser menschenunwürdigen Situation umzugehen...was nicht nur für Lesbos gilt!

    Artikel: Lesbos – eine heilende Insel

  • Johanna Helen Schier sagt:

    "Verfallen müssen wir lernen"? Ganz im Gegenteil höre und lese ich oft von Frauen in "ihren Sechzigern", dass sie sich wieder wie damals als Dreizehnjährige fühlen: die Zukunft war ungewiss, wir wussten nicht, was auf uns zukommt.

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • katrin sagt:

    liebe renate, es könnte sein, dass bbc mit zdf nur begrenzte senderechte ausgehandelt hat. auf amazon prime oder netflix werden die serien durchgehend angeboten (da braucht man auch ein extra abo) aber es gibt sicher auch dvds in der nächsten bücherei zum ausleihen. viel erfolg bei der suche- es lohnt sich. lg

    Artikel: Fernsehtipp: Call the midwife

  • Renate Schroeder sagt:

    Ich fand den Artikel über - Call the midwife - sehr interessant.Ich konnte leider keinen Programmhinweis bei ZDF neo über aktuelle, sondern nur über bereits gesendete Folgen finden.Auch in der Mediathek wurde ich nicht fündig.Könnt Ihr mir weiterhelfen ? Vielen Dank. Renate Schroeder

    Artikel: Fernsehtipp: Call the midwife

  • Diana Engelhardt sagt:

    Liebe Monika! Ich bin 73 bin also schon ziemlich lange auf der Welt,und ich bin chronisch und unheilbar krank (Nachzulesen hier in: „Die Krankheit, die Teil meines Lebens wurde“) Und die Eltern sind tot. Meine Kinder über fünfzig. Und meine Enkelkinder sind in der Ausbildung – bald fertig – und alle gesund, global und erfolgreich unterwegs. Was willst Du eigentlich noch? frage ich mich nun… oder besser: Hast du noch eine Lebensaufgabe? Ja. Das Motto lautet für mich jetzt: Genug. (Nach einer Anregung von Antje Schrupp)Und: Ich löse meine Aufgaben heute ganz allein zu meinem Fortkommen! Das ist ein neues gutes Gefühl! Besser als immer nur für andere... befreiend eben. Bis vor kurzem hatte ich selten genug von irgendwas. Heute habe ich "Genug vom Leben". (Keine Sorge, ich habe nicht mehr vor, mein Leben zu beenden. Das kam früher hin und wieder vor... ) Doch ich weiß nun (mithilfe von Antjes Text): Ich habe vom Leben nicht genug im Sinne von „ich hab´s über!“ Nein, ich habe schon genug erhalten und bekommen!! Toll!!! Nun bereite ich mich neugierig und voller Vorfreude auf meinen letzten Lebensabschnitt vor. Da gibt es viel zu lernen. Ich bekomme sogar jetzt noch viel mehr: Mehr Hilfe, mehr Unterstützung, mehr Geduld… vor allem die Geduld, um in einem Genug vom Leben das rechte Maß zu suchen. Das fällt hin und wieder schwer, denn mein Herz pocht heftig und jung und ich bin nicht vergesslich. Ich finde es aber auch schön, so gesättigt zu sein. Und das überwiegt. "Satt-sein“ hat etwas Positives für mich, und ist mit „in sich ruhen“ und "die Muße pflegen" treffender beschrieben. Trotzdem gehe ich vielen Interessen nach, aber in meiner Geschwindigkeit – besser: In meiner neuen bedächtigen Art. Neue Schwerpunkte zu setzen ist auch ein Geschenk des Alters. Vor allem das Beurteilen und Werten habe ich gelernt abzulegen. Das nenne ich mehr Gelassenheit zu erlangen. Es gelingt mir also, meine Bedürfnisse zu erfüllen und meine Freiräume zu gestalten. Und: Großzügiger zu sein. In allem, denn in meinem Alter lasse ich mich nicht mehr so leicht dazu verführen, an etwas teil zunehmen, nur weil uns dies irgendwer nahelegt. Wir haben ja genug. Neues erhoffen und auf Bewährtes vertrauen. Auch auf das gute Gefühl, das Leben genießen zu können, jede Kleinigkeit. Es hilft sogar dabei, von manchem Abschied zu nehmen und dabei das Positive zu entdecken. Aber wegen meiner Krankheit habe ich dies schon - mehr als mir lieb war - geübt. Das ist gut für mich und das Erlernen war letztendlich gewinnbringend. „Veränderung ist stets meine Lebensbegleiterin gewesen“ wie Fidi Bogdahn schreibt. Das ist ganz und gar nicht: „Verfallen.“ Ich kann es auch loslassen und immer freier werden nennen. Im Lebensabschnitt des „Genug“ gibt es keinen Stillstand, sondern nachdenkliches Lernen ohne Leistungsdruck, gepaart mit viel Lebensfreude in jedem Augenblick. Eine ganz neue Art des Freiseins. Und ich muss zugeben: Schon immer habe ich mich nach Freiheit gesehnt: Ich darf alles (was ich kann) aber ich muss nichts mehr! Und Monika erwähnt noch: „Wenn ich diesen Planeten verlasse, kommt etwas Neues Unerwartetes.“ Ja, wunderbar, denn neben meiner Freiheitsliebe war schon immer Neugierde und Wissbegierde meine Antriebskraft zum Leben. Also freue dich auf dein Alter! Du bist auf einem spannenden, interessanten Weg. "Nur Mut, du kannst es" hofft Diana

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Erika sagt:

    Das, was Monika, die 80-jährige sagt, ist mir aus dem Herzen gesprochen. Ich bin 77 und habe vor 12 Jahren nochmal eine Liebe gefunden, die uns beiden gut tut. Wir freuen uns über jeden Tag, ob Sonne oder Regen. Ich sorge mich um meinen Mann, der viele Jahre älter ist als ich. Unbd ich schaue inzwischen sehr ungern in den Spiegel!! Für meine Begriffe ist das Älterwerden schon eine Zumutung - aber es passiert allen, also was solls?! Was Monika über die Natur schreibt, stelle ich auch bei mir fest. Jetzt im Frühjahr besonders, wo alles wieder neu ergrünt und erblühlt und die Vögel wie verrückt Nester bauen und Nachwuchs erwartet wird. So schwer das Altwerden ist, so viel schöne Seiten hat es auch - man wird gelassener und ruhiger und begnügt sich mit viel weniger als früher.

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Monika sagt:

    Ich als 80jährige in diesem Jahr geniesse das Leben, das mir immer wieder einen neuen Tag schenkt. Natürlich nehmen meine Kräfte ab und es gibt so manches wie die Borreliose, die zu schaffen macht aber mich nicht verzweifeln lässt. Und das Schönste ist immer wieder die Natur, die sich verändert und mich immer wieder staunen lässt über die Wunder überall. Ansonsten Arbeit mit unf bei ATTAC und anderes. Und wenn ich diesen Planeten verlasse, kommt eben etwas Neues Unerwartetes. Mal "sehen". Meinen Abschied habe ich bereits mit meinem Mann und mit meinen Kindern besprochen und geklärt.Ich wünsche allen "Alten" jeden Tag zu geniessen. Monika

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Ich kann nicht anders, ich muss der Aussage „Verfallen müssen wir lernen“ widersprechen: dieses darf/kann so niemand über einen anderen Menschen sagen! (Und für mich selbst käme ich nie auf den Gedanken zu sagen, dass ich verfalle, obwohl ich zunehmend massive körperliche Veränderungen erlebe. - Veränderung ist doch auch in "besseren" Zeiten stets meine Lebensbegleiterin gewesen. Ich war/bin höchsten ihr verfallen.) :-)

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Hiltrud Warntjen sagt:

    Liebe Monika Krampl, danke für Deine offenen Worte. Vieles kenne ich, habe ich bereits viel eher durchlebt bzw. durchleben müssen. 5 OP's im Alter von 49-53 Jahren waren bei mir ein sehr frühzeitiger Einbruch ins "volle" Leben, ein sich anschließender burnout hat mich vieles gelehrt. Seither lebe ich immer weiter zunehmend dankbarer von Tag zu Tag und freue mich an allem, was ich noch kann, was mir gelingt, was schön ist, und versuche, Schmerzen und Traurigkeiten zu ertragen bzw. auszuhalten und zu durchleben. Um vieles mache ich mir einen Kopf und schaue zunehmend pessimistischer in die Zukunft - für mein Leben, aber auch für das Leben der anderen, manchmal gar der Menschheit. Und dennoch sind meine Ideen und Pläne immer noch da und zugleich ist mir deutlich, dass es an der Zeit ist zu wählen, welche ich noch leben und umsetzen kann und will - so entscheide ich immer wieder neu, alle Tage. Als Seelsorgerin im Krankenhaus, als Tochter einer 84jährigen und Schwiegertochter einer 86jährigen bekomme ich viel von den Schrecken des Alters mit - und erlebe zunehmend, dass Humor eine gute Quelle zum Dagegenhalten ist - vielleicht sogar die beste hier auf Erden. Gott scheint den Leidenden und Kranken und Alte-Werdenden doch so manches Mal sehr ferne zu sein, auch wenn ich gewiss bin: Gott sieht mich, sieht mich freundlich an, ist an meiner Seite, egal was kommen mag. Gott segne und beschütze Sie. Liebe Grüße Hiltrud

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Schier, Johanna Helen sagt:

    Hallo Monika Krampl! Wir müssen bei jedem neuen Lebensabschnitt unsere alten Träume loslassen und bereit sein für das Neue, evtl. Angstmachende, Unbekannte... Dieser Verlust tut weh und ist traurig. Aber dann: Ist sie da. Die Freude. Zwischen Deinen Zeilen erahne ich Demut, im positivsten Sinne. Wie auch immer es sich entwickelt und gestaltet... Ich wünsche Dir weiterhin ein weises Altwerden. Danke für Deinen Beitrag! Johanna Helen Schier

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • chris sagt:

    liebe Autorin Monika, DANKE für Deinen persönlichen Text mit vielen interessanten Details aus Deinem Leben. for me: der Traum vom langanhaltendem glücklichen Leben im warmen friedlichen Erd-Zonen selbstverwirklicht, versorgt, gesund, geliebt umgeben von achtsamen Menschen …etc...(?) hatten/haben alle Menschen jeden Alters zu allen Zeiten. Visionen und Wirklichkeit sind zwei komplett verschiedene Aspekte auf dem „Weg“ das eigene Leben/Sterben (+ das anderer) hier und jetzt leidfrei zu meistern/zu erforschen. Gruß chris (60-minus)

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Andrea Meisel sagt:

    Liebe Monika Krampl, es ist sehr mutig von Dir, auf dieser Plattform über das Älterwerden und Deine persönlichen Alterssymptome zu sprechen. Vielen Dank für die Eröffnung dieser Sichtweise. Und dafür, dass Du mich und die LeserInnen an Deinen Erlebnissen teilhaben lässt. Ich finde es beeindruckend, dass Du Dich dem so stellst und auf diese Weise die Schrecken des Alters nimmst. Liebe Grüße Andrea Meisel

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Nannasin sagt:

    Grossartiger Bericht. Vielen Dank. Sehr hilfreich und beruhigend zu lesen. Kommt für mich gerade zur rechten Zeit.

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Andrea Meisel sagt:

    Liebe Juliane Brumberg, vielen Dank für die Nachricht und für die Erklärung.Ich hoffe, der Urlaub war erholsam und inspirierend - mit viel Sonne. Auch Dir danke ich für den Blitzlicht-Artikel. Liebe Grüße aus Berlin. Andrea Meisel

    Artikel: Mehr weiterdenken

  • Ute Plass sagt:

    @Ursula Pöppinghaus: Die "Kultur", welche die Eltern des Polizisten angeblich mühsam nach dem Krieg "wieder" aufgebaut haben" war doch eine, gegen die eine sog. 68er Generation aufbegehrte. Bei mir kam diese Schilderung so an, dass die Beschwerde des Polizisten über eine vermeintliche Sitten-Verrohung den Todesschuss von Gewalttätern rechtfertigt. Oder hat sich der Polizist über die "Befehl-Gehorsam-Kultur" beklagt und zeigte Bereitschaft gegen eine solche Unkultur aufzustehen und sich zu verweigern?

    Artikel: Skandalös !

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Andrea Meisel, ich kann gut verstehen, dass Du Dir von mir eine Antwort auf Deine Bitte nach einem Benachrichtigungsbutton gewünscht hättest. Nachdem ich das Blitzlicht geschrieben hatte, bin ich in einen längeren Urlaub gegangen und konnte deshalb nicht reagieren. Das habe ich nun gelernt, dass es ungeschickt ist, gerade so einen Artikel vor einer längeren Abwesenheit zu veröffentlichen. Wir lernen immer dazu.

    Artikel: Mehr weiterdenken

  • Ursula Pöppinghaus sagt:

    So wie ich ihn verstanden habe, meinte er eine kultur, in der das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Denkens gepflegt wird.

    Artikel: Skandalös !

  • Ute Plass sagt:

    "Aber die Kultur, die unsere Eltern mühsam nach dem Krieg wieder aufgebaut haben, geht den Bach runter." Welche Kultur "...die unsere Eltern mühsam nach dem Krieg wieder aufgebaut haben..." meinte der Polizist?

    Artikel: Skandalös !

  • Ute Plass sagt:

    "Wie dem auch sei, das Buch „MütterBilder“ trägt dazu bei, die Bedeutung der Mutterrolle in den Fokus zu nehmen. Dabei klingt allerdings durch, dass manche Frauen, die heute Mütter von kleinen Kindern sind, sich überschätzen in ihrem Wunsch, „alles richtig zu machen“, in der Meinung, dass es hauptsächlich von ihnen abhängig sei, ob ihre Kinder sich später im Leben gut zurechtfinden. Auch hier wieder die Frage: ist das selbst gemachter oder letztendlich doch gesellschaftlich bedingter Druck?" Selbst gemachter Druck, der sich aus gesellschaftlichen Vorgaben speist, scheint mir ein aktuell allgemeines Phänomen zu sein und macht daher auch nicht vor Müttern halt. Im Gegenteil. Diese werden mit scheinemanzipatorischer Erwerbsarbeit und sog. Elterngeld angehalten den Nachwuchs "marktkonform" ins Rennen um Bildung und Arbeitseinkommen zu schicken. Gut, dass inzwischen nicht wenige Mütter (und Väter) die Work-Life-Balance-Lüge erkennen und versuchen sich dem entgegen zu stellen.

    Artikel: Mehr Achtung für die Mutterrolle

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Frausein => Muttersein Frauenrolle => Mutterrolle

    Artikel: Mehr Achtung für die Mutterrolle

  • Christine Wartberg sagt:

    Kann Mutter sein überhaupt beschrieben werden? Kann Mutter sein überhaupt gedankt werden? Muss ich immer, wenns um den Blick auf die "Leistung" der Mutter geht, rücksichtvoll Frauen, die keine Kinder aufziehen (können) mitberücksichtigen? Mutter sein ist viel. Es fängt mit den Qualen bei der Geburt erst an. Da gibt es das Schöne und das Schwere. Schön ist beispielsweise gemeinsam eine Veranstaltung zu machen und durchführen, gemeinsam Wandern gehen (auch wenn immer eines jammert), die Gespräche beim Frühstück, zu merken, dass die Geschwister gerne miteinander was machen, erzählt zu bekommen, was begeistert. Schwer ist z.B. das Schreien des Babys, die wohlmeinenden Ideen was (für das Kind) gut ist, das Gezeere des Kleinkindes, weil ich anscheinend Besitz bin, das Unverständnis im Beruf für die Betreuungspflichten, die Lethargie der Jugendlichen auf der Suche nach ihrem Weg, zu entscheiden, wo ich ordernd sein soll und wo ich geschehen lassen muss, auch wenn mir beim Zusehen graut. Nach 23 Jahren eigene Kinder begleiten würde ich gerne wieder mit meinem Mann einfach was unternehmen können, würde ich gerne wenigstens regelmäßig einzelne Tage ohne irgendeinem Kind im Haus haben, möchte ich wenigstens ab und zu nur für meine Sorgen und Bedürfnisse da sein. Inzwischen ist mir klar: Kinder haben (und ich meine hier die Mehrzahl) bedeutet zurückstecken, flexibel zu sein und ständig in Bereitschaft zu sein. Da hilft mir das Gesülze von der Mutterliebe nichts und da muss ich allen die keinen Kinder bekommen können sagen: ihr wisst nicht was euch entgeht. Eines ist tröstlich. Wenns ums Sterben geht, bin ich vermutlich nicht allein.

    Artikel: Mehr Achtung für die Mutterrolle

  • Anne Lehnert sagt:

    Oh, das ging jetzt schnell und gut. Ein Fehler: ich kam NIE mehr dazu. Sorry für meinen Kommentar-Analphabetismus!

    Artikel: Mehr weiterdenken

  • Anne Lehnert sagt:

    Jetzt schreibe ich mal, was mein Problem beim Kommentieren war, ein ganz banales. Mehrfach hatte ich lange Kommentare geschrieben, die sich aber aus irgendeinem Grund nicht abschicken ließen und dann leider weg waren. Ich wollte das dann nachholen, indem ich erst etwas schreibe und sichere und das dann einsetze, kam aber zeitlich nur mehr dazu. Wahrscheinlich liegt es an meiner geringen Erfahrung. Und dann ist es ja so lange her. Aber vielleicht sollte ich das Nachholen, da es um Texte von Dorothee Markert ging, die mich sehr beschäftigt hatten und zu denen ich gern mit anderen weitergedacht hätte...

    Artikel: Mehr weiterdenken

  • Monika sagt:

    Der Artikel hat mich sehr interessiert und auch angetan - mit meiner Mutter hatte ich teilweise eine sogenannte schlechte Beziehung, aber ich wusste immer, dass sie mich liebte und hinter mir stand im Notfall. Heute bin ich ihr sehr dankbar, dass sie mich durch meine Opposition zu allem stark gemacht hat. So führe ich eigentlich ein sehr glückliches Leben und immer noch mit meinen 80 Jahren und rede auch oft in Gedanken mit IHR! Ich kann meiner Mutter eigentlich alles vergeben, was sie meiner Meinung nach falsch machte, aber ich als Mutter meiner Tochter, was habe ich nicht alles falsch gemacht, obwohl ich es wirklich anders und richtig machen wollte? Ich glaube, es hilft nur, über mich selbst zu lachen und mich als Mutter und auch die eigene Mutter und vielleicht auch Grossmutter nicht so fürchterlich ernst zu nehmen.

    Artikel: Der steinige Weg zu Dankbarkeit, Respekt und Freiheit zwischen Töchtern und Müttern

  • Andrea Meisel sagt:

    Liebe Antje Schrupp, vielen Dank für die Einrichtung des Benachrichtigung-Buttons. Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht über Deinen Kommentar und über den Ton Deines Kommentars. Er hört sich empört an und ich hab den Eindruck, dass Du Dich auf den Schlips getreten fühlst. Es tut mir leid, wenn ein Kommentar blöd ankam. Ich kann nicht für andere Beitragende sprechen, aber was meine Beiträge angeht, so war ich doch verwundert, dass Juliane Brumberg auf meine Frage nicht reagiert hat. Natürlich muss sie das nicht, keiner ist dazu gezwungen. Allerdings schreibt sie ihn ihrem eigenen Text: "Damit das gelingt [das Weiterdenken in den Kommentaren], sind auch wir Redakteurinnen, die Autorinnen und die Patinnen gefragt, auf Kommentare zu antworten, was bisher wenig geschah." In Bezug auf meine Bitte, eine Benachrichtigungsfunktion einzurichten für Nachfolgekommentare, hätte ich es schön gefunden, von ihr selbst eine Reaktion darauf zu bekommen - was in der Natur der Sache liegt - denn das können die Kommentierenden nicht "gleichermaßen" beantworten. Ich habe nicht "gefordert" oder einen Anspruch geltend gemacht, sondern lediglich festgestellt, dass sie nicht auf meinen Kommentar reagiert und damit im Widerspruch zu ihrem eigenen Artikel steht. Liebe Grüße, Andrea Meisel

    Artikel: Mehr weiterdenken

  • Antje Schrupp sagt:

    Danke Dorothee, für die Zusammenfassung und auch für die Fragen am Ende. Ich halte es für mich so, das ich mich an der Selbstbezeichnung orientiere: wer von sich selbst sagt, Feministin zu sein. In dem Fall inhaltliche Auseinandersetzung. Wenn sich jemand vom Feminismus distanziert und als Begründung ein Zerrbild anführt, dann kritisiere ich das Zerrbild. Ich finde ansonsten insbesondere auch die Parallelisierung von Queerfeminismus und Neoliberalismus schwierig. Natürlich sind feministische Vorstellungen immer auch "Kind ihrer Zeit", von daher finden sich sicher Berührungspunkte. Aber ich finde vieles davon durchaus interessant, vor allem möchte ich das dahinter anstehende Begehren verstehen, und das ist groß und authentisch, und nicht zu vergleichen mit z.B. Neoliberaler Vereinnahmung feministischer Teilargumente. Mir scheint es manchmal so, als würde hier in manchen traditionell-feministischen Debatten auch ein Zerrbild des Queerfeminismus gemalt, damit man sich nicht ernsthaft die Mühe einer Auseinandersetzung machen muss. Das erinnert mich dann auch an die Zerrbilder, die früher vom Differenzfeminismus gezeichnet wurden, mit denselben Motiven. Von daher: Zerrbilder des Feminismus werden nicht nur von außen, sondern oft auch von uns selber gezeichnet. So oder so haben sie die Funktion, dass man die Thesen und Ideen nicht ernst nehmen muss.

    Artikel: Zerrbilder des Feminismus

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Siehe dazu einen Beitrag von der anderen Seite der Welt: https://www.diesseits.ch/das-vivir-bien-buen-vivir-ein-konzept-des-guten-lebens-von-der-anderen-seite-der-welt/

    Artikel: Neue Fragen im heutigen Feminismus

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Wie Gisela Weber bin ich der Meinung, dass der Feminismus die Frage nach der Beschränktheit der Ressourcen auf unserer Erde unbedingt mit in den Fokus nehmen muss. Drum ist Patriarchatskritik immer auch Kapitalismuskritik.

    Artikel: Neue Fragen im heutigen Feminismus

  • Dorothee Markert sagt:

    @Gisela Weber: Mir ist nicht klar, worauf im Text sich Ihr Kommentar bezieht, vor allem die pauschal abwertende Aussage, der Feminismus rede um den heißen Brei herum. So wie die italienischen Denkerinnen, die ich hier referiere, Feminismus definieren, hat er nichts zu tun mit Emanzipation im Sinne einer Angleichung von Frauenleben und -denken an das der Männer, im Gegenteil. Ihre Kritik an einem Arbeitsbegriff, der zu grenzenloser Ausbeutung und Zerstörung der Natur führt, betrachte ich aber als interessante Ergänzung zu Chiara Zambonis Abschnitt über das Thema "Natur". Danke dafür.

    Artikel: Neue Fragen im heutigen Feminismus