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Neueste Kommentare

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Was für Menschen sind Aktivist*innen? Falls die Diversität zum Ausdruck kommen soll, warum steht der Stern dann nicht vorne? Erstens sieht es im Schriftbild sehr schön aus und zweitens würden sich dadurch ca. 52% der Menschen in Deutschland, die sich von Geburt an weiblich entwickelt haben, nicht so als Anhängsel fühlen. ich würde mich dabei auf jeden Fall wohler fühlen.

    Artikel: Postpatriarchale Konferenz "Denkumenta 2": Anmeldungen sind jetzt möglich

  • Antje Schrupp sagt:

    @Ute - sehr schade! Das mit der Autorität ist natürlich schwierig, weil das ja an den Teilnehmern hängt (und an jeder einzelnen) _ und sich auch permanent ändern kann...

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    @Elfriede - wichtig, dein Hinweis bezüglich der Fragen zu 'Selbstinszenierung, Selfizierung/Individualismus' und deren protitable Verwertbarkeit. Das zeigt wie geschmeidig und vereinnahmend das kapitalistische Verwertungssystem funktioniert und mit dazu beiträgt 'das große Ganze' (siehe Aussage v. Federici) aus dem Blick zu verlieren. @Katrin Wagner, vielen Dank für die Mühe und Anstrengung, die du für das Frauen*streik-Treffen aufgebracht hast und ganz großartig, dass du dessen vielschichtigen Prozessverlauf in dem hier veröffentlichten Beitrag so klar und differenziert verschriftlicht hast. Tolle Arbeit. :-)

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    In folgendem Beitrag https://www.deutschlandfunkkultur.de/feministin-silvia-federici-sollte-hausarbeit-bezahlt-werden.2162.de.html?dram:article_id=438115 erinnert die italienische Feministin Federici an Wesentliches, welches auch im 'Frauenstreik' zum Ausdruck kommen sollte: „Der Feminismus wird nicht nur als eine Bewegung begriffen, die die Position der Frauen verbessern soll. Sondern als eine Bewegung, die die gesamte Gesellschaft verändert und eine neue Gesellschaft schaffen will: eine, die nicht kapitalistisch ist, die nicht auf der Ausbeutung der Arbeitskraft und der Natur gegründet ist – und auch nicht auf Krieg.“

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    @Antje - kann den Denkumenta-Zeitraum nicht wahrnehmen, da bereits anderweitig verplant. Spannend ist die Thematik "Vom mehr an Differenz zu neuer Gemeinsamkeit" allemal. Denke auch, dass dieses Thema einen mehrstündigen Workshop aufüllen dürfte. Vielleicht wäre auch zu überlegen, dass dieser von einer fachlich versierten Frau geleitet wird, die nicht Teilnehmerin des Workshops ist, also einer Person der 'weibliche Autorität' zugesprochen wird? :-)

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Antje Schrupp sagt:

    @ute - Das ist ein guter Vorschlag. Ich nehme es mit in die Themenplanung, noch schöner wäre natürlich, wenn du zur Denkumenta kommst und zu dem Thema einen Workshop anbietest - Katrin und ich würden sicher mitmachen :) _ Bei den Workshops hat sich bei der vorigen Denkumenta gezeigt, dass gar nicht viel Input nötig ist, die besten Diskussionen waren die, die von der Gastgeberin nur mit ein paar Sätzen und einer Fragestelltung eingeleitet wurden, das hat die anderen angeregt, vor allem wenn dahinter das Interesse der Fragestellerin spürbar war! Apropos: Infos zur Denkumenta und Anmeldung hier: https://docs.google.com/document/d/18bj9OU2gHAomeg1Oe7wC88TfOYhf-73u3dtjFwGW-tY/edit oder www.denkumenta.de

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • claudia von der tauber sagt:

    Was für ein wiedererinnerungsartikel für mich!!! Audre lorde und ihr offenes krebstage buch. Damals hatten wir ja noch kein internet und ich wußte nicht welche frau/en hinter dem verlag , orlando, stehen. Ich freue mich jetzt davon zu hören. Was für eine interessante, mutige frau. Hochachtungsvoll

    Artikel: Großer Einsatz für die Frauenbewegung und gegen Rassismus

  • Ute Plass sagt:

    "Unterschiede zwischen Frauen wurden betont, Besonderheiten in der Diskriminierungs- und Benachteiligungsform herausgearbeitet, aber der Schritt vom Mehr an Differenz zu neuer Gemeinsamkeit häufig nicht geschafft." Warum das so ist, vielleicht ein Thema für die 'Denkumenta2'?

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    Wie soll Pflege/Betreuungsarbeit, die ja überwiegend von Frauen (bezahlt, wie unbezahlt) geleistet wird, bestreikt werden? Mir fehlt die Phantasie, wie das gehen kann, es sei denn es finden sich sehr viele 'willige' Männer, die diesen Streik mittragen, indem sie die 'notwendigen Arbeiten' (schon mal) in der Frauen*streik-Zeit übernehmen. Sehr beeindruckend wäre natürlich wenn an so einem Frauen*streik-Tag Arbeits/Tätigkeitsgegenstände, 'Berufskleidung' sichtbar auf die Straße kämen, wie z.B. Computer, Telefone, Schreibtische, Betten, OP-Liegen, Medizinische Behandlungsbestecke, Nähmaschinen, Putz/Reinigungsutensilien, Geburtsstühle, Rollstühle, Kinderwagen, Kochtöpfe, Gartengeräte, Geschirr, Musikinstrumente, Wäschekörbe, Brotkörbe, Blumenkörbe, Kinder-Schulranzen, behängte Wäscheleinen und und und..... :-)

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ursula Jung sagt:

    Aufgewachsen mit der Kreuzestheologie Neugierig auf Karl Barth und Bultmann Dorothee Sölle entdeckt Begeistert von der klugen, liebevollen Herta Leistner Lustvolle Arbeit in den "Fem. Werkstätten" Bad Boll u. Mülheim Und nun soll ich mich mit Martin Luther begnügen? Ursula Jung 84 Jahre alt

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Brigitte sagt:

    Ein informativer Artikel, vielen Dank dafür!

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Christine Jung sagt:

    Wirklich gute und sachliche Analyse, die ich gerne gelesen habe, danke.

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Dr, Gisela Forster sagt:

    Die Idee: "Frauenstreik" ist bewundernswert. Wenn sie sich durchsetzen könnte, wäre es eine hervorragende Sache, gesellschaftlich, politisch, kirchlich mitzuwirken, bzw. gegenzutreten. Wenn es gelingt..., also wenn sich die Frauen nicht gegenseitig auf die Füße (und die Ideen) treten...wenn Mitwirkende begreifen, dass Frauen nicht gegeneinander kämpfen sollen, sondern dass das Problem außerhalb liegt. Zum Procedere wäre zu wünschen, dass sich die Effektiven gegenüber den Lamentierenden durchsetzen. Das ist schwierig, aber basierend auf großem Zusammhalt und einer starken Idee vielleicht doch möglich. Der Bericht gibt jedenfalls Hoffnung.

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Elfriede Harth sagt:

    Wichtige Auseinandersetzung. Ich erkenne verschiedene Gedanken wieder, die ich mir auch mache. Es ist ein Lernprozess. Wie können wir in Zeiten des neoliberalen Individualismus, in der Facebook und Instagram Selbstinszenierung und Selfiezierung immer weiter auf die Spitze treiben, eine Gemeinschaft bilden, in der wir fürsorglich und respektvoll miteinander umgehen? Diese gegenseitige Fürsorglichkeit halte ich für ganz wichtig! Wie lernen wir mit unseren Differenzen umzugehen, wenn wir unseren Narzissmus nicht überwinden? Wir werden in unserem Bildungssystem (das mehr als nur die Schule ist) auf Wettbewerb und Konkurrenz getrimmt, nicht auf Kooperation! Wie sehr sind wir geprägt von der uns umgebenden Kultur! - Der Frauenstreik fängt nicht bei Null an. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht. Nicht von ungefähr hat er bislang in einer gewissen "Peripherie" begonnen. Wo der Kontext etwas anders ist als in Deutschland. Wir können von dort lernen, aber es wird dennoch anders sein.

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Juliane Brumberg sagt:

    Welch eine positive Überraschung! Fast zeitgleich mit Erscheinen dieses Artikels hat es am 3. Advent auf der 33. Lesbentagung in Bad Boll eine offizielle Bitte um Vergebung gegeben. Prälatin Gisela Arnold hat um Vergebung gebeten dafür, dass Menschen aus dem LSBTTIQ*-Bereich, in diesem Fall Lesben, in der Kirche sehr viel Leid und Unrecht erfahren haben. Hier nachzulesen: https://www.evangelisch.de/inhalte/154254/18-12-2018/praelatin-gabriele-arnold-bad-boll

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Donate McIntosh sagt:

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel über eine wunderbare Frau, an die ich aus der feministischen Ritualarbeit so viele tolle Erinnerungen habe!

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Danke an Juliane Brumberg für diesen großartigen Artikel über eine so beeindruckende Frau. Es berührt sehr, wie entschlossen und überzeugt Herta Leistner in Bad Boll ihre Aufgaben wahrnahm, wie sie sich nicht einschüchtern ließ und wie konsequent und doch auch tolerant sie durchs Leben gegangen ist und immer noch geht. Herta Leistner- eine Frau, an der frau sich orientieren kann: Sehr hilfreich, sehr überzeugend...

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Dagmar Gruß sagt:

    Danke für den Artikel über Herta Leistner, die ich in einer zweijährigen Fortbildung Feministische Liturgie in Gelnhausen erlebte. Ich erinnere mich an ihre herzliche, unaufgeregte Art, mit der sie kluge Gedanken in die Welt streut. Schade, dass es viele spirituelle Frauenorte nicht mehr gibt: Gelnhausen, die Akademie Mülheim und der Quellengrund bei Wuppertal ist auch nicht mehr da. Und mit den Orten gingen kämpferische Frauen - aus der Öffentlichkeit ins Private, lösten ihre feministisch-theologischen Bibliotheken auf und bestücken ihre Identitäten neu, suchen nach vielen Verletzungen Heilendes, kehren zu ihren Ursprüngen zurück. Aber vieles ist selbstverständlich geworden, nichts war umsonst, auch wenn sich die Salonièren in Bloggerinnen verwandelt haben.

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Ute Plass sagt:

    Großartiger Artikel, liebe Juliane, über eine großartige Frau und ihre beeindruckende Lebensgeschichte. Die Diffamierungen, denen Herta Leistner ausgesetzt war, erinnern mich auch an Elga Sorge und deren 'Hexenjagd auf evangelisch'.

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Ute Plass sagt:

    Schön auch den Namen von Gerda Lerner hier zu lesen, die Erkenntnisreiches über die Entstehung des Patriarchats veröffentlicht hat.

    Artikel: Eine vergessene Dichterin

  • Brigitte Leyh sagt:

    Interessant und berührend, vielen Dank.

    Artikel: Eine vergessene Dichterin

  • Ute Plass sagt:

    Gibt es bereits konkrete Vorstellungen wie dieser 'Konsumstreik' aussehen soll?

    Artikel: Auf dem Weg zum Feministischen Streik am 8. März 2019

  • Juliane Brumberg sagt:

    Gleich im zweiten Absatz steht, dass das Buch 256 Seiten hat. Es kann bei der Autorin (godeweg@web.de) für 39 Euro bestellt werden.

    Artikel: Auf den Spuren der Göttin

  • Donate McIntosh sagt:

    Eine Lust machende Rezension! Es fehlt aber die Info, wo es das Buch gibt und was es kostet. (Auf Amazon ist es nicht.) Auch die Seitenzahl und das Inhaltsverzeichnis wären interessant.

    Artikel: Auf den Spuren der Göttin

  • Ingrid Wittmann sagt:

    Danke für diese wunderbare Buchempfehlung! Ich werde es in meine Wunschliste mit aufnehmen! Eine wundervolle Adventszeit allen Leserinnen und Lesern wünsche ich Ihnen aus Franken (das Buch "Kraftplätze in Franken" von Wolfgang Körner ist übrigens sehr empfehlenswert, Dunja Schütz hat hier auch sehr "weibliche Beiträge" geleistet)

    Artikel: Auf den Spuren der Göttin

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Dank an alle für so viel spannende Gedanken! Nur eine Aussage bei @ClaudiaBerlin find ich ziemlich doof: „…dass... bei zunehmender persönlicher Nähe immer auch etwas Erotik mitschwingen kann, sofern beide ... nicht besonders hässlich oder krank sind.“

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke, @ClaudiaBerlin, deinen Kommentar empfinde ich nicht als Widerspruch zu meinem Text. Ich wollte ja mit dem Film-Beispiel zeigen, wie wir dahingehend beeinflusst werden zu glauben, Freundschaften zwischen Männern und Frauen seien nicht möglich, sondern nur Liebesbeziehungen. Außerdem spielt meiner Erfahrung nach in jeder guten Beziehung Erotik eine Rolle und irgendeine Form von Liebe, doch ich kann entscheiden, in welcher Form ich das leben will. Und diese Fähigkeit traue ich Männern grundsätzlich auch zu.

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • ClaudiaBerlin sagt:

    Ein zum Nachdenken und Weiterdenken inspirierender Artikel! Zum Thema Freundschaft will ich etwas beisteuern: "In Filmen werden wir regelmäßig belehrt, dass es Freundschaft zwischen einer Frau und einem Mann nicht geben kann, dass sich die beiden, wenn sie das leben wollen, etwas vormachen und dann schließlich doch noch miteinander im Bett landen." Ja, es gibt dieses Mem - aber daran ist etwas Anderes schief als üblicherweise dazu gedacht wird: Es ist KEIN DRAMA, mit einem männlichen Freund AUCH MAL im Bett zu landen! Betonung auf "auch mal" und eben nicht "schließlich". Dieses "schließlich" verweist auf ein Verschieben bzw. Enden der Freundschaft, sobald die beiden Sex haben. Warum? Weil in unserer Kultur Sex noch immer an die Zweierbeziehung gebunden gedacht wird: Wer mit einem Freund Sex hat, beginnt quasi eine Beziehungs- bzw. Liebesgeschichte - und wenn diese nicht klappt/startet/weiter probiert wird, endet auch die Freundschaft. Im Fall des Gelingens natürlich auch, denn an einen Partner werden andere Anforderungen gestellt als an einen Freund. Dieses ganze Konstrukt ist von Übel, denn es stülpt den Menschen eine Beziehungsideologie über, die Freundschaften zwischen Frau und Mann unnötig belastet: wenn Sex mit dem Freund irgendwie falsch und verboten ist, dann kann man gar nicht frei und spontan miteinander umgehen, dann muss immer "aufgepasst" werden, dass nur ja kein erotischer Moment entsteht... und wenn doch, wird das zum Problem, erst recht, wenn man tatsächlich "miteinander im Bett landet". Ich war in jungen Jahren / im Lauf der Zeit mit einigen Männern gut befreundet - und natürlich kam irgendwann dieser "erotische Moment", einschließlich der Umsetzung in die Praxis. Danach war es dann entspannter, denn wir beide wussten nun, wie Sex miteinander so ist - und damit war es dann auch erledigt! Schließlich hat es ja Gründe, warum man nicht etwa verliebt ist, sondern eben "nur" befreudet. Ja, ich halte es für "natürlich", dass zwischen Mann und Frau bei zunehmender persönlicher Nähe immer auch etwas Erotik mitschwingen kann, sofern beide heterosexuell und nicht besonders hässlich oder krank sind. Dass das als Problem gesehen wird, ist SELBST ein Problem! Wobei sich das bei den heute Jungen evtl. schon etwas legt: "Freundschaft Plus" scheint ein Trend zu sein, in dessen Rahmen zumindest versucht wird, das bisherige NoGo in eine Beziehungsform zu überführen, in der Sex mit dem Freund nicht Drama und Unfall, sondern achtsam geübte akzeptierte Praxis ist.

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke für die Kommentare, die mich gefreut und berührt haben. Nur deinen Kommentar,@Johanna Helen Schier, habe ich nicht verstanden. Wie meinst du das mit der Gründlichkeit? - Sehr schön, @Monikakrampl, deine Erweiterung zum Thema "Einsamkeit". Nein, mein Thema ist nicht Missbrauch, das ist nur der Ausgangspunkt meines Nachdenkens, sondern letztlich geht es mir, wie mir durch eure Kommentare noch klarer wird, um eine andere Haltung von uns Frauen gegenüber der Fixiertheit vieler Männer auf Sex als einziger Möglichkeit, Nähe zu empfinden und zuzulassen. So lange immer noch viele Frauen versuchen, sich an diese beziehungsmäßig armselige Einstellung anzupassen und dabei leiden und von ihren eigenen Bedürfnissen weggehen, fehlt ja für die Männer der Anstoß, sich an diesem Punkt weiterzuentwickeln. Und ich hoffe nicht, @Heinz Mauch-Züger, dass das mehrere Generationen dauert!

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Andrea sagt:

    Liebe Ute PLass, danke, der Hinweis ist wichtig: sicher gibt es mittlerweile auch Ratgeber, die sich mit weiblichem Sexualempfinden befassen. Dass Margarete Stokowski sich nur auf diese "anderen" Ratgeber beieht, liegt wohl einfach daran, dass die schier erdrückende Anzahl der Ratgeber rund um die männliche Lust uns die Sicht darauf versperrt, dass es weibliche Lust gibt... Und leider wird "weibliche Lust" noch oft darauf reduziert, sich nackt oder in Reizwäsche herumzuräkeln und Männern zu gefallen. Ich werde das Buch meiner Tochter schenken.

    Artikel: Ohne „Untenrum frei“ gibt es kein „Obenrum frei“

  • Brigitte Leyh sagt:

    Da fällt mir eine Veranstaltung mit "Aufmüpfigen Frauen" ein: Auf der Bühne lobte eine preisgekrönte Frau (Düzen Tekkal) zwei Feministen, die sie mitgebracht hatte und die sie aufzustehen bat: ihren Vater und ihren Bruder!

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Dr, Gisela Forster sagt:

    Interessante Beiträge! Ich denke, dass eine lebenslange Zweierbeziehung den Ideen, der Kreativität und der Fortbildungswilligkeit EINES Menschen nicht entspricht: Das Viele, das ein Mensch erwartet, kann ein anderer Mensch allein nicht erfüllen. Vor allem nicht auf Dauer. Kurz schon, so kommt es zu diesen wunderschönen plötzlichen Liebesabschnitten, die jeder Mensch kennt: Verlieben, bis der Horizont nur noch das eine Bild des Geliebten oder der Geliebten zeigt, dann Liebe mit aller Intensität auskosten, traumhaft, wunderbar...und dann das Ende am Horizont kommen sehen, wenn der Geschirrabwasch, die Nebengeliebte, der mehr begeehrte Arbeitskollege usw, auftauchen oder die Installation einer Glühbirne versucht wird. Da komt Alltag auf und der verträgt sich nicht mit der Sehnsucht, sich nochmals zu verlieben, irgendwo, bei der gleichen Person oder woanders, was in der Regel einfacher und interessanter ist. Nur eines nicht: In Langeweile aneinander kleben oder noch schlimmer, sich täglich anlügen, Gefühle vortäuschen, die gar nicht da sind und so das Leben runterheucheln. Das Verlieben geht in vielen Facetten, freundschaftlich, sexuell, hoch platonisch, tief schwärmerisch, anbetend und verzehrend. Man muss nicht im Bett, man kann auch in Himmelsphantasien landen. Hauptsache, man läßt so etwas zu. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es sollte diese auch nicht geben. Gut ist, was der eigenen Sehnsucht und der Sehnsucht eines Partners oder einer Partnerin entspricht. Aber sich aus herkömmlichen Strukturen befreien, erfordert ganz viel Mut.

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Heinz Mauch-Züger sagt:

    Ein hervorragender Beitrag, der den Themenbereich Frau - Mann sehr gut verdeutlicht. Für mich wird deutlich, dass hinter all dem fortschrittlichen Rollenverschieben in sogenannt modernen Beziehungen ein Abgrund lauert, der ganz sorgsam kaschiert wird. Es scheint tatsächlich so, dass der Mann durch seine physische Dominanz einen Teil der menschlichen Entwicklung nicht ganz mitbekommen hat. Schwanzgesteuert dominant wurde eine Welt gezimmert, die sich als "Normalität" in den gesellschaftlichen Vorstellungen verfestigt hat und Frau wie Mann ihren Platz zuwies. Es ist für mich deshalb auch verständlich, dass es Frauen gibt, die diese männliche Ausgangslage befürworten. Hier werden beide Opfer ihrer Weltanschauung. Was tun? Dinge benennen, wie in diesem Beitrag getan und Alternativen anbieten zwecks Perspektivenfindung. Hier liegen noch einige Tabus begraben, die angeschaut werden müssen, wenn sich etwas bewegen soll. Ich denke, der Prozess wird ein paar Generationen dauern, deshalb ist es wichtig, dass es jetzt getan wird. Heute können sich viele einfach noch nicht vorstellen, dass ein anderer Umgang für alle Beteiligten das Leben lustvoller machen kann. Ich freue mich auf unsichere Zeiten, wo neues Lernen möglich wird - auch für "Schwanzgesteuerte" wie mich.

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • monikakrampl sagt:

    Erst einmal Zustimmung zu jedem deiner Sätze, liebe Dorothee! Ist dein Thema „sexuelle Gewalt / Missbrauch / Vergewaltigung“, ist mein Thema „Einsamkeit im Alter“ und doch überschneidet sich beides. Ich meine, dass die Grundlagen die gleichen sind, die aus den derzeitigen Mann-Frau-Beziehungen, dem fehlenden Korrektiv von mehreren Personen und der fehlenden Kommunikation resultieren. Nachdem ich in den letzten Tagen einen Artikel gelesen habe „Einsamkeit wird ein Politikum. Seit kurzem gibt es in Großbritannien ein „Ministerium der Einsamkeit“, habe ich über das Thema „Einsamkeit im Alter“ nachzudenken begonnen und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese nicht erst im Alter beginnt, sondern schon weit vorher – und zwar auf Grund dessen wie Beziehungen gelebt werden. In der Regel Zweierbeziehungen. Die Abgrenzung zur Umgebung, die beginnt, wenn sich zwei Menschen zu einem Paar zusammentun. Die Abgrenzung auch bis zu dahin guten Freundschaften. Wenn denn Freundschaften stattgefunden haben. Vielfach ist es auch noch so, dass Männer und Frauen dem illusionären Bild glauben – ein Partner / eine Partnerin für das Leben muss gefunden werden, die dann alle Bedürfnisse erfüllen sollen, und das reicht dann an Kontakten / Beziehungen / Austauschmöglichkeiten. Beziehungen werden nach wie vor „mit viel zu vielen Erwartungen überfrachtet“, wie du schreibst. Dass dies nicht funktioniert, wissen wir. Da brauchen wir uns nur die Scheidungsstatistiken ansehen. Dass Eltern in der gelebten Zweierbeziehung mit Kindern überfordert sind, weil es „ein ganzes Dorf braucht, um Kinder zu erziehen“ wissen wir auch. Dass Gewalt und Missbrauch in der Ehe nicht nach außen kommuniziert wird hat auch oft den Grund, weil es da im Außen niemanden gibt und/oder auch nach Außen gemauert wird. Wie oft sehe ich Paare, die nebeneinander oder hintereinander hergehen – wortlos, kontaktlos; Paare, die sich in Cafes und Restaurants gegenüber sitzen – wortlos, kontaktlos. Freudlos. Und - einsam zu zweit. Einsamkeit beginnt nicht erst im Alter. Einsamkeit beginnt, wenn Freundschaften zugunsten einer Zweierbeziehung vernachlässigt / abgebrochen werden. Einsamkeit beginnt beim Rückzug in die eigene Wohnung / das eigene Haus – Cocooning (vollständiges Sichzurückziehen /sich einspinnen in die Privatsphäre) statt Clanning (Suche nach Gruppenzugehörigkeit). Einsamkeit beginnt, wenn Trennungen / Lebensgewohnheiten / Lebensveränderungen nicht zugelassen werden. Und dann lese ich deinen Artikel, der wohl ein anderes Thema zum Inhalt hat – und doch so gut auch zum Thema Einsamkeit passt. Und ich zitiere jetzt aus deinen Schlusssätzen, weil sie genau auch hierher passen, zum Thema Einsamkeit: „Wie würde sich unsere Gesellschaft verändern, wenn die maßgeblichen Beziehungen zwischen Frau und Mann geschwisterliche Beziehungen, gute Arbeitsbeziehungen oder tiefe Freundschaften wären?“ Eine Erweiterung der Bilder der Mann-Frau-Beziehung in diese Richtung wäre unserer heutigen Lebensweise sicher angemessener als die Verengung auf ein einziges, alles dominierendes Bild.“ https://www.nachrichten.at/nachrichten/gesundheit/Einsamkeit-wird-ein-Politikum;art114,2802042

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Hallo Dorothee. Deine Gründlichkeit ---- was soll ich sagen--- mir fehlen die Worte. Ein Ausspruch einer hochbetagten Freundin fällt mir ein: "Du hast das Letzte nicht gesehen, sonst wärest Du auf einmal still."

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Juliane Brumberg sagt:

    Danke für Deine Gedanken, liebe Dorothee. Dem ist nichts hinzuzufügen - oder vielleicht auch ganz viel: nämlich die anderen Bilder von Männlichkeit und Frau-Mann-Beziehungen, genau, wie Du es beschrieben hast.

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Ich freue mich immer, wenn ich das neue Programm in Händen halte. Ich bewundere darin die Spannbreite der Vorträge und Führungen mit Inhalten, die weit über Köln und das Rheinland hinausstrahlen und kann Irene und allen Mitwirkenden nur danken.

    Artikel: Lebenslange Leidenschaft für Frauengeschichte: Die Historikerin Irene Franken

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Liebe Angelika Kluge. Viele hochaltrige Akademikerinnen und Feministinnen lehnen es sogar im Alter von 87 Jahren und mit erheblichen körperlichen Einschränkungen ab, von Angehörigen gepflegt zu werden. Nach einem selbstbestimmten Leben in Freiheit und ohne Abhängigkeiten brauchen Sie dementsprechende Unterstützungs- und Pflegeangebote. In Liebe zu sich selbst und ihren nahen Angehörigen!

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Brigitte Leyh sagt:

    Liebe Ute Plass, danke für diesen sehr wichtigen Hinweis! Die massive Kritik von Frauen an der alten "Aufklärungsliteratur" hat glücklicherweise zu Verbesserungen geführt.

    Artikel: Ohne „Untenrum frei“ gibt es kein „Obenrum frei“

  • Ute Plass sagt:

    "Von den Mädchen konsultierte Ratgeber in sexuellen Dingen „für die Frau“ verraten lediglich Tricks zur Luststeigerung des männlichen Partners und suggerieren, wie befriedigend das Lusterlebnis des Mannes auch für die Frau sei. Nie wird auch nur danach gefragt, wie die Frau zu ihrem Lusterlebnis kommt." Welche 'Ratgeber' hat Margarete Stokowski da bloss zu Rate gezogen? Es gibt mittlerweile sehr wohl gute 'Ratgeber' in Sachen Sex für Mädchen und junge Frauen.

    Artikel: Ohne „Untenrum frei“ gibt es kein „Obenrum frei“

  • Juliane Brumberg sagt:

    Danke, dass Du die Diskussion noch einmal aufgreifst bzw. aktualisierst, liebe Jutta. Genau diese Frage müssen wir uns immer wieder neu stellen: Versuchen wir durch einfühlende und informierende Gespräche menschenverachtende Äußerungen und extreme Verhaltensweisen zu verändern? Gehen wir aktiv in die Konfrontation? Oder reagieren wir darauf mit demonstrativem Nicht-wahrnehmen und Nicht-darauf-reagieren? Meine Hoffnung ist, wie ich es in meinem Blitzlicht ausgedrückt habe, dass die erste Variante erfolgreich wirkt. Gut, dass Du darauf aufmerksam machst, dass das nicht immer so ist, dass wir in Fallen tappen können und dass dann andere Wege notwendig sind.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Angelika Kluge sagt:

    Liebe Monika Krampl, zunäschst kann ich nur mit einem herzichen Schmunzeln sagen: Danke!!! Für diese ehrlichen Worte und selbst-bewussten Aussagen... Wie schön ist es für mich und sicher auch für viele andere Frauen unserer Generation, zu hören: Du bist nicht allein, auch mit deiner und meiner Ehrlichkeit. Wie gut ist es doch, auf ein (sich entwickeltes)feministisches Leben zurückblicken zu können. Mit einem leisen Bedauern, nicht mehr aus voller Kraft mitzugestalten. Ich lerne jeden Tag abzugeben, loszulassen und doch weiter mitzumachen, wenn auch oft nur noch still. Wo ich doch früher auch zu gerne laut war. Nennen wir es nun weise Frau, oder wie es auch liebevoll gehört habe (in der Hagia Akademie) Große Mutter. In diesem Sinne sei ganz herzlich gegrüßt von Angelika Kluge

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Ute Plass sagt:

    Arte strahlt morgen ein Doku-Drama aus, in dem es auch um vier Frauen geht: "Vier sehr unterschiedliche Frauen, die jeweils mit ihren Mitteln für Gleichberechtigung gekämpft haben, stehen im Mittelpunkt des Films. Ihr sei klar geworden, dass sie das, was sie selbst heute mache, und das Leben, das sie führe, zum großen Teil diesen Frauen zu verdanken habe, sagte Regisseurin Annette Baumeister im DLF." ARTE – Sendetermine: "Die Hälfte der Welt gehört uns" Dienstag, 13. November 2018 um 20.15 Uhr Donnerstag, 15. November 2018 um 09.45 Uhr Sonntag, 2. Dezember 2018 um 13.45 Uhr

    Artikel: Vier sündige Frauen?

  • Jutta Pivecka sagt:

    https://www.facebook.com/notes/bildungsstätte-anne-frank/kollegah-hat-überhaupt-nichts-gelernt/2076630339060538/ Die jüngsten Äußerungen des Rappers Kollegah zeigen, wie die Anne-Frank-Stiftung schreibt, dass er durch seinen Besuch in Auschwitz "überhaupt nichts gelernt hat". Nach meiner Erfahrung ist das regelmäßig das erwartbare Ergebnis, wenn solche Auseinandersetzungen "akzeptierend" (wie das in der Jugend- und Sozialpädagogik genannt wird) statt konfrontativ geführt werden. Leider werden zur Zeit viele Projekte gefördert, die diesen Ansatz vertreten, obwohl er gerade in der ostdeutschen Jugendarbeit mit rechten Jugendlichen grandios gescheitert ist. Auch in der gegenwärtigen Debatte um "Haltung" etc. gegenüber Rechten, Islamisten und Frauenfeinden erlebe ich, dass es vielen (auch sehr vielen Frauen) wichtiger, ihr eigenes Wohlbefinden unangetastet zu lassen (durch ostentativ zur Schau gestellte "Haltung" und/oder durch pädagogische "Einfühlung"), statt sich der mühsamen strategischen Arbeit zu stellen, die weh tut, weil sie direkte Konfrontation erfordert, und die auch nicht immer das eigene Selbstverständnis unangetastet lässt, weil es nicht um moralische Überlegenheit geht, nicht um "Diskurshoheit", sondern um konkrete Einschränkungen von Freiheit. Um auf das "sterbende Patriarchat" zurückzukommen: Es darf weder darum gehen, ihm wie im Hospiz verständnisvoll das Händchen zu halten, noch dürfen wir sein verbleibendes Macht-, Herrschafts- und Zerstörungspotential unterschätzen.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Ute Plass sagt:

    Danke für den Hinweis zum neuen Buch von Connie Palmen, von der ich bereits einige gelesen habe. Immer noch habe ich das Bild vor Augen, welches ihren Abschied vom toten Geliebten beschreibt. "Die Sünde der Frau", so verstehe ich den Titel, ist es wohl überhaupt Frau zu sein. Bin jedenfalls neugierig geworden.

    Artikel: Vier sündige Frauen?

  • Elfriede Harth sagt:

    Klar ist das nach patriarchalischen Vorstellungen die Sünde der Frau. Sünde heißt doch einen Sonderweg gehen. Von rechten Weg abbiegen ujd sich entfernen..... :-) Schon Lilith tat das... und auch Eva. In ihrer Begierde zu wissen... und wie es in Spanien auf den Frauendemos im März 2018 hiess..... Wir sind die Enkelinnen der Hexen, die Ihr nicht verbrannt habt!

    Artikel: Vier sündige Frauen?

  • Juliane Brumberg sagt:

    Es ist wirklich beeindruckend, was sich in der Rezeption lesbischer Elternschaft in den letzten 30,40 Jahren verändert hat. Toll, liebe Dorothee, dass Du das einmal so herausgearbeitet hast!

    Artikel: "Mutter von Drillingen"

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Liebe Ute Plass. Unsere Enkelinnen interessiert: In welchen Schulfächern sollte eine "angehende Astronauntin" besonders gute Noten haben und welche Ausbildungen müssen absolviert werden? Wie "cool" dürfen bzw. sollten sie sein, um die Ausbildung durchzustehen?

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All

  • Ute Plass sagt:

    Sehr hörenswert: Gleichberechtigung in Europa – Vom Frauenwahlrecht zu #MeToo Von Frederik Rother 1. Gleichberechtigung in Großbritannien – Erst schwanger, dann Job weg 2. Gleichberechtigung in der Schweiz – Die Frauen von Appenzell Innerrhoden 3. Gleichberechtigung in Schweden – Auch nicht alles rosig 4. Gleichberechtigung in Russland – Verbotene Berufe für Frauen 5. Gleichberechtigung in Italien – Frauen zwischen Job und Haushalt Sie gingen auf die Straße und protestierten, manchmal auch militant – jahrzehntelang kämpften Frauen in Europa dafür, wählen zu dürfen. 1906 führte Finnland dann als erstes europäisches Land das Frauenwahlrecht ein. Andere skandinavische Staaten folgten. Ab 1918 – also vor genau 100 Jahren – durften Frauen auch in Deutschland ihr Kreuz auf den Wahlzettel machen. In Großbritannien konnten ab 1928 alle volljährigen Frauen wählen. Der Druck der Suffragetten zeigte Wirkung. Eine Sendung über die Geschichte des Frauenwahlrechts in Europa und den Kampf für Gleichberechtigung. Denn der ist für viele auch 2018 noch nicht gewonnen. https://www.deutschlandfunk.de/gleichberechtigung-in-europa-vom-frauenwahlrecht-zu-metoo.922.de.html?dram:article_id=427460

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All

  • Ute Plass sagt:

    Dass Frauen auch den Weg ins All schaffen können ist für mich keine Überraschung. Welche Aufträge sie mit ihren Kollegen im All erledigen, für wen und wozu, interessiert mich mehr?

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All