beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Ich freue mich immer, wenn ich das neue Programm in Händen halte. Ich bewundere darin die Spannbreite der Vorträge und Führungen mit Inhalten, die weit über Köln und das Rheinland hinausstrahlen und kann Irene und allen Mitwirkenden nur danken.

    Artikel: Lebenslange Leidenschaft für Frauengeschichte: Die Historikerin Irene Franken

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Liebe Angelika Kluge. Viele hochaltrige Akademikerinnen und Feministinnen lehnen es sogar im Alter von 87 Jahren und mit erheblichen körperlichen Einschränkungen ab, von Angehörigen gepflegt zu werden. Nach einem selbstbestimmten Leben in Freiheit und ohne Abhängigkeiten brauchen Sie dementsprechende Unterstützungs- und Pflegeangebote. In Liebe zu sich selbst und ihren nahen Angehörigen!

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Brigitte Leyh sagt:

    Liebe Ute Plass, danke für diesen sehr wichtigen Hinweis! Die massive Kritik von Frauen an der alten "Aufklärungsliteratur" hat glücklicherweise zu Verbesserungen geführt.

    Artikel: Ohne „Untenrum frei“ gibt es kein „Obenrum frei“

  • Ute Plass sagt:

    "Von den Mädchen konsultierte Ratgeber in sexuellen Dingen „für die Frau“ verraten lediglich Tricks zur Luststeigerung des männlichen Partners und suggerieren, wie befriedigend das Lusterlebnis des Mannes auch für die Frau sei. Nie wird auch nur danach gefragt, wie die Frau zu ihrem Lusterlebnis kommt." Welche 'Ratgeber' hat Margarete Stokowski da bloss zu Rate gezogen? Es gibt mittlerweile sehr wohl gute 'Ratgeber' in Sachen Sex für Mädchen und junge Frauen.

    Artikel: Ohne „Untenrum frei“ gibt es kein „Obenrum frei“

  • Juliane Brumberg sagt:

    Danke, dass Du die Diskussion noch einmal aufgreifst bzw. aktualisierst, liebe Jutta. Genau diese Frage müssen wir uns immer wieder neu stellen: Versuchen wir durch einfühlende und informierende Gespräche menschenverachtende Äußerungen und extreme Verhaltensweisen zu verändern? Gehen wir aktiv in die Konfrontation? Oder reagieren wir darauf mit demonstrativem Nicht-wahrnehmen und Nicht-darauf-reagieren? Meine Hoffnung ist, wie ich es in meinem Blitzlicht ausgedrückt habe, dass die erste Variante erfolgreich wirkt. Gut, dass Du darauf aufmerksam machst, dass das nicht immer so ist, dass wir in Fallen tappen können und dass dann andere Wege notwendig sind.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Angelika Kluge sagt:

    Liebe Monika Krampl, zunäschst kann ich nur mit einem herzichen Schmunzeln sagen: Danke!!! Für diese ehrlichen Worte und selbst-bewussten Aussagen... Wie schön ist es für mich und sicher auch für viele andere Frauen unserer Generation, zu hören: Du bist nicht allein, auch mit deiner und meiner Ehrlichkeit. Wie gut ist es doch, auf ein (sich entwickeltes)feministisches Leben zurückblicken zu können. Mit einem leisen Bedauern, nicht mehr aus voller Kraft mitzugestalten. Ich lerne jeden Tag abzugeben, loszulassen und doch weiter mitzumachen, wenn auch oft nur noch still. Wo ich doch früher auch zu gerne laut war. Nennen wir es nun weise Frau, oder wie es auch liebevoll gehört habe (in der Hagia Akademie) Große Mutter. In diesem Sinne sei ganz herzlich gegrüßt von Angelika Kluge

    Artikel: Wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt

  • Ute Plass sagt:

    Arte strahlt morgen ein Doku-Drama aus, in dem es auch um vier Frauen geht: "Vier sehr unterschiedliche Frauen, die jeweils mit ihren Mitteln für Gleichberechtigung gekämpft haben, stehen im Mittelpunkt des Films. Ihr sei klar geworden, dass sie das, was sie selbst heute mache, und das Leben, das sie führe, zum großen Teil diesen Frauen zu verdanken habe, sagte Regisseurin Annette Baumeister im DLF." ARTE – Sendetermine: "Die Hälfte der Welt gehört uns" Dienstag, 13. November 2018 um 20.15 Uhr Donnerstag, 15. November 2018 um 09.45 Uhr Sonntag, 2. Dezember 2018 um 13.45 Uhr

    Artikel: Vier sündige Frauen?

  • Jutta Pivecka sagt:

    https://www.facebook.com/notes/bildungsstätte-anne-frank/kollegah-hat-überhaupt-nichts-gelernt/2076630339060538/ Die jüngsten Äußerungen des Rappers Kollegah zeigen, wie die Anne-Frank-Stiftung schreibt, dass er durch seinen Besuch in Auschwitz "überhaupt nichts gelernt hat". Nach meiner Erfahrung ist das regelmäßig das erwartbare Ergebnis, wenn solche Auseinandersetzungen "akzeptierend" (wie das in der Jugend- und Sozialpädagogik genannt wird) statt konfrontativ geführt werden. Leider werden zur Zeit viele Projekte gefördert, die diesen Ansatz vertreten, obwohl er gerade in der ostdeutschen Jugendarbeit mit rechten Jugendlichen grandios gescheitert ist. Auch in der gegenwärtigen Debatte um "Haltung" etc. gegenüber Rechten, Islamisten und Frauenfeinden erlebe ich, dass es vielen (auch sehr vielen Frauen) wichtiger, ihr eigenes Wohlbefinden unangetastet zu lassen (durch ostentativ zur Schau gestellte "Haltung" und/oder durch pädagogische "Einfühlung"), statt sich der mühsamen strategischen Arbeit zu stellen, die weh tut, weil sie direkte Konfrontation erfordert, und die auch nicht immer das eigene Selbstverständnis unangetastet lässt, weil es nicht um moralische Überlegenheit geht, nicht um "Diskurshoheit", sondern um konkrete Einschränkungen von Freiheit. Um auf das "sterbende Patriarchat" zurückzukommen: Es darf weder darum gehen, ihm wie im Hospiz verständnisvoll das Händchen zu halten, noch dürfen wir sein verbleibendes Macht-, Herrschafts- und Zerstörungspotential unterschätzen.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Ute Plass sagt:

    Danke für den Hinweis zum neuen Buch von Connie Palmen, von der ich bereits einige gelesen habe. Immer noch habe ich das Bild vor Augen, welches ihren Abschied vom toten Geliebten beschreibt. "Die Sünde der Frau", so verstehe ich den Titel, ist es wohl überhaupt Frau zu sein. Bin jedenfalls neugierig geworden.

    Artikel: Vier sündige Frauen?

  • Elfriede Harth sagt:

    Klar ist das nach patriarchalischen Vorstellungen die Sünde der Frau. Sünde heißt doch einen Sonderweg gehen. Von rechten Weg abbiegen ujd sich entfernen..... :-) Schon Lilith tat das... und auch Eva. In ihrer Begierde zu wissen... und wie es in Spanien auf den Frauendemos im März 2018 hiess..... Wir sind die Enkelinnen der Hexen, die Ihr nicht verbrannt habt!

    Artikel: Vier sündige Frauen?

  • Juliane Brumberg sagt:

    Es ist wirklich beeindruckend, was sich in der Rezeption lesbischer Elternschaft in den letzten 30,40 Jahren verändert hat. Toll, liebe Dorothee, dass Du das einmal so herausgearbeitet hast!

    Artikel: "Mutter von Drillingen"

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Liebe Ute Plass. Unsere Enkelinnen interessiert: In welchen Schulfächern sollte eine "angehende Astronauntin" besonders gute Noten haben und welche Ausbildungen müssen absolviert werden? Wie "cool" dürfen bzw. sollten sie sein, um die Ausbildung durchzustehen?

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All

  • Ute Plass sagt:

    Sehr hörenswert: Gleichberechtigung in Europa – Vom Frauenwahlrecht zu #MeToo Von Frederik Rother 1. Gleichberechtigung in Großbritannien – Erst schwanger, dann Job weg 2. Gleichberechtigung in der Schweiz – Die Frauen von Appenzell Innerrhoden 3. Gleichberechtigung in Schweden – Auch nicht alles rosig 4. Gleichberechtigung in Russland – Verbotene Berufe für Frauen 5. Gleichberechtigung in Italien – Frauen zwischen Job und Haushalt Sie gingen auf die Straße und protestierten, manchmal auch militant – jahrzehntelang kämpften Frauen in Europa dafür, wählen zu dürfen. 1906 führte Finnland dann als erstes europäisches Land das Frauenwahlrecht ein. Andere skandinavische Staaten folgten. Ab 1918 – also vor genau 100 Jahren – durften Frauen auch in Deutschland ihr Kreuz auf den Wahlzettel machen. In Großbritannien konnten ab 1928 alle volljährigen Frauen wählen. Der Druck der Suffragetten zeigte Wirkung. Eine Sendung über die Geschichte des Frauenwahlrechts in Europa und den Kampf für Gleichberechtigung. Denn der ist für viele auch 2018 noch nicht gewonnen. https://www.deutschlandfunk.de/gleichberechtigung-in-europa-vom-frauenwahlrecht-zu-metoo.922.de.html?dram:article_id=427460

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All

  • Ute Plass sagt:

    Dass Frauen auch den Weg ins All schaffen können ist für mich keine Überraschung. Welche Aufträge sie mit ihren Kollegen im All erledigen, für wen und wozu, interessiert mich mehr?

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Frauen können es bis ins All schaffen. Wieso nicht?

    Artikel: Begegnung mit der vielleicht ersten deutschen Frau im All

  • Ute Plass sagt:

    "Das Patriarchat am Ende? Fragt sich, wie lange 'das Ende' anhält, sprich die Herrschaft von Menschen über Menschen zu einem guten Ende kommen kann?

    Artikel: Das Patriarchat am Ende?

  • Gisela Lässig sagt:

    Danke Theresia, und liebe Brunhild: es gibt keinen Geschlechterkrieg, sondern seit ca. 5000 Jahren Gewalt der Männer gegen Frauen. Während umgekehrt im Matriarchat (siehe www.hagia.de) niemals gegen Männer Gewalt verübt wurde.

    Artikel: Das Patriarchat am Ende?

  • Brunhild Krüger sagt:

    Darf ich in diesem Zusammenhang auf ein jüngst (Oktober 2018) erschienenes Buch hinweisen? Sabine Lichtenfels und Dieter Duhm UND SIE ERKANNTEN SICH Das Ende der sexuellen Gewalt ISBN 978-3-927266-60-5 Darin geht es wesentlich um die Wege, den Geschlechter-Krieg zu überwinden - durch die Liebe, durch das Wissen darum, dass Männer und Frauen die beiden Hälften des Menschen (des Mensch-Seins) sind, ... Sabine Lichtenfels udn Dieter Duhm leben diese Beziehung selbst, in Tamera in Portugal, ihrem Friedensprojekt.

    Artikel: Das Patriarchat am Ende?

  • Brigitte Leyh sagt:

    Hoch interessant! Mit allem Respekt hätte ich allerdings die Aussage in Anm.9, dass Mann die Frauen "wieder in die patriarchale Vormundschaft zwingt" lieber im Text selbst gesehen. Die Gefahr zunehmender Unterwerfungsstrategien halte ich für sehr groß, und eine Rückbesinnung auf alte matriarchale Werte (Idylle?) scheint mir dem Gegner in die Hände zu spielen, falls sie mehr als eine Rückbesinnung auf weibliche Stärke und als Empfehlung für die Auseinandersetzung mit dem Patriarchat gelten sollte. Unter klugen, reifen Männern Verbündete zu suchen, sollten wir Frauen vermehrt tun.

    Artikel: Das Patriarchat am Ende?

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Haben Sie herzlichen Dank liebe Frau Sauter-Bailliet für Ihre interessanten und bedenkenswerten Gedanken! In der Tat sind in den monotheistischen Religionen weibliche Gottheiten verdrängt worden. Auf Spurensuche weiblicher Weisheitstraditionen gingen und gehen jedoch viele Feministische Theologinnen immer wieder! Wer mehr über die Autorin erfahren möchtem, der/dem empfehle ich den Artikel über sie auf Fembio: http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/theresia-sauter-bailliet/

    Artikel: Das Patriarchat am Ende?

  • Bari sagt:

    Ich fand dass mit dem Ende des Patriarchats auch lange für übertrieben, gerade weil ich dachte Ende des 20. Jahrhunderts waren wir doch schon viel weiter als jetzt. Aber langsam denke ich, vielleicht ist es doch das letzte üble Aufbäumen eines sterbenden Systems. So wie eine Welle, die noch mal ans Meer schlägt und sich dann zurückzieht. Was Trump und Seehofer so von sich geben, ist ja immer noch das üble alte Patriarchat, aber es ist NICHT mehr selbstverständlich. Es regt sich überall Widerstand dagegen. Und da sagen selbst bayerische Männer, die sind irgendwie stehen geblieben in ihrem Denken und deshalb gibts nun selbst in Bayern keine absolute CSU Mehrheit mehr. Also weitermachen, liebe Feministinnen und Feministen, und sich nicht entmutigen lassen vom letzten Zuschlagen des sterbenden Patriarchats.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Anne-Käthi Zweidler sagt:

    Ich bin ganz gerührt über die Anerkennung, die Monika Barz zuteil wurde. Wir Frauen müssen uns dringend mehr öffentlich und auch privat anerkennen. Das gibt Kraft. Anerkennung, auch wenn man politisch nicht einer Meinung ist. Diese Differenz aber nicht gehässig austragen, sondern neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit finden. Monika Barz ist ein Vorbild für mich. Danke Juliane.

    Artikel: Monika Barz: Strukturelle Missstände erkennen und verändern!

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Ein wunderschönes Portrait; danke Juliane!

    Artikel: Monika Barz: Strukturelle Missstände erkennen und verändern!

  • Evelyn sagt:

    Sorry liebe Frauen! Die Einschätzung, dass wir dem Ende des Patriarchats entgegen gehen, teile ich nicht. Ich denke, davon sind wir weiter entfernt, als die Erde von der Venus! Solange hierarchische Strukturen, Ungleichverteilung, Ausbeutung/Zerstörung der Natur (Tiere, Pflanzen, Menschen), Mehrheitsbeschluss mit Nichtberücksichtigung von Minderheiten, etc. pp. weiter bestehen, solange ist ein Ende des Patriarchats nicht in Sicht. Dazu bedürfte es eines Paradigmen-Wechsels. Und daran ändert sich nichts, wenn die Männer(Macht-)Positionen von Frauen besetzt werden, da systemimmanent.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Und wann enden die Frauen diskriminierenden Songs der Rapper? Mit denen sie umjubelt werden? Ich befürchte, dass sich das Patriarchat gerade weltweit aufbläht, um seine Vormachtstellung zu behaupten. Wir Frauen und auch schon sensibilisierte Männer sollten sich nicht um den Finger wickeln lassen.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Evelyn sagt:

    Sorry, Frauen! Die Behauptung, dass das Patriarchat zu Ende ist oder gerade zu Ende geht, halte ich für hanebüchend. Wir sind weiter vom Ende des Patriarchats enfernt, als die Erde von der Venus! Solange die Paradigmen des Patriarchats (Konkurrenz, hierarchische Struktur, Ausbeutung, Naturverachtung, Ungleichverteilung, Mehrheitsbeschluss statt Konsens, und und und) bestehen, solange haben wir ein Patriarchat. Und an der Tatsache ändert sich auch nix, wenn die Männerposten durch Frauen ersetzt werden (da systemimmanent!).

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Ute Plass sagt:

    "Kollegah & Co." benutzen Frauenbilder für ihre profitmaximierende Lebensart. https://www.deutschlandfunkkultur.de/kollegah-hat-ein-buch-geschrieben-maennlichkeitswahn-beim.2156.de.html?dram:article_id=430071 und nähren eine patriarchale Illusion vom sog. starken Mann.

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Johanna Beyer sagt:

    Diese Signale vom Zerbröseln des Patriachats sind wahrnehmbar - und wir dürfen bis Sonntagabend auf eine neue Vielfalt hoffen. Ich wünsche mir, dass viele Mut haben, nicht auf einfache Lösungen zu setzen. Hoffentlich sind es Wenige, die dann im letzten Moment im Sinne einer Retraditionalisierung die postpatriarchale Zukunft abbremsen. Es wird spannend!

    Artikel: Das Patriarchat ist zu Ende?!

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Danke für den Hinweis auf Audre Lorde und den Film und die DVD von Dagmnar Schultz. Ich freue mich auch deshalb über die Besprechung, weil die Gerda-Weiler-Stifung e.V. die deutschen Untertitel mit gefördert hat.

    Artikel: Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 - 1992

  • Brunhild Krüger sagt:

    Es irritiert mich, wenn hier von der "Frauengeschichte in der ehemaligen DDR" gesprochen wird. Es gab die DDR und es gab in der DDR Frauenpolitik und Frauengeschichte. Die "ehemalige DDR" - was soll das sein? Die "neuen Bundesländer" liegen auf dem Gebiet der "ehemaligen DDR".

    Artikel: Geschichte von Frauen und Lesben dokumentiert

  • Ute Plass sagt:

    ".....aber ein wunderbarer Anfang ist gemacht." :-)

    Artikel: Geschichte von Frauen und Lesben dokumentiert

  • Spangler Karin sagt:

    Das Buch bringt vieles auf den Punkt, was sonst nur mit der Lektüre von sehr vielen Publikationen möglich wäre. Es ist ein Plädoyer dafür, die Macht der Frau neu in den Blick zu nehmen Frau Lammel kommt zu dem Ergebnis, dass fünf Millionen Jahre Frauenmacht gerade mal 3000 Jahren der Männerherrschaft gegenüberstehen. Es ist ebenfalls ein Plädoyer für die runde, dicke Frau. Sie nimmt u.a. Bezug auf Herlinde Koelbl "Starke Frauen". Das Abschlusszitat des Buches von Rainer Maria Rilke macht die Intention und Vision deutlich: "Vielleicht ist über allem eine große Mutterschaft, als gemeinsame Sehnsucht." Als Religionspädagogin hat mich besonders auch das Kapitel über die Verdrehung und Verfälschung des Schöpfungsmythos in der Bibel interessiert. Die patriarchale Überfremdung der Bibel wird hier unüberlesbar. Mich stört lediglich, dass Frau Lammel von der Schöpfungsgeschichte als Bericht spricht. Das ist der Schöpfungstext nun gerade nicht. Die unterschiedlichen Aspekte zur weiblichen Körperlichkeit lassen vieles aufscheinen, was Frau in der Gegenwart beschäftigt. Sehr lesenswertes Buch mit eindrücklichem Bildmaterial. Danke. Karin Spangler

    Artikel: Eine Feier der Weiblichkeit

  • Barbara Linnenbrügger sagt:

    Wunderbar! Termin eingetragen, ich bin dabei. Die erste Denkumenta inspiriert mich bis heute.

    Artikel: Denkumenta 2 zum Thema "Über_setzen: Gutes Leben für die ganze Welt"

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Quoten ermögichen so eine Art Frauen-Talentsuche in den Parteien. Konkret: Es steht ein Listenplatz zur Verfügung, der für eine Frau reserviert sein muss, und der so lange leer bleibt, bis sich eine Frau dafür meldet. So ein Vorgang ermöglicht Frauen, sich überhaupt erst für einen Platz zu bewerben. Natürlich ist die Angst der Herrschenden in einer Partei groß, dass sich eine Frau melden könnte, die stärker ist oder eine größere Ausstrahlung hat, als die männlichen Kandidaten auf den umliegenden Plätzen - und die letztendlich gegen die Männer auf der Liste gewinnen könnte. So werden oftmals bewußt Frauen für Quotenplätze gesucht und ausgewählt, die eher schwach sind und damit eben keine Konkurrenz. Dies zeigt sich anschaulich bei Aufstellungsversammlung: Platz 1 geht an einen starken Mann. Für Platz 2 muss eine Quotenfrau gesucht werden, und wer macht das Rennen: eine besonders angepasste, wenig sagend und kaum etwas ausstrahlende Frau, Platz 3 geht dann wieder an einen starken Mann. Talentierte Frauen werden nach hinten geschoben und erreichen nur einen so unbedeutenden Listenplatz, dass sie bei der Wahl dann verschwinden. Trotzdem ist der Qutotenplatz für Frauen eine Chance. Mir selbst gelang es auch nur über einen Quotenplatz für Frauen, in ein politisches Gremium gewählt zu werden.

    Artikel: Was bringt die Quote – und was nicht?

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Ziemlich ernüchternd diese Bilanz. Was heisst das nun für die nach wie vor im Raume stehenden Forderingen nach Quoten landauf und landab?

    Artikel: Was bringt die Quote – und was nicht?

  • Ute Plass sagt:

    "Heute geht ein für Europa einzigartiges Projekt online: Es startet das Digitale Deutsche Frauenarchiv." https://www.deutschlandfunkkultur.de/deutsches-frauenarchiv-geht-online-wir-sind-immer-noch.1008.de.html?dram:article_id=428004

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Elisa Bolliger-Eggli sagt:

    Wie wohltuend und uns verbindend, dass dank dem Beitrag von Juliane Brumberg das Lebenswerk und insbesondere die matriarchalen Göttinnen-Bilder der Künstlerin Waltraut Beck bis in die Schweiz zu sehen und zu er-kennen sind. Vielen herzlichen Dank! Elisa Bolliger-Eggli, Frauenkultur, Aarau, Schweiz.

    Artikel: Kleine Göttinnen ganz groß

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Danke, liebe Juliane, für diese liebevolle Femmage an Waltraut Beck und ihrer Göttinnen - Mailerei. Schön zu wissen, dass es im Museum Schilligsfürst von ihr eine Dauerausstellung gibt.

    Artikel: Kleine Göttinnen ganz groß

  • Ute Plass sagt:

    Hörenswerter Beitrag über "das komplizierte Verhältnis der Geschlechter" , und wie Selbstermächtigung von Frauen auch aussehen kann: https://www.deutschlandfunk.de/metoo-debatte-das-komplizierte-verhaeltnis-der-geschlechter.1184.de.html?dram:article_id=424409 Der verschriftliche Beitrag dazu ist nicht vollständig, daher unbedingt die Hör-Version anklicken.

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Wunderschön diese Plastiken und Bilder! Ein ergreifendes Lebenswerk! Eine beeindruckende Persönlichkeit!

    Artikel: Kleine Göttinnen ganz groß

  • Adelheid Neumann sagt:

    Ich will hier nur kurz meinen Dank aussprechen,daß ich die -eure - Adresse entdecken durfte und ich mich über jeden Brief freue,den ich hier zu lesen bekomme. Ich kenne mittlerweile doch einige Frauen aus Deutschland,aus der Alma Mater Akademie,der Hagia Akademie, und ..... wie fein,daß es das Netz gibt.... DANKE allen Frauen,ich fühle mich immer wieder aufs Neue gestärkt!! Liebste Grüße aus Wien Adelheid Neumann

    Artikel: Kleine Göttinnen ganz groß

  • Ute Plass sagt:

    @ Gudrun: "Oder wäre das zu gefährlich für das weitere Bestehen von Patriarchat mit seinen kapitalistischen Ausuferungen? Dann doch lieber dafür sorgen, dass auch Frauen in den Aufsichtsgremien der Atomindustrie, den Waffenschmieden usw. sitzen?" Auch meine Hauptsorge gilt derzeit nicht (mehr) "rückständigen Frauenbildern" sondern eher den hier angeführten "kapitalistischen Ausuferungen".

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Kann es sein, dass die Autorin dafür wirbt, dass Mädchen und Frauen sich ganz und gar der patriarchalen - kapitalistischen Arbeitswelt angleichen sollen? Ist das kein Korsett? Würden wir Frauen dadurch die Welt nicht noch unwirklicher machen? Warum setzen wir uns nicht dafür ein, dass Mädchen und Jungen einen Schulunterricht erhalten, der kein Geschlecht über - oder unterordnet, nicht auf Stereoptypen festlegen will, einfach fair und demokratisch ist? Zum Selberdenken ermutigt? Ebenso in den beruflichen Ausbildungen, in der Arbeitswelt? Und natürlich in der Sprache! Oder wäre das zu gefährlich für das weitere Bestehen von Patriarchat mit seinen kapitalösitischen Ausuferungen? Dann doch lieber dafür sorgen, dass auch Frauen in den Aufsichtsgremien der Atomindustrie, den Waffenschmieden usw. sitzen?

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Heinz Mauch-Züger sagt:

    Eigentlich glauben wir einzig zu wissen, was Männlichkeit ist. Und bereits das ist eine Konstruktion. Von dieser Konstruktion her werden dann die Frauen definiert und damit die Weiblichkeit. Ich meine, Frauen können sich gar nicht von Männlichkeit emanzipieren, sie gestalten sie ja grundlegend mit, entweder durch ihre Bestätigung oder ihre Anfeindung. Es gibt ausser den biologischen Gegebenheiten keine natürliche Einteilung in männlich und weiblich, es gibt nur soziale Konstruktionen und darauf basierende Vollzüge, welche uns vermitteln, das ist männlich und das ist weiblich. Fazit: Frauen, macht euer Ding, macht eure eigenen Fehler, feiert eure eigenen Erfolge und bereichert damit die Welt - auch diejenige der Männer. Der Kampf der Geschlechter ist eine dieser miesen Geschichten, welche nur Verlierer hinterlässt. Man frage sich einfach, wem eine solche Geschichte nützt, oder ganz zeitgemäss, wer an einer solchen Ausgangslage verdient. Also, Frauen bauen ihre Welt: ihr Business, ihr Netzwerk, ihre Strukturen - und natürlich sind Männer willkommen, jemand muss ja nachher abwaschen.

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Bari sagt:

    Danke, sich so klar mit den eigenen Schwächen und Irrwegen auseinanderzusetzen und Konsequenzen zu ziehen, ist eine Tugend , die ich von Männern eher nicht kenne. Danke für die offene Darstellung.

    Artikel: „Bist Du Feministin?“ „Na, was denn sonst?“

  • Bari sagt:

    in meiner Kindheit in den 60ern gab es nicht soviel rosa Spielzeug (gab eh weniger als heute) für Mädchen, wieso ist das bei aller vermeintlichen und wirklichen Emanzipation jetzt bloß schon im Kinderzimmer so furchtbar getrennt, das ich doch so ätzend. Und die Frauen machen das ja auch mit???

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Brigitte Leyh sagt:

    Dankenswerte Entlarvung der scheinbaren Chancengleichheit! Wir dürfen nicht ruhen, der Lüge immer wieder die Maske herunter zu reißen. Die klug gewählten Überschriften sowohl des Buches wie auch hier motivieren hoffentlich viele Leserinnen und Leser.

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Ute Plass sagt:

    "Frauen müssen anecken dürfen." Wer, wenn nicht Frau selbst, gibt sich dazu die Erlaubnis?!

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Danke für diese Rezension! Erstaunlich und beängstigend das Beharrungsvermögen von Geschlechterstereotypen, aber auch deren steter Reproduktion.

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren

  • Sonja sagt:

    Frauenbratwurst! Gelächter. Gestern irgendwo gelesen: Jemand kommt sich das neue Baby angucken, sagt: hach, ist die Kleine süß! Die Mutter: das ist ein ER. Der Besuch: mit rosa Schnuller? Die Mutter: tja, er ist schwul! :-)

    Artikel: Das innere Korsett: Rückständige Frauenbilder und wie sie heute noch Frauen die Luft abschnüren