beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Ute Plass sagt:

    Echt wahr: "What a Dame!" Hoffe auf Bucherscheinung in deutscher Sprache. :-)

    Artikel: What a Dame!

  • Donate Pahnke McIntosh sagt:

    Danke für diesen tollen Bericht über eine wunderbare Frau! Ich habe viel und gerne mit Siegrun zusammengearbeitet, als Ritualleiterin auf dem Hambacher Fest, als Referentin in der Alma Mater und bei vielen anderen Gelegenheiten. Immer habe ich ihre unglaubliche Offenheit, Kreativität und Energie bewundert. Möge die Göttin ihr noch viele schöne Momente im Kreis der Frauen schenken!

    Artikel: Die Matriarchatsfrau Siegrun Laurent

  • Ute Plass sagt:

    "FDP-Chef gegen Schülerdemos fürs Klima: „Eine Sache für Profis” Christian Lindner dozierte bereits als Oberklässler über “dornige Chancen”. Dass heutige Schüler für Klimaschutz demonstrieren, hält der FDP-Chef für keine gute Idee. […] “Ich bin für Realitätssinn. Von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis”, sagte Lindner der “Bild am Sonntag” (BamS). Statt zu demonstrieren und Stunden zu verpassen, sollten die Schüler lieber in den Unterricht gehen und sich “über physikalische und naturwissenschaftliche sowie technische und wirtschaftliche Zusammenhänge informieren”, sagte Lindner weiter. Quelle: SPIEGEL Online Anmerkung eines Lesers der Nachdenkseiten: Klimaschutz ist etwas für „Profis“ – z.B. den Abgasbetrügern der Autoindustrie und den Dummschwätzern von der FDP. https://www.nachdenkseiten.de/?p=50026#h18

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Eveline Ratzel sagt:

    Ich war in Karlsruhe am 8.3. auf der Demo zum Internationalen Frauentag und reichlich verblüfft über die große Anzahl an ganz jungen Demoteilnehmerinnen mit ihren vielen einfallsreichen Plakaten und Spruchbändern. Zwei davon:"Still lovin' feminism, §218 und 219a abschaffen", "We are the granddaughters of the witches, you couldn't burn", eine trug ein Plakat, auf dem sinngemäß (natürlich auch auf englisch) stand: Die Männer, die über meine Vagina bestimmen wollen, finden meine Klit nicht. Ende letzen Jahres war ich in Achern zu einem Vortrag anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht eingeladen. Es kam aus dem Publikum die Frage, was wir (die älteren politisch aktiven Frauen) tun können, um junge Frauen in politische Aktivität zu bringen. Meine hier verkürzte Antwort: Nix, weitermachen, die jungen Frauen werden kommen, wenn sie kommen, Gründe dafür gibt's genug. Eine Aktivität wie die Freitagdemos oder die zum 8. März hat die Tendenz, sich zu verbreitern in verschiedene Bereiche hinein, das sahen wir schon bei den me too-Protesten. Also halten wir uns doch bitte mit unerwünschten Ratschlägen (Pappbecher etc.) zurück. Applaudieren wir (toll, Barbara L.!), freuen wir uns saumäßig, und Geld können die Youngsters immer brauchen.

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Ich habe mir den von Barbara empfohlenen Link für Spenden angeschaut und nichts gefunden, an welche Person bzw. Organisation eine Spende gehen würde, wie sie verwaltet und an welche SchülerInnengruppe, die demonstrieren wollen, für Plakate usw. weitergereicht wird. So etwas macht mich unruhig.

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Ute Plass sagt:

    "Die freitäglichen Klima-Proteste von Schülerinnen und Schülern werden nun von wissenschaftlicher Prominenz gestützt. Unter ihnen ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Er fordert, das Anliegen der jungen Generation ernst zu nehmen." https://www.deutschlandfunkkultur.de/scientists4future-fuer-fridays-for-future-wissenschaftler.1008.de.html?dram:article_id=442936 Da in meiner Stadt mittlerweile auch 'Fridays For Future' stattfindet, mache ich mich jetzt auf den Weg. :-)

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Ute Plass sagt:

    Der Jugend, die jetzt auf die Strasse geht mit moralischen Vorhaltungen, aufgrund deren klimaschädlichen Verhaltens, zu begegnen halte ich für nicht angebracht. 'Unser aller imperialer Lebensstil, incl. seines industriell-militärischen Komplexes' steht auf dem Prüfstand. Ich vertraue darauf, dass viele junge Menschen sich damit vertieft befassen und hoffentlich einen langen Atem bewahren werden im Engagement für ein würdevolles, gutes Leben aller auf und mit dem Planeten Erde. Das folgende Gespräch mit der Studentin Luisa Neubauer verdeutlicht den Reflektionsprozess nicht weniger junger Menschen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/luisa-neubauer-ueber-schuelerstreiks-politiker-nehmt-euch.990.de.html?dram:article_id=442367 Hier ein Beitrag zu Demonstrieren versus Schulpflicht: https://www.publik-forum.de/politik-gesellschaft/fuers-klima-streiken @Barbara Linnenbrügger: Sehr schön, wenn 'wir als ältere Generation' der Jugend für Ihr Engagement Beifall zollen. :-)

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • Brigitte Leyh sagt:

    Dass die jungen Leute sich engagieren, finde ich auch gut. Nach dem ersten Streik-Freitag bin ich aber dafür, dass die Aktivitäten in die Freizeit verlegt werden. Wenn die Schüler*innen es (hoffentlich!) ernst meinen, dann müssen sie nicht nur "den Politikern" und ihren Eltern mit den dicken SUVs zu Leibe rücken, sondern auch selbst auf das nächste schicke Handy und den Markenpulli verzichten, auch auf die beliebten Pappbecher und Einmalhandschuhe für den Kauf eines (!) Brötchens... Sie könnten auch Krach schlagen, wenn sie Vatis Hemden aus der Reinigung holen und jedes einzelne in Plastik verpackt zur Abholung auf dem Bügel hängt. An der Uni war ich die Einzige, die mit der guten alten Thermoskanne ankam, die jungen Leute hatten alle Becher to go...

    Artikel: Freitags für die Zukunft

  • christine sagt:

    Danke für die tollen Wörter. Etwas benennen zu können ist notwendig um es auch bannen zu können. Vielleicht hilft bei diesen ungefragten Erklärungender Heinweis: "Das was Sie gerade machen heißt mansplaining". Damit ist das Thema gewechselt. Der Erklärfluss unterbrochen. Muss ich beim nächsten Mal gleich ausprobieren.

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Danke an Juliane Brumberg für den Beitrag über Maria Rerich. Mich persönlich interessiert brennend das aktuelle Vorhaben von Maria Rerich. Sie sucht nach einer Doktorandin oder einem Doktoranden, die erforschen, was aus den migrantischen Pflegerinnen wird, wenn sie selber krank und alt sind und Hilfe brauchen. Verlauf des Forschungsprojektes? Ich bin gespannt und lese gern mehr darüber. (Wo?)

    Artikel: Die Alltagsforscherin Maria S. Rerrich

  • Gré Stocker-Boon sagt:

    Finde es toll,dass ich mitmachen und miterleben darf.

    Artikel: Denkumenta 2 zum Thema "Über_setzen: Gutes Leben für die ganze Welt"

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Eine sehr beeindruckende Biographie. Vor allem diese starke Mutter, die ihre beiden Töchter so sehr unterstützt hat, ist bemerkenswert. Und es ist großartig, dass die Töchter in der Folge so viel im Hinblick auf soziologische Untersuchungen und Frauenrechte erreichen konnten. Macht Freude und gibt Mut, diesen Beitrag zu lesen.

    Artikel: Die Alltagsforscherin Maria S. Rerrich

  • Pauli sagt:

    Was kann es denn alles bedeuten, wenn Frau ein sehr unmittelbares Symbol des eigenen geöffneten Geschlechtsorgans öffentlich vor Frauen und Männern und Kindern zeigt? Was kann das alles bedeuten, vielleicht über das bisher Geschriebene hinaus? Grüße, Pauli

    Artikel: Ein vergessenes Frauenzeichen taucht wieder auf

  • Maria Püschel sagt:

    Liebe Dorothee, vor ein paar Tagen bin ich über deinen Artikel auf diesem wunderbaren Forum gestoßen und freue mich sehr, dass du damit dieses Thema hier angestoßen hast, das mich auch schon länger umtreibt – sowohl sprachlich, als auch natürlich das „Phänomen“ als solches. Deinen Artikel habe ich dann mehrmals gelesen und habe ihn tagelang in Form einer geistigen Ruminatio wieder und wieder begrübelt – aber irgendwie ist er mir nicht „runtergegangen“, und ich möchte versuchen, meine Gedanken dazu zu formulieren…. Wie du ja auch schreibst, bezieht sich Mansplaining auf die Vorliebe von überwiegend Männern gegenüber meistens Frauen, ihnen die Welt zu erklären. – Ich halte das für viel zu harmlos gedacht! Denn im Phänomen Mansplaining steckt viel mehr als eine persönliche Befriedigung des Belehrenden. Mansplaining ist der Ausdruck eines inhärenten Sexismus und eines Machtgefälles, das in dieser Form nur zwischen einem Mann/Männern und einer Frau/Frauen besteht. Männer, die anderen – rangniedrigeren – Männern etwas erklären, mögen herablassend sein, aber sie sind nicht sexistisch. Frauen können gegenüber Männern beleidigend, verletzend und demütigend sein, aber sie können nicht sexistisch sein, weil sie keine, oder doch eine sehr viel geringere, politische und institutionelle Macht haben. Daher bin ich mir nicht so sicher, ob deine Erfahrungen auf der Bahnhofstreppe mit Mansplaining erfasst sind. Was dieser Mann hier gebracht, war unverschämt, übergriffig, besserwisserisch und überflüssig. Hätte das auch eine Frau sein können? Ich denke: ja. Die Belehrung bezüglich deiner Karateübungen am Strand: hätte das auch von einer Frau kommen können? Ich denke: ja. Mansplaining aber soll ein wirklich rein männliches Verhaltensphänomen erfassen: eine Frauenfeindichkeit, die sich darin ausdrückt, dass der Mansplainer weiß, was für die Frau im Besonderen oder gar die Frauen im Allgemeinen besser ist, als sie das selber für sich zu wissen glauben. Mansplaining ist, wenn Männer die Erfahrungen von Frauen in Frage stellen („das kann ja wohl kaum sein…“). Mansplaining ist, wenn Männer die Gefühle von Frauen lächerlich machen, ohne einen Gegenbeweis zu haben („wie kann man denn davor nur Angst haben…“). Mansplaining ist, wenn Männer darüber diskutieren und dann bestimmen, was das Beste für eine Frau ist, wenn es um ihre Gesundheit und die Autonomie über ihren Körper geht. Mansplaining ist, wenn Männer Gesetze für Frauen machen, weil sie ihnen nicht zutrauen, dass Frauen in der Lage sind, Informationen zu bewerten und Entscheidungen zu treffen über ihren Körper und ihr Leben. Wer derzeit männlichen Politikern zuhört, die sich in der Debatte um den Paragraphen 219a äußern, die erlebt viele Beispiele von Mansplaining. Man stelle sich mal vor, eine Gruppe von Frauen erließe ein Gesetz, das die Fortpflanzungsrechte der Männer regelt! – Das Gedankenspiel alleine macht schon deutlich, dass es eine weibliche Form des Mansplaining nicht gibt. Überfürsorgliche Ängstlichkeit mag eine typisch weibliche Eigenschaft sein, die sich unangenehm auf Andere auswirkt. Gängelung, Kleinmachen, schlechtes Gewissen machen… sind alles Verhaltensweisen, die das Zusammenleben erschweren. Der entscheidende Unterschied ist für mich aber: diese Verhaltensweisen haben keine politische Dimension, Mansplaining schon. Einer Überfürsorglichkeit kann ich mich entziehen, Mansplaining nicht. Mansplaining ist daher nicht nur eine im Rahmen der Männerrolle erlernte „schlechte Angewohnheit“ und ein „Überbleibsel aus patriarchalen Zeiten“, sondern ein systemimmanenter Bestandteil des bestehenden Patriarchats. Und daher stimme ich dir, liebe Dorothee, aus ganzem Herzen zu, dass wir überlegen müssen, wie wir auf Mansplaining reagieren sollen. Ich fürchte nur, mit geistreichem Witz und Freundlichkeit ist es hier nicht getan. Schließlich geht es um mehr, als das Situative. Es geht darum, sich dagegen zu wehren, dass Männer Frauen ihr Wahrnehmungs-, Denk- Urteils- und Entscheidungsvermögen absprechen.

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Dorothee Markert sagt:

    Mich stören englische Worte an anderen Stellen auch oft, aber in diesem Fall finde ich international verständliche Worte wichtig, da uns die damit benannten Verhaltensweisen auch überall auf der Welt begegnen. Und mit der englischen Sprache wortschöpferisch zu spielen, scheint mir leichter als mit der deutschen. Wie wichtig das Benennenkönnen ist - die "Magie der Sprache", hat mich beim Schreiben dieses Textes auch wieder begeistert. Danke für den schönen Kommentar!

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Heinz Mauch-Züger sagt:

    Ein toller Artikel. Er erzählt nicht nur etwas über eingeschliffene Verhaltensweisen, sondern auch darüber, wie magisch Sprache ist. Wenn man/frau etwas benennen kann, dann verliert es seine scheinbare Unkontrollierbarkeit und macht handlungsfähig (simsalabim). Was mich etwas stört ist, dass es englische Begriffe sind. Ich könnte mir auf deutsch auch "Erklärer" und "Ausbreiter" vorstellen. Noch anspruchsvoller wären natürlich Worte, die geschlechtsmässig neutraler sind, vielleicht kommt da jemand auf gute Ideen. Und natürlich ändert die Benennung nichts daran, dass rücksichtsloses Verhalten benannt werden sollte. Man erlebt das auch von Frauen gegenüber Männern. Wie soll man eine Frau nennen, die einem nach einem langen und intensiven Meeting am andern Tag einfach nicht mehr kennt und auf ein Grusswort den Kopf abdreht und vorbeigeht? Es gibt noch eine ganze Menge zu tun - für uns alle.

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Nicole Schmidt sagt:

    Danke für einen sehr interessanten und guten Artikel. Das Wort "womanscaring" finde ich persönlich nicht ganz so gelungen, weil es für mich beim ersten Hören danach klingt, dass eine oder mehrere Frauen verängstigt werden sollen/ "scaring women", aber der Ansatz gefällt mir!

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Vera Bianchi sagt:

    Liebe Dorothee, Du hast es so auf den Punkt gebracht! Gegen Manspreading wehre ich mich schon länger und auch erfolgreich, bei Mansplaining muss ich wirklich noch üben, weil ich, wie Du schreibst, ja mir selbst keine schlechte Laune durch aggressive Antworten machen möchte. Beim schlimmsten Mal (Mann erklärt mir ungefragt 1/2 Stunde lang alles, was er zu meinem Doktorarbeitsthema weiß) bin ich einfach gegangen. Das war schade, aber dank Thomas habe ich nun erlebt, wohin es führt, wenn frau nicht gleich Mansplaining stoppt ;-) Und tatsächlich habe ich neulich Womanscaring begangen! Es aber selbst gemerkt und mich dafür entschuldigt. Da sind Mansplainer noch weit von entfernt :-) Danke für den Artikel und die tolle Wortschöpfung!

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke Ina, das freut mich sehr!

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Ina Praetorius sagt:

    Liebe Dorothee, vorgestern habe ich einen Text ins Netz gestellt, in dem an entscheidender Stelle das Wort "Mansplainer" vorkommt. Ich dachte dann, dass ich da einen Link setzen sollte, weil der Begriff halt doch noch nicht allen bekannt ist, obwohl er so stark und erklärmächtig ist, genau in dem Sinne, wie du es hier darlegst. Ich fand dann erstmal keinen geeigneten Link. Aber jetzt habe ich ihn gefunden! Danke für deine wunderbar sensible und gelassene Analyse! Und hier darfst du jetzt den Link suchen: https://inabea.wordpress.com/2019/01/27/2063/

    Artikel: Hilfreiche Wortschöpfungen: Mansplaining und Manspreading

  • Ute Plass sagt:

    Habe die Petition unterschrieben, hoffe jedoch, dass Parlamentarierinnen sich auch für 'noch mehr Demokratie' stark machen. Die vorherrschende Parteien-Demokratie gehört auf den Prüfstand. Nachdenkenswert, was Simone Weil zu ihren Lebezeiten äußerte: »Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei ist ihr eigenes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.«

    Artikel: Was lange währt …. wird manchmal doch gut

  • Gudrun Nositschka sagt:

    So sehr ich mir wünsche und dafür bin, dass in allen politischen Gremien 50% Frauen vertreten sein sollen, ist eine Voraussetzung, dass sich für alle demokratischen Parteien mehr Frauen interessieren - also der Partei beitreten und ihre Freizeit dafür hergeben. Sogar bei den Grünen ist es auf der kommunalen Ebene nicht immer einfach,für die Listenplätze ausreichend Frauen zu finden. Also Frauen - traut euch - ran an diese Aufgaben.

    Artikel: Was lange währt …. wird manchmal doch gut

  • Dr, Gisela Forster sagt:

    Danke für diese interessante Info! Ich habe die Petition: 50 % Frauen in den Parlamenten jetzt sofort unterschrieben und hoffe, dass sich dahingehend in der Politik viel ändert.

    Artikel: Was lange währt …. wird manchmal doch gut

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Was für Menschen sind Aktivist*innen? Falls die Diversität zum Ausdruck kommen soll, warum steht der Stern dann nicht vorne? Erstens sieht es im Schriftbild sehr schön aus und zweitens würden sich dadurch ca. 52% der Menschen in Deutschland, die sich von Geburt an weiblich entwickelt haben, nicht so als Anhängsel fühlen. ich würde mich dabei auf jeden Fall wohler fühlen.

    Artikel: Postpatriarchale Konferenz "Denkumenta 2": Anmeldungen sind jetzt möglich

  • Antje Schrupp sagt:

    @Ute - sehr schade! Das mit der Autorität ist natürlich schwierig, weil das ja an den Teilnehmenden hängt (und an jeder einzelnen) _ und sich auch permanent ändern kann...

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    @Elfriede - wichtig, dein Hinweis bezüglich der Fragen zu 'Selbstinszenierung, Selfizierung/Individualismus' und deren protitable Verwertbarkeit. Das zeigt wie geschmeidig und vereinnahmend das kapitalistische Verwertungssystem funktioniert und mit dazu beiträgt 'das große Ganze' (siehe Aussage v. Federici) aus dem Blick zu verlieren. @Katrin Wagner, vielen Dank für die Mühe und Anstrengung, die du für das Frauen*streik-Treffen aufgebracht hast und ganz großartig, dass du dessen vielschichtigen Prozessverlauf in dem hier veröffentlichten Beitrag so klar und differenziert verschriftlicht hast. Tolle Arbeit. :-)

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    In folgendem Beitrag https://www.deutschlandfunkkultur.de/feministin-silvia-federici-sollte-hausarbeit-bezahlt-werden.2162.de.html?dram:article_id=438115 erinnert die italienische Feministin Federici an Wesentliches, welches auch im 'Frauenstreik' zum Ausdruck kommen sollte: „Der Feminismus wird nicht nur als eine Bewegung begriffen, die die Position der Frauen verbessern soll. Sondern als eine Bewegung, die die gesamte Gesellschaft verändert und eine neue Gesellschaft schaffen will: eine, die nicht kapitalistisch ist, die nicht auf der Ausbeutung der Arbeitskraft und der Natur gegründet ist – und auch nicht auf Krieg.“

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    @Antje - kann den Denkumenta-Zeitraum nicht wahrnehmen, da bereits anderweitig verplant. Spannend ist die Thematik "Vom mehr an Differenz zu neuer Gemeinsamkeit" allemal. Denke auch, dass dieses Thema einen mehrstündigen Workshop aufüllen dürfte. Vielleicht wäre auch zu überlegen, dass dieser von einer fachlich versierten Frau geleitet wird, die nicht Teilnehmerin des Workshops ist, also einer Person der 'weibliche Autorität' zugesprochen wird? :-)

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Antje Schrupp sagt:

    @ute - Das ist ein guter Vorschlag. Ich nehme es mit in die Themenplanung, noch schöner wäre natürlich, wenn du zur Denkumenta kommst und zu dem Thema einen Workshop anbietest - Katrin und ich würden sicher mitmachen :) _ Bei den Workshops hat sich bei der vorigen Denkumenta gezeigt, dass gar nicht viel Input nötig ist, die besten Diskussionen waren die, die von der Gastgeberin nur mit ein paar Sätzen und einer Fragestelltung eingeleitet wurden, das hat die anderen angeregt, vor allem wenn dahinter das Interesse der Fragestellerin spürbar war! Apropos: Infos zur Denkumenta und Anmeldung hier: https://docs.google.com/document/d/18bj9OU2gHAomeg1Oe7wC88TfOYhf-73u3dtjFwGW-tY/edit oder www.denkumenta.de

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • claudia von der tauber sagt:

    Was für ein wiedererinnerungsartikel für mich!!! Audre lorde und ihr offenes krebstage buch. Damals hatten wir ja noch kein internet und ich wußte nicht welche frau/en hinter dem verlag , orlando, stehen. Ich freue mich jetzt davon zu hören. Was für eine interessante, mutige frau. Hochachtungsvoll

    Artikel: Großer Einsatz für die Frauenbewegung und gegen Rassismus

  • Ute Plass sagt:

    "Unterschiede zwischen Frauen wurden betont, Besonderheiten in der Diskriminierungs- und Benachteiligungsform herausgearbeitet, aber der Schritt vom Mehr an Differenz zu neuer Gemeinsamkeit häufig nicht geschafft." Warum das so ist, vielleicht ein Thema für die 'Denkumenta2'?

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ute Plass sagt:

    Wie soll Pflege/Betreuungsarbeit, die ja überwiegend von Frauen (bezahlt, wie unbezahlt) geleistet wird, bestreikt werden? Mir fehlt die Phantasie, wie das gehen kann, es sei denn es finden sich sehr viele 'willige' Männer, die diesen Streik mittragen, indem sie die 'notwendigen Arbeiten' (schon mal) in der Frauen*streik-Zeit übernehmen. Sehr beeindruckend wäre natürlich wenn an so einem Frauen*streik-Tag Arbeits/Tätigkeitsgegenstände, 'Berufskleidung' sichtbar auf die Straße kämen, wie z.B. Computer, Telefone, Schreibtische, Betten, OP-Liegen, Medizinische Behandlungsbestecke, Nähmaschinen, Putz/Reinigungsutensilien, Geburtsstühle, Rollstühle, Kinderwagen, Kochtöpfe, Gartengeräte, Geschirr, Musikinstrumente, Wäschekörbe, Brotkörbe, Blumenkörbe, Kinder-Schulranzen, behängte Wäscheleinen und und und..... :-)

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Ursula Jung sagt:

    Aufgewachsen mit der Kreuzestheologie Neugierig auf Karl Barth und Bultmann Dorothee Sölle entdeckt Begeistert von der klugen, liebevollen Herta Leistner Lustvolle Arbeit in den "Fem. Werkstätten" Bad Boll u. Mülheim Und nun soll ich mich mit Martin Luther begnügen? Ursula Jung 84 Jahre alt

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Brigitte sagt:

    Ein informativer Artikel, vielen Dank dafür!

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Christine Jung sagt:

    Wirklich gute und sachliche Analyse, die ich gerne gelesen habe, danke.

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Dr, Gisela Forster sagt:

    Die Idee: "Frauenstreik" ist bewundernswert. Wenn sie sich durchsetzen könnte, wäre es eine hervorragende Sache, gesellschaftlich, politisch, kirchlich mitzuwirken, bzw. gegenzutreten. Wenn es gelingt..., also wenn sich die Frauen nicht gegenseitig auf die Füße (und die Ideen) treten...wenn Mitwirkende begreifen, dass Frauen nicht gegeneinander kämpfen sollen, sondern dass das Problem außerhalb liegt. Zum Procedere wäre zu wünschen, dass sich die Effektiven gegenüber den Lamentierenden durchsetzen. Das ist schwierig, aber basierend auf großem Zusammhalt und einer starken Idee vielleicht doch möglich. Der Bericht gibt jedenfalls Hoffnung.

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Elfriede Harth sagt:

    Wichtige Auseinandersetzung. Ich erkenne verschiedene Gedanken wieder, die ich mir auch mache. Es ist ein Lernprozess. Wie können wir in Zeiten des neoliberalen Individualismus, in der Facebook und Instagram Selbstinszenierung und Selfiezierung immer weiter auf die Spitze treiben, eine Gemeinschaft bilden, in der wir fürsorglich und respektvoll miteinander umgehen? Diese gegenseitige Fürsorglichkeit halte ich für ganz wichtig! Wie lernen wir mit unseren Differenzen umzugehen, wenn wir unseren Narzissmus nicht überwinden? Wir werden in unserem Bildungssystem (das mehr als nur die Schule ist) auf Wettbewerb und Konkurrenz getrimmt, nicht auf Kooperation! Wie sehr sind wir geprägt von der uns umgebenden Kultur! - Der Frauenstreik fängt nicht bei Null an. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht. Nicht von ungefähr hat er bislang in einer gewissen "Peripherie" begonnen. Wo der Kontext etwas anders ist als in Deutschland. Wir können von dort lernen, aber es wird dennoch anders sein.

    Artikel: Frauen*streik. Ein Kontextualisierungsversuch

  • Juliane Brumberg sagt:

    Welch eine positive Überraschung! Fast zeitgleich mit Erscheinen dieses Artikels hat es am 3. Advent auf der 33. Lesbentagung in Bad Boll eine offizielle Bitte um Vergebung gegeben. Prälatin Gisela Arnold hat um Vergebung gebeten dafür, dass Menschen aus dem LSBTTIQ*-Bereich, in diesem Fall Lesben, in der Kirche sehr viel Leid und Unrecht erfahren haben. Hier nachzulesen: https://www.evangelisch.de/inhalte/154254/18-12-2018/praelatin-gabriele-arnold-bad-boll

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Donate McIntosh sagt:

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel über eine wunderbare Frau, an die ich aus der feministischen Ritualarbeit so viele tolle Erinnerungen habe!

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Danke an Juliane Brumberg für diesen großartigen Artikel über eine so beeindruckende Frau. Es berührt sehr, wie entschlossen und überzeugt Herta Leistner in Bad Boll ihre Aufgaben wahrnahm, wie sie sich nicht einschüchtern ließ und wie konsequent und doch auch tolerant sie durchs Leben gegangen ist und immer noch geht. Herta Leistner- eine Frau, an der frau sich orientieren kann: Sehr hilfreich, sehr überzeugend...

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Dagmar Gruß sagt:

    Danke für den Artikel über Herta Leistner, die ich in einer zweijährigen Fortbildung Feministische Liturgie in Gelnhausen erlebte. Ich erinnere mich an ihre herzliche, unaufgeregte Art, mit der sie kluge Gedanken in die Welt streut. Schade, dass es viele spirituelle Frauenorte nicht mehr gibt: Gelnhausen, die Akademie Mülheim und der Quellengrund bei Wuppertal ist auch nicht mehr da. Und mit den Orten gingen kämpferische Frauen - aus der Öffentlichkeit ins Private, lösten ihre feministisch-theologischen Bibliotheken auf und bestücken ihre Identitäten neu, suchen nach vielen Verletzungen Heilendes, kehren zu ihren Ursprüngen zurück. Aber vieles ist selbstverständlich geworden, nichts war umsonst, auch wenn sich die Salonièren in Bloggerinnen verwandelt haben.

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Ute Plass sagt:

    Großartiger Artikel, liebe Juliane, über eine großartige Frau und ihre beeindruckende Lebensgeschichte. Die Diffamierungen, denen Herta Leistner ausgesetzt war, erinnern mich auch an Elga Sorge und deren 'Hexenjagd auf evangelisch'.

    Artikel: Zur Buh-Frau gemacht: Die Tagungsleiterin Herta Leistner

  • Ute Plass sagt:

    Schön auch den Namen von Gerda Lerner hier zu lesen, die Erkenntnisreiches über die Entstehung des Patriarchats veröffentlicht hat.

    Artikel: Eine vergessene Dichterin

  • Brigitte Leyh sagt:

    Interessant und berührend, vielen Dank.

    Artikel: Eine vergessene Dichterin

  • Ute Plass sagt:

    Gibt es bereits konkrete Vorstellungen wie dieser 'Konsumstreik' aussehen soll?

    Artikel: Auf dem Weg zum Feministischen Streik am 8. März 2019

  • Juliane Brumberg sagt:

    Gleich im zweiten Absatz steht, dass das Buch 256 Seiten hat. Es kann bei der Autorin (godeweg@web.de) für 39 Euro bestellt werden.

    Artikel: Auf den Spuren der Göttin

  • Donate McIntosh sagt:

    Eine Lust machende Rezension! Es fehlt aber die Info, wo es das Buch gibt und was es kostet. (Auf Amazon ist es nicht.) Auch die Seitenzahl und das Inhaltsverzeichnis wären interessant.

    Artikel: Auf den Spuren der Göttin

  • Ingrid Wittmann sagt:

    Danke für diese wunderbare Buchempfehlung! Ich werde es in meine Wunschliste mit aufnehmen! Eine wundervolle Adventszeit allen Leserinnen und Lesern wünsche ich Ihnen aus Franken (das Buch "Kraftplätze in Franken" von Wolfgang Körner ist übrigens sehr empfehlenswert, Dunja Schütz hat hier auch sehr "weibliche Beiträge" geleistet)

    Artikel: Auf den Spuren der Göttin

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Dank an alle für so viel spannende Gedanken! Nur eine Aussage bei @ClaudiaBerlin find ich ziemlich doof: „…dass... bei zunehmender persönlicher Nähe immer auch etwas Erotik mitschwingen kann, sofern beide ... nicht besonders hässlich oder krank sind.“

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke, @ClaudiaBerlin, deinen Kommentar empfinde ich nicht als Widerspruch zu meinem Text. Ich wollte ja mit dem Film-Beispiel zeigen, wie wir dahingehend beeinflusst werden zu glauben, Freundschaften zwischen Männern und Frauen seien nicht möglich, sondern nur Liebesbeziehungen. Außerdem spielt meiner Erfahrung nach in jeder guten Beziehung Erotik eine Rolle und irgendeine Form von Liebe, doch ich kann entscheiden, in welcher Form ich das leben will. Und diese Fähigkeit traue ich Männern grundsätzlich auch zu.

    Artikel: Wir brauchen neue Bilder für gute Beziehungen zwischen Männern und Frauen