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Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Juliane Brumberg sagt:

    Inzwischen hat der Film in der Kategorie „Best Animation“ beim Oniros Film Festival eine „Honorable Mention“ bekommen, hat in der Kategorie „Best Animation“ den „Festigious“ Film Award gewonnen und auch den Los Angeles Film Award (https://wirtschaft-ist-care.org/neuigkeiten/). Herzlichen Glückwunsch!

    Artikel: Im Film erklärt: Was ist Wirtschaft?

  • Antje Schrupp sagt:

    @Thea - Die Frage wäre dann aber, wer das Gehalt bezahlen soll?

    Artikel: Die Alltagsforscherin Maria S. Rerrich

  • mondamo sagt:

    hejo. danke für die rezenslon was meinst du mit "stichwort väterrechte"? ja, ein kind entsteht im bauch der frau. und wie sie es lieben kann, so kann es auch der vater. er sollte mitreden und mitentscheiden können - wie alle, die lieben und verantwortung tragen und danach handeln.

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Monika sagt:

    Liebe Gudrun, das ist eine köstliche Geschichte! Ich könnte bei Euch mit reden, denn auch meine Familie, was auch immer das ist, stammt aus vielen Ländern, und das macht unsere genetische Vielfalt aus. Trotzdem bin ich sehr deutsch, was auch immer das sein soll.

    Artikel: Eine richtige deutsche Familie

  • Thea Philipp-Schöllerman sagt:

    Meine Antwort auf Prof. Dr. Maria Rerrichs Frage, die sie bis heute umtreibt, was geschehen muss, dass es eine Gleichheit zwischen den Geschlechtern und eine zwischen Frauen bei der häuslichen Arbeit gibt, ist: Ein gerechtes Gehalt für Familienarbeit (Personenfürsoge, Beziehungsarbeit verbunden mit materieller Arbeit für abhängige Menschen - Kinder, pflegebedürftige Eltern). Das schafft Gleichheit zwischen Mann und Frau und auch zwischen Eltern und Nicht-Eltern. Dann können auch Männer zwischen Erwerbstätigkeit und Familienarbeit wählen. Und es ermöglicht Eltern eine echte Wahlfreiheit zwischen Eigen-und Fremdbetreuung ihrer KleinstKinder von 0-3 Jahren. Alleinstehende Erwachsene können rundum für sich selbst sorgen. Ich empfehle Frau Prof. Dr. Maria Rettich, sich mit den Zielen des Verbandes Familienarbeit e.V. auseinander zu setzen. www.familienarbeit-heute.de

    Artikel: Die Alltagsforscherin Maria S. Rerrich

  • Sonntagsreden sagt:

    Input: sehr schön: bei GPPP (Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie) in Heidelberg demnächst (2020) als Workshop AUF DEM WEG ZUR MUTTERLOSEN GESELLSCHAFT Was wird aus unseren Kindern?

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Hanna Strack sagt:

    Schwangersein und Gebärdenkönnen zeigt die große Kraft der Frauen, die stolz darauf sein können. Aber: Wenn ich in einer Gruppe spreche, frage ich: "Was wurde Euch erzählt über Eure Geburt? Wo stand das Bett? Wer half der Mutter? Wo war der Vater? Wie wurdet ihr begrüßt?" Mit diesem Einstieg verletze ich niemanden, nicht die Männer, nicht die Frauen ohne Kinder, es ist ja ein Thema, das sehr berührt. Eine Frau sagte mir später: Du hast mir meine Wurzeln zurück gegeben, denn sie konnte erzählen, wie ihre Mutter sie auf der Flucht gebar und eine Krankenschwester sie am Leben hielt. Ich halte mich an Hildegard von Bingen, die ja listig war: zuerst sagt sie, was die Männer hören wollen, nach dem Komma, was sie selbst meint: "Gott hat den Mann stark und die Frau schwach geschaffen, aus dieser Schwäche geht das ganze Menschengeschlecht hervor." Ich nenne es die Schöpfungskraft der Frau, wohl wissend, wie diskriminierend nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die gegenwärtigen Gesellschaften Frauen behandeln.

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Juliane Brumberg sagt:

    Kürzlich bekam ich das Buch TRANSALPIN geschenkt. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn aufgrund einer schweren Erkrankung in meiner Familie gibt es für mich in diesem Sommer keine Ferien in den Bergen, wie sonst so oft. Doch das Buch ist geradezu ein Ersatz dafür. Ich lese es jetzt in kleinen Häppchen. Verena Lettmayer beschreibt die Wichtigkeiten und Nebensächlichkeiten der einzelnen Etappen so anschaulich, dass ich sie förmlich miterlebe. Obwohl die Texte kurz und knapp sind, entstehen bei mir sofort Bilder und ich kann mir alles ganz lebendig vorstellen und die Wanderung mitgehen. Manche Regionen, die sie durch durchwandert hat, kenne ich, wenn ich auch eher von unten. Offensichtlich geht es bei dem Trail darum, die schönsten - und nicht die schnellsten - Wege von Salzburg nach Triest zu erwandern, denn die Wegführung geht ganz schön hinauf und hinunter. Das klingt fürchterlich anstrengend. Eine tolle Leistung! Und ich kann den Trail mitgehen, ohne mich selber verausgaben zu müssen. Erstaunlich: da ich meistens kurz vor dem Einschlafen in dem Buch lese, träume ich danach oft von eigenen Begegnungen und Erlebnissen auf diesem Trail, den ich nie gegangen bin. Vielen Dank für dieses besondere Buch, das Jutta schon so schön beschrieben hat!

    Artikel: TRANSALPIN. Verena Lettmayers Reisebericht von einer Alpenüberquerung

  • Thea Philipp-Schöllermann sagt:

    Ich kenne Gudrun Nositschka über die Gerda-Weiler-Stiftung persönlich, wusste aber bisher nichts über ihr persönlichen Hintergründe und das ganze Spektrum ihres Lebens. Ich gehe vor ihr und ihrem so reichen, vielfältigen Wirken für uns Frauen (trotz Arthrose) in die Knie! Falls noch Bedarf ist an der Nennung weiterer sehr engagierten Frauen - ich kenne welche - bitte melden!

    Artikel: Vielseitig interessiert - Die Stiftungsverwalterin Gudrun Nositschka

  • Thea Philipp-Schöllermann sagt:

    Ein weiterer Denk- u. Sprachfehler sowohl von der Autorin Antje Schrupp als auch von Dorothee Markert, die ihn 2-fach wiederholt, ist der Begriff Samengeber. Der griech.-lat. Begriff Sperma wurde wohl vor dem Jahr 1834 unzureichend ins Deutsche übersetzt. Männer, z.B. Goethe (gest.1832) konnten noch behaupten: Frauen sind silberne Schalen, in die wir Männer golgende Äpfel legen. 1834 wurden die weiblichen Eizellen entdeckt und da hätte sich der Sprachgebrauch dann grundlegend ändern müssen. Wir haben die Kinder also nicht VON den Männern, sondern mit ihnen. Frauen schenken Kindern das Leben und nicht die Kinder den Männern ...... Oft ist in biographischen Zusammenhängen auch von hochrangigen Titeln und Berufsbezeichnungen des Vaters zu lesen, von der Mutter aber keine Silbe. Kopfgeburten des Zeus??? Sprache schafft Bewußtsein und prägt unser Verhalten.

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Dorothee Markert sagt:

    Nachtrag zum Thema "Vater als nicht mehr brauchbarer Begriff": Ich denke, dass diese Aussage viele der wohlmeinenden oder gar zuverlässig mitarbeitenden Väter vor den Kopf stößt und deshalb auch für viele Mütter nicht akzeptabel ist, da sie ja auf den guten Willen ihrer Partner angewiesen sind. Und patriarchal verseucht ist ja auch der Begriff "Mutter", vor allem in den Varianten "gute/schlechte" oder "richtige" Mutter. Daher schlage ich eine Unterscheidung vor in "Samengeber" und "Väter", wobei der letztere Begriff denen vorbehalten sein sollte, die sich an der Tätigkeit des "Mutterns" zuverlässig beteiligen und dabei die volle Verantwortung übernehmen.

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Sonntagsreden sagt:

    Nachtrag hahaha...schöne Leserbriefe https://www.idea.de/gesellschaft/detail/ich-bin-in-vielerlei-hinsicht-feministin-geworden-110138.html siehe auch meinen Kommentar bei Kreidfeuer wordpress

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Sonntagsreden sagt:

    Oh, Dankeschön für die Widmung! Ich bin JG.Anfang 1950, habe mit kurz vor 30 mein erstes Kind bekommen.Weit weg von "Heimat" und was dazu gehört: Großeltern, Zugehörigkeit, Kollegen, Freunde... Es wurden mehr als fünf Finger an einer Hand. Weshalb, wieso, steht hier nicht zur Debatte. Dabei gab es eine "bulimische Phase" während des Studiums, nach der ich unfruchtbar war...Schwangerschaft ist auch Selbstheilung! Aber es war anscheinend keine kluge Wahl des Zeitfensters. Mit dieser Biografie steht Frau bundesweit ziemlich allein da :-(. Zu früheren Zeiten, im Mittelteil und heute! Heute eher Tendenz Altersarmut. Im Mittelteil die "bodentiefen Fenster". Und nicht nur früher das Naserümpfen der Erwerbsarbeitenden, der Singles, Kinderarmen oder DINKs . Ich habe eigentlich NIE wohlwollende Frauen in der Angelegenheit getroffen. (naja...im evangelikalen Spektrum fänden sie sich) Ob man seine Schäfchen dann im Trockenen hat, hängt von vielen Faktoren ab. Gesetteltsein und soziale Vernetzung, Verortung sind wesentliche Garantien. Für Mütter mit mehreren bzw. vielen Kindern sehe ich keinen gesellschaftlichen Wandel. Und ihre ehemals benachteiligten Kinder sind es wiederum , die die aktuellen strukturellen Umwälzungen mitfinanzieren. Fazit. Sonntagsreden, wohin Frau schaut. Ein besonderes Kapitel ist der Aspekt behindertes Kind vs. Abtreibung (z.B. 98% bei Down Syndrom) Auch die Sonntagsredner (der Kirchen oder Politik) haben nichts (oder WENIG) bewirkt, dass diese erwachsenen Kinder ein GUTES LEBEN führen(in den WGs, Werkstätten oder angelichen "Inklusionen") in den Diakonien, bei den anderen Trägern mit fluktuierendem, ausgebeutetem Zeitpersonal, (welches oft keine Ahnung von nichts hat) DAS IST DIE SITUATION!...aber die Deutschen sind *glücklich* :-)

    Artikel: Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen

  • Johanna Helen Schier sagt:

    Liebe Dorothee. So,so. Hilfst Du ehrenamtlich?

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Sammelmapps sagt:

    Der Film regt hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken an. Die Zeit ist reif.

    Artikel: Im Film erklärt: Was ist Wirtschaft?

  • Ute Plass sagt:

    Großartig, liebe Ina :-) Habe sogleich den DGB auf den Animationsfilm hingewiesen, auch weil dieser sehr gut zum Beitrag von Robert Misik passt: https://gegenblende.dgb.de/artikel/++co++b1975978-c32c-11e9-9886-52540088cada

    Artikel: Im Film erklärt: Was ist Wirtschaft?

  • Dorothee Markert sagt:

    Nachtrag nach zwei weiteren Rentnerinnenjahren: Nachdem ich nun so lange darauf gewartet hatte, dass mir das entgegenkommt, was ich wirklich noch tun möchte im Leben, weshalb ich ja in all den Jahren vermieden hatte, mich auf irgendeine Tätigkeit einzulassen und weshalb ich alle früheren Tätigkeiten "endgültig" beendet hatte, fiel mir etwas wieder ein, was ich eigentlich früher schon einmal wusste: Um in Kontakt mit dem eigenen Begehren zu kommen, ist eine Praxis nötig! Und so helfe ich jetzt wieder einer Frau, besser mit ihrer Legasthenie klarzukommen, und übersetze ein Buch von Luisa Muraro, was mich sehr glücklich macht. Plötzlich sprudeln auch wieder die Ideen, was ich noch tun könnte, besonders nach den Begegnungen auf der Denkumenta ...

    Artikel: Ausgelernt? Noch lange nicht

  • Ute Plass sagt:

    Wieder eine vitale Lebenswerk-Geschichte. Anerkennung und Dank an Grudrun Nositschka für ihr Engagement, auch was die Gerda-Weiler-Stiftung betrifft. Gerda Weilers Buch "Ich verwerfe im Lande die Kriege" hat seinerzeit mit seinem Erscheinen eine Antijudaismus / Antisemitismusdebatte ausgelöst. Die Initiative 'Wormser Frauen für den Frieden' lud damals Gerda Weiler als Referentin nach Worms ein, wo sie sich sehr offen mit den, an sie gerichteten, Vorwürfen auseinander setzte. Inhaltliche Details darüber habe ich vergessen,jedoch erinnere ich, wie sehr der Antisemitismus-Vorwurf Gerda Weiler verletzt hat.

    Artikel: Vielseitig interessiert - Die Stiftungsverwalterin Gudrun Nositschka

  • iris welker-sturm sagt:

    wunderbar, welche Vielfalt von Interessen und Aktivitäten, und von solch spannenden Lebenswegen zu erfahren. Danke

    Artikel: Vielseitig interessiert - Die Stiftungsverwalterin Gudrun Nositschka

  • Claudia lodders sagt:

    Diese serie ist einfach nur klasse! Taubergrüße, claudia l.

    Artikel: Vielseitig interessiert - Die Stiftungsverwalterin Gudrun Nositschka

  • Antje Schrupp sagt:

    Ich bin sehr gerne auch dabei (beim Besprechen des Textes auf der Denkumenta) :)

    Artikel: Vertrauen in das Gute

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke, liebe Fidi, das freut mich sehr!

    Artikel: Vertrauen in das Gute

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke für den Kommentar. Gute Idee, den Text mit anderen zu besprechen. Ich würde das auch gern tun. Kommen Sie zur Denkumenta?

    Artikel: Vertrauen in das Gute

  • Fidi Bogdahn sagt:

    Danke, liebe Dorothee! Deine Art (in doppeltem Sinn) zu über- bzw. umzusetzen, bereitet mir geradezu körperliches Vergnügen.

    Artikel: Vertrauen in das Gute

  • Antonia Federer-Aepli sagt:

    liebe Dorothee danke für diesen Artikel. Er ist so dicht, anregend, bedenkenswert. So oft habe ich beim lesen genickt, ja, genau. ich würde den gerne mit anderen Menschen be-sprechen, um Sprache zu finden um diese Erfahrungen nicht nur bei mir zu lassen, sondern das Gute darin zu erleben.

    Artikel: Vertrauen in das Gute

  • Marie-Dorothee Herder sagt:

    Zu meinen, es sei gut, dass die Vorstellung von besserer Politik durch Frauen mit der EU-Kommissionspräsidentin, der Bundeskanzlerin und der Verteidigungsministerin widerlegt sei, halte ich wegen des politischen Vorlebens dieser konkreten drei Frauen für irrig. Gerade diese drei Frauen haben sich in ihrem politischen Vorleben bedingungslos und ohne konzeptionelles Nachdenken den von androzentrischen Verhaltensweisen, Vorstellungen und Denkschemata dominierten pilitischen Vorstellungen angepasst und keinerlei feministische politische Alternative auch nur zu entwickeln versucht. Frau von der Leyen, Frau Merkel und Frau Kramp-Karrenbauer sind nicht das Ende des Patriarchats, sondern dessen Fortsetzung mit willfährigen Frauen. So beweisen gerade diese drei Frauen, dass frau sich für eine solche antifeministische Politik nicht hergeben darf!

    Artikel: Das Ende des Mythos vom „lieben Geschlecht“

  • Ute Plass sagt:

    Gut, wenn der Mythos von 'Frauen, als dem besseren Teil der Menschheit' ausgeträumt ist. Schön auf den Punkt gebracht, liebe Ina. :-)

    Artikel: Das Ende des Mythos vom „lieben Geschlecht“

  • Bari sagt:

    Letztes Jahr habe ich erlebt, dass in einem Gremium eine Frau für den zweiten Stellvertreter sich von der Wahl zurückziehen wollte mit dem Argument: dann wären ja beide Stellvertreter Frauen. Ich konnte sie mit dem Argument überzeugen, dass jahrelang sich kein Mann mit diesem Argument zurückgezogen hätte oder hat. Erst wenn Frauen die gleichen Fehler machen dürfen wie Männer, haben wir Gleichberechtigung erreicht. Da ist also noch Luft nach oben. Und gerade die drei Unionsfrauen sind dabei auf einem guten Weg :)

    Artikel: Das Ende des Mythos vom „lieben Geschlecht“

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Zahlreiche Frauen in der Politik? Noch nicht zahlreich genug. Von einer Frau, die in einem Gremium einer finanzstarken Forschungsgesellschaft mitentscheidet, an wen die jährlichen Gelder fließen, erfuhr ich auf einer Tagung, dass Anträge von Frauen nur dann eine faire Chance hätten, wenn midnestens 30% der Mitglieder im Gremium Frauen wären. In der Politik sind wir davon noch weit entfernt und können nur hoffen, dass die Politikerinnen, die es in entscheidende Positionen geschafft haben, keine Kopfgeburten von Zeus sind. Wie sollten sie dann das gute, sinnvolle Leben für alle in Bewegung bringen?

    Artikel: Das Ende des Mythos vom „lieben Geschlecht“

  • Antje Schrupp sagt:

    @Hiltrud - Hm, das ist vermutlich schwierig, da Übersetzungen viel Arbeit machen und schlecht bezahlt werden. Für die Verlage rentiert sich das meistens nicht. Ja, wirklich schade.

    Artikel: Another Mother

  • Hiltrud sagt:

    Danke für die tolle Rezension. Da mein Englisch nicht fachbuch-fit ist: wie könnte frau/wie könnten frauen erreichen, dass das Buch ins Deutsche übersetzt wird? LG, Hiltrud

    Artikel: Another Mother

  • Gré Stocker-Boon sagt:

    Liebi Lüüt, Danke wiederum für das Schreiben lesen zu dürfen. Gestern war ich am Klimawandel-Festival in Zuerich.Nebst dem,dass ich in eine Trommelgruppe,herzhaft und kundig mittrommelte auf dem Cajun und auch noch mit entsprechende grosser Trommel brasilianisch mitspielte,machte ich Schritte zu den Jungen hin,im Zelt.Dort bat ich um Diskussion mit ihnen.Etwa 7 Jungen waren da.Sie hörten zu,was wir wir in einem Zweiergespräch redeten.Mein Gegenüber erzählte,kommend von Holland in Studium in Amsterdam.Sie gab an 3 Studien gleichzeitig unter einem Hut bringen zu wollen und genügend hin und her reisen zu wollen.Sie setzte sich ein für die Zukunft Menschen anzuwerben, wegen dem Klimathemen.Dann erwiderte ich,was sie sonst praktisch in der Gegenwart tut,um verschiedene Generationen zusammen zu bringen,Themen in Alterszentren zu bringen,z.B.,meine Generation einbeziehen für ein Zusammen wirken,um ein paar Sachen zu nennen.Sie gab zu und schrieb alles auf,dass daran viel zu wenig und auch gar nicht gedacht wäre.Geselligkeit war und ist gefragt,auch diese Erweiterungen einander auf Festivals zu treffen.Werkstätte u.a.m. auf dem Gelände zu betreiben.Aber ein Bohrer zu bedienen,das kann und mache ich schon.Es geht meiner Meinung nach um heutige gemeinsame Erlebnisse,die zu Erfahrungen kommen können und eine Basis erhält.Ersträngig und Zweiträngig spielt da dann (nur) Dritträngig.

    Artikel: Sich den realen Bedürfnissen zuwenden

  • Gré Stocker-Boon sagt:

    Liebe Ina, Nun,ich habe mit Interesse diese Seite mit den Antworten gelesen.Zuerst möchte ich mich bedanken,dass ihr mich nicht ausradiert habt auf die Freundinnen-Facebookseite.Gehöre nicht zu euch Studierten,dennoch bin ich regelmässig dran über euch dies und jenes zu vernehmen und zu lesen.Mir beschäftigt momentan das Geschehen in Frankfurt am Main und den Tod des 8-jährigen.Da ich wohnend in Wädenswil,mit Schönenberg kürzlich fusioniert,auch über fen Eriträer nachdenke und seine Familie und Umfeld,so frage ich mich als auch dazu gekommene aus einem anderem Land,ob er wirklich gut integriert war und wie man darüber ausführlich in den Medien berichtete.Aber nicht darüber sprach,warum dieser Mann explodierte und sofort psychisch krank sein sollte.War und wurde er handlungsunfähig,evtl.durch das in die Enge getrieben werden und nicht Gefühle platzieren zu können in seiner Wohngegend Schönenberg/ZH? Wer reflektierte mit diesem Mann,wo viele Land,Besitz,Zweitwohnung,Maiensässe haben? Ich möchte damit sagen,wir dürfen dieser Tatsache und Transformation nicht unterschätzen.Ich habe ein anderes Level wie ihr,kann heute aber über viele Jahren aus meine Fundus aus Ameland/Holland schöpfen,die Schritte tun,auch wenn sie gelegentlich befremdlich und unerwartet erscheinen.Aber nur so kommt Frau zu Reflexionen und Aufbau,wenn anderes fehlt,oder ein grösseres Manko wird.Es braucht tatsächlich viel Kraft und Ausdauer.Mit dieser Geschichte möchte ich aufzeigen,das Neues schaffen und anerkennen,Einsatz des Selbst und eigene Erkenntnis braucht.Auch alleinige Schritte zu wagen,oder vorübergend als Vorlage am Boden dienlich zu sein.Sie gibt auch Basis wieder die geboren werden,auch auf unsere Vorlagen hin,in Schrift,Bild und in der täglichen Praxis.Nun,ich bin zufrieden mit meine Art und Weise und danke allen von dem ich lernen durfte.

    Artikel: Warum lesen Männer kaum feministische Bücher?

  • Antje Schrupp sagt:

    Gerade kam die Meldung, dass die Taekwondo-Lehrerin Sunny Graff den Tony-Sender-Preis der Stadt Frankfurt bekommt: https://www.fr.de/frankfurt/sunny-graff-voellig-ueberrascht-12851235.html

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Dr. Irmgard Kampmann sagt:

    Sich als katholische Frauen zusammen zu schließen und öffentlich aufzustehen gegen die Frauenmissachtung und die Priesterherrschaft in der eigenen Kirche ist gut - für die Frauen selber. Einander ernst zu nehmen, aus der netten Anpassung auszubrechen, die Wut heraus zu schreien, befreit und setzt Energie frei. Ein gemeinsamer Entwicklungsweg der Frauen kann beginnen. Das katholische System wird sich dadurch nicht zum Einsturz bringen lassen. Ich habe in den frühen 70er Jahren katholische Theologie studiert, begeistert von der Befreiungstheologie aus Lateinamerika, war bald ganz und gar feministische Theologin. Von 1990 an habe ich bei der "Initiative Maria von Magdala e. V." mitgearbeitet, die sich für die völlige rechtliche Gleichstellung der Frauen in der katholischen Kirche eingesetzt hat und zweimal im Jahr an verschiedenen Orten in Deutschland eine Tagung für Frauen zu Themen der feministischen Theologie veranstaltet hat. Wir waren weltweit vernetzt in Women's Ordination Worldwide (WOW) und haben die erste internationale Konferenz dieses Netzwerks 2001 in Dublin mit organisiert und gestaltet. Vor ein paar Jahren haben wir unsere politische Arbeit eingestellt, weil die Kirchenleitung sich nicht bewegte, die Öffentlichkeit sich nicht mehr für das Thema interessierte und wir ganz einfach müde waren und der katholischen Kirche nichts mehr von unserer Lebenszeit schenken wollten. Jede von uns lebt ihre eigene spirituelle Alternative. Einmal im Jahr treffen wir uns, tauschen uns aus und feiern Gottesdienst zusammen. Jetzt begehren katholische Frauen auf, die nichts von uns wissen, die in den 80er und 90er Jahren noch nicht so weit waren. Ich begrüße das. Sie werden ihre eigenen Erfahrungen machen und sich emanzipieren. Aber ich denke, die Privilegierten in der katholischen Kirche werden ihre Herrschaft auch jetzt nicht aufgeben. Der Missbrauch aller katholischen Frauen als bloße Dienerinnen und die ideologisch gerechtfertigte Männerpriesterherrschaft sind zu tief im gesamten System der Kirche und im Denken und Fühlen der allermeisten Priester verankert, als dass sich eine Umkehr zur Gerechtigkeit in den nächsten Jahrzehnten ereignen könnte.

    Artikel: Nicht mehr schweigend duldsam sein mit der Initiative „Maria 2.0“. Mehr Rechte - oder sie drohen mit Austritt!

  • ClaudiaBerlin sagt:

    Also seit ich in jungen Jahren aus der kath. Kirche ausgetreten bin, merke ich nirgends etwas von der Macht dieser Kirche über mich als Frau. Mich wundert allerdings, dass diese engagierten Frauen sich noch an der kath. Kirche aufreiben. Anstatt sie einfach zu ignorieren und eigene Wege zu gehen.

    Artikel: Nicht mehr schweigend duldsam sein mit der Initiative „Maria 2.0“. Mehr Rechte - oder sie drohen mit Austritt!

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Vielleicht wäre ein Wechsel zur Alt-Katholischen Kirche für diese enttäuschten Frauen eine Option?

    Artikel: Nicht mehr schweigend duldsam sein mit der Initiative „Maria 2.0“. Mehr Rechte - oder sie drohen mit Austritt!

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Ich meine, die Autorin, die Freundin, die Kommentatorin und der Kommentator, sie alle denken vernünftig und logisch, also alle, die noch reformieren wollen, handeln richtig, ebenso wie diejenigen, die sagen: laßt die Kirche doch endlich mal zugrunde gehen, oder diejenigen, die feststellen, dass die rk Kirche mit ihren abstrusen Regeln längst schon zu Grunde gegangen ist. Fakt ist doch: Die rk Kirche ist keineswegs zu Grunde gegangen und sie liegt auch nicht im Siechenbett, sie hat 23 Millionen Mitglieder, allein in Deutschland. Sie hat unendlich große Reichtümer und wahnsinnig viel Macht, gerade über Frauen...und sie genießt das... ...deshalb ist alles Reden, Handeln, Agieren, Rufen besser, als das sittsame Ertragen, das Frauen viel zu lange und viel zu schüchtern getan haben. Wird die purpurne Hierarchie die Rufe, die Hilferufe, die erzürnten Schreie, die verzweifelten Bitten, die gemäßigten Worte oder das stille Flehen hören? Oder besser gefragt: Kennen Sie einen einzigen in der Hierarchie der Reichen und Mächtigen und Selbstherrlichen in der rk Kirche, der mit nur einem einzigen Handeln (nicht mit verhallenden Worten) tatsächlich sagt: Ich mache bei bei diesen Unterdrückungen von Frauen nicht mit! Einen, der handelt, der wirklich will, der mutig ist... Es gibt ihn nicht....deshalb müssen Frauen - egal wie - aufschreien... immer wieder...

    Artikel: Nicht mehr schweigend duldsam sein mit der Initiative „Maria 2.0“. Mehr Rechte - oder sie drohen mit Austritt!

  • Franz Weber sagt:

    Ute Plass spricht mir aus der Seele. Energie und Kraft in die Reformation und Verbesserung der Kirche zu stecken ist völlig sinnlos. Diese Kirche muss sich ohnehin schnellstens auflösen und ein Brandbeschleuniger wäre der massenweise Austritt von Frauen aus der Kirche und die Gründung einer "Kirche für Frauen und offene Männer" und dies mit der Forderung verbinden, dass jede "Frauenkirchengemeinde" den ihr zustehenden Kirchensteueranteil als eigene Körperschaft des öffentlichen Rechts auch direkt erhält. Also erst wenn die Frauen am Recht rütteln und als Gesellschaftsform gleich welcher Art die Machtfrage stellen, wird sich was ändern. Alles andere ist für die Kirche nicht wirklich eine Gefahr. Also Frauen gründet eure eigene Kirche und viele Männer werden euch folgen. Lassen wir die ALTHERRENRIEGE der Katholischen Kirche so alt aussehen wie sie seit Jahrhunderten waren und immer noch sind.Stellt den Alleinvertretungsanspruch der Kirchen als Vertreter der Lehre JESU CHRISTI massenhaft und ernsthaft in Frage!

    Artikel: Nicht mehr schweigend duldsam sein mit der Initiative „Maria 2.0“. Mehr Rechte - oder sie drohen mit Austritt!

  • Ute Plass sagt:

    Frage mich, warum Maria 2.0 ihre Energie, Phantasie.... noch weiter gegen diese Amtskirche richtet, anstatt ihre *Kirche* nach eigenen Vorstellungen zu leben.

    Artikel: Nicht mehr schweigend duldsam sein mit der Initiative „Maria 2.0“. Mehr Rechte - oder sie drohen mit Austritt!

  • Ute Plass sagt:

    Diese, mich sehr beeindruckende, Lebensgeschichte habe ich sogleich an eine Freundin weiter gesendet, die ebenfalls vor vielen Jahren bei Sunny Graff eine Ausbildung zur Selbstverteidigung machte. Meine Hochachtung für Ika Hügel-Marshall, die ihren Weg zu sich und für ihr in-der-Welt-sein erkämpft und gefunden hat.

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Eine bewundernswerte Lebensgeschichte! Weiter viel Kraft, Wirken und Erfolg! Und viele Grüße an die starke Mutter und die beeindruckende Tochter!

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Brigitte Leyh sagt:

    Großartig, macht neugierig auf das Buch. Vielen Dank.

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Esther Gisler Fischer sagt:

    Wir durften Frau Prof. Dr. Maria Rerrich an unserem 3. Care-Frühstück im Nov. 2018 in Zürich zu Gast haben. Sie hat uns Phänomene wie ‚Pendelmigration‘ etc. auf eindrückliche Weise nahebringen können; auch gerade mit Geschichten aus ihrer eigenen Familiengeschichte. Dass das vermeintlich Private eben durchaus politisch ist, wurde uns damit wieder einmal vor Augen geführt.

    Artikel: Die Alltagsforscherin Maria S. Rerrich

  • Sandra Divina Laupper sagt:

    Herrlich!

    Artikel: Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

  • Dorothee Markert sagt:

    Danke für den Hinweis, dass Ciro auf deutsch Kyros heißt (und Marco Aurelio Mark Aurel). Ich heiße übrigens Dorothee, nicht Dorothea.

    Artikel: Heilige Theresen, die nichts hervorbringen

  • Juliane Brumberg sagt:

    Liebe Jutta, das finde ich sehr wichtig, dass Du in Deinem Text über "unsere" Mütter beschrieben hast, wie sie uns "die Welt erklärt haben", so wie Luisa Muraro es in ihrem Buch "Die symbolische Ordnung der Mutter" erklärt hat. Vielen, vielen Dank für diese - oft vergessene - Würdigung unserer Mütter.

    Artikel: FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an "unsere Mütter"

  • Ute Plass sagt:

    ".....beginne ich mich zu fragen, ob unsere Generation einmal ebenso von sich wird sagen können, dass wir Ermöglicherinnen waren, dass wir mehr weitergeben konnten, als wir verbraucht haben – und ich bin mir da nicht so sicher." Eine not-wendige Frage, die uns die jungen Menschen, die derzeit für eine lebenswerte Zukunft auf die Strasse gehen, vermutlich beantworten können. Es gilt sie in ihren Anliegen zu unterstützen, wenn nötig auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. https://www.deutschlandfunk.de/fridays-for-future-nach-den-sommerferien-sanktionen-fuer.2849.de.html?drn:news_id=1026605

    Artikel: FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an "unsere Mütter"

  • Hanna Strack sagt:

    Es ist gut, dass und was Jutta Pivecka über unsere Mütter schreibt. Als ich meine Mutter (geb.1906) beerdigte, habe ich aus dem Gottesdienst eine Klageliturgie gemacht und mehrmals Kyrie eleison singen lassen. Immer wenn es schön war im Leben meiner Mutter, war es bald zu Ende: 1. Weltkrieg, Inflation, Matrosenaufstand in Lübeck, kein (sehnsüchtig gewünschtes) Studium, Kirchenkampf in Lübeck, eine glückliche Ehe von 1934 bis 1938, dann täglich Feldpostbriefe, Kriegerwitwe. Ein Thema, das noch erwähnt werden muss, ist der sexuelle Notstand vieler junger Kriegerwitwen. Durch Kindheitserlebnisse sexuell gestört, konnte meine Mutter ihr eigenes Begehren nur verdammen, unterdrücken, ja verteufelte die Sexualität schlechthin. Das hatte fatale Folgen, auch für ihre Kinder. Dieser Artikel reizt mich, Mutters Biografie zu schreiben, doch es wäre zu belastend. Eines Morgens wachte ich auf mit der Frage auf den Lippen: „Warum musste ich in diese schwierige Familie hinein geboren werden?“ und ich hörte die Antwort: „Damit du die heilenden Kräfte erfährst!“. Dafür bin ich dankbar.

    Artikel: Feministisch-politische Sommertage in Österreich

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Liebe Jutta Pivecka, danke für Deine Erinnerungen an Deine Mutter. Zum Weiterlesen empfehle ich auch das Buch "Der unverstellte Blick" - Unsere Mütter (aus)gezeichnet durch die Zeit 1938 - 1958. 27 Töchter erinnern sich. Es erschien 2008 als Band Eins der Schriften aus dem Haus der Frauengeschichte, Bonn. Das Buch wurde von Marlene Zinken herausgegeben, für die Schriften im HdFG sind Annette Kuhn, Marianne Hochgeschurz und Monika Hinterberger verantwortlich gewesen. "Ein Buch, das in seiner Viefalt tief berührt" (Zitat von der Umschlagseite)

    Artikel: FRIEDENSMÜTTER. Ein Danke an "unsere Mütter"