beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Antje Schrupp

P1060905Ich bin Journalistin und Politologin, Jahrgang 1964, und lebe in Frankfurt am Main. Vom Feminismus „angesteckt“ wurde ich 1994, als ich über Chiara Zamboni das Denken der italienischen Feministinnen kennenlernte und entdeckte, dass Feministin zu sein nicht bedeutet, bestimmte Meinungen zu haben oder Programme vertreten zu müssen, sondern frei zu sein, dem eigenen Begehren zu folgen. Und einen Sinn in der Tatsache zu finden, dass ich eine Frau bin. Die Liebe der Frauen zur Freiheit und zur Welt ist es, die mich seither bewegt und inspiriert. Deshalb interessiere ich mich vor allem für weibliche politische Ideengeschichte und bin immer wieder entzückt, welche überraschenden Ideen aus dem gemeinsamen Denken und auch aus Konflikten mit anderen Frauen (ob sie nun heute leben oder früher) entstehen.

Bücher

Kleine Geschichte des Feminismus (Zusammen mit Patu) (Münster 2015)

ABC des guten Lebens (Zusammen mit anderen) (Rüsselsheim 2012)

Frankfurter Antworten auf die Gretchenfrage (Frankfurt 2012)

Was wäre wenn? Über das Begehren und die Bedingungen weiblicher Freiheit (Sulzbach 2009)

Methusalems Mütter. Chancen des demografischen Wandels (Königstein 2007)

Zukunft der Frauenbewegung (Rüsselsheim 2004)

Das Aufsehen erregende Leben der Victoria Woodhull (Königstein 2002)

Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn (zusammen mit Ulrike Wagener, Dorothee Markert und Andrea Günter, Rüsselheim 1999)

Nicht Marxistin und auch nicht Anarchistin. Frauen in der Ersten Internationale (Königstein 1999).

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