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Eveline Goodman-Thau

Eveline Goodman-ThauEveline Goodman-Thau ist Rabbinerin und Professorin für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte. Geboren in Wien, floh sie 1938 mit ihren Eltern nach Holland, wo sie in einem Versteck den Holocaust überlebte. Seit 1956 lebt die mehrfache Großmutter in Jerusalem. Mit ihren Gastprofessuren in Deutschland und den USA sowie zahlreichen Publikationen zu Frauen- und Geschlechterstudien hat Goodman-Thau auch der christlichen feministischen Theologie wichtige Anstöße gegeben. 2001 wurde sie die erste Rabbinerin Österreichs in Wien, an der dortigen Universität hat sie zur Zeit eine Gastprofessur. Außerdem leitet sie die Hermann-Cohen-Akademie in Buchen/Odw.

Bücher

„Liebe und Erlösung. Das Buch Ruth“ (2006), „Eine Rabbinerin in Wien“ (2003), „Das jüdische Erbe Europas“ (2005, mit Fania Oz-Salzberger), „Zeit und Welt“ (2002), „Aufstand der Wasser. Jüdische Hermeneutik zwischen Tradition und Moderne“ (2005), „Exil der Erlösung. Das jüdische Denken im Abendland“ (2005), „Fremd in der Welt, zu Hause bei Gott. Bruch und Kontinuität in der jüdischen Tradition“ (2002), „In der Arche der Unschuld. Versuch einer Vernunftkritik nach Auschwitz“ (2005).

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