beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

erinnern

  • Eine Pionierin der feministischen Theologie

    Helen Schüngel-Straumann, eine der bedeutendsten Theologinnen Deutschlands, hat ihre Autobiografie geschrieben. Eine Rezension von Hanna Strack.

  • Geschichte, Spiritualität und Theologie der Beginen

    Quellen der Mystik: Judith Palm berichtet von einem Symposium, das sich mit Mechthild von Magdeburg, Hadewuch (oder Hadewijch) und Marguerite Porete beschäftigte.

  • Caroline und Wilhelm von Humboldt: Zwei in Freiheit verbundene Leben

    Doreen Heide empfiehlt die neue Biografie von Dagmar von Gersdorff und ist vor allem fasziniert von der freiheitlichen Eheführung der beiden.

  • Meine herzliebe Maria!

    Hanna Strack hat eine Kiste mit Briefen geöffnet, die ihr Vater ihrer Mutter aus dem Zweiten Weltkrieg geschrieben hat.

  • Keine Frauenbefreiung ohne neue Sexualkultur

    Für immer noch aktuell hält Dorothee Markert die wichtigsten Thesen aus dem 1971 erschienenen Text der italienischen Feministin Carla Lonzi „Die klitoridische Frau und die vaginale Frau“.

  • Ich lebe, weil du dich erinnerst

    Barbara Degen schrieb in dem Buch “Das Herz schlägt in Ravensbrück“ über Widerstands- und Überlebensstrategien von Frauen im Konzentrationslager. Eine Leseerfahrung von Beatrice Michel, Autorin und Filmemacherin.

  • Tschernobyl und Fukushima – nichts zu sehen, nichts zu riechen, nichts …

    Die Bibel zur Erklärung von Atom-Katastrophen? Die Theologin Hanna Strack sucht danach.

  • Schienbein einer Heiligen

    Im Alter von nur 34 Jahren starb Simone Weil, radikale und kontroverse Philosophin. Wie hat ihre Familie, mit der sie zeitlebens sehr eng verbunden war, diesen Tod verkraftet? Simones Nichte Sylvie, geboren 1942, ein Jahr vor Simones Tod, hat jetzt die Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend aufgeschrieben.

  • Ein Frauenbewegungslied aus der Schublade

    An einem Text aus der Anfangszeit der feministischen Bewegung und einem späteren Frauenbewegungslied zeigt Dorothee Markert, dass die Frauen damals nicht an Gleichstellung dachten, dass sie weder männerfeindlich noch klagende Opfer, sondern fest entschlossen waren, an einem eigenen Weg zum guten Leben für sich und für alle zu arbeiten.

  • Im Nichts befestigt

    Vor 700 Jahre starb Margarete Porete, die Autorin des “Spiegel der einfachen Seelen”. Irmgard Kampmann würdigt diese Vordenkerin einer freien Gottessuche und erläutert die wichtigsten Aspekte von Poretes Theologie.

  • Die Menschenrechte haben kein Geschlecht

    Der FernUniversität Hagen ist es zu verdanken, dass es erstmals eine Ausstellung zum Leben und Werk der Schriftstellerin und Philosophin Hedwig Dohm (1831-1919) gibt, die zu den wichtigsten politischen Autorinnen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts gehört. Als eine der Ersten in Deutschland forderte sie bereits 1873 das Stimmrecht für Frauen.

  • Das Gelächter der Häxen

    Eveline Ratzel hat in den 1980er Jahren Mary Daly bei Vorträgen und Workshops erlebt. Persönliche Erinnerungen an die im Januar verstorbene feministische Denkerin und an frauenbewegte Zeiten voller Energie und Lachen.

  • Erinnerung an Lisa Fittko

    Mit ihrer Erinnerung an Lisa Fittko porträtiert Christiana Puschak eine mutige NS-Widerstandskämpferin. Obwohl selbst verfolgt, half sie vielen anderen Menschen – z.B. als Fluchthelferin, die u.a. auch den Philosophen Walter Benjamin sicher über die Pyrenäen nach Spanien brachte. Letztes Jahr hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert.

  • “Sehen bedeutet, dass alles sich ändert”

    Am 3. Januar starb Mary Daly, eine der wichtigsten Denkerinnen der neuen Frauenbewegung, im Alter von 81 Jahren. Drei persönliche Nachrufe von Michaela Moser, Ina Praetorius und Astrid Wehmeyer.

  • Abschied von der Logik des Selben

    Vor 25 Jahren erschien Luce Irigarays Weg weisendes Buch “Ethik der sexuellen Differenz”. Eine Würdigung von Ina Praetorius.

  • Von Helene Stöcker inspiriert

    Im November 2009 jährt sich der Geburtstag von Helene Stöcker zum 140. Mal. Eine Würdigung von Safeta Obhodjas der die Begegnung mit dieser radikalen Philosophin und Reformerin in einer Schaffenskrise geholfen hat.

  • Die Liebe der Frauen zur Freiheit bleibt aktuell

    Geburtstag: Zehn Jahre ist es her, dass die Flugschrift “Liebe zur Freiheit – Hunger nach Sinn” als erstes Quadrat der philosophischen Reihe im Christel Göttert Verlag erschien. Das wurde am 9./10. Oktober 2009 mit einer kleinen Tagung in den Räumen des Verlags in Rüsselsheim gefeiert.

  • “Wo du hin gehst, da will ich auch hin gehen”

    Mit dem Buch Ruth findet sich eine Frauengeschichte in der Hebräischen Bibel, welche vor allem durch Ruths Worte der Bindung an Noomi in Ruth 1,16f. Anlass für queere Aneignungen durch lesbische, bisexuelle und polyamore Midraschim und Zeremonien gibt.

  • Berühmt, aber kaum gelesen: Olympe de Gouges

    Als Verfasserin der “Erklärung der Rechte der Frau” ist Olympe de Gouges, eine der maßgeblichen Theoretikerinnen der Aufklärung, recht bekannt. Viktoria Frysek ist jedoch ein merkwürdiger Widerspruch aufgefallen: Fast alle reden zwar über Olympe de Gouges – für ihr Denken und ihr umfangreiches Werk interessiert sich aber kaum jemand.

  • Agnes Heller (geb. 1929)

    Sie machte den Alltag zum Thema der Philosophie – Marit Rullmann erinnert an eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, die 2009 ihren 80. Geburtstag feierte.

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