beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

heilen

  • Der Zwang zur Norm

    In der Bundesrepublik leidet jede vierte Frau an so genannten “Essstörungen”. Weitaus mehr noch sind süchtig: Nach Essen, nach Arbeit, nach Beziehungen, nach Tabletten und tausendfach anderen Drogen. Mit dem einen oder anderen Mittel versuchen diese Frauen, der Leere in ihrem Inneren zu entrinnen: Dem Loch im Bauch, der Fühllosigkeit in ihren Körpern und Köpfen, der Einsamkeit und Isolation in ihren Existenzen.

  • Vom Hunger hinter dem Essen

    Weibliche Essstörungen sind heutzutage in aller Munde. Doch wie entstehen sie, und was könnten Begründungen sein, die weiterhelfen im Verständnis weiblicher Destruktionsmuster statt diese in schon vorgefertigte Klischees zu bannen? Mich beschäftigt die Frage: Sind weibliche Essstörungen vielleicht zu verstehen als eine eigene Sprache des geschundenen Körpers und der in ihm wohnenden Seele, die es zu enträtseln und zu verstehen gilt? Dieser Aufsatz war einer meiner ersten “Übersetzungsversuche”.

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