beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

leben

  • Political Correctness. Geschichte einer Konstruktion

    Franziska Schutzbach stellt fest: “Der Siegeszug des Gutmenschen-Bashing hat dazu geführt, dass Fragen der sozialen Gerechtigkeit oder der Diskriminierung heute als moralistisch abgetan werden.” Durch die Medien-Konstruktion von der angeblichen “Diktatur” der “Gutmenschen” werden Verantwortung für andere und eine emanzipatorische Sozialpolitik denunziert.

  • UNSER BLUT FEIERN. Eine Wende in der Kulturgeschichte der Menstruation?

    Die Kulturgeschichte der Menstruation liest sich wie ein kruder Mix aus (männlicher) Angst vor der Gebärfähigkeit der Frau, Unwissen und Aberglauben. Über Jahrtausende bis in die Gegenwart haben angstbesetzten Mythen des Patriarchats das Verhältnis der Frauen zu ihrer Monatsblutung dominiert. Damit kann Schluss sein, wenn Frauen lernen ihren Monatszyklus als Zeichen der Weiblichkeit zu feiern.

  • Wer Arbeit hat, hat oft zu viel davon

    Alle freuen sich auf freie Zeit am Wochenende, viele stöhnen, wenn sie am Montag wieder zur Arbeit müssen. Wenn man nachfragt, macht den meisten Menschen ihr Beruf  Spaß, sie gehen gerne zur Arbeit. Trotzdem unterteilen sie zwischen „guter“ Freizeit und „unangenehmer“ Arbeitszeit. Warum eigentlich? Ein „zuviel“ an Arbeitszeit könnte der Grund sein? Vollzeit-Berufstätige kommen während […]

  • Wenn sich unsichtbare Care-Tätigkeiten in Arbeit verwandeln

    Dorothee Markert denkt darüber nach, warum es ihr so schwer fällt, ihre Care-Tätigkeiten in die “gute” Arbeitszeit zu verlegen, und berichtet über ihre Erfahrungen, wenn es ihr gelingt, diese Tätigkeiten als Arbeit ernst zu nehmen

  • Die Würde beider Geschlechter wird verletzt

    Zu der von Alice Schwarzer losgetretenen Prostitutionsdebatte schlagen die Wellen hoch, gerade auch unter Frauen. Carola Meier-Seethaler hat sich Gedanken dazu gemacht.

  • “STAY-AT-HOME-MOM” – ein (weiblicher) Lebensentwurf

    Leslie Barnett ist 29 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Texas. In wenigen Tagen erwartet sie ihr drittes Kind. Sie hat sich entschieden, “Vollzeit-Mutter” und Hausfrau und daher zunächst nicht erwerbstätig zu sein.

  • Von Sonnenbraut, Mutterwurz und Weiberkraut

    Dieses Buch ist mehr als akkumuliertes Wissen über Kräuter und ihre Zubereitung: Es führt auf uns selbst zurück, auf unsere Befindlichkeit in Bezug auf die Begegnung mit Kräutern. Es lässt ihre Schönheit und Heilkraft entdecken.

  • Weibliche Initationsriten oder: Was braucht es, um Frau zu werden?

    Was macht die Frau zur Frau? Unter dieser Fragestellung diskutierten etwa vierzig Frauen im Januar in Luzern über weibliche Initiationsriten.

  • „Die Katastrophe ist auch jetzt noch allgegenwärtig“

    Barbara Inui über ihren Alltag in Japan ein Jahr nach Fukushima.

  • Alle mitmachen, Fußball forever?

    Straßenkinder, benachteiligte Mädchen, Behinderte – sie alle sollen neuerdings Fußball spielen und dadurch glücklicher, selbstbewusster, teamgeistiger werden. Fußball, so scheint es, ist ein Allheilmittel für Frieden, Gemeinschaft und eine bessere Welt. Inga Wocker sieht das anders.

  • Endlich hässlich!

    Die neue “Brigitte” verkauft sich ohne Models, und Unilever bringt siene Produkte für “wahre Schönheit” mit Kullerbäuchen und Lachfältchen an die Frau. Schönheit, so scheint es, ist heute so Alltäglich wie Geschirr spülen oder Alfa Romea fahren. Seltsam nur, fragt sich die Autorin Astrid Wehmeyer, warum die “Keine-Modells” dennoch so aussehen wie gemalt. Und die Jungs auch nicht mehr sind, was sie einmal waren: Schön wie ein gut gereifter Käse. Zeit, einmal genauer hinzuschaun!

  • Kann eine Feministin fromm sein?

    Was tut eine Frau, wenn sie den Wunsch hat, an etwas “Größeres” zu glauben, aber nur patriarchale Religionen vorfindet? Über solche Fragen führte Antje Schrupp, Redakteurin von bzw-weiterdenken, einen E-Mail-Austausch mit Barbara Streidl vom feministischen Weblog www.maedchenmannschaft.net.

  • Gezeichnet

    Die Autorin schreibt über die Erfahrung, von anderen abgestempelt zu werden – als Frau, als Behinderte, als Ausländerin. Der Text erinnert an einen Vortragstitel der italienischen Philosophin Luisa Muraro: “Von sich selbst ausgehen und sich nicht finden lassen”.

  • Über Sex und Vielehen offen diskutieren

    Seit Charlotte Roches “Feuchtgebiete” diskutieren wir in diesem Forum über die Bedeutung von Sexualität, gleichzeitig fragten wir uns, wie moderne Familien eigentlich den Spagat zwischen Monogamie und lebenslanger Elternschaft bei gleichzeitiger sexueller Freizügigkeit schaffen sollen.

  • Sexualität : Überbewertet und banalisiert zugleich

    In ihrem Beitrag zur Diskussion über die Vielehe kritisiert Juliane Brumberg die heutige Überbewertung der Sexualität, vor allem in den Medien, und den Druck, unbedingt “guten Sex” haben zu müssen, der dadurch entsteht. Sexualität sei nicht die wichtigste Grundlage für eine gute Lebenspartnerschaft.

  • Vielehe als Wahlmöglichkeit

    Angeregt von Antje Schrupps Artikel “Die Rückkehr der Vielehe” schlägt Dorothee Markert vor, die Diskussion über die verbreitete Praxis von Zweit- und Mehrfachbeziehungen offen zu führen.

  • Brot und Rosen auf dem Altiplano

    Evangelisch-lutherisch getauft und aufgewachsen, später viele Jahre als Hexe in der Spirituellen Frauenbewegung aktiv, lebt und arbeitet Hanna Lauterbach heute als Sr. Maria Johanna im Zisterzienserinnenkloster Ave María in La Paz, Bolivien. Was bewegt eine “Frau in den besten Jahren” zu dieser Entscheidung?

  • Auseinandersetzung mit Sexualität inflationär

    Christine Pöllath ist nicht einverstanden damit, dass und wie sie in Birgit Küblers Text zitiert wird. Ihre Richtigstellungen regen dazu an, die Diskussion fortzusetzen.

  • Das öffentliche Sprechen über weibliche Sexualität

    Mit Birgit Kübler meldet sich eine Frau aus der Generation zwischen den “Müttern” und “Töchtern” der Frauenbewegung zu Wort. Sie freut sich an der Körperbewusstheit junger Frauen und plädiert dafür, dass Frauen öffentlich über sexuelle Erfahrungen sprechen, obwohl sie sich der damit verbundenen Schwierigkeiten sehr wohl bewusst ist.

  • Patri-Blut in meinen Adern

    Sonne, Strand und Entspannung… Naja – eher Sonne, Sofa und kränkliche Langeweile. Und ein Haushalt, der sich nicht von selbst erledigt. Oder doch? Eine Glosse von Silke Teuerle.

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