beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Frauke Thein sagt:

    Entschuldigung, meinte natürlich das "Yogabuch" von Alexandra Eichenauer-Knoll.

    Artikel: Ein aussergewöhnlich gewöhnliches Yogabuch

  • Frauke Thein sagt:

    Ein sehr schön und informativ geschriebener Artikel zum "Yogabuch" von Adelheid Ohlig und so scheint mir, absolut mein Buch; werde es mir also gleich bestellen.

    Artikel: Ein aussergewöhnlich gewöhnliches Yogabuch

  • Elfriede Harth sagt:

    Danke für den Tipp. Hört sich gut an. Werde ich lesen. Ich finde unsere Zeit recht körperfeindlich. So wie “Natur” als etwas von uns Getrenntes wahrgenommen wird, wird “Körper” auch zu etwas, das wir hauptsächlich im Spiegel erleben. Oder im Selfie. Also entfremdet von uns selbst.

    Artikel: Ein aussergewöhnlich gewöhnliches Yogabuch

  • Juliane Brumberg sagt:

    Traurige Ergänzung: Ika Hügel-Marshall ist am 21. April 2022 im Alter von 75 Jahren gestorben.

    Artikel: Antirassismus und Feminismus sind die großen Themen von Ika Hügel-Marshall

  • Anne Newball Duke sagt:

    Ich komme erst jetzt zum Lesen dieses Kapitels, und bin immer noch ganz hin und weg vor lauter Freude. Ich habe jetzt schon Laura Conti ge-ecosiat ;), aber leider gibt es kein einziges Buch von ihr in Übersetzung. Sie passt sehr zu meiner ganzen Suche nach der Rolle der menschlichen Spezies, also jener Rolle, die sie haben sollte, damit wir unsere eigene Lebensgrundlage nicht nur schädigen. Und auch meiner Suche danach, woher wir die Motivation und Energie nehmen, um unser Leben in die planetaren Grenzen hineinzubewegen. So toll: Für Conti ist es keine Frage der Ethik! Herrlich! Ich stecke tief in der Wissenschaftskritik, nach welcher gerade in den Naturwissenschaften das Objekt/Subjekt-Denken aufgehoben werden muss, damit wir ein neues Verhältnis zu... oder besser: eine neue und anders ausgerichtete Position in der Welt als eingebettete Lebewesen von dieser Welt einnehmen können. Zambrano nennt es "poetische Haltung", Conti spricht von "tieferem Verständnis", in dem "Objektivität nicht der Maßstab ist", von "richtigen politischen Entscheidungen" (ich liebe das: endlich finde ich "richtig" und "falsch", wie ich es auch immer meine, und wovon mich immer so viele abhalten wollen! ;) über die Liebe, das Spüren, das Wahrnehmen der Zerbrechlichkeit des Systems des Lebendigen, aber ihre Grundmotivation ist das "Leben als Ganzes: ich liebe das System des Lebendigen, ich will es beschützen". Und wenn sie das will, dann kommt sie innerhalb der Erkenntnisformen der Wissenschaft eben an Grenzen. Die Wissenschaft, wie sie heute existiert, die ja aktuell immer noch vor allem "das Lebendige kontrolliert und eine "fehlende Anerkennung unserer Abhängigkeit von ihm" in sich trägt, diese Form der Wissenschaft gilt es zu überwinden oder zumindest zu ergänzen... Und es gibt noch andere Herangehensweisen hin zu dieser Überwindung, die ich mir aktuell noch erarbeite. Und für mich geht es erstmal darum, so tolle Frauen ( aber hier gibt es auch tolle Männer ;) wie Bruno Latour und James Lovelock) und ihre Positionen kennenzulernen; und zwar von Frauen, die tief in den Naturwissenschaften verankert sind (wie z.B: auch Barbara McClintock), diese ja auch durchaus zu schätzen wissen, und aber dennoch ihre eigene Körperin dafür nutzen, um neue Positionen fern jeder Objektivierung einer wie auch immer gearteten und von uns Menschen erfundenen "Natur" einzunehmen. Und Liebe als Konzept bricht ja die ganze Wissenschaft komplett auf. Und Liebe bedeutet dann ganz andere Formen der Wissensaneignung, vor denen wir wissenschaftsbekennenden und -hungrigen und teils sogar -hörigen Menschen ("Hört auf die Wissenschaft!") noch total zurückschrecken. Zu subjektiv, nicht objektivierbar, ach ohjehohjeh, damit ist doch zu keiner Erkenntnis zu kommen, mit der wir die Welt für uns Menschheit retten! Und diese Frauen wie Laura Conti und auch Maria Zambrano und natürlich Chiara Zamboni sagen: Doch! Wir brauchen andere Erkenntnisformen! Andere Möglichkeiten, uns in dieser Welt zu erkennen. Wenn ich nochmal am Ende einen Mann zitieren darf, den ich auch nur als Zitat in einem Buch von James Lovelock (I love the name! hehe) gefunden habe: "An einem Tag wie heute wird mir klar, was ich dir schon hundertmal gesagt habe: An dieser Welt ist nichts falsch. Falsch ist lediglich die Art, wie wir sie anschauen." Das ist von Henry Miller in "Ein Teufel im Paradies" (das ich nicht kenne). Danke, liebe Dorothee, für diese Übersetzung, ich bin so tief glücklich, dass ich durch deine Übersetzung so viele tolle Denkerinnen kennenlernen darf!!! <3

    Artikel: Kritik an posthumanem Denken und die Liebe zum System des Lebendigen

  • Anne Newball Duke sagt:

    Liebe Jutta, Donna Haraway hat schon ein wundervolles Kapitel zu dieser Ausstellung in "Unruhig bleiben" geschrieben. Ich kann ja eh nicht aufhören, dieses Buch einfach jeder zu empfehlen... auch weil ihr Besprechen dieser Ausstellung (ab S. 108 bis S. 113) eingebunden ist in so viele ähnliche Überlegungen zu Möglichkeiten der (Wieder-)Verweltlichung des menschlichen Lebens, angeregt durch Künste, Forschungen, bereits existierende Praktiken usw. usf. Und was sie schreibt zu "'Intimität ohne Nähe" sticken'... oder das: "Das gehäkelte Riff ist eine Praxis der Sorge, ohne dass die Berührung durch eine Kamera oder Hand notwendig wird, es ist keine weitere Forschungsreise. Materielles Spiel schafft sorgende Öffentlichkeiten. Als Ergebnis erhalten wir einen weiteren starken Faden im Holobiom des Riffs: Wir sind nun alle Korallen." Wer wird da nicht zum Denken angestachelt, angehäkelt ;)? Ich schaue auf jeden Fall, wie ich noch rechtzeitig nach Baden-Baden zur Ausstellung komme, danke für die tolle Besprechung, liebe Jutta!

    Artikel: Die hyperbolischen, handgehäkelten, herrlichen Riffe der Wertheims in Baden-Baden

  • Jutta Pivecka sagt:

    Liebe Sandra, es handelt sich bei der Formulierung um eine Übersetzung des Vortrags vor der UN aus dem Englischen, in dem von "crimes against humanity" gesprochen wurde. Ich finde das Argument von Hannah Arendt, das Du anführst, überzeugend und werde in Zukunft auch die Übersetzung "Menschheit" . vorziehen. Vielen Dank für den Hinweis.

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Ines Bauer sagt:

    Die Schadensbilanz der Männer https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/DAS-mit-Autor-und-Maennerberater-Boris-von-Heesen,dasx28048.html

    Artikel: GIER- eine Rezension

  • Sandra Divina Laupper sagt:

    Liebe Jutta! Das Thema "Verbrechen gegen die Menschheit" und "Kriegsverbrechen" ist ein Thema, das mir sehr nahe geht, da wir in unserer Frauengruppe Baubò in Brixen schon seit einigen Jahren politische Praktiken entwickelt haben und auch regelmäßig pflegen, um uns dem Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus bzw. des Nazifaschismus (in Italien) zu widmen. Wir schränken uns dabei bewusst auf die Opfer der Kriegsverbrechen, der gewaltsamen politischen Repression und der Verbrechen gegen die Menschheit ein, um den Menschen, die diese Art von Unrecht erfahren haben, das wiederzugeben, was ihnen mit diesen Verbrechen genommen werden sollte: ihre Würde. Es gibt Kriegsverbrechen (dabei handelt es sich um Verstöße gegen das internationale Kriegsrecht, wie es zum ersten Mal um 1900 in Genf festgelegt wurde; z. B. ist die Erschließung von Zivilisten im Krieg ein Kriegsverbrechen) und es gibt Verbrechen gegen die Menschheit, wie z. B. die Verfolgung und Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg. Es gibt keine "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Hannah Arendt hat einmal zu Recht diese Ausdrucksweise zurückgewiesen mit dem Argument, dass es nicht etwa irgendwelche "menschlichen Gefühle" sind, die im Verlauf der Schoah verletzt wurden, sondern die Menschheit als ganze wurde verletzt, indem einem Teil der Menschheit schlicht auf Grund der jeweiligen Herkunft die Menschenwürde abgesprochen wurde. Ich gehe davon aus, dass es sich beim Einsatz von Massenvergewaltigungen als Kriegswaffe um ein Kriegsverbrechen handelt. Unter anderem ist m. E. auch die korrekte Terminologie wichtig, um den Opfern unseren Respekt zu erweisen. Liebe Grüße, Sandra

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Regina Hunschock sagt:

    Gier ist nach Bernhard Lietaer, ehemaliger belgischer Zentralbanker und Mitentwickler des Euro's, eine Folge des verdrängten Archetypen der Großen Mutter. Er beschreibt in seinen Büchern das Yin und Yang des Geldes. Er bezieht sich auch auf Arbeiten von C.G. Jung, wo dieser ausführt, dass sich ein Archetyp nicht in Luft auflöst, wenn er im Schatten liegt, wir ihn unterdrücken, bekämpfen, schwächen, sondern dieser sich in sein Gegenteil verwandelt, bis zu einem zerstörerischen Schatten, der uns bedrängt. Im Schatten dieses Archetypen "Große Mutter", kultivieren wir Gier, Neid, Scham, Kontrolle, Mangel und Angst. Ken Wilber bezeichnet dies als "Mythische Dissoziation" vom weiblichen Prinzip in Gestalt der Göttin. Welche aber Grundvoraussetzung ist, für die Ausbildung eines kompletten göttlichen Prinzips von Fülle.

    Artikel: GIER- eine Rezension

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Gier ist eine Wurzelsünde. Und zwar eine ganz dramatische, schreckliche, üble, Unglück bringende, Verbindung zerstörende, Kommunikation vernichtende, Seelen verletzende Wurzelsünde, die leider in vielen Menschen schlummert und immer wieder zum Ausbruch kommt. Sie ist Ursache für Kriege, Hassgedanken, Verletzungen, für Raub und für die Zerstörung von Freundschaften. Von daher ist es gut, wenn viel und immer wieder über die Gier im Menschen geschrieben wird. - egal ob mit oder ohne Rechtsschreibfehler -

    Artikel: GIER- eine Rezension

  • Ulrich Wilke sagt:

    (" zum Sich-darüber-Unterhalten" ist falsch geschrieben. "Rasant" bedeutet "flach ansteigend" und nicht "rasend". "Spoiler" heißt "Verderber"; ist das gemeint? Das hätte Heike Brunner besser auf Deutsch formuliert.) Gier gehört zum Wesen des Kapitalismus; nicht alle Menschen sind gierig. Zur selben Kategorie gehören Machtgier und unmenschlicher Ehrgeiz. Das sind Beweggründe der meisten Politiker. Verdirbt Politik den Charakter?

    Artikel: GIER- eine Rezension

  • Rachel sagt:

    Danke, Jutta, für diese Liste! Ich habe sie sogar schon an ein paar Leute in den USA weitergegeben, wo das Thema Abtreibung ja jetzt auch sehr akut ist (zumindest auch für privilegiertere weiße Frauen, ärmere Menschen, besonders Schwarze Menschen und Menschen of Color hatten das Recht schon lange nicht mehr...). Wer Menschen in den USA kennt: Am 14. Mai 2022 sind Aktionen geplant. Siehe: https://riseup4abortionrights.org/

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Adelheid Ohlig sagt:

    Nicht nur die Tamilinnen, auch die Singhalesinnen feiern die erste Menstruation: rote Gewänder werden angezogen, geschenkt. Bei den halbnomadischen Völkern in Thailand und auf den Philippinen gehen die Frauen in den Busch zum menstruieren. Die Menstruation dauert nur 1 oder 2 Tage - es wird kaum Fleisch gegessen könnte einer der Gründe sein und das Leben in der Natur. Bei Veganerinnen bleibt die Blutung weg - die Natur spart, da es an Eiweiss und Fett tierischer Herkunft fehlt. Die Hormone bauen sich über Cholesterin auf. Mit Luna-Yoga kann frau üben ohne Hilfsmittel frei zu bluten. In manchen Stämmen Afrikas lernen die Mädchen dies. Schliesslich können wir die anderen Schliessmuskeln ja auch betätigen.

    Artikel: UNSER BLUT FEIERN. Eine Wende in der Kulturgeschichte der Menstruation?

  • Jutta Pivecka sagt:

    Morgen, am 5.5.2022 um 11.00 Uhr, findet eine online-Diskussion des Zentrums für liberale Moderne statt: https://ukraineverstehen.de/online-diskussion-vergewaltigung-als-kriegswaffe/ (Ich kann leider nicht teilnehmen, da ich zu dieser Zeit arbeite, aber vielleicht mag ja die eine oder andere reinhören/teilnehmen - und eventuell sogar darüber schreiben???)

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Jutta Pivecka sagt:

    Gerade kommt die Nachricht, dass der Supreme Court in den USA wahrscheinlich das Recht auf Abtreibung suspendieren wird. Das ist schrecklich. Es zeigt, dass mühsam erkämpfte Menschenrechte für Frauen überall wieder zur Disposition gestellt werden können. Ich möchte hier deshalb noch einmal kurz darlegen, warum mir das Recht auf Abtreibung ein so wichtiges Menschenrecht ist. (Und ich gebe zu, dass ich das selbst erst wirklich verstanden habe, als ich schwanger war.) Diejenigen, die Frauen dieses Recht bestreiten, stellen von Anfang an die falsche Frage. Sie glauben, es gehe darum, ob die Frau ein/das Kind will. Aber diese Frage steht zunächst mal gar nicht im Raum. Es geht vielmehr darum, ob die Frau in dieser Situation, in dieser Zeit, an diesem Ort schwanger sein will. Und wenn sie das in dieser Situation, in dieser Zeit, an diesem Ort nicht will, dann ist es Folter, sie durch diese 9 Monate zu zwingen. Nichts anderes. Und deshalb gilt: Das Recht auf Abtreibung ist Menschenrecht!

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Jutta Pivecka sagt:

    Liebe Doris, ich kann die verschiedenen Hilfsorganisationen nicht in eine Rangliste bringen. Direkten Kontakt hatte ich bei der Recherche mit dziewuchyberlin.org und mit einer Frau vom International Council of Polish womenx. Sie haben mir die Links empfohlen. Ich selbst habe für Sema Ukraine gespendet, weil es über Paypal für mich am einfachsten abzuwickeln war: https://zrzutka.pl/en/support-sema-ukraine?fbclid=IwAR1oA5CUoYXfU8_PRoxBIoAHIC5JBhZ5Bh5AbRX9vbKCDhObsWJfQejcCYg (siehe auch im Artikel).

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • doris schäfer sagt:

    Ich würde auch gerne spenden! und bitte um eine Empfehlung, wohin am besten!?

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Brigitte Leyh sagt:

    Wahnsinn! Danke für diesen wichtigen Hinweis! Ich schicke Geld

    Artikel: Abtreibung ist Menschenrecht. Vergewaltigte Frauen aus der Ukraine brauchen JETZT Hilfe!

  • Maria Coors sagt:

    Liebe Heike, danke für deine Bügelgeschichten. Mir ist gerade eingefallen warum das Bügeln von meiner Lieblingshausarbeit in der Kindheit zur ungeliebten absoluten Seltenheit verkommen ist. Meine Mutter hat uns Kindern erlaubt mehr als die sehr limitierte Zeit fern zu sehen, wenn wir dabei gebügelt haben. (Handtücher hauptsächlich :)). Mit ungefähr 11 hat meine Oma mir einen halben Tag versucht beizubringen Hemden zu bügeln. Vielleicht fand ich das schon reichlich bescheuert, jedenfalls habe ich heute ungebügelte Handtücher und einen eigenen Fernseher. Und ein tolles Stoffwindelsystem ohne Bügeln...

    Artikel: Das Bügeleisen, der Inbegriff spießiger Attitüden?

  • Juliane Brumberg sagt:

    Danke Für Deine persönliche Bügeleisen-Geschichte, liebe Heike, und für den historischen Exkurs, den ich sehr interessant finde. Zwei Dinge sind mir dazu wieder eingefallen. Das eine ist das Wort "versengt", das ich schon ewig nicht mehr gehört habe. Du schreibst von Brandflecken in den Kleidern, bei uns zu Hause war es die Sorge, dass die weißen Oberhemden meines Vaters beim Bügeln "versengt" werden könnten, übrigens auch noch mit einem elektrischen Bügeleisen, dessen Einstellungen noch nicht so gut regulierbar waren. Das zweite ist, dass eine Freundin von mir, die in sparsamen Verhältnissen aufgewachsen ist, erzählte, dass sie in ihrer Jugend in den 1950er Jahren ganz viel im Haushalt helfen musste. Bloß bügeln durfte sie nicht, weil ihre Mutter befürchtete, dass die Tochter dabei, unerfahren wie sie war, für das Bügeleisen unnötig viel von dem teuren Strom verbrauchen würde.

    Artikel: Das Bügeleisen, der Inbegriff spießiger Attitüden?

  • Heike sagt:

    Hallo Bari, Frau Hildebrandt ist wirklich eine coole Frau gewesen, super Spruch! Das mit der Neurodermitis und dem Bügeln war auch beim Windeln bügeln Thema... Danke für deinen Kommentar, LG Heike

    Artikel: Das Bügeleisen, der Inbegriff spießiger Attitüden?

  • Bari sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Ohne Bügeleisen geht bei mir gar nichts. Mit Neurodermitis sind Falten auf der Kleidung extrem unangenehm, seit ich alles bügele gehts besser. Bügeln war bei mir aber immer eine unangenehme Pflicht, bis ich den Ausspruch von Regine Hildebrandt (verstorbene SPD- Politikerin aus dem Osten) einmal sagen hörte: Ich bügele gern, nach einem schlechten Tag habe ich dann wenigstens etwas glatt gekriegt. Das hat mich überzeugt und mit dieser Einstellung bügelt es sich gut. liebe Grüße Bari

    Artikel: Das Bügeleisen, der Inbegriff spießiger Attitüden?

  • MartinM sagt:

    Aristoteles konstruierte den "akiv-Männer-passiv-Frauen"-Gegensatz ja ganz bewusst als Grundlage seines metaphysischen Systems, in deutlicher Abgrenzung zu seinem Lehrer Plato, der zwar auch patriarchal dachte, aber eben nicht dualistisch. Aus Platons Dialogen lässt sich erkennen, dass für ihn Homo- Bi- und wahrscheinlich auch Intersexualität völlig selbstverständlich war. Aristoteles bevorzugte "klare Verhältnisse", was übrigens auch für seine "Politik" gilt: die Monarchie ist für ihn die beste Staatsform.

    Artikel: „Wie das menschliche Geschlechtliche gedacht werden kann“

  • Gudrun Nositschka sagt:

    Was hätte Aristoteles wohl geschrieben, wenn er das gewusst hätte, was wir heute in Bezug auf die "reproduktive Differenz der Menschen - also ihre Unterschiedlichkeit in Bezug auf die Fortpflanzung" - dank der Forschungsergebnisse zur Bedeutung der Gebärmutter für die Fortpflanzung wissen? Ob er zu seiner Zeit bereit gewesen wäre zu schreiben "aktiv-Frauen-passiv-Männer-Dualismus?"

    Artikel: „Wie das menschliche Geschlechtliche gedacht werden kann“

  • Judith sagt:

    Eigentlich habe ich dem nichts hinzuzufügen, (Haarspaltereien und wer hat jetzt recht, nützen dem allgemeinen Umgang ja nicht wirklich), außer daß ich mich doch als eine Alice Schwarzer-Fanin outen möchte. Ich bin ihr so dankbar, wie sie sich für Frauen stark gemacht hat, und bereit war so unglaublich viel Gegenwind entgegenzunehmen, in Zeiten, wo Frauen nochmal so unendlich viel mehr ihr Menschsein abgesprochen wurde, wie in dieser, und wir auch auf ihren Schultern stehen. Dieses Bashing ihrer Person gegenüber kann ich nicht nachvollzuziehen. Ich mache da jedenfalls nicht mit!

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Dr. Gisela Forster sagt:

    Danke für die schöne Beschreibung des Buches. Mein Interesse, es zu lesen, ist geweckt. Es ist immer wieder gut, zurückzuschauen, wie viel schwieriger es Frauen mit Leben und Lieben noch vor einigen Jahren hatten und zu erkennen, wie viele Schwierigkeiten weiter anhalten. Genau betrachtet, sind Männer inzwischen weiter und mutiger als Frauen, sie leben offener ihre Wünsche und Sehnsüchte. Frauen kommen nur sehr schwer aus der Erwartungsrolle ihrer Familien, ihrer Eltern, ihrem kulturellen und politischen Umfeld heraus. Manche Frauen denken schon: Sie könnte es gut für mich sein, aber vom Ersehnen zum Wagen und schließlich Tun ist ein weiter Weg - und es wird Jahre dauern, bis Frauen die Kraft haben, ihr Sehnen und Wollen in ihr eigenes Leben zu integrieren. Gut ist, dass wir in diesem Forum immer wieder von mutigen Frauen hören und lesen.

    Artikel: Frauengeschichte – mühsam erarbeitet

  • Maria Coors sagt:

    Liebe Judith, es ist ein Urteil, keine Verurteilung. Und vielleicht ist es in deinen Worten auch ein "knallhartes" Urteil. "Menschfeindlichkeit" ist jedenfalls in erster Linie ein politikwissenschaftlich gut fundierter Fachterminus. Nachkommende Generation Frauen, junge Frauen, Boomer-Frauen, alte Frauen...manchmal finde ich sozologisch fundierte Aussagen über bestimmte Frauengenerationen hilfreich, wie auch diese Diskussion z.B. bei Antje zeigt.

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Sandra Divina Laupper sagt:

    Liebe Antje! Danke für diesen Text! Speziell der Hinweis auf den Frauenfriedenskongress von 1915 und auf die Frauenrechtlerin Anita Augsburg ist eine tolle Entdeckung für mich! Ich wusste überhaupt nichts von den Kämpfen der Frauen um die Jahrhundertwende... Tolle Frau, diese Anita (habe ein Wikipedia nachgeschaut).

    Artikel: Das erste Opfer des Krieges ist - der Feminismus?

  • Bettina Schmitz sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis und für die Zusammenfassung, den Bericht !

    Artikel: Diskussionen über Gender und sexuelle Differenz, Teil 1

  • Antje Schrupp sagt:

    @Bettina - was meinendsie denn mit "gescheitert"? Wer ist inwiefern gescheitert? Ich empfinde in Zusammenhang mit dem Differenzfeminismus immer noch eine große Freiheit, zum Beispiel darin, dass ich keinerlei Bedürfnis habe, mein Geschlecht zu definieren oder darüber nachzudenken, was Frausein ausmacht und so weiter. Und auch der Blick auf die Norm des Männlichen ist einfacher, weil ich nicht erklären muss, inwiefern Männer Sachen anders machen als Frauen und so weiter, ich kann einfach die Differenz markieren: "Ich (Antje, eine Frau) bin nicht einverstanden, sehe das anders, erkenne das nicht an...". Das meine ich mit "dem Konzept Gender entzogen", seit ich diese Freiheit in den Beziehungen unter Frauen entdeckt habe, ist es nicht mehr als ein äußerliches Ärgernis, wenn mich jemand "gendert", sozusagen, also es berührt mich nicht mehr innen. Natürlich ist es objektiv uU gefährlich als "weiblich" gelesen zu werden, aber mein Selbstbild berührt das nicht mehr.

    Artikel: Diskussionen über Gender und sexuelle Differenz, Teil 1

  • Bettina sagt:

    Hallo und vielen Dank für diese Einblicke. Das ist ein Thema, was mich auch sehr bewegt. Ich habe noch eine Frage: Wie kann mensch sich dem Konzept von Gender entziehen? Die Idee weiblich von Frausein zu trennen ist auch meine herangehensweise. Aber sind ,wir‘ damit vielleicht gescheitert? Meine jüngeren queeren Freund*innen finden das. Deshalb wollen sie sich gar nicht mehr binär einordnen lassen… Also was denkt ihr?

    Artikel: Diskussionen über Gender und sexuelle Differenz, Teil 1

  • Maria Drexler sagt:

    Ihr Artikel hat mich gleich neugierig gemacht, weil ich zwar eine Kleiderbürste für den schwarzen Mantel besitze, aber nicht in der von Ihnen geschilderten Qualität - Wildschwein/Dachshaar. Ja die guten 'Qualitäten gibts nicht mehr im Kaufhaus. Aber im Internet gibts ein großes Angebot mit allen möglichen Tierborsten und -haaren. Man kann sie beim Kauf halt nicht anfassen, fühlen und ausprobieren.

    Artikel: Kleiderbürste, die

  • Rita Bubenhofer sagt:

    Herrlich , ich habe 2 Kleiderbürsten geerbt, Wildschweinborsten und was edleres- für edlere Stoffe...

    Artikel: Kleiderbürste, die

  • Birgit Kübler sagt:

    Liebe Judith, liebe Maria, soeben habe ich mir Alice Schwarzes neu erschienene "Streitschrift" mit den Untertiteln: "Was ist eine Frau? Was ist ein Mann?" bestellt. Sie wird folgendermaßen angekündigt: "Mit diesem Sammelband wollen die beiden Herausgeberinnen aufklären. Aufklären über den Unterschied zwischen einem schwerwiegenden, psychisches Leiden erzeugenden Konflikt aufgrund der tiefen Überzeugung, im falschen Körper zu leben, und dem aktuellen Trend, bereits Geschlechterrollenirritation für »Transsexualismus« zu halten." Es ist schon so, dass da von einem sehr überheblichen Standpunkt aus geurteilt werden soll, was was ist. Wohlgemerkt: WAS was ist. Menschen als Dinge betrachten? Ungeheuerlich! Ich bin sehr gespannt auf diese Schrift, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass mir ab und an die Hutschnur platzen wird. Es ist eine Gelegenheit, das, was da gerade geschieht, besser zu verstehen und vielleicht auch weiter zu denken, WEIL es thematisiert wird. Ich hoffe sehr, dass es zu einer Auseinander(und zusammen)setzung kommen darf und diese nicht gleich von Denkverboten erstickt wird. Auch, wenn ich mir gut vorstellen kann, dass dies für eine große Anzahl Menschen eine heftige und sicherlich auch kränkende Herausforderung sein muss. Aber es geht ja um etwas: Wie können die Möglichkeiten, sich anders als binär geschlechtlich zu definieren, gesellschaftliche Repräsentanz finden? Was mich betrifft: Mir wird von fast jeder Seite aus zu sehr biologistisch argumentiert. Was ich sehe: eine Kultur der Unzufriedenheit mit Geschlechtszuschreibungen, die in meinen Augen ihre volle Berechtigung hat (Stichwort: Gewalt) mit Lösungsvorstellungen, die auch mich sehr oft sehr traurig machen, weil ich sehe, dass es nicht unbedingt glücklicher macht, wenn jemand die größte Zeit ihres*seines Lebens damit verbringt, körperlich etwas darzustellen, was der körperlichen Verfassung zuwider läuft. Ich erlebe das meist mit Frauen, die das Altern nicht akzeptieren können und ihre Körper mit sogenannten "Schönheits"OPs herrichten wollen und dabei schlimm zurichten. Sie wollen als schöne (junge) Frauen wahrgenommen werden. Wen wundert es, wenn dies nun auch junge Frauen für ihre völlig entgegengesetzten Zwecke nutzen?

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Judith sagt:

    ...also "Menschenfeindlich" ist ein großes Wort, und auch eine große Unterstellung an einen Menschen... Vielleicht teile ich auch nicht immer die Meinung von Frau Schwarzer, aber ich habe sie noch nie menschenfeindlich erlebt, dafür finde ich ihre Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen zu differenziert, ihre Herangehensweise zu filigran, was ich manchmal gerade bei der jetzt nachkommenden Generation Frauen vermisse. Sorry, ich sage es mal ganz knallhart! Es ist eine Verurteilung! Ist das menschlich? Und ich finde damit sollte man ein bisschen vorsichtiger umgehen. Und es ist eine Art und Weise der Kommunikation die sehr häufig praktiziert wird, und mir überhaupt nicht gefällt!

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Maria Coors sagt:

    Liebe Judith, mmh. Also, in Ecken drängen und in Schubladen stecken ist nicht gut, das sehe ich ähnlich. Zwei Probleme bzw. Herausforderungen stellen sich m.E. bei der Sache mit der Toleranz und der Meinungsvielfalt. Und da würde ich auch sehr gern ein bisschen weg von Frau Schwarzer, weil ich dir auch darin zustimme, dass diese Herausforderungen aus irgendeinem Grund in den letzten Jahren präsenter geworden sind im öffentlichen Diskurs. Und zwar: 1) Die Unterscheidung zwischen einer Meinung bzw. einem Standpunkt, die natürlich jedem*r zustehen und der argumentatitven Angreifbarkeit von diesen. Also ja, jede*r hat ein Recht auf die eigene Meinung und die Äußerung dieser aber es besteht kein Recht darauf, dass dieser Meinung/Standpunkt nicht argumentativ widersprochen wird. 2) Wenn eine Meinung darin besteht, andere Menschen in ihrem Menschsein abzuwerten, darf Toleranz m.E. nicht darin bestehen diese Meinung mit gleicher Wertschätzung wie jede andere zu behandeln. Den Menschen, der sie äußert, ja, aber eine solche Meinung darf ich begründet eben auch als Hass und Menschenfeindlichkeit bezeichnen. Und so würde ich auch meine Angriffe auf Schwarzers Standpunkte sehen: Das Verweigern von Selbstbestimmung/Freiheit von Menschen mit dem Argument, dass diese Menschen einen schlechten Gebrauch von dieser Freiheit machen könnten, finde ich meistens ein schwaches Argument, im Fall von geschlechtlicher Selbstebestimmung wie auch bei reproduktiver Selbstbestimmung und anderswo. Das dezidierte und öffentliche Nicht-Respektieren der geschlechtlichen Selbstbezeichnung und der eigenen Benennung einer konkreten öffentlichen Person in unserer gegenwärtigen gesellschaftlich-politischen Situation, die u.a. durch reale rechte Gewalt gekennzeichnet ist, von einer Person wie Schwarzer, die ein Profi in öffentlicher Kommunikation ist, empfinde ich als unverantwortlich menschenfeindlich.

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Judith sagt:

    Liebe Maria Coors, ja genau, so ist es daß ich von meinen Eindrücken, Wahrnehmungen schilderte. Ich finde Menschen sollten mehr einander zuhören egal wie diese "daherkommen". Ich finde aber wo du dann schreibst, und dafür daß du garnicht über Frau Schwarzer reden willst, gehst du aber sehr auf sie ein, und auch wenn du ihren Standpunkt nicht für gut heißt, (was für mich durchaus okay ist, ich verkläre sie jetzt auch nicht!) finde ich es dann unschön zu sagen: ähnlich argumentieren Menschen usw. die z.B. Schwangerschaftsabrüche nicht für gut heißen usw. (deine Aufzählungen kennst du selber). ...und genau daß finde ich wiederum gefährlich, daß vieles (meist unschönes) dann anderen schnell unterstellt wird. Sie dann wiederum in eine Ecke gedrängt werden, in eine Schublade gesteckt werden, was sogar nicht von Toleranz spricht. Mir erscheint es ein bisschen wie ein Phänomen unserer Zeit, oder war das schon immer so? Ich finde Menschen sollten lernen insgesamt einander besser zuzuhören und auch da eine Meinungs-Vielfalt gelten zu lassen. Auch jemaden mit anderer Meinung und Erfahrung da stehen zu lassen. Was meinst du dazu? Ich meine daß jetzt nicht besserwisserisch, sondern es sind Gedanken, die mir schon des öfteren in den Sinn kamen und die ich jetzt hier mal formuliere. Gut gemeinte Grüße von Judith

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Maria Coors sagt:

    Liebe Judith, danke für deinen ausführlichen und von-sich-ausgehenden Kommentar. Eigentlich wollte und will ich gar nicht so viel über Alice Schwarzer nachdenken, weil ich es ganz ungut finde, wie sie dieses Thema besetzt. Aber weil du sie nennst noch zwei Kommentare: Der Verweis auf Menschen, die ihre (medizinische) Transistion bereuen ist m.E. in zweifacher Hinsicht schwierig. 1. Sind das nach allem was man so an Empirie dazu hat tatstächlich nur sehr sehr wenige. und 2. Treffen Menschen einfach Entscheidungen auch ihren Körper betreffend, die sie im Nachhinein bereuen können. (Tatoos stechen, Rauchen, schwanger werden, nicht schwanger werden, bestimmte Medikamente nehmen etc.) Und ich finde gerade aus feminisischer Perspektive ist es gut zu überlegen, ob man sich daran beteiligt Frauen (und anderen Menschen) die Verfügungsgewalt über ihren eigenen Körper einzuschränken, weil man befürchtet, dass sie dann etwas Dummes damit machen. Ähnlich argumentieren ja auch diejenigen, die Frauen nicht zugestehen zu entscheiden, ob sie Kinder bekommen wollen, sich sterilisieren lassen wollen, einen Minirock oder ein Kopftuch anziehen wollen usw. Und das ist dann MEINE größte Kritik an Schwarzer: Sie beschränkt sich nicht auf vorsichtige Mahnungen zur "eingehenden Selbstprüfung". Sondern sie bestreitet aktiv das Selbstbestimmungsrecht von konkreten Menschen und setzt ihre Diskursmacht dafür ein, diese Menschen so zu exponieren, dass diese in der Folge auch dem unmittelbaren Hass von Rechten ausgesetzt sind. Es waren nur ein paar Tage vom Emma-Artikel über die grüne Bundestagsabgeordnete bis zur Hassrede von Beatrix von Storch.

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Judith sagt:

    Liebe Maria Coors, also, ich kann ja nur von mir ausgehen, wenn ich zu diesem Thema schreibe, und was es in mir auslöst; und ganz ehrlich es ist ein Thema das sehr viel Verwirrung in mir hervorruft. Eine Zeit lang habe ich verschiedene Bücher über/von Osho gelesen, und eine Aussage von ihm war: (aber er ist auch schon etliche Jahre tot);" Daß erste was wir bei einem Menschen wahrnehmen wenn dieser einen Raum betritt ist seine Geschlechtlichkeit". Das war aber noch zu einer Zeit wo die Geschlechterrollen restriktiver waren, nicht soviel mit diesen gespielt wurde etc. Und das erste was wenn ein Mensch geboren wurde, ist wohl eine ähnliche Reaktion---> Hurra es ist ein Junge/ein Mädchen! Und bei denen das Geschlecht nicht so ausgeprägt war, also die jeweils weibl. bzw. männlichen Geschlechtsmerkmale, sogenante Zwitterwesen, wurden Mütter früher von ärztlicher Seite wohl dazu angehalten sich für eine Geschlechterrolle zu entscheiden, und das Kind dementsprechend zu erziehen, also die jeweilige Geschlechterrolle (weibl./männl.) ins Visier nehmend, und ansonsten das ganze schön geheim zu halten, was sich Göttin sei Dank ja auch geändert hat, zumind. zumeist denke ich doch mal. Wofür Alice Schwarzer wie ich vernehme stark kritisiert wird ist wohl das sie in ihrer Emma schreibt, Menschen besonders Frauen die Probleme mit ihrem Geschlechtszugehörigkeit haben, und oft ist damit die anerlernte Geschlechterrolle gemeint, und Einschränkungen, Ungerechtigkeiten die für einige damit einhergehen, sollten eine operative Umwandlung sehr kritisch beäugen, und sehr eingehend für sich selbst prüfen, ob dies stimmig ist, weil es auch etliche Frauen nachher bereut hätten, und Frauen eher für ihre Rechte weiter kämpfen sollten, z.B. für den gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Also dies ist für mich schon auch einleuchtend. Und das sie das sagt, ist meiner Meinung nach völlig legitim. Meine beste Freundin fühlt sich nicht als Mann, aber wird von anderen immer wieder so wahrgenommen, weil sie manchen Klischees nicht entspricht, u.a. eine sehr tiefe Stimme hat. Mir fiel das nie so im übertriebenen Maße auf, und es stellt für mich auch kein Problem dar, weil ich vor allen ihre Großherzigkeit und Menschlichkeit schätze. Eigentlich kann von mir aus jeder Alles sein, solange niemand von sich denkt nur meine Art und Weise ist das non plus ultra! Aber drüber reden, nicht alles für sich behalten, auch den Mut haben nicht verstanden zu werden oder fehlinterpretiert zu werden usw. sind vielleicht ein guter Anfang bei aller Verwirrnis. Wer bin ich und wenn ja wie viele? (war Scherz...) meint Judith

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • Birgit Kübler sagt:

    Liebe Maria, du schreibst: "Tatsächlich fällt es mir schwer zu verstehen, wie du dazu kommst zu schreiben, dass kein anderes Geschlecht in der Lage ist, kleine Menschlein hervorzubringen. Trans Männer, nicht-binäre Personen und andere Geschlechter gebären Kinder…" Mir fällt es schwer, diesen extrem körperlichen Prozess des Gebärens und der Geburt zu einem Gedankenspiel zu machen. Etwa: "Ich bin ein Transmann und nun bin ich... " - ja was? Ich würde vorschlagen, dass der Transmann, in der Eigenschaft ein Kind auf die Welt zu bringen, eine Mutter ist. Ich bin ein Fan von Geschlechterfluidität, denn sie entspricht, meiner Erfahrung nach, am ehesten der Wirklichkeit. Kinder entstehen aus Eizelle und Samen, das eine aus einem biologisch weiblichen, das andere aus einem biologisch männlichen Körper. Das sind für mich Fakten. Für die Reproduktionsmedizin ist das nicht mehr faktisch so, denn da kommen die Keimzellen aus Reagenzgläsern und Kühlschränken. Du kannst mich so verstehen, dass ich old school bin, in den 60-ern geboren. Und, danke Antje, du erklärst sehr gut, woher wir damals kamen. Wie ich mich über die Biologie hinaus selbst geschlechtlich verorte, darin liegt große Freiheit. (Wenn ich darüber nicht in einen verbissenen Kampf darüber gerate, dass alle anderen mich so sehen sollen, wie ich mich sehe. Etwas, was im Leben sehr häufig, in vielerlei Hinsicht, nicht gelingt.)

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  • Birgit Kübler sagt:

    Liebe Antje, Mutterschaft ist kulturell bedingt, so wie alles, was wir leben. Besagter Satz war kursiv gesetzt, also mit Distanzierung, das zeigt ja auch der weitere Verlauf. Leider hat das Programm meine Schreibweise nicht übernommen. Somit klage ich hier gar niemanden an. Ich bin allerdings sehr pessimistisch, was Vereinbarungen über Sorge für Kinder angeht und habe die Befürchtung, dass es sich mit den Elternprojekten so verhalten wird, wie mit den Katzen in Studenten*WGs, die dann irgendwann frei und unterernährt herumlaufen bis jemand sich wieder ihrer erbarmt. Was aber auch nicht heißen soll, dass ich die Kleinfamilie generell als glücksbringend betrachte, denn das ist sie nicht. Wenn ich mir meine Verwandschaftsbeziehungen ansehe, dann sind es doch letztendlich die am längsten, bzw. immer wieder tragenden, auch, wenn man sich sehr fremd ist oder über Zeiten gar nicht mag. Wie erklärt sich das?

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  • Antje Schrupp sagt:

    @Birgit - die Frage mit den Leihmutterschaften finde ich interessant und tatsächlich werden durch die Situation in der Ukraine Fragen aufgeworfen. Es ist klar, dass es derzeit problematisch geregelt ist, weil das Ergebnis ist, dass hier Babys in die Welt gesetzt werden, ohne dass eine Mutter da ist, die sich um sie kümmert. Ich denke aber nicht, dass die Rückkehr zu dem alten Römischen Gesetz "Mater Semper Certa est", das die soziale Verantwortung (Mutterschaft) an die Tatsache des Gebärens geknüpft hat, wünschenswert ist. Es war ein patriarchales Gesetz. Sondern es ist eine Herausforderung an die Gesellschaft, wie wir "sichere Mutterschaft" gewährleisten können, ohne uns dabei auf die "Natur" zurückzuziehen. Also jetzt nicht, wie du es in deinem Kommentar tust, die Leihmütter oder die intendierten Eltern anzuklagen ("Würde eine Mutter so etwas tun?"), sondern pragmatische Lösungen zu finden, zum Beispiel die deutsche Regelung "Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat" aus dem BGB auszusetzen, sodass die Schwangeren flüchten könnten, ohne dass sie damit automatisch per Gesetz zu Müttern (also Sorgeverpflichteten) für die von ihnen geborenen Kinder gemacht zu werden. Es ist keine Naturnotwendigkeit, dass diese Kinder jetzt elternlos sind, es ist strukturell und politisch hervorgebracht - und könnte sogar recht leicht geändert werden. Deinen Einwand, nach der Ernsthaftigkeit der Wunscheltern zu fragen, den finde ich aber richtig. Es gibt wohl auch welche, die trotz Krieg jetzt nach Kiew fahren, um die Kinder zu holen, aber die meisten nicht. Hier müssen Leihmutterschaftsverfahren sicher überdacht werden. Mein Vorschlag wäre, ein Menschenrecht für Babys auf eine "Mutter" (egal welchen Geschlechts) im Moment der Geburt zu konstatieren, und wenn die intendierten Eltern nicht anwesend sind, aber jemand anderes, der/die diese Rolle bereit ist zu übernehmen, können sie dann nichts dagegen tun. Was ich nicht okay finde ist, die Tragemutter automatisch in diese Rolle zu drängen. Ich würde aber zustimmen, dass sie diese Möglichkeit, die Mutterrolle zu übernehmen, haben sollte, wenn sie will (übrigens meiner Ansicht nach auch, wenn kein Krieg ist). Und so weiter. Was ich sagen will: Wir sollten neue Verfahren und Prozesse finden, wie Kinder und Eltern zusammenkommen, die nicht Kapitalismus- und Technologiegetrieben sind, aber auch nicht einfach ein "natürliches Gesetz der Mutterschaft" behaupten, sondern auf ethischen Werten gründen.

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  • Antje Schrupp sagt:

    Liebe Maria, Danke für deinen Text! Er macht für mich auch nochmal klarer, dass das Verstehen und Nicht-Verstehen immer auch eine historische Komponente hat. Du bist vermutlich schon eine Generation, die sich wirklich gar nicht mehr erinnern kann, dass Frausein einmal jedes Eigene abgesprochen bekommen hatte, wo jede nur mögliche Bedeutung von "Frau" patriarchal überwölbt war. Du hattest die radikale Praxis des Separatismus nicht mehr nötig, weil du schon "freies Frausein" auf dieser Welt vorgefunden hattest, du konntest dich bereits auf Frauen beziehen. Ich konnte das auch schon früh, seit ich 19 war und in die Stadt zog, wo es Feminismus gab. Aber es gab eine Zeit, in der das noch nicht möglich war (meine Kindheit), sondern die Kultur, die Welt, mir als einzig möglichen symbolischen Bezugspunkt das Männliche anbot (auch meine Mutter "vertrat" dies). Erst der Separatismus der Frauenbewegung, so glaube ich, hat diese symbolische Option eröffnet. Und die, die sich diesen schmerzhaften Prozess erst noch erkämpfen mussten, konnten das nur machen, indem sie "Eigene" Räume schufen, aus denen sie Männer ausschlossen. Und zwar alle Männer, ohne Ausnahme, auch die netten, auch die Genossen, auch die, die sich soft gaben usw. Ich glaube, das war der Punkt, an dem die Biologie so wichtig wurde. Das Gebären wurde als "Eigenes" entdeckt, usw. Ich finde das alles falsch, aber mir ist durch deinen Text klar geworden, dass ich es, anders als du, "verstehen" kann, auf einer gefühlsmäßigen Ebene. Und ich bin richtig froh, dass "ihr" (Jungen) das nicht mehr verstehen können müsst! Das ist Weltveränderung, die stattgefunden hat"

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  • Maria Coors sagt:

    Liebe Birgit Kübler, mein sehr persönliches (!) Frau-Sein ist ein politisches. Das ist keine Trennung. Insofern verstehe ich auch mein Frau-Sein nicht als Nicht-Sein, sondern durch die Vergemeinschaftung mit anderen Frauen als stark indenditätsstiftend. Was ich hier (und wahrscheinlich auch in anderen Zusammenhängen) wenig überzeugend finde ist die Erzeugung von Idendität durch die Abgrenzung_Herstellung vom Anderen (z.B. Männlichen). Und zu den historischen Entwickungen des Mutter-Seins: Du schreibst ja selbst, dass Mutterliebe kulturell erzeugt ist. Dem würde ich zustimmen und auch dem, dass es in vielerlei Hinsicht eine kulturelle Errungenschaft ist. Weniger zustimmen würde ich deiner pessimistischen Darstellung einer jüngeren Muttergeneration. Im Gegenteil erlebe ich es so, dass die Bindungstheorie in den vergangen Jahren in Deutschland erst wirklich den kulturellen Durchbruch auch in der Kleinkinderziehung erlangt hat. In meiner eigenen Kindheit in den 80-er und 90-er Jahren waren bspw. Co-Sleeping (statt Schlaftaining im eigenen Bett), Stillen nach Bedarf (statt nach der Uhr), Bonding nach Kaisergeburten usw. noch nicht Mainstream. Kindergartenkinder wurden nicht wochenlang eingewöhnt. Erziehungsratgeber handelten viel von Grenzen, Konsequenzen oder kindlichen Tyrannen... Und zuletzt: Tatsächlich fällt es mir schwer zu verstehen, wie du dazu kommst zu schreiben, dass kein anderes Geschlecht in der Lage ist, kleine Menschlein hervorzubringen. Trans Männer, nicht-binäre Personen und andere Geschlechter gebären Kinder...

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  • Birgit Kübler sagt:

    Liebe Michaela Coors, so wie du schreibst, ist Frau-Sein für dich persönlich kein großes Thema. Das verstehe ich, mir geht es ähnlich. Du schreibst, es ist ein politisches Thema. Diese Trennung mag ich nicht besonders. Ich finde immer gut, wenn man das, was politisch geschieht oder was gedacht werden kann, persönlich begreift, denn nur so kommen wir zu Empathie und Mitgefühl. "Das Wissen um gegenseitiges Nicht-Verstehen, um die Differenz, aber die Entscheidung zum Mitgefühl" soll Frau-Sein ausmachen? Das verstehe ich nicht. Das ist in meinem Augen eine Fähigkeit, genau zu denken und Verbundenheit zu fühlen, die ich nicht am Geschlecht festmachen möchte. Es ist ja ein riesiges Feld, das in diesen Diskursen zu Transgender aufgemacht wird... Ich möchte hier ein paar Gedanken zum Frau-und-Mutter-Sein äußern. Deinen Wunsch nach Respekt und Mitgefühl allen Menschen gegenüber trage ich gerne mit. In ukrainischen Luftschutzkellern leben derzeit frisch von Leihmüttern geborene Säuglinge. Deren bisherige Mütter haben sich mit ihren Kindern nicht in Sicherheit, ins Ausland, bringen können, weil Leihmutterschaft in den umgebenden Ländern illegal ist und sie Strafen befürchtet haben. Da sie ihre Verträge erfüllt haben, vermute ich, dass sie ihre Kinder verlassen haben. Die reichen Bestelleltern bringen sich offenbar lieber nicht in Gefahr und belassen ihre Kinder unter diesen entsetzlichen Bedingungen in Lebensgefahr. Würde eine Mutter ihr Kind in solcher Gefahr alleine lassen? Kulturell geschah das im Frankreich des 18. Jahrhundert tagtäglich, schrieb Elisabeth Badinter in ihrer Untersuchung der kulturellen Entstehung von "Mutterliebe". Die Säuglingssterblichkeit war immens hoch, Liebe zu zu kleinen Kindern nicht vorhanden. Ich finde diese Bindung, die kulturell über zwei Jahrhunderte in Europa entstanden ist, gut; sie ermöglicht Leben und vielen Kindern das Großwerden. Identität entsteht aus dem, was man tut. So entstehen Frauen, die sich als Mütter kennen und wertschätzen, weil sie mit ihren Körpern etwas getan haben, wozu kein anderes Geschlecht in der Lage ist, und weil sie dabei tätig geblieben sind, diesen kleinen Menschlein ein Leben zu ermöglichen. Vielleicht ist hier gerade eine gesellschaftliche Umkehr am Werk. Die vielen Kaiserschnitte in deutschen Geburtskliniken verhindern oft ein gelungenes Bonding, Reproduktionsmedizin hat mittlerweile große Akzeptanz und hohe Arbeitsanforderungen verhindern zeitintensive und damit innige Beziehungen zu Kleinkindern. Vielleicht erklärt dies das Fehlen oder Verschwinden des Sich-als-Frau-und-Mutter-Fühlens von Seiten junger Mütter? Es ist gesellschaftlich ja auch nicht mehr besonders anerkannt, sich um die Kleinsten zu sorgen. Frau gilt schnell als arbeitsscheu, ja faul, Carearbeit den jungen Frauen als Klotz am Bein. Du schreibst: "Mein Frau-Sein ist kein starkes Gefühl, es ist eher die Abwesenheit eines starken Gefühls." Ein Sein, das ein Nicht-Sein ist? Das klingt sehr elegant. Ich verstehe das hier absichtlich nicht ganz richtig. Ist dieses Denken nicht gefährlich? Wie kann dieses Nicht/Sein politisch repräsentiert werden? Schweigend? Kennen wir das nicht irgendwoher? Birgit Kübler

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  • Anne Newball Duke sagt:

    Liebe Maria, dein Text berührt mich tief. Vielen Dank für das Bewusstmachen von meines Erachtens so wichtigen Verstehensdefiziten, von der dieser Diskurs auch meinem Empfinden nach geprägt ist. Ich kann mir vorstellen, wie hart und leidvoll die Kämpfe von Frauen vor uns waren, um überhaupt sie selbst sein zu können, und wie viel wir - wir zwei - ihnen zu verdanken haben. Der Kampf ist noch lange nicht zu Ende, kann in einer weiterhin patriarchalisch geprägten Gesellschaft immer wieder Rückschritte erleiden siehe Polen usw., aber ja: wir profitieren bereits von den bisherigen Errungenschaften. Vielleicht kann uns ja eine beantworten, oder uns Möglichkeiten des Verstehens nahebringen: Warum geht diese (leidvolle) Erinnerung an die Notwendigkeit der politischen Kämpfe u.a. um körperliches Selbstverständnis (weg von patriachalischer Fremddefinition) usw. jetzt damit einher, trans Menschen ausschließen zu wollen/müssen? Was hat der eine Kampf mit dem anderen derartig zu tun, dass dies vonnöten erscheint? Welcher der jeweils ganz persönlichen Schutzräume, welche der jeweils eigens erkämpften feministischen Errungenschaften stehen auf dem Spiel durch den Kampf der trans Menschen um mehr Sichtbarkeit usw.? Wird dieser Kampf um Anerkennung und So-Sein-Dürfen als Konkurrenz empfunden? Was ganz genau daran wird als eindringend in den eigenen Schutzraum empfunden, und wo hinein ganz konkret wird eingedrungen? Wo wird das gespürt im Körper und warum? Da wir bei bzw - weiterdenken von uns ausgehend versuchen, uns auch Gedanken zu erarbeiten, wäre das für mich zumindest eine hilfreiche Erkundungstour; vielleicht auch unter die Schichten der Ausschließlust, die ich wie Maria oft empfinde, und wo ich die sich angegriffene Person dahinter aber nicht wirklich fühlen, und dadurch ihre Argumente auch nicht verstehen kann.

    Artikel: Anderes Frau-Sein verstehe ich nicht – da haben wir doch etwas gemeinsam

  • ursula sagt:

    Liebe Dorothee, mich berührt sehr was du aus Chiara Zambonis Buch vorstellst. Ich kann es nicht weiter konkretisieren. Ein Impuls hat es ausgelöst: wieder mit dem Schreiben von Gedichten zu beginnen. Danke.

    Artikel: Maria Zambranos „ursprüngliches Spüren“ und das unendliche Werden der Dinge

  • Jutta-Lotte sagt:

    Die Opfer sind nicht nur die Kinder, auch Frauen und Männer sind es. Die jungen russischen Soldaten, die belogen wurden und nun nicht wissen, wie ihnen geschieht, sind Opfer...ich mag diese mich moralisch anmutende Argumentation nicht, die die Kinder in die erste Reihe schiebt...auch wenn ich um deren unverschuldete Verletzlichkeit weiß. Was haben WIR dazu beigetragen, dass anscheinend ein einzelner Mann so viel Leid über uns bringen konnte?

    Artikel: Das erste Opfer des Krieges ist - der Feminismus?

  • Beate Stoelzel sagt:

    Die ersten Opfer des Krieges sind die Kinder.

    Artikel: Das erste Opfer des Krieges ist - der Feminismus?